--- "Der Schaukasten" ---

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

Moderator: Homer J. Simpson

Benutzeravatar
Peter43
Beiträge: 12281
Registriert: Mi 11.08.04 02:01
Wohnort: Arae Flaviae, Agri Decumates
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 118 Mal

Beitrag von Peter43 » Mo 13.08.07 00:04

Danke!
Omnes vulnerant, ultima necat.

Benutzeravatar
questor
Beiträge: 329
Registriert: Mo 24.02.03 17:34

Beitrag von questor » Mo 13.08.07 17:12

Dann will ich auch mal!

Maximinus II

Follis,Alexandrien, 308-310 (26mm,6,02g)
IMP C GAL VAL MAXIMINVS P F AVG, belorb.Kopf r.
/GENIO IMP-ERATORIS, Genius steht l.mit Opferschale
und Füllhorn

Eine meiner Lieblingsmünze die leider nicht so auf dem Scan rüber kommt.Eine Herrlich braune Patina ohne Kratzer usw.
Je öffter ich mein kleines Album wieder angucke um so mehr juckts mir wieder in den Finger! :lol: :wink:
Hoffe sie gefällt euch.
Dateianhänge
b.jpg
a.jpg
Wenn A für Erfolg steht lautet die Formel A=x+y+z. x steht für Arbeit,y für Muße und z heißt Mund halten (Albert Einstein)

Benutzeravatar
drakenumi1
Beiträge: 2928
Registriert: So 26.11.06 15:37
Wohnort: Land Brandenburg
Danksagung erhalten: 10 Mal

Beitrag von drakenumi1 » Mo 13.08.07 17:28

Deine Lieblingsmünze? Das kann ich verstehen. Schade nur, daß die Qualität des Scans nicht mit der der Münze mithalten kann. Daran solltest Du noch arbeiten, dann haben wir alle mehr davon.
Übrigens kann ich die Rs. so oft betrachten, wie ich will: Ich lese immer ...."IMPARATOSIS".

Beste Grüße von

drakenumi1
Man kann, was man will, und wenn man sagt, man kann nicht, dann will man auch nicht.
(Baltzer von Platen/a. Rügen)

Benutzeravatar
beachcomber
Beiträge: 10552
Registriert: Mi 13.07.05 19:53
Wohnort: portimão,portugal
Danksagung erhalten: 44 Mal

Beitrag von beachcomber » Mo 13.08.07 17:42

hallo drakenumi,
das liegt am schlechten scan und vielleicht an deinen bildschirm-einstellungen!
das R wird an dieser stelle von einer grünen patina über der braunen abgedeckt und lässt es wie ein S erscheinen.
wenn du das bild aufhellst, solltest du eigentlich erkennen können.
grüsse
frank

Benutzeravatar
questor
Beiträge: 329
Registriert: Mo 24.02.03 17:34

Beitrag von questor » Mo 13.08.07 17:55

So hab sie nochmal gescannt mit höherer dpi und nicht aufgehellt.Hoffe Bilder sind nicht zu klein :roll:
Dateianhänge
1.jpg
(2).jpg
Wenn A für Erfolg steht lautet die Formel A=x+y+z. x steht für Arbeit,y für Muße und z heißt Mund halten (Albert Einstein)

Benutzeravatar
Peter43
Beiträge: 12281
Registriert: Mi 11.08.04 02:01
Wohnort: Arae Flaviae, Agri Decumates
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 118 Mal

Beitrag von Peter43 » Mo 13.08.07 18:07

Es sieht aus, als ob beim R unten ein Teil des Kreises stehengeblieben ist, den die Stempelschneider ziehen, um die Legende besser zu positionieren!

Mit freundlichem Gruß
Omnes vulnerant, ultima necat.

curtislclay
Beiträge: 3405
Registriert: So 08.05.05 23:46
Wohnort: Chicago, IL, USA
Danksagung erhalten: 20 Mal

Beitrag von curtislclay » Mo 13.08.07 18:29

Die Frisuren der Etruscilla, Stückzahlen der Antoniniani im Fund von Eauze:

Glatte Haare, die frühere Form:

PVDICITIA AVG, steht: 48 Stück

PVDICITIA AVG, sitzt: 86

PVDICITIA AVGG, sitzt: 1

Gewellte Haare, die spätere Form:

a) Die zwei alten Typen:

PVDICITIA AVG, steht: 62

PVDICITIA AVG, sitzt: 93

b) Neue Typen:

FECVNDITAS AVG: 24

FECVNDITAS AVGG: 16

IVNO REGINA: 27

Unter 357 Antoniniani der Etruscilla im Fund von Eauze zeigten also 135 die glatte Frisur, 222 aber die gewellte Frisur.
Zuletzt geändert von curtislclay am Mo 13.08.07 20:04, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
drakenumi1
Beiträge: 2928
Registriert: So 26.11.06 15:37
Wohnort: Land Brandenburg
Danksagung erhalten: 10 Mal

Beitrag von drakenumi1 » Mo 13.08.07 18:33

@questor,
Du hast es nicht ausgesprochen, aber natürlich stimmt es: Bei allen dunklen bzw. Bronzemünzen ist man mit dem Scanner schnell am Ende. Das Licht reicht ganz einfach nicht aus. Da hilft dann wohl nur noch die Kamera. Damit kann man letztlich auch schwarze Münzen abbilden, denn die Belichtungszeit kann man damit beliebig lange ausdehnen.
Mit dem Aufhellen habe ich mit meinem Epson bzw. Bildbearbeitungsprogramm auch nur minimale Erfolge gehabt, denn will man aufhellen und gleichzeitig wieder einen vernünftigen Kontrast realisieren, sehen die Bilder danach wie von Korrosion zerfressen aus.
Ich sag's mal so: Für Silbermünzen ist der Scan fast eine ideale Methode, einfach, schnell und doch qualitativ gut. Für schlechtes Silber wie bei Postumus und Kupfer sollte man zur Kamera greifen

denkt drakenumi1
Man kann, was man will, und wenn man sagt, man kann nicht, dann will man auch nicht.
(Baltzer von Platen/a. Rügen)

Benutzeravatar
drakenumi1
Beiträge: 2928
Registriert: So 26.11.06 15:37
Wohnort: Land Brandenburg
Danksagung erhalten: 10 Mal

Beitrag von drakenumi1 » Mo 13.08.07 19:00

Hallo, curtislclay,
herzlichen Dank für die erschöpfende Recherche zu den Her. Etr.-Frisuren. In erster Näherung für die beiden abgebildeten Stücke mit sitzender Pudicitia entnehme ich mal, daß es erhebliche Unterschiede in der Seltenheit nicht geben wird. Sicher auch nicht über diesen Fund hinausgehend.

Mit besten Grüßen von

drakenumi1
Man kann, was man will, und wenn man sagt, man kann nicht, dann will man auch nicht.
(Baltzer von Platen/a. Rügen)

Benutzeravatar
chinamul
Beiträge: 6055
Registriert: Di 30.03.04 17:05
Wohnort: irgendwo in S-H
Danksagung erhalten: 8 Mal

Beitrag von chinamul » Mo 13.08.07 19:44

Ich sage es hier zum xten Mal:
Man kann Münzen mit einem ordinären Flachbettscanner nicht zufriedenstellend abbilden. Dazu braucht man schon einen Tiefbettscanner, der um ein Vielfaches lichtstärker ist und außerdem eine größere Tiefenschärfe liefert. Ihr wollt doch nicht im Ernst behaupten, daß die von mir hier vorgestellten Münzen - auch die dunkleren AE-Stücke - irgendwelche Wünsche offenlassen. Allerdings korrigiere ich sie immer mit meinem Corel-Draw-Bildprogramm etwas nach.
Mein Tiefbett-Scanner ist ein HP Scanjet 3770 (Preis um 85 Euro). Ich zeige hier ein vergleichbares Stück aus meiner Sammlung. Man kann narürlich immer darüber streiten, ob das Bild den ästhetischen Ansprüchen aller Betrachter genügt, an dessen Größe, Schärfe und Belichtung wird es aber wohl kaum irgendwelche stichhaltige Kritik geben. Jedenfalls kann ich keine Grenze erkennen, an die man bei der Verwendung eines - wohlgemerkt - geeigneten Scanners auch bei der Abbildung dunkler Münzen stößt. Man sollte aber tunlichst von einem Ochsen nicht mehr als ein gutes Stück Rindfleisch verlangen, d. h. von einem für das Scannen flacher, heller Schriftstücke gedachten Gerät nicht erwarten, daß es alles kann.

Gruß

chinamul
Dateianhänge
maximinus II demo b.jpg
maximinus II demo a.jpg
Nil tam difficile est, quin quaerendo investigari possit

Benutzeravatar
nephrurus
Beiträge: 4927
Registriert: Do 24.03.05 20:20
Wohnort: Leipzig
Danksagung erhalten: 1 Mal

Beitrag von nephrurus » Mo 13.08.07 19:45

curtislclay hat geschrieben:Die Frisuren der Etruscilla, Stückzahlen der Antoniniani im Fund von Eauze:

Glatte Haare, die frühere Form:

PVDICITIA AVG, steht: 48 Stück

PVDICITIA AVG, sitzt: 86

PVDICITIA AVGG, sitzt: 1

Gewellte Haare, die spätere Form:

a) Die zwei alten Typen:

PVDICITIA AVG, steht: 62

PVDICITIA AVG, sitzt: 93

b) Neue Typen:

FECVNDITAS AVG: 24

FECVNDITAS AVGG: 16

IVNO REGINA: 27

Unter 357 Antoniniani im Fund von Eauze zeigten also 135 die glatte Frisur, 222 aber die gewellte Frisur.
...vielen Dank Curtis für diese Ausführungen .
Hatte ich eigentlich meine Etruscilla mit "PUDICITIA AUGG" schon mal gezeigt ?
Dateianhänge
Etruscilla augg rv.jpg
Etruscilla augg av.jpg

Benutzeravatar
questor
Beiträge: 329
Registriert: Mo 24.02.03 17:34

Beitrag von questor » Mo 13.08.07 19:52

drakenumi1 hat geschrieben:@questor,
Du hast es nicht ausgesprochen, aber natürlich stimmt es: Bei allen dunklen bzw. Bronzemünzen ist man mit dem Scanner schnell am Ende. Das Licht reicht ganz einfach nicht aus. Da hilft dann wohl nur noch die Kamera. Damit kann man letztlich auch schwarze Münzen abbilden, denn die Belichtungszeit kann man damit beliebig lange ausdehnen.
Mit dem Aufhellen habe ich mit meinem Epson bzw. Bildbearbeitungsprogramm auch nur minimale Erfolge gehabt, denn will man aufhellen und gleichzeitig wieder einen vernünftigen Kontrast realisieren, sehen die Bilder danach wie von Korrosion zerfressen aus.
Ich sag's mal so: Für Silbermünzen ist der Scan fast eine ideale Methode, einfach, schnell und doch qualitativ gut. Für schlechtes Silber wie bei Postumus und Kupfer sollte man zur Kamera greifen

denkt drakenumi1
Ja stimmt leider bin ich Digitalkameratechnisch nicht wirklich gut ausgestattet (2megapixel).Werd mal gucken was die Kamera hergibt!
Wenn A für Erfolg steht lautet die Formel A=x+y+z. x steht für Arbeit,y für Muße und z heißt Mund halten (Albert Einstein)

curtislclay
Beiträge: 3405
Registriert: So 08.05.05 23:46
Wohnort: Chicago, IL, USA
Danksagung erhalten: 20 Mal

Beitrag von curtislclay » Di 14.08.07 07:39

nephrurus,

hoffentlich kannst du ausschliessen, dass das zweite G nur durch Doppelschlag entstanden wäre?
Zuletzt geändert von curtislclay am Di 14.08.07 14:27, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
nephrurus
Beiträge: 4927
Registriert: Do 24.03.05 20:20
Wohnort: Leipzig
Danksagung erhalten: 1 Mal

Beitrag von nephrurus » Di 14.08.07 10:25

curtislclay hat geschrieben:nepherus,

hoffentlich kannst du ausschliessen, dass das zweite G nur durch Doppelschlag entstanden wäre?
Hallo Curtis,
ja das kann ich - das Foto kommt nicht so gut rüber . Es sind sicher 2 G .
Gruß
Torsten

Benutzeravatar
drakenumi1
Beiträge: 2928
Registriert: So 26.11.06 15:37
Wohnort: Land Brandenburg
Danksagung erhalten: 10 Mal

Beitrag von drakenumi1 » Di 14.08.07 13:20

@chinamul,
wir hatten das Thema eigentlich schon unter "Besser sehen....." im Jan. erschöpfend abgehandelt. Auch Dein Scanner v. Typ Scanjet 3770 ist ein Flachbettscanner! Meiner, vom Typ Epson Perfection 1670 übrigens auch. Beide arbeiten mit der wohl modernen CCD - Sensortechnik, gewährleisten also eine optimale Tiefenschärfe. Insofern verstehe ich Deine Empfehlung eines Tiefbettscanners nicht. Was sollte er noch besser können als ein Flachbettscanner mit CCD - Technik? Warum eigentlich hat diese Technik eine höhere nutzbare Lichtausbeute als ein "ordinärer" Flachbettscanner? Ist das tatsächlich so?

Wir wollen das Thema nicht über Gebühr vertiefen, aber wir wollen auch nicht den Eindruck vermitteln, daß alleine der Umstieg von Flach- auf Tiefbettgeräte einen möglichen Lichtmangel wettmachen kann. Irgendwo ist die Grenze des Möglichen eben doch erreicht, z.B. bei meinen dunkelgrauen bis schwarzen Antoninianen aus d. 2.H.d. 2. Jh. Das Kriterium is eben das verwendete Sensor - System, wie das quisquam schon prägnant ausführte.

Mit freundlichen Grüßen von

drakenumi1
Man kann, was man will, und wenn man sagt, man kann nicht, dann will man auch nicht.
(Baltzer von Platen/a. Rügen)

  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
  • Schaukasten: Brandenburg-Preußen
    von mimach » So 20.09.20 21:40 » in Medaillen, Plaketten und Jetons
    27 Antworten
    777 Zugriffe
    Letzter Beitrag von ischbierra
    Do 22.10.20 09:46
  • Schaukasten: Nürnberger Rechenpfennige
    von TorWil » So 22.12.19 09:45 » in Rechenpfennige und Jetons
    2 Antworten
    391 Zugriffe
    Letzter Beitrag von ischbierra
    So 22.12.19 15:41
  • Schaukasten: Hessischer Raum
    von Erst Ludwig » Mi 14.10.20 18:51 » in Medaillen, Plaketten und Jetons
    4 Antworten
    212 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Erst Ludwig
    So 18.10.20 00:45
  • Fälschungen oder Schaukasten ? am verzweifeln mit dieser
    von _mo_ » So 10.05.20 15:29 » in Griechen
    3 Antworten
    351 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Amentia
    Mo 11.05.20 09:50

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 5 Gäste