Nominale bei Goldmünzen

2€-Gedenkmünzen

Moderator: Sebastian D.

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Wuppi
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Nominale bei Goldmünzen

Beitrag von Wuppi » Di 14.05.02 09:38

Hi

warum haben Goldmünzen eigentlich so bescheidene Nominale??

Da kauf ich für 148€ ne 50€Goldmünze ... warum packen die da net die 150€ drauf?

Klar Gold steigt und fällt immer wieder im Kurs ... aber die Länder können doch für ne Münze mit Goldwert von z.b. 100€ einfach nen geringen Aufschlag machen und als 125€Goldmünze im Volk verteilen. (so wäre der Münzwert höher als der Goldwert - zum ausgabezeitpunkt)

Ok, ob man mit Gold bezahlen möchte ist ne andere Frage ;) aber letzendlich sind es auch MÜNZEN und die sind zum Zahlen da ... nur bei so unrealstischen Wert-Unterschieden ist da nix drin.

Im Endeffekt sind Goldmünzen doch nur mit staatlichen Seegen vermünzte Medaillien!

Bei Silbermünzen wirds doch auch gemacht ... 2-3 Euro Silberwert, aber 10€ Wert draufgepappt (und damit kann man ja auch bezahlen und früher bei den Silber-10DM-Stücken kam sowas ja auch ab und an mal vor)

Bis dann
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mfr
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Beitrag von mfr » Di 14.05.02 13:25

Hallo Wuppi,
ich denke das ist Absicherung, würde der Goldpreis fallen bestünde die Möglichkeit das viele ihre Münzen zum Nominalwert (der läge dann ja über dem Metallwert) zum Bezahlen benutzen oder wieder zur Bank bringen.
Das würde für Verwirrung sorgen :wink:

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Beitrag von Wuppi » Di 14.05.02 13:28

Naja so wie ich das meinte ist der Goldwert ja z.b. 100€, der Wert auf der Münze sagt aber 125€ (welches dann in einfachster erhaltung auch der ausgabewert ist - wie bei den silbergedenkmünzen)

Letzendlich ist Gold doch nix anderes als Silber ... nur gold is paar Euros wertvoller *G*
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Jason
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Beitrag von Jason » Di 14.05.02 18:13

Na ja, ich denke bei Goldmünzen muss man wirklich ein bisschen anders denken als bei „normalen“ Münzen – Gold war zu allen Zeiten was Besonderes...

Was aber bedeuten eure seltsamen Insider- Zeichen, wie z.B.“148&#8364“????

Gruß
Jason

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Beitrag von Jason » Di 14.05.02 18:14

....jetzt ist mir klar, was sie bedeuten! ;-)

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Beitrag von Wuppi » Di 14.05.02 18:21

Argh ... den fehler muß ich noch suchen ;)

ich glaub ich richte die Tage der einfachhalthalber "smilies" für div. zeichen ein ;)
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miracolix
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Beitrag von miracolix » Di 14.05.02 20:27

ich denke das ist Absicherung, würde der Goldpreis fallen bestünde die Möglichkeit das viele ihre Münzen zum Nominalwert (der läge dann ja über dem Metallwert) zum Bezahlen benutzen oder wieder zur Bank bringen.
Das würde für Verwirrung sorgen
Warum sollte das für Verwirrung sorgen? Das ist doch bei allen Münzen und Scheinen so, daß der Nominalwert über dem Materialwert liegt.

Eigentlich müßte es gerade jetzt, wo der Materialwert höher ist als der Nominalwert, zu kollektiver Geldvernichtung führen, würde die BRD nicht schon im Vorfeld Ihre 200-Euro-Stücke für 371 Euro verkaufen.

Das war doch der Grund, warum die Silberfünfer und die Kupferzweier aus dem Verkehr gezogen wurden, oder?? Weil man für 2 Pfennig Kupfer für drei Pfennig bekam.

So ist es doch jetzt beim Goldeuro auch. Man bekommt für 200 Euro Gold für 371 Euro. Also müßte er auch aus dem Verkehr gezogen werden :roll:
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Beitrag von mfr » Di 14.05.02 20:59

miracolix hat geschrieben: Warum sollte das für Verwirrung sorgen? Das ist doch bei allen Münzen und Scheinen so, daß der Nominalwert über dem Materialwert liegt.
Hallo miraculix,
hol dir morgen mal bei der Bank ein paar 10-Eurostücke und geh damit zu Aldi, dann wirst du erleben was ich mit Verwirrung meine :lol:

Das gleiche könnte passieren wenn der Goldpreis dermassen absackt das der Nennwert über Metallwert liegt.
Ist natürlich nur Theorie, da ja auch ein gewisser Sammlerwert bleibt - wie gesagt ich meine das ist Absicherung seitens der Ausgabestelle.

Die 5 und 10 DM-Stücke sind zuhauf zurückgegeben worden, was den Finanzminister mit Sicherheit nicht gerade freut da ihm der Gegenwert jetzt im Haushalt fehlt.

Bei den Goldmünzen soll und wird das wohl nicht passieren, wenn du sie zur Bank bringst bekommst du nur den Nennwert obwohl der Ausgabepreis fast doppelt so hoch war.

mfr
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Beitrag von mfr » Di 14.05.02 21:02

miracolix hat geschrieben: Das war doch der Grund, warum die Silberfünfer und die Kupferzweier aus dem Verkehr gezogen wurden, oder?? Weil man für 2 Pfennig Kupfer für drei Pfennig bekam.

So ist es doch jetzt beim Goldeuro auch. Man bekommt für 200 Euro Gold für 371 Euro. Also müßte er auch aus dem Verkehr gezogen werden :roll:
Na der Vergleich hinkt aber gewaltig, soll ich den wirklich kommentieren ?

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Beitrag von miracolix » Di 14.05.02 22:15

@muenzenfreund

nein, bitte nicht, das war ja auch kein Vergleich, sondern eine absichtlich gezogene Parallele, die nur deswegen hinkt, weil der Silberfünfer und der Kupferzweier Kursmünzen sind, und zum Nominal zu bekommen waren, und der Goldeuro eine Sammlermünze ist, den man leider nicht zum Nominal bekommt.

Schade eigentlich. :lol:
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Beitrag von mfr » Di 14.05.02 22:25

@miraculix:
Dann sind wir uns ja einig :wink:

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Beitrag von tournois » Di 14.05.02 22:42

Sehr amüsantes Gespräch!! :lol: :lol: :lol:
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Beitrag von foxcoin » Mi 15.05.02 16:20

Hallo
Wir haben in Deutschland keine Goldwährung,das heisst es gibt keine Goldmünzen als Zahlungsmittel.Denn wenn dem so wäre müsste das Nominal dem Metallwert entsprechen.Also ist alles was in Gold herausgegeben wird Medaillen oder Anlegerstücke,die angeblich Zahlungsmittel sein sollen,die jedoch niemals als solches in Gebrauch kommen werden da 1.Der Metallwert höher ist als das Nominal und 2. Der Ausgabepreis ebenfalls weit über Nominal ist.Das heisst: Keine Goldwährung= Keine Goldmünzen mit entsprechendem Nominal.Die letzte Goldwährung die wir in Deutschland hatten war im Kaiserreich,die Stücke sind heute auch nicht mehr gültig :lol:
Gruss foxcoin

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Beitrag von Wuppi » Mi 15.05.02 16:45

... und es wird wieder eine Goldwährung in Dtld. geben ;)

Die alten Goldmärker waren aber auch nicht das Nominal wert was draufstand ... sondern erheblich mehr. In den 20er wo die Teile noch gültig waren, hatte so nen stück im Wert schon paar nullen mehr dran ;) und der Stellenwert im Kaiserreich war mein ich auch höher ... sonst würde beim Eisenbahnbau usw. ja nicht immer in Goldmark gerechnet sondern in Reichsmark ...

Wenn ich mir das so überlege ... ich will Mittelalterliche Zustände haben ;) Haben wir alle unsere Goldwaagen im Supermarkt dabei und wiegen uns einen ab ;)

Bis dann
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Phoenixxx
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Beitrag von Phoenixxx » Mo 20.05.02 16:12

Aber die Idee, mit den 10EUR-Münzen zu Aldi zu gehen, ist gut. Früher hatte man im Umlauf/Wechselgeld ja auch immer mal wieder ein paar Gedenkmünzen. Das ist lustig, das mache ich demnächst mal. Senkt außerdem die Menge der vz/st-erhaltenen Gedenkmünzen :)

Und in Hinsicht auf die Nominale hat die Gold-Mark ja wohl den Vogel abgeschossen... ich meine, man kann sich noch vorstellen, daß der Goldpreis stark genug sinkt, um mit den Goldeuros einkaufen zu gehen. Aber mit der Goldmark...?

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