Fälschungsparanoia??

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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drakenumi1
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Beitrag von drakenumi1 » Di 20.01.09 13:06

Nach vergangenen 11 Tagen seit dem Abschicken ist meine Stimmung etwas gesunken. Die Post ist bei mir auch heute ohne Halt vorbeigefahren.

@beachcomber: bitte lies mal Deine pn aus.

Grüße von

drakenumi1
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helcaraxe
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Beitrag von helcaraxe » Fr 23.01.09 11:46

Nachdem diese Woche keine weitere Erfolgsmeldung gekommen ist, muss man wohl davon ausgehen, dass das Stück verloren gegangen ist? :-(
Viele Grüße
helcaraxe
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donolli
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Beitrag von donolli » Fr 23.01.09 12:05

naja, als kleiner trost bzw. aufmunternde worte:

mein rekord liegt bei exakt drei monaten, die eine münze zu mir unterwegs war (allerdings aus den USA).

grüße
olli
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chinamul
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Beitrag von chinamul » Fr 23.01.09 12:12

"verloren gegangen" ist wohl ein eher euphemistischer Ausdruck für "geklaut, unterschlagen, verbummelt", alles Dinge, die bei einem soliden Unternehmen eigentlich nicht vorkommen sollten. Aber, wie sagt der Volksmund so treffend: "Wie der Herr, so's Gescherr", womit ich mich allerdings nicht etwa in ein laufendes Strafverfahren einmischen möchte. Gott bewahre!

Gruß

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areich
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Beitrag von areich » Fr 23.01.09 12:21

chinamul hat geschrieben:"verloren gegangen" ist wohl ein eher euphemistischer Ausdruck für "geklaut, unterschlagen, verbummelt", alles Dinge, die bei einem soliden Unternehmen eigentlich nicht vorkommen sollten. Aber, wie sagt der Volksmund so treffend: "Wie der Herr, so's Gescherr", womit ich mich allerdings nicht etwa in ein laufendes Strafverfahren einmischen möchte. Gott bewahre!

Gruß

chinamul
Natürlich, wenn Der Chef Millionen klaut (bzw. hinterzieht), warum soll ich dann nicht auch den einen oder anderen Brief behalten. :mad:

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Beitrag von Peter43 » Fr 23.01.09 12:28

Im letzten Jahr gab es eine Doku im Fernsehen über die Zustände in den Verteilerzentren der Post. Da wurde gezeigt, daß die Mafia diese teilweise bereits unterwandert hat, indem sie z.B. bestimmt, wer eingestellt wird. Das andere Problem ist, daß aus Kostengründen immer mehr Angelernte eingestellt werden, deren Qualität nicht immer genügt.

Aber damit gesellt sich die Post zwanglos zu Bahn und Telekom.

Mit freundlichen Grüßen
Omnes vulnerant, ultima necat.

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Beitrag von drakenumi1 » Fr 23.01.09 13:26

Ihr werdet alle auf das "Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder" von mir warten, was das unglückliche Schicksal unseres Julchens anbetrifft. Aber leider kann ich die Entspannung nicht von Euch nehmen. Bis heute nichts Neues. Melde mich unverzüglich, wenn doch.
Habe im letzten Jahr in einer Zeitg. eine Notiz über eine/n kleine/n Zusteller mit Verbindg. zu einem Röntgenlabor gelesen. Die Metallstreifen der Geldscheine waren wohl das Objekt der Begierde ..... Schimpfen auf Bahn, Telekom, Post ... ? Ist es nicht eher die zunehmende Kriminalisierung, Verrohung, quer durch das Volk? Die ständig sinkende Hemmschwelle? Ist mal wert für ein paar Gedanken, aber gewiß nicht für dieses Forum....

Es grüßt Euch

drakenumi1
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Beitrag von areich » Fr 23.01.09 13:38

Also ich bin weder verroht noch kriminalisiert.

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Beitrag von antoninus1 » Fr 23.01.09 14:05

Es hat auch damit zu tun, dass alles immer billiger werden muss, z.B. das Telefonieren und die Nutzung des Internets.
Wer wenig bezahlen will, bekommt auch weniger Qualität.

Hier weiß man´s natürlich nicht: ist das Verschwinden des Briefs durch schlampige Arbeit verursacht oder durch Kriminalität.

P.S.: mein längster Brief hat 15 Monate von den USA zu mir benötigt.
Eine Erklärung oder Entschuldigung der Post gab es natürlich nicht.
Gruß,
antoninus1

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Beitrag von chinamul » Fr 23.01.09 14:15

Vorbei die Zeiten, da Staatsdiener auf ihren Beamtenstatus stolz waren und sich dementsprechend verhielten. Viel verdient haben sie zwar nie, aber vielleicht gerade deshalb entwickelten sie ein Dienstethos, das sie daran hinderte, etwas Unredliches und nicht durch die Vorschriften Gedecktes zu tun.

Gruß

chinamul
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Beitrag von emieg1 » Fr 23.01.09 14:23

Diejenigen, die die besagten Briefe "bearbeiten", sind allerdings nicht mehr verbeamtet... diese Zeiten sind vorbei :wink:

Im Grunde kann man nur noch auf "Nummer sicher" gehen und die teueren Versandarten wie DHL-Paket wählen, denn dann haftet die Post für einen eventuellen Verlust, wobei das in manchen Fällen den ideellen Verlust natürlich nicht ausgleichen kann.

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Beitrag von muenzenputzer06 » Fr 23.01.09 18:00

Die Post ist bei mir auch heute ohne Halt vorbeigefahren.
Das wünsche ich mir manchmal auch, besonders dann, wenn ich einen Bescheid vom Finanzamt erwarte.

Als unter Umständen dirket Betroffener:

Die Hoffnung stirbt zu.....!

So ein "Julchen", egal ob echt oder doch nur ein Fake, liegt einem wohl nicht alle Tage in den Armen. :P

müpu

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Beitrag von muenzenputzer06 » Fr 23.01.09 18:04

@ beachcomber

Hallo Frank,

Du hast das Mädel doch wohl nicht "ohne Schutz" auf die lange Reise
geschickt? 8O

Viele Grüße
Rainer

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Beitrag von drakenumi1 » Fr 23.01.09 18:38

muenzenputzer06 hat geschrieben:
So ein "Julchen" liegt einem wohl nicht alle Tage in den Armen. :P
Ob mit Schutz, oder ohne: müpu, Du weißt ja gar nicht, was Dir diese Langfinger möglicherweise erspart haben: Ich hätte Dir doch glatt mit Deinem Julchen ein paar satte Hörner aufgesetzt :lol: .....
Und dann ab mit ihr nach Hause. Aber nun wird daraus wohl nichts: Ich habe keinen Spaß und Du keine Hörner und kein Julchen mehr :cry:
(Humor ist, wenn man trotzdem lacht (Bierbaum)!) :lol:
Das ist wohl Galgenhumor!?

Grüße von

drakenumi1

(Wenn das zu tief ging, entschuldige ich mich schon jetzt in aller Form).
Man kann, was man will, und wenn man sagt, man kann nicht, dann will man auch nicht.
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Beitrag von helcaraxe » Fr 23.01.09 23:36

Dann lasst uns doch mal ein neues Wort prägen: Münzen, die nicht ankommen, sind für mich ab jetzt "verzumwinkelt".

So.

Und Skandale in höchsten Kreisen gabs auch schon in der Kaiserzeit, als die Ehre des Beamten noch höher ausgeprägt war. Aber desungeachtet stimmt es wohl, dass, wenn nur noch der schnöde Mammon (was für Worte in einem Numismatikforum! ;-)) regiert, Werte wie innere Verpflichtung für die Gemeinschaft, oder für die Aufgabe als Rädchen im Getriebe der Gesellschaft, oder wie auch immer man das nennen möchte, nicht mehr zeitgemäß sind. Eines der vielen traurigen Dinge, die wir auch den Nazis verdanken, jedenfalls meiner bescheidenen Meinung nach, aber darüber lässt sich trefflich streiten (oder auch nicht) und ein anderer mag andere Ursachen finden.

Ich gehe jetzt jedenfalls ins Bett und hoffe, dass mir da (wenigstens im Traum) ein genauso hübsches Julchen begegnet wie das verzumwinkelte und verbleibe bis morgen,

Euer Mattias.
Viele Grüße
helcaraxe
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