Hilfe für Einsteiger

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

Moderator: Homer J. Simpson

emieg1
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Beitrag von emieg1 » Do 07.05.09 10:38

Du fühlst dich aber jetzt hoffentlich nicht irgendwie bedroht?

Ich mein' bloss so wegen dem "drehbaren Revolver"!

:lol: :wink:

anonymus
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Beitrag von anonymus » Do 07.05.09 12:11

naja...und ich dachte eher an so ein low budget teil, was sich auch durchaus ein student mal leisten kann...
http://www.meadeshop.de/item.php5?id=88 ... 4d64162bfb
oder:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B ... 7NW6351282...
wobei der aspekt mit dem drehen nicht zu unterschätzt werden darf...

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areich
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Beitrag von areich » Do 07.05.09 12:17

Das zweite ist zumindest Auflicht, also prinzipiell geeignet.
Tolle Qualität würde ich da nicht erwarten, ich würde es mir wenigstens im Laden ansehen wollen.

emieg1
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Beitrag von emieg1 » Do 07.05.09 17:28

Bei dem Bresser Stereomikroskop liegst du sicher nicht falsch.
Mit 20facher Vergrösserung kannst du auch gut arbeiten, besser wäre noch zusätzlich 10fach. Mich würde allerdings der senkrechtstehende Tubus stören: Wenn du einige Stunden darüberhockst, könnte es etwas anstrengend werden.

Ansonsten IMHO ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis :-)

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Onkel Titus
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Beitrag von Onkel Titus » Do 07.05.09 17:38

Hallo allerseits,
hatte vor nicht allzu langer Zeit ebenfalls das Mikroskop Problem.
Ein Stereomikroskop wäre sinnvoll. Bei ebay gibt es für ca. 100 Euronen schon sehr gute Mikroskope mit bis zu 80facher Vergrößerung. Zu bedenken ist auch, dass das o.g. günstigere Stereomikroskop Batteriebetrieb hat. Könnte ätzend sein, gerade beim schönsten Reinigen, die Batterien wechseln zu müssen.

Viele Grüße
Onkel Titus

emieg1
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Beitrag von emieg1 » Do 07.05.09 18:34

Stimmt Onkel Titus, die besseren Mikros haben eingebaute Akkus und brauchen nur ab und zu an die Steckdose; aber man könnte auch bei den Batterie-Mikros Akkus verwenden. Ausserdem denke ich an die Leutz mit kleinstem Geldbeutel, die nicht mal eben 100 Euronen locker machen können :-)

Aber brauchst du wirklich eine 80fache Vergrösserung? 8O

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Onkel Titus
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Beitrag von Onkel Titus » Do 07.05.09 18:57

@nummis durensis

Richtig, war auch nicht so gemeint. Nur sollte man sich überlegen, ob man lieber auf ein vernünftiges robustes Mikro spart oder die günstigere Alternative, mit evtl. Nachteilen, sich sofort anschafft. Solche Fehlkäufe kenne ich zu genüge :cry:
80fache Vergrößerung 8O ist eine wahre Wucht. Nein, man braucht sie wirklich nicht (eine Einschränkung meines Mikros nur 40fache und 80fache Vergr. - wollte Geld sparen :oops: ), aber man glaubt gar nicht was man so alles sieht. Habe mir kurz nach Anschaffung des Mikros eine spanische 8 Maravedi Münze von 1658 unter der Neuanschaffung angesehen. Auf den ersten Blick eine abgenutzte, aber irgendwie für meinen Geschmack schöne Münze, unter der 80er Vergrößerung konnte man aber erst den jahrhundertealten Spackes sehen, der sich in den Ritzen und Rillen eingernistet hat. Jetzt betrachte ich die Münze mit etwas anderen Augen. :crazyeyes:
:D
Es ist leichter tausend Dinge halb zu tun, als auf einem Gebiet Meister zu werden (chin. Sprichwort)

emieg1
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Beitrag von emieg1 » Do 07.05.09 19:55

Nun, ich persönlich sehe das genau so, zumal ein Mikroskop bei guter Pflege ein Leben lang halten dürfte. Ich hatte Glück und konnte das von mir weiter oben vorgestellte Mikro für ca. 140 Euro bekommen; zwar zwei Euro mehr, als ich für meine teuerste Münze bisher auf den Tisch gelegt, aber ich sehe die Investition als äusserst lohnenswert.

Nu ja, Auflagen, die man mit blossem Auge kaum wahrnimmt, wirken bei 20facher Vergrösserung auf mich wie das Matterhorn in den Schweizer Alpen... da will ich erst gar nicht wissen, welchen Eindruck selbiges bei 80facher Vergrösserung hinterlässt :crazyeyes:

Ich weiss natürlich nicht, welche Erfahrungen andere gemacht haben, aber ich arbeite bei der Reinigung am liebsten mit der 10fachen Vergrösserung, weil ich dort, wo ich "kratze", auch noch ein wenig "Umfeld" sehe. Ansonsten sehe ich die Gefahr, dass man an einer klitzekleinen Stelle vielleicht zu viel arbeitet...

diwidat
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Beitrag von diwidat » Do 07.05.09 20:48

Meistens arbeite ich mit 5 facher Vergrößerung - Okular 10 / Objektiv 0,5 - das ist für die meisten Arbeiten voll ausreichen.
Mit der Einrichtung repariere ich auch meine Uhren. Bei höherer Vergrößerung wird alles etwas unübersichtlich. Erst bei Bedarf kann ich bis auf X = 50 gehen, dann sehe ich aber schon die Riefen auf dem 0,1 mm Dm. Unruhzapfen, das will ich gar nicht.

Das Gerät ist ein DDR Zeiss-Jena Technival2 und die Beleuchtung ist ein selbst umgebauter niederspannungs Deckenstrahler 35 Watt, der stundenlang brennen kann und ein gutes Punktlicht gibt.

Das Mikroskop ist an einem selbst gebauten langen Arm auf dem Tisch befestigt und hat damit einen sehr großen Schwenkbereich.

Gruß diwidat
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Beitrag von Peter43 » Do 07.05.09 22:17

Die vom Mikroskop getrennte Leuchte gefällt mir gut. So kann man die Beleuchtung so einstellen, wie man sie braucht, und ist unabhängig von der vorgegebenen Mikroskopleuchte. Das habe ich leider erst später gemerkt. Natürlich hatte mein Binokular auch eine eingebaute Leuchte. Aber dann habe ich mir eine Kaltlichtquelle angeschafft, die ich auch für meine Mikrofossilien brauchte.

Mit freundlichem Gruß
Omnes vulnerant, ultima necat.

alexander20
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Beitrag von alexander20 » So 10.05.09 13:08

Sehr geehrte Sammlerkollegen,

ich würde gerne auf Eure Erfahrungen zurückgreifen und bitte Euch, mir bei folgenden Fragen hilfreich zur Seite zu stehen:

1.) Welche Mikroskope eigenen sich besonders für die Numismatik?
2.) Wo sind diese zu erwerben (im Internet möchte ich solche Instrumente nicht erwerben)
3.) Welcher preisliche Rahmen ist anzusetzen für ein geeignetes Mikroskop?

Mit freundlichen Grüßen
alexander20

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Beitrag von emieg1 » So 10.05.09 16:43

Hallo alexander20,

guckst du konkret in die letzten postings, ist Frage eins ansich schon beantwortet - jedenfalls aus meiner Sicht. Kurzportrait: 10-20 fache Vergrösserung, Auflicht-Beleuchtung, eingebauter Akku, 45 Grad geneigter Tubus (damit das Genick auch bei stundenlangem Arbeit nicht erstarrt). Die gibts von NOVEX oder KRÜSS (wie meines) und sicherlich auch noch von anderen Firmen!

Zu zwotens und drittens: "Apotheken" für Laborbedarf, zu finden in den Gelben Seiten, haben sicherlich die geeigneten Stereomikroskope, aber dort zahlst du auch entsprechend mehr als im Internet.

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Beitrag von Numis-Student » Mo 11.05.09 00:30

nummis durensis hat geschrieben: Ich wollte eh in allernächster Zeit einen thread eröffnet, der sich genau mit diesen Münzen beschäftigt - nicht aus dem Grunde, dass sie deswegen erworben wurden, weil Geiz geil ist, sondern weil sie gerade Anfängern zeigen, dass es Alternativen zu den "ungereinigten und undurchsuchten" Römern bei ebay zu einsfuffzig gibt...
Hallo,
ich hoffe, du hast nichts dagegen, wenn ich dir diese "Arbeit" abnehme ?
Schöne Grüße,
MR

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Beitrag von Numis-Student » Mo 11.05.09 00:45

Hallo,
erledigt !
Schöne Grüße,
MR

emieg1
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Beitrag von emieg1 » Mo 11.05.09 11:45

Numis-Student hat geschrieben:
nummis durensis hat geschrieben: Ich wollte eh in allernächster Zeit einen thread eröffnet, der sich genau mit diesen Münzen beschäftigt - nicht aus dem Grunde, dass sie deswegen erworben wurden, weil Geiz geil ist, sondern weil sie gerade Anfängern zeigen, dass es Alternativen zu den "ungereinigten und undurchsuchten" Römern bei ebay zu einsfuffzig gibt...
Hallo,
ich hoffe, du hast nichts dagegen, wenn ich dir diese "Arbeit" abnehme ?
Schöne Grüße,
MR
Aber ganz und gar nicht, ich danke dir! :-)

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