Wo kauft ihr eure münzen?

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

Moderator: Homer J. Simpson

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quintus
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Beitrag von quintus » Mo 20.04.09 20:47

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Beitrag von quintus » Mo 20.04.09 20:49

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quisquam
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Beitrag von quisquam » Mo 20.04.09 20:54

@Demien: Die Rückseite LAETIT FVNDAT von Philippus I. gibt es mit nach links stehender Laetitia mit Kranz und Ruder (RIC 36) und nach links stehender Laetitia mit Patera und Ruder und rechtem Fuß auf Prora (RIC 37). Laetitia mit Blitzbündel halte ich für unmöglich. Ein Foto wäre sehr hilfreich, am besten in einem eigenen Thread.

Grüße, Stefan

PS:
ich versuch heute mal ein foto mit meinem laptop zu machen
Foto mit dem Laptop??????? 8O
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Eigentlich sammle ich nicht Münzen, sondern das Wissen darüber.

Demien
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Beitrag von Demien » Mo 20.04.09 20:59

es ist nur ein einziger langer blitz in der linken hand von einem kranz oder ruder oder patera ist nicht zu sehen, mit dem foto müßt ihr euch leider gedulden mit laptop foto zu machen ist nichts und handy klappt auch nicht da man da nichts erkennt

hab nun mal keine digicam

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Beitrag von emieg1 » Mo 20.04.09 21:02

quintus, meine Sammlung ist wohl mit einer der kleinsten, die du hier antreffen wirst. Spektakuläres und in Museen gehöriges kann ich mir nicht leisten, und wenn ich das könnte, würde ich es aus dem Grund nicht erwerben, WEIL ES EBEN in Museen gehört und nicht in Sammlerhand - vorausgesetzt, es wird in den Museen auch entsprechend behandelt, und nicht, wie in meiner Heimatstadt, in eine Schublade geworfen, um dort zu verschimmeln.

Im übrigen habe ich bisher bei ebay noch keine Münzen gesehen, die es wert wären, in einem Museum als einzigartig ausgestellt zu werden :)

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Beitrag von hjk » Mo 20.04.09 21:03

@Demien: "silber münze von philipus l arabs . . . mit der rv . . . LETIT FUNATA aber anstelle des szepters hat sie in der linken hand einen blitz und in der rechten hält sie nichts. Auf das "foto mit Deinem laptop" bin ich echt gespannt.

@Jakoha: "spektakuläre Münzschätze" finden sich in unseren Sammlungen ja vermutlich eher nicht. Und MIR ist es allemal lieber, wenn ich Münzen von einem Privatsammler publiziert irgendwo im Internet finde als wenn die in irgendeinem Museumskeller vor sich hingammeln.

:D

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quisquam
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Beitrag von quisquam » Mo 20.04.09 21:03

Demien, hast Du einen Scanner?
Eigentlich sammle ich nicht Münzen, sondern das Wissen darüber.

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Beitrag von Demien » Mo 20.04.09 21:05

nein hab ich nicht, würde im mom nichts bringen da ich noch bis um 6 auf der arbeit bin

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Beitrag von Jakoha » Mo 20.04.09 21:08

Es sind aber auch die spektakulären Sachen (ich könnte jetzt auch vom wissenschaftlichen Wert einfacher Münzen sprechen), die durch Raubgräber zerstört werden und dann in irgend welchen Schubladen von Privatsammlern "vergammeln". Dagegen hat jeder deutsche Bürger die Möglichkeit sich die Sammlungen der Museen und Landesämter zeigen zu lassen.
Zuletzt geändert von Jakoha am Mo 20.04.09 21:12, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitrag von quisquam » Mo 20.04.09 21:08

@nummis durensis et hjk: Ob unsere Sammlungsmünzen musealen/wissenschaftlichen Wert gehabt hätten können wir doch gar nicht sagen, da sie ihrer Fundumstände beraubt sind.
Eigentlich sammle ich nicht Münzen, sondern das Wissen darüber.

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Beitrag von Pscipio » Mo 20.04.09 21:17

Das stimmt so nicht, da Münzen - anders, als es viele Archäologen angeben - durchaus nicht nur als Fundmünzen einen wissenschaftlichen Wert haben. Als Fundmünze hat sie einen Wert für die Datierung der Fundstelle etc., aber auch wenn sie aus dem Fundzusammenhang gerissen wurde, bleibt sie eine antike Quelle, nämlich durch ihre Bildsprache, Legierung usw. So viel nur, weil ich es nicht richtig finde, wenn behauptet wird, Münzen seien nur dann von wissenschaftlichem Interesse, wenn sie gerade ausgegraben wurden. Darüberhinaus finden Detektoristen viele Münzen in Äckern, die seit Jahrzehnten ständig umgegraben wurden. Da liegt eine Münze sowieso längst nicht mehr im originalen Fundzustand, und mit der zunehmenden Überdüngung lebt sie am Tageslicht sicher länger als im Boden.

Damit will ich keine Raubgräber verteidigen, die industriell an archäologischen Stätten nach Münzen suchen, um diese zu verscherbeln. Ich möchte nur, dass differenziert wird. Dass die geltenden Gesetze zwar vielleicht gut gemeint, aber wenig produktiv sind, dürfte mittlerweile auch klar sein.

Gruss, Pscipio
Nata vimpi curmi da.

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Beitrag von Jakoha » Mo 20.04.09 21:23

Pscipio; Das ist ein berechtigter Einwand, doch erstens geht der ikonographische und epigraphische Wert einer römischen Münze ohne Fundkontext fast gegen Null und außerdem geht es hauptsächlich um die Zerstörung dieses Kontextes bei Raubgrabungen.

Das Phänomen der Lesefunde auf Äckern wollte ich vorhin schon mal kurz anklingen lassen. Bei mehreren Zentnern Münzen, die monatlich bei ebay verkauft werden, dürfte der Anteil von Lesefunden ebenfalls gegen Null gehen.

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Beitrag von klausklage » Mo 20.04.09 21:26

Die meisten Museumssammlungen sind doch ausgesprochen langweilig. Entweder beschränken sie sich auf ein paar nett hindrapierte Fundmünzen ohne Sammlerwert, oder sie haben zwar Spitzenstücke, die dann aber keinerlei Erklärungen dabei haben, nur von einer Seite sichtbar sind (ohne dass die Rückseite auch nur in der Beschreibung angegeben wäre), und außerdem sind sie unter einer dicken spiegelnden Glasscheibe versteckt, durch die man nicht einmal fotografieren kann. Das trifft auf das Bode-Museum, das KHM in Wien und das British Museum zu. Im Thermenmuseum in Rom haben sie nette steuerbare Lupen, die man auf die einzelnen Münzen bewegen kann, nur funktionieren die leider nicht mehr.
Alles in allem lernt man aus jedem Münzversteigerungskatalog mehr über Numismatik als im Museum.
Olaf
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Beitrag von Peter43 » Mo 20.04.09 21:27

Meine Sammlung ist online! Mit die bedeutendsten Sanmlungen sind (oder waren zumindest einmal) privat! Bevor der Staat begonnen hat Sammlungen anzulegen, hatten schon Jahrhunderte vorher Privatleute begonnen Sammlungen zusammenzutragen.

Zum Thema eine Zeichnung von Greser&Lenz, die in einer meiner Schubladen 'vergammelt'. Auch diese Sammlung mit fast 10000 Zeichnungen habe ich begonnen, online zu stellen, weil es dabei um Kulturgüter geht, die allen zugänglich sein sollen.

Aber ich würde schon sauer reagieren, wenn jemand sie mir aus diesem Grund wegnehmen wollte.

Mit freundlichem Gruß

@quintus
Der Zusammenhang zwischen Ikonographie und Fundstelle würde mich schon interessieren!
Dateianhänge
greser_B01A.JPG
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Omnes vulnerant, ultima necat.

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Beitrag von areich » Mo 20.04.09 21:31

Wundervoll!

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