Flavier - besonders schöne und seltene Exemplare

Kaiser, Dynastien und Münzstätten

Moderator: Homer J. Simpson

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quisquam
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Beitrag von quisquam » Di 08.09.09 17:26

Gibt man nicht immer den Außendurchmesser an?

Übrigens schön, hier mal einen Quinar zu sehen - auch wenn diese erst in späterer Zeit so richtig selten werden. Die Erhaltung finde ich durchaus in Ordnung. Gefällt mir!

Grüße, Stefan
Eigentlich sammle ich nicht Münzen, sondern das Wissen darüber.

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nephrurus
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Beitrag von nephrurus » Di 08.09.09 17:28

quisquam hat geschrieben:Gibt man nicht immer den Außendurchmesser an?

Übrigens schön, hier mal einen Quinar zu sehen - auch wenn diese erst in späterer Zeit so richtig selten werden. Die Erhaltung finde ich durchaus in Ordnung. Gefällt mir!

Grüße, Stefan
auch ich bin der Meinung, dass man immer den Aussendurchmesser angibt-es gibt zu viele Münzen, bei denen sich die Frage nach dem Perlenkreis erübrigt.

Das mit der Seltenheit der Quinare ist so eine Sache- ich habe lange genug gebraucht, um dieses Nominal (bei den Flaviern) überhaupt zu bekommen.

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Peter43
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Beitrag von Peter43 » Di 08.09.09 17:36

Ich habe immer den Außendurchmesser gemessen, allerdings ohne mich je zu fragen, ob das richtig ist.

Mit freundlichem Gruß
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quisquam
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Beitrag von quisquam » Di 08.09.09 17:51

Stellt sich dann noch die Frage welchen Außendurchmesser. Ich messe immer sowohl den größten als auch den kleinsten, aber ich glaube es ist Usus nur den größten anzugeben.
nephrurus hat geschrieben:Das mit der Seltenheit der Quinare ist so eine Sache- ich habe lange genug gebraucht, um dieses Nominal (bei den Flaviern) überhaupt zu bekommen.
Es scheint auch erst das zweite Exemplar dieses Nominals zu sein, das hier jemals im Forum gezeigt wurde, neben diesem Stück weiter oben in diesem Thread:
http://www.numismatikforum.de/ftopic311 ... tml#250889

Verglichen mit den vielen unter Vespasian geprägten Denaren die hier in all den Jahren bereits vorgezeigt wurden wahrlich keine große Zahl.

Grüße, Stefan
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drakenumi1
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Beitrag von drakenumi1 » Mi 09.09.09 14:33

Peter43 hat geschrieben:Ich habe immer den Außendurchmesser gemessen, allerdings ohne mich je zu fragen, ob das richtig ist.
Das scheint auch mir die am häufigsten geübte Praxis zu sein. Aber welchen Wert sollten solche Angaben haben? Unterschiede der gemessenen Werte werden von rein zufälligen Schwankungen der Prägeparameter bestimmt sein. Aber systematische Schwankungen des Perlkreisdurchmessers könnten sogar unterschiedliche Münztypen (nicht Nominale!) begründen. Wenn ich nur wüßte, ob es solche Erhebungen gibt, fragt sich und Euch

drakenumi1

(Bei der Fraglichkeit eines noch oder nicht mehr sichtbaren Perlkreises ist natürlich der Sammler von Erhaltungen von oder oberhalb "ss" im Vorteil. Ich meine, aus sicher oberhalb 50% meiner Sammlerstücke den Perlkreis ermitteln zu können.
Werde das bei Gelegenheit im Winter mal machen, evtl. lassen sich solche markanten und "echten" Durchmesservarianten herausfinden).
Man kann, was man will, und wenn man sagt, man kann nicht, dann will man auch nicht.
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Beitrag von nephrurus » So 27.09.09 14:12

weil es so schön war, zeige ich gleich mal noch einen Quinar des Vespasian:
AR Quinar, geprägt 75 n. Chr. in Rom.
14,5mm, 1,32 gr.
Vs.: IMP CAESAR VESPASIANVS AVG, belorbeerter Kopf des Vespasianus nach rechts.
Rs.: VICTORIA AVGVSTI, Victoria nach links sitzend, hält Kranz und Palmzweig.
RIC² 801 (R2)
Romanatic: 3673
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vesp.quinar2.jpg (8.14 KiB) 907 mal betrachtet

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Beitrag von nephrurus » Sa 03.10.09 14:34

mal wieder ein Flavier - diesmal ein Domitian:

Denar , Rom 82-83 n.Chr.
(3,50g)
Av.: IMP CAES DOMITIANVS AVG P M, Kopf mit Lorbeerkranz n.r.
Rv.: IVPPITER CONSERVATOR, Adler mit ausgebreiteten Schwingen auf Fulmen v.v., Kopf n.l.
RIC 40, RIC² 144 (R)
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dom.den1.jpg

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Beitrag von nephrurus » Sa 24.10.09 19:29

um den thread nicht ganz einschlafen zu lassen, mal wieder ein Vespasian Denar:

Denar, geprägt 76 n. Chr. in Rom.
3,47gr.
Vs.: IMP CAESAR VESPASIANVS AVG
Rs.: COS - VII
RIC² 847
Romanatic 3767
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vesp.den1-1.jpg

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Beitrag von drakenumi1 » Mo 26.10.09 14:47

Ein paar schöne Vögel stellst Du uns hier vor. Der obere sieht allerdings einem Kormoran viel ähnlicher, als einem Adler, sieht man mal von Kopf u. Schnabel ab. So sitzen die Kormorane auch jetzt noch zum Trocknen ihrer Gefieder mit gespreizten Flügeln auf den Pfählen unseres Haussees, wenn sie von ihren Fischzügen mit schweren Bäuchen heimkehren. Solche Haltung bei einem stolzen Adler habe ich noch nie gesehen. Aber wie auch! Schöne Münzen in gefälligem ss+ Auftritt!

Übrigens ss+: Ich weiß nicht, wie es Euch geht, bei diesen Vespasiani mit dem enorm hohen Prägeprofil kann ich mich immer nicht entscheiden, ob diese prägeprofilfreie Zone des Portraits an dessen höchster Stelle und entsprechend an der höchsten Stelle der Rückseite auch (hier die gefiederte Brust) nun auf den Abrieb durch Benutzung darstellt oder etwa doch eine Prägeschwäche (es wurden durch zu schwachen Prägeschlag die Prägeformen nicht völlig ausgefüllt)? Wie kann man das unterscheiden bei etwa gleicher Abnutzung beider Seiten? Und hätte dieses Wissen überhaupt eine Bedeutung bei der korrekten Festlegung des Erhaltungsgrades? Bei unseren Vögeln oben ist es wohl Verschleiß, daher "nur" ss+. Aber wäre es nachweisbar eine Prägeschwäche, sollte es dann nicht gar ein vz- sein können? Sicher schwierig zu entscheiden bei wohl gleichem Erscheinungsbild unterschiedlicher Wirkungen. Oder ist es gar nonsens, hier unterscheiden zu wollen? fragt

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Beitrag von Homer J. Simpson » Mo 26.10.09 17:25

Eine Prägeschwäche kann von Abnutzung dann zu unterscheiden sein, wenn der Übergang von "flach" zu "reliefiert" auf der Höhe sehr scharf begrenzt ist. Das spricht für eine Prägeschwäche. Aber wenn dann noch ein bißchen Abnutzung dazukommt, ist es wohl kaum noch richtig zu unterscheiden.

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Beitrag von nephrurus » So 08.11.09 14:23

nicht selten, aber hervorrragend erhalten - und: ein Vespasian mit Vitellius-Porträt:

Denar, geprägt 70 n. Chr. in Rom., 3,49gr.
Vs.: IMP CAESAR VESPASIANVS AVG, belorbeerter Kopf des Vespasianus nach rechts.
Rs.: COS ITER FORT RED, Fortuna mit der rechten Hand auf Prora und Füllhorn in der linken Hand nach links stehend.
RIC² 19
Romanatic 2701
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vesp.vit.jpg

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Homer J. Simpson
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Beitrag von Homer J. Simpson » So 08.11.09 15:27

Außergewöhnlich hübsch, in der Tat - meist sind diese frühen Vespasiane ja extrem abgelutscht.

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Beitrag von mias » Mo 09.11.09 04:12

Hallo nephrurus,

In der Tat, mir ist, ohne Deinen Kommentar zu gelesen zu haben, ebenfalls der gleiche Gedanke gekommen: Ein Vitellius auf Vespasian getrimmt! Selten gesehen. Glueckwunsch.

Gruss,

Mias

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Beitrag von nephrurus » Mi 11.11.09 20:50

ein Stück aus Ephesus, das mir besonders gut gefällt:

Vespasian Ephesus
Denar, geprägt 74 n. Chr. in Ephesus.
Vs.: IMP CAESAR VESPAS AVG COS V TR P P P
Rs.: PACI AVGVSTAE
RIC² 1457
Romanatic 4522
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image00270.jpg

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Beitrag von beachcomber » Mi 11.11.09 20:52

klasse, herzlichen glückwunsch!
grüsse
frank

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