Antike, echt oder nur schön?

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

Moderator: Homer J. Simpson

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areich
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Beitrag von areich » Mi 27.05.09 20:06

Vielleicht findest Du irgendwann auch noch zu den Bronzen,
ganz weg vom langweiligen Silber (der römischen Kaiserzeit). :D

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spider
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Beitrag von spider » Mi 27.05.09 20:11

Na,ja.
Die meisten sind wohl nicht gleich "so hoch eingestiegen"
Da fing es wohl eher langsam an.
:lol:
ist schon heftig.

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nephrurus
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Beitrag von nephrurus » Mi 27.05.09 20:15

darf man fragen wo bzw. bei wem Du die Münze gekauft hast?

emieg1
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Beitrag von emieg1 » Mi 27.05.09 20:17

spider hat geschrieben:Na,ja.
Die meisten sind wohl nicht gleich "so hoch eingestiegen"
Da fing es wohl eher langsam an.
:lol:
ist schon heftig.
Nuja, nicht kleckern.. klotzen! ;-)

Es kommt ja auch auf das Kapital an, das einem zur Verfügung steht... oder besser: was man bereit ist zu investieren!

Klar, die meisten greenhorns beginnen mit "garantiert ungereinigten" zu einsfuffzig das Stück, haben aber am Ende einen grösseren Verlust zu beklagen, gelle?! :-)

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nephrurus
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Beitrag von nephrurus » Mi 27.05.09 20:21

nummis durensis hat geschrieben:
spider hat geschrieben:Na,ja.
Die meisten sind wohl nicht gleich "so hoch eingestiegen"
Da fing es wohl eher langsam an.
:lol:
ist schon heftig.
Nuja, nicht kleckern.. klotzen! ;-)

Es kommt ja auch auf das Kapital an, das einem zur Verfügung steht... oder besser: was man bereit ist zu investieren!

Klar, die meisten greenhorns beginnen mit "garantiert ungereinigten" zu einsfuffzig das Stück, haben aber am Ende einen grösseren Verlust zu beklagen, gelle?! :-)
genau so ist es! es soll Menschen geben, die investieren jeden Monat hunderte Euro in Tabak - ohne nachzudenken - wo steckt da der Sinn?

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areich
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Beitrag von areich » Mi 27.05.09 22:19

Ich habe auch das Gefühl, daß neuen Sammlern, die gleich so hoch einsteigen
etwas entgeht. Dann können sie sich an schlechter erhaltenen, häufigeren Münzen evt. nicht mehr so sehr freuen. Gerade zu Anfang lernt man aber sehr viel auch von häufigen und damit billigen Münzen. Später wird man natürlich wählerischer werden, das ist ganz normal.

Ich würde jedenfalls jedem Sammler empfehlen, zu Anfang lieber das Geld in viele billige Münzen zu investieren. Nicht in Schrott aber auch richtig gute Münzen in 'schön' (bzw. 'sehr schön' bei Spätrömern) sind ja spottbillig, wenn man sie z.B. auf Börsen kauft. Dann wird man auch später auch keinen großen Verlust machen, wenn man sie wieder verkauft.

Ich kann immer noch nicht an einem billigen Spätrömer in toller Erhaltung vorbeigehen, auch wenn es keiner von ihnen in meine Sammlung schaffen wird aber es gibt eben unterschiedliche Mentalitäten beim Sammeln und da ist keine Methode objektiv besser oder schlechter als die anderen.

Jedenfalls wünsche ich viel Spaß bei diesem Hobby, es gibt kein besseres!

Gerade am Anfang ist es zwar manchmal überwältigend und man fragt sich, wie man jemals nur annähernd so viel wissen kann wie erfahrene Sammler aber gleichzeitig ist es wahnsinnig aufregend.
So ging's mir jedenfalls.

Andreas

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Beitrag von emieg1 » Mi 27.05.09 22:31

areich hat geschrieben: Ich würde jedenfalls jedem Sammler empfehlen, zu Anfang lieber das Geld in viele billige Münzen zu investieren. Nicht in Schrott aber auch richtig gute Münzen in 'schön' (bzw. 'sehr schön' bei Spätrömern) sind ja spottbillig, wenn man sie z.B. auf Börsen kauft. Dann wird man auch später auch keinen großen Verlust machen, wenn man sie wieder verkauft.
Hallo Andreas, das kann und möchte ich nur unterstreichen. Aber welcher Anfänger kann denn wirklich Schrott von NichtSchrott unterscheiden, und das ganze auch noch "spottbillig"?

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Homer J. Simpson
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Beitrag von Homer J. Simpson » Mi 27.05.09 22:37

Sehr einfach: Wenn Du als Anfänger sagst "Hey, die ist schön, die gefällt mir", ist es kein Schrott. Wenn Du sagst "Hm - da seh' ich zwar gar nix, aber bei einer 2000 Jahre alten Münze muß das wohl so sein", dann ist es Schrott. Und wenn Du eine Münze der ersten Kategorie für 2-5 Euro kriegst, kannst Du nix falsch machen.

Homer
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Beitrag von emieg1 » Mi 27.05.09 22:40

Yeap Homer, genau so ist es bzw. sollte es sein... aber dies ist die Theorie und nicht die Praxis, wie ja oft genug von Neuankömmlingen hier unter Beweis gestellt wird ;-)

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Beitrag von nephrurus » Mi 27.05.09 22:49

ich finde die ganze Diskussion ganz schön von oben herab!

wenn ihm die Münze gefällt und er den Preis für angemessen hält, die Kohle hat , warum soll er die Münze nicht kaufen ???

Wenn ein Fahranfänger genügend Kohle hat , käme doch auch niemand auf die Idee, ihm zu erklären, dass er doch lieber erst mal mit einem 10jährigen Golf II beginnen soll...

Wenn eben jemand von Beginn an nur hervorragende Qualität sammelt, dann hilft ihm auch nicht, dass er anhand billiger, schlecht erhaltener Münzen das Bestimmen von Münzen erlernt- vor allem, wenn er nie vor hat, solche Erhaltungsgrade zu sammeln.

Jedem so, wie er es mag

Sulcipius
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Beitrag von Sulcipius » Mi 27.05.09 23:18

Guten Abend!

Ich frag´ mich auch was diese Diskussion bezwecken soll!

Vielleicht hat unser "Neuankömmling" im Forum mehr Spaß an Münzen in Qualität ss+ aufwärts, wo ist das Problem?
Was sollte ihm denn entgehen, wenn er z.B.: das nötige Kapital besitzt um sich nur solche Münzen kaufen zu können?

Also cool down :wink:

Besser wäre es, wir würden uns mit "hidef" über seinen wunderschönen Denar mitfreuen, als ihm gar noch Vorwürfe deshalb zu machen, denn so hat es stellenweise für mich leider angehört :roll:

Beste Grüße
Sulcipius
Zuletzt geändert von Sulcipius am Do 28.05.09 09:47, insgesamt 1-mal geändert.
<< ODERINT DUM METUANT >>

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Onkel Titus
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Beitrag von Onkel Titus » Mi 27.05.09 23:26

Schließe mich nephurus an, das Wichtigste ist doch, dass einem die jeweilige Münze gefällt, egal welche Erhaltung. Hauptsache ist schließlich der Spaß und nicht einzig und allein der Wert bzw. die Erhaltung.
Ideal ist natürlich, wenn Spaß und ökonomisches Kalkühl sich nicht widersprechen.
Bei mir ist dies leider häufiger der Fall :? Da verliebt man sich in eine Münze, vielleicht sogar noch schlecht erhalten und dennoch kauft man sie. Ist mir letztens bei einem Franzosen von 1792 passiert (sge) und dennoch bin ich immer noch jedesmal von dieser Münze aufgrund des geschichtlichen Hintergrundes fasziniert.
Es ist leichter tausend Dinge halb zu tun, als auf einem Gebiet Meister zu werden (chin. Sprichwort)

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areich
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Beitrag von areich » Mi 27.05.09 23:54

Von mir aus ist es weder 'von oben herab' (eher von unten herauf, was die Preisklasse angeht) noch ist es ein Thema, was mich besonders erhitzt.

Nur ein Rat an einen Neusammler, der sich vielleicht noch keine Gedanken dazu gemacht hat. Ob er den annimmt oder für Blödsinn hält ist seine Sache und in letzterem Fall wäre ich sicher nicht eingeschnappt.

Vorwürfe habe ich hier nirgendwo rausgelesen.

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Onkel Titus
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Beitrag von Onkel Titus » Do 28.05.09 00:15

areich hat geschrieben:Von mir aus ist es weder 'von oben herab' (eher von unten herauf, was die Preisklasse angeht) noch ist es ein Thema, was mich besonders erhitzt.

Nur ein Rat an einen Neusammler, der sich vielleicht noch keine Gedanken dazu gemacht hat. Ob er den annimmt oder für Blödsinn hält ist seine Sache und in letzterem Fall wäre ich sicher nicht eingeschnappt.
@areich

Hoppla, "von oben herab" oder umgekehrt hatte ich es jetzt nicht betrachtet. Muss ich wohl überlesen haben. Ich dachte, es ginge darum, ob man eher auf den Wert und die Erhaltung einer Münze achten solle, oder auch auf sein Bauchgefühl (was, wie schon gesagt, teils zu äußerst kuriosen Käufen anregt). Auf den Schlips getreten fühl ich mich bei diesem Thema aber auch nicht. Tut mir leid, wenn sich mein Kommentar so angehört haben sollte. Ich empfinde die Diskussionsbeiträge eher als erfrischend und interessant und für einen guten Rat, ist man doch immer dankbar. Schließlich will man nicht allzuschnell Lehrgeld bezahlen.
Viele Grüße
Onkel Titus

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hidef
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Beitrag von hidef » Do 28.05.09 08:45

@spider: ich weiss, dass das für den ein oder anderen Charakter eher haarsträubend sein muss, aber wie Homer schon erwähnt hat, ist es einfach ein ungeplanter Zufall gewesen...und vielleicht der Anfang zu einer strukturierteren Vorgehensweise :-)

@nummis durensis
Hallo Numsi, das mit den Silberunzen ist Teil der konsequenten Umsetzung meines Anlageportfolios :-) und nimmt lediglich 3% in Anspruch...also nur der berühmte Notgroschen :-)

und danke für den Abgleich mit den Fälschungen im US-Forum, hab die Fake-DB sowie die Verkaufs-DB durchgeschaut, aber in beiden auch keine vergleichbare gefunden.... gab's eigentlich so viele unterschiedliche Prägestempel für eine Münze?

@alle anderen
vielen Dank für eure interessanten Beiträge. Ich schätze von Natur aus die Vielfalt an unterschiedlichen Meinungen und die daraus zu gewinnenden Ansichten und Anregungen und empfinde keinerlei Angriff aus eueren Kommentaren, wenngleich ich es auch schön finde, dass besorgte Gemüter für eine gewisse Harmonisierung sorgen, danke.

Ich verstehe auch sehr gut, dass die Frage nach dem 'Einstieg' und dem finanziellen Aufwand für den 'ersten Kontakt' von grundlegender Bedeutung bei der emotionalen Auseinandersetzung mit dem Hobby der Numismatik und dem damit verbundenen Interesse an der Geschichte zu den gesammelten Objekten in Einklang zu bringen ist...aber ganz ehrlich, soweit war und bin ich noch nicht :-) ... ich fand die Münze an sich sowie den Reiz etwas aus einer Zeit zu besitzen das so alt ist unglaublich aufregend und habe gekauft, ... das wärmende Gefühl einer tiefen Ergriffenheit, das sich im Delta eines Hobbies ergiesst keimt auf, aber war definitiv nicht Grundlage meiner Entscheidung :-)

abschliessend (für heute morgen) bleibt noch festzustellen, dass ich fest davon ausgehe, dass das nicht meine letzte Münze war, aber ich bin mir sicher, dass falls da eine Leidenschaft entsteht meine nächste Münze auch keine sehr vernünftige Wahl -im Sinne eines Sammlerdaseins- sein wird...mir gefällt nämlich die Tetradrachme Attika/Eule so gut....sorry :-)
Zuletzt geändert von hidef am Do 28.05.09 09:05, insgesamt 1-mal geändert.

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