GORDIANUS III

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

Moderator: Homer J. Simpson

alexander20
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Beitrag von alexander20 » Fr 17.07.09 07:52

Guten Morgen nummis durensis,

ich hätte kein fünf mails geschickt. Mails sind immer unpersönlich. Ich hätte bereits nach der ersten einfach kurz angerufen und nachgefragt. So hab ich das jedenfalls immer gehandhabt und bin sehr gut damit gefahren. Denn wei gesagt durch-unperönliche- E-mails können sehr leicht noch mehr Irritationen entstehen und deswegen schätze ich die "altmodische" Art des Telefonats.

Und by the way, natürlich dauert ein Nachforschungsauftrag wei ihn Lnaz ja wohl gestellt hat, locker mal ein paar Monate.


alexander20

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donolli
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Beitrag von donolli » Fr 17.07.09 09:39

severer hat geschrieben:.....ich hatte mal gelesen das ein Antoninian 2 Denaren entsprach? Stimmt das?

Gruß
ja, das stimmt. hinweisgebend ist hier die strahlenkrone. sie steht genauso wie bei dem dupondius für eine verdoppelung des wertes.
severer hat geschrieben:Kann man dann davon ausgehen das Antoniniane prinzipiell teuer sind? Oder stimmt das nicht?

Gruß
das ist wie immer mit einem klaren NJEIN zu beantworten. bei caracalla und alagabal verhält es sich z.b. umgekehrt.

zu gordi:
auf die absoluten stückzahlen gesehen sind, wie quisquam schon angemerkt hat, natürlich denare des gordianus nicht so häufig anzutreffen wie seine antoniniane.
geht man allerdings nach den einzelnen rückseiten, so sind die gängige denarrückseiten des gordian ebenso häufig zu finden wie bestimmte rückseiten auf antoninianen.
daneben gibt es wieder sehr seltene antoniniane und auch denare, die ein vielfaches dieser standardtypen kosten :D

als weitere lektüre zu dem thema zu empfehhlen:
http://www.numismatikforum.de/ftopic24275.html ;-)

grüße
olli
Natura semina nobis scientiae dedit, scientiam non dedit. (Seneca)

emieg1
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Beitrag von emieg1 » Fr 17.07.09 14:50

alexander20 hat geschrieben:Guten Morgen nummis durensis,

ich hätte kein fünf mails geschickt. Mails sind immer unpersönlich. Ich hätte bereits nach der ersten einfach kurz angerufen und nachgefragt. So hab ich das jedenfalls immer gehandhabt und bin sehr gut damit gefahren. Denn wei gesagt durch-unperönliche- E-mails können sehr leicht noch mehr Irritationen entstehen und deswegen schätze ich die "altmodische" Art des Telefonats.

Und by the way, natürlich dauert ein Nachforschungsauftrag wei ihn Lnaz ja wohl gestellt hat, locker mal ein paar Monate.


alexander20
Nunja, natürlich hast du nicht ganz unrecht, aber ich bin nun mal ein leidenschaftlicher Nichttelefonierer, zumindest was "Geschäftsbeziehungen" anbelangt. Hier finde ich den mail-Kontakt effektiver, beweislastiger und vor allem kostengünstiger. Und letztendlich hab ich schlichtweg keinen Bock, meinem guten Recht hinterhertelefonieren zu müssen. Irgendwann nämlich sind dann die Telefongebühren höher als der eigentliche Schaden!

Der Kontakt via email hat sich mittlerweile durchgesetzt. Für das Privatleben finde ich es echt ätzend, aber für alles andere wunderbar. Seit vielen Jahren verkaufe ich auch auf ebay als privater Verkäufer, bisher zu 100%igen Zufriedenheit meiner Käufer. Aber für mich ist es ein "NoGo", mails einfach nicht zu beantworten; und wenn sich dies ein "renommierter" Händler leistet, löst das bei mir Sprach- und Schluckstörungen aus...

So, aber jetzt ist erstmal Wochenende.. happy weekend dir & allen anderen hier :-)


PS. Zu den Bearbeitungszeiten bei dhl: Bitte haben Sie Verständnis, dass die Reklamationsbearbeitung ca. 14 Tage (ab Reklamationseingang) in Anspruch nehmen kann. So steht es geschrieben bei dhl, und ich gebe auch gerne die doppelte bis dreifache Zeit, aber dann bohr ich ein wenig nach...

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beachcomber
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Beitrag von beachcomber » Fr 17.07.09 16:33

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Reklamationsbearbeitung ca. 14 Tage (ab Reklamationseingang) in Anspruch nehmen kann.
das ist erstens ein scherz, und zweitens werden die jungs erst NACH einer gewissen zeit aktiv! (bei auslandssendungen dauert's wirklich 3 monate)
im übrigen wäre es natürlich ganz nett, wenn die jungs bei lanz mal antworten würden.
ich warte gerade auf ein münze die mich 325 euro gekostet hat, und nun seit fast 4 wochen überfällig ist.
in meiner naivität hatte ich gedacht, dass paypal mir den verlust ersetzt (von wegen 'sicher kaufen' ) aber dem ist leider nicht so!
denn der verkäufer hat einen einschreiben-einlieferungsschein vorgelegt, und damit ist paypal raus!
also kann ich mir das geld an die backe schmieren... :(
grüsse
frank

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Beitrag von emieg1 » Fr 17.07.09 16:48

Hi Frank,

ganz so einfach ist das natürlich nicht mit paypal. Wenn der Verkäufer belegen kann, dass er die Münze tatsächlich versandt hat, haftet paypal (verständlicherweise) nicht für den Schaden. Einschreiben bei solch wertvollen Münzen ist leider "Zocken".. ich hab zwar bisher noch nicht so teuer eingekauft, aber lasse mir wertvollere Stücke als Paket schicken, weil die eben höher versichert sind. Also es ist sehr wohl ein "sicheres kaufen" via paypal; man muss nur nur den "Fall der Fälle" durchdenken, sollte die Münze eben nicht ankommen. Da investiere ich lieber die paar Euro mehr in den versicherten Paketversand, als dass ich mich im nachhinein ärgern muss...

Nichtsdestotrotz hoffe ich natürlich, dass die Münze noch irgendwann ankommt!!

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Beitrag von beachcomber » Fr 17.07.09 17:32

haftet paypal (verständlicherweise) nicht für den Schaden.
bei den dreisten gebühren, die die jungs den verkäufern abnehmen, (und dem miesen wechselkurs der im zweifel obendrauf kommt), könnten die mal locker auch solche verluste ausgleichen!
grüsse
frank

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Beitrag von emieg1 » Fr 17.07.09 17:57

beachcomber, nu bleib ma aufm Teppich, also heute ist ja nix mehr für lau... ich hab ja schon manchmal den Geizkragen um, aber die Konditionen, die paypal bietet, sind IMHO einfach nur fair! Wie wars denn "früher", ergo ohne paypal? Wie gross war der (finanzielle) Aufwand ein paar Euro ins Ausland zu schicken??

Ein Beispiel: Für eine ordinäre Überweisung von 100 DM von Deutschland in die Niederlande wurden ca. 30 DM Gebühr fällig; damals hat sich niemand darüber beklagt, wie gross die Abzocke der Banken war...

Aus dieser Sicht gesehen leben wir doch im Auslandshandel beinahe wie im "gelobten Land", oder?!! :-)
beachcomber hat geschrieben: bei den dreisten gebühren, die die jungs den verkäufern abnehmen, (und dem miesen wechselkurs der im zweifel obendrauf kommt), könnten die mal locker auch solche verluste ausgleichen!
Neeee... das können und sollten sie nicht! Das sind Verluste, die Käufer selbst zu verantworten haben... und die andere Käufer nicht mittragen sollen/möchten/müssen ;-)

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Beitrag von beachcomber » Fr 17.07.09 18:33

Wie gross war der (finanzielle) Aufwand ein paar Euro ins Ausland zu schicken??
mich kostet eine überweisung bis 12,500 euro ins ausland 0,75€, also 75 cent!

mich nervt doch nur dieser ganze 'sicher-kaufen' sch.. von ebay, die ihren kunden vorgaukeln, alles ist easy, nix kann passieren, aber gebühren ständig erhöht haben, mit paypal nochmal mindestens 4% kassieren, und wenn's drauf ankommt, nichts für ihre kunden tun. (ausser vorprogramierte standardmails zu versenden, die im endeffekt immer drauf hinauslaufen zu sagen: hilf dir selbst und lass' uns in ruhe!)
grüsse
frank

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Beitrag von emieg1 » Fr 17.07.09 18:48

beachcomber hat geschrieben:
Wie gross war der (finanzielle) Aufwand ein paar Euro ins Ausland zu schicken??
mich kostet eine überweisung bis 12,500 euro ins ausland 0,75€, also 75 cent!

mich nervt doch nur dieser ganze 'sicher-kaufen' sch.. von ebay, die ihren kunden vorgaukeln, alles ist easy, nix kann passieren, aber gebühren ständig erhöht haben, mit paypal nochmal mindestens 4% kassieren, und wenn's drauf ankommt, nichts für ihre kunden tun. (ausser vorprogramierte standardmails zu versenden, die im endeffekt immer drauf hinauslaufen zu sagen: hilf dir selbst und lass' uns in ruhe!)
grüsse
frank
Sach ma, was jammerst du jetzt hier eigentlich rum???

Wenn du paypal nutzt, mach dich dann auch mal mit den Bestimmungen vertraut!!!

Und wenn du dir ne Ü300-Euro-Münze per Einschreiben schicken lässt, weisst du sehr wohl, dass du im Zweifel nur einen Bruchteil erstattet bekommst!!

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Beitrag von beachcomber » Fr 17.07.09 19:43

Wenn du paypal nutzt, mach dich dann auch mal mit den Bestimmungen vertraut!!!
ich geb's ja zu, ich bin blöd, und auf die irreführende werbung reingefallen!
wenn's nach mir gegangen wäre, häte ich wohl lieber einen einfachen brief gewählt, (für mich immer noch das sicherste!)das aber geht für einen verkäufer gar nicht, wenn er paypal akzeptiert!
grüsse
frank

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Beitrag von cepasaccus » Sa 18.07.09 02:18

beachcomber hat geschrieben:häte ich wohl lieber einen einfachen brief gewählt, (für mich immer noch das sicherste!)das aber geht für einen verkäufer gar nicht, wenn er paypal akzeptiert.
Ja, weil dann die Leute behaupten sie haetten es nicht bekommen und Paypal bucht das Geld zurueck. Ich habe mal mit einem Muenzhaendler telefoniert, dem sie das Geld trotz Einlieferungsbeleg abgebucht haben.

Hab ich hier schon mal gesagt, dass ich Paypal nicht mag?

vale
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Beitrag von severer » Do 23.07.09 23:55

so die Münze ist da & ich hab Sie nochmal selber abfotografiert....bin sehr zufrieden :)...vorallem sie ist schön groß und schwer :)....ich denke für 18 euro guter Preis.

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Warum sehen eigentlich die Münzen vom Lanz oder seinem Sohn ;) immer so glänzend und so gut aus? Werden Sie vorher von Ihnen gereinigt?

Gruß

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Beitrag von Chandragupta » Fr 24.07.09 10:04

severer hat geschrieben:Warum sehen eigentlich die Münzen vom Lanz oder seinem Sohn ;) immer so glänzend und so gut aus? Werden Sie vorher von Ihnen gereinigt?
"Nicht immer - aber immer öfter..." ;)

Nein, Spaß beiseite: z.T. habe ich auch den Eindruck, daß die vom Verkäufer selber gereinigt worden sind. Aber so wie ich's sehe, dann auch immer total professionell.

Der größere Teil gerade der 3.-Jh.-Münzen stammen jedoch mutmaßlich aus Großfunden im Balkanraum (die in München halt "hängen geblieben" sind ;) ), die alle schon vor Ort gereinigt wurden - auch da sehr professionell, mutmaßlich chemogalvanisch bzw. mit sonstiger Silberanreichung an der Oberfläche und anschließender Nachpolitur. Das Ergebnis kann sich jedenfalls sehen lassen. Siehe die "Stempelglanz"-Diskussion von neulich.
Numismatische Grüße,

Euer Chandra

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Chandragupta
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Beitrag von Chandragupta » Fr 24.07.09 10:24

nummis durensis hat geschrieben:Ein Beispiel: Für eine ordinäre Überweisung von 100 DM von Deutschland in die Niederlande wurden ca. 30 DM Gebühr fällig; damals hat sich niemand darüber beklagt, wie gross die Abzocke der Banken war...
Du sagst es! 1992 habe ich mich jedenfalls auf meinen Allerwertesten gesetzt, als ich erfahren habe, was es WIRKLICH kostete, 25,- GBP von der BRD nach GB zu transferieren. Der Kurs des Pfundes war damals AFAIRC ca. 3,- DM, also es ging um ca. 75,- DM. Die Gebühren dafür waren - halt Dich fest!!!! - über 130,- DM - mein Konto wurde also insgesamt mit über 200,- DM belastet!! :evil:

Das einzig Positive daran: Ich hatte da NACHWEISLICH vorher am Schalter(!) gefragt, was das kostet, weil das im BTX-System nicht richtig angezeigt wurde. Da wurde mir ein mit Bankstempel versehenes Formblatt gegeben, wo ein paar Posten angestrichen waren, die sich zusammen auf etwas über ca. 20,- DM beliefen. Damit konnte ich dann "aus Kulanz" eine Rückbuchung vornehmen lassen, weil das Geld nämlich noch nicht wirklich über das Interbankensystem "weg" war (zum Glück hatte ich gleich am nächsten Morgen in den BTX-Kontoauszug geguckt und den Schlamassel gesehen). Offizielle Begründung: "Kosten der Empfängerbank"/"Aufwandszuschlag für Kleinstbeträge"... :roll:

Okay, also den ultimativen (und rein rechtlich m.W. illegalen) "Trick" gemacht und einen EuroCheque (erinnerst Du Dich noch - sowas gab's mal, richtig aus Papier... ;) ) im Schreibebrief nach Old England geschickt. Kosten für den Einlöser 2,- GBP. Ich habe also den Scheck auf 27,- GBP ausgestellt, damit der gute George wirklich seine 25,- Pfund netto bekam - und dann wurden für mich realiter kaum mehr als 10,- DM Gebühren fällig (Abbuchung knapp 90,- DM oder so).

Da ist PayPal trotz aller Kritik noch besser - und von den lt. EU-Vorgaben nunmehr kostenlos sein zu habenden IBAN/BIC-Überweisungen im EU-Raum reden wir gar nicht erst... (Allerdings geht's nach GB m.W. auch heute noch nicht kostenlos...)
Numismatische Grüße,

Euer Chandra

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Beitrag von antoninus1 » Fr 24.07.09 13:19

Chandragupta hat geschrieben: (Allerdings geht's nach GB m.W. auch heute noch nicht kostenlos...)
Stimmt: vor kurzem musste ich bei einer Überweisung mit BIC/IBAN 7,50 GBP an die englische Barclay´s Bank zahlen.
Gruß,
antoninus1

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