Expertenrat gefragt

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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beachcomber
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Beitrag von beachcomber » Mi 02.12.09 15:18

wenn du die bilder jetzt noch mehr beschneidest, und den hintergrund weiss machst, dann kannstdu sie auch noch grösser einstellen, das würde helfen!
grüsse
frank

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Malimeutzner
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Beitrag von Malimeutzner » Mi 02.12.09 17:34

Liebe Münzfreunde,
hier noch eine Bildvatiante.
Mit Dank und freundlichen Grüßen
Dateianhänge
Cäsar mit Stern Skanner 600dpi.jpg
Cäsar mit Stern rev  Scanner 600 dpi.jpg

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beachcomber
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Beitrag von beachcomber » Mi 02.12.09 18:03

danke für die grösseren bilder!
aber leider komme ich dadurch auch nicht viel weiter.
wie schon vorher bemerkt, sehe ich keine stilistischen probleme. also bliebe nur noch ein abguss von einem original.
das aber kann man eigentlich nur in der hand mit einer lupe oder mikroskop genau sagen.
was mich ein bisschen stört, sind die vielen kleinen erhabenen (fehl) stellen auf dem rv, und dieser kratzer an der büste, der eigentlich keiner zu sein scheint, denn für einen kratzer ist er eigentlich zu unscharf.
diese mängel könnten einem guss geschuldet sein!
grüsse
frank

curtislclay
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Beitrag von curtislclay » Mi 02.12.09 19:58

Die Stempel sind echt: Alföldi, Caesar in 44 v. Chr., Taf. XLII f., Nr. 69-71, 73 (stempelgleich).

Wenn dein Vater aber nicht ernsthafter Münzsammler war, sollte man bezüglich der Echtheit eher skeptisch sein. Echte, schöne Porträtdenare von Julius Caesar haben immer eine ganze Menge gekostet; leicht und billig kriegt man solche Stücke nicht! Aus demselben Grund und wegen Caesars Berühmtheit sind sie auch oft gefälscht worden.

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Malimeutzner
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Beitrag von Malimeutzner » Mi 02.12.09 20:45

Danke nochmals an die Experten. Mir hat es geholfen.
Die Münze entspricht also einem Original. Ob es sich um einen Abguss eines Originals handelt müsste also geprüft werden, da das nicht auszuschließen geht. Die Frage nach der geschätzten Wahrscheinlichkeit der Echtheit ist wohl zuviel des Guten.
Freundliche Grüße

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areich
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Beitrag von areich » Mi 02.12.09 20:53

Wie Curtis schon sagte, eher gering. Auch 1970 waren solche Münzen teuer und gesucht. Wenn man kein Sammler ist wird man sowas nicht einfach so bei einem namhaften Händler kaufen (und wenn würde man sich daran erinnern).
Wurde sie woanders gekauft stehen die Chancen schlecht. Aber dann ist es immer noch ein schönes Familienerbstück, besser als z.B. eine häßliche Schrankwand.

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Beitrag von Pscipio » Mi 02.12.09 21:07

Wenn du Gewissheit haben willst, wirst du nicht darum herum kommen, das Stück durch einen Profi begutachten zu lassen. Aber wirklich nur durch einen Experten für antike Münzen, nicht durch einen Händler von modernen oder so!

Viele Grüsse
Pscipio
Nata vimpi curmi da.

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Malimeutzner
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Beitrag von Malimeutzner » Mo 07.12.09 20:55

noch eine Bemerkung:

Ein Experte für antike Münzen ist im Raum Sachsen (in Bezug auf Münzhändler) mir nicht bekannt. Ich werde ingendwann mal voraussichtlich einen aufsuchen.

Hier im Forum (Römer) bin ich auf eine Internetzeitung gestoßen:

http://www.muenzenwoche.de

In der "Münzenwoche" im "Archiv",
"Ratgeber Münzsammeln",
"Fälschungen",

habe ich folgende interessante Abhandlungen gefunden:

"Fälschungen erkennen - leicht gemacht"
Hier wird unterteilt in
- neu geschnittene Stempel
- gegossene Fälschungen
- Galvanos

Sehr leicht denkbar, dass ihr den Artikel kennt.

Meine Erkenntnis auf Grund eurer Antworten und dieses Artikels ist: Falls der Denar nicht echt ist, dann wird es wohl ein sehr ordentlicher Abguss sein. Meiner Meinung nach aber schwer feststellbar. Eine stark vergrößernde Lupe habe ich verwendet, jedoch kann ich dennoch keine klare Feststellung treffen. Werde mir mal zunächst eine noch bessere Lupe zulegen. Nochmals Danke!

Grüße
M-M

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