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Wuppi
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Beitrag von Wuppi » Fr 26.02.10 15:42

Hi

wichtig ist erstmal das Ausgangsmaterial ... das sollte so gut wie möglich vorhanden sein. Je schärfer, größer desto besser! Und wenn das Bild 5Mbyte groß ist - wurscht. Danach schneidet man erst das weg was man nicht mehr will (also das man am Ende nur noch Münze + Ecken hat; EPI hätte hier noch pimpen können). Ganz wichtig - erst schneiden!

Jetzt erstmal abspeichern - also irgendwas mit geringer Kompression - BMP z.b. Sicherheitskopie ;)

Danach erstmal auf 600*x oder so ähnlich verkleinern. Dann als jpg abspeichern. Meist sind die Einstellungen schon passend. Nichts mit DPI etc. umstellen. Hier kann man dann am Kompressionsgrad spielen - das leider von Programm zu Programm unterschiedlich - deswegen bringt es nichts zu sagen: Kompression auf 85. Bissel experimentieren - bis man unter dem Limit ist - der Wert lässt sich meist auch auf andere Bilder dann künftig einsetzen.

Das wichtige ist halt das Ausgangsmaterial - je besser das ist, desto besser sieht das Ergebnis für 80kbyte aus. Und hier ist auch das Hauptproblem ... Wenn man etwas schlechtes stark komprimiert, wirds noch schlechter - und ab da muss man mit Dateigröße arbeiten um damit schlechter Ausgangsqualität zu "retuschieren"

@Münz-Goofy: ein Kochrezept hab ich ja geliefert - glaub auf der 2. Seite - für GIMP. Das ganze ist wirklich kein Hexenwerk :)

Wie locnar schon sagte: wir überlegen uns hier was.

Gruß
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*EPI*
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Beitrag von *EPI* » Fr 26.02.10 21:20

Münz-Goofy hat geschrieben: Hallo *EPI*,

kann es sein, daß Du oder ich locnar mißverstanden haben? Ich denke, locnar meint, daß Du uns Deppen eine kleine Anleitung geben könntest, wie man einen solch perfekten Scan einer Münze mit 85KB erstellen kann. Ich habe jedenfalls meine Probleme damit. Wählt man zuwenig “dpi“, wird das Bild schnell unscharf. Vertut man sich mit der Kompression, erhält man ein Ergebnis, das zu klein auf dem Monitor erscheint. Kannst du uns vielleicht Dein Kochrezept liefern?

Viele Grüße
MG
Gerne:

1. Scannen:
Ich scanne eine ganze Münze mit 600dpi (kleine Details mit 1.200dpi). Ich wähle aber nur 256 Farben (reicht völlig aus). Dann wird das erzeugte Bild als jpg abgespeichert (Das Scannerbild wird bei mir als Bitmap (bmp-Datei) erzeugt, beim Abspeichern ändere den Dateityp in jpg um.).

Abhängig von der Größe der Münze komme ich so auf eine Größe von ca. 50KB bis 250KB.

(Wie wuppi schrieb, könnte ich die Münze jetzt in einem Zwischenschritt noch freistellen. Dies würde das Bild noch einmal stark verkeinern. Mache ich aber nicht.)


2. Verkleinern:
a) Dann öffne ich das Bild mit IrfanView (Freeware).
b) Gehe auf dem Menuepunkt "Bild", Unterpunkt "Größe ändern".
c) Dort: "Prozentsatz vom Orginal" (Vorgabe in 2 Kästchen jeweils 100%)
Abhängig von der Ausgangsgröße des Bildes eine kleinere Prozentzahl eingeben (z.B. 70% (Breite) und 70% (Höhe). Immer identische Prozentzahlen für Höhe und Breite eingeben.
d) Abspeichern

Wie man oben sieht, reicht dies für eine Beurteilung einer Münze normalerweise aus. Auch für "Angeberbilder". :wink:

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