wie reinigt man EURO-Münzen?

Reinigungstips, Aufbewahrung, Handschuhe, Pinzetten, Olivenöl, Literatur, Software usw.
Benutzeravatar
Thomas
Beiträge: 73
Registriert: Di 23.07.02 21:19
Wohnort: 68...

@alle zusammen

Beitrag von Thomas » Sa 05.10.02 18:30

Hallo zusammen,
eine Alternative zum Zaponlack ist das Betupfen mit wenig Siliconöl, macht ältere Münzen wieder kontrastreicher.
Gruß Thomas
http://www.rattanakosin.de
http://www.eucoprimo.com

orwin
Beiträge: 22
Registriert: Mo 03.02.03 09:46

Nachdunkeln von nordischem Gold

Beitrag von orwin » Mo 03.02.03 10:02

Hallo alle zusammen,

ob nun Umlaufmünzen gereinigt werden sollten oder nicht ist eine philosophische Frage, und jeder sollte seine eigene Meinung dazu habe dürfen, aber das nur am Rande. Fest steht jedenfalls, daß Münzen NIE poliert, sondern nur getaucht oder mit Natron/Backpulver abgerieben werden sollten. Mit dem letzteren erzielt man übrigens IMHO überraschend gute Erfolge. :P

Aber nun mein Problem zum Thema Euromünzen:
Ich habe auch meine Centstücke aus nordischem Gold ins Silbertauchbad gegeben. Dann bekommen sie genau das Aussehen, das ich habe will. :crazyeyes:
Nach dem Spülen und Trocknen laufen sie allerdings sehr ungleichmäßig wieder an und dunkeln dabei stark nach. 8O
Wie kann ich das Aussehen der Münzen nach dem Silbertauchbad "konservieren" ? :?

Um sachliche Hilfe wäre ich dankbar. Ich möchte aber hier keinen Salmon über die Frage lesen, ob Bonze in Silbertauchbäder gehört... :lol:

CU

Orwin

orwin
Beiträge: 22
Registriert: Mo 03.02.03 09:46

Reinigung von Kupfermünzen

Beitrag von orwin » Fr 14.02.03 10:12

Hallo Leute,

obwohl irgendwie niemand hier im Forum auf meine Beiträge antwortet will ich doch mal meine Reinigungsmethode von Kupfermünzen darstellen, mit der ich schon gute Erfolge erzielt habe. Funktioniert vorzüglich mit 1-5 Centstücken.

1. Die Münze entfetten (in Isopropanol tauchen) und ggf. mit Natron abreiben, um eine gleichmäßige Reinigung zu erhalten.

2. Die Münze in einer Lösung aus 2g Kupfer(II)sulfat in 5% Schwefelsäure eintauchen. 3-10 Sekunden reichen. Bloß nicht lange drin leigen lassen, da Kupfer unter diesen Bedingungen gelöst werden kann. Ich lege ausserdem auch immernoch ein Stückchen Kupferblech in die Lösung (quasi als Opferelektrode).

3. Danach die Münze gründlich mit Wasser spülen. Am besten nach Leitungswasser nochmal mit destilliertem Wasser.

4. Die Münze dann kurz in Isopropanol schwenken und mit dem Fön trocknen.

Danach ist die Münze wie blankpoliert, aber nicht aufgehellt wie bei der Behandlung mit Ammoniak. Sie dunkelt dann innerhalb einiger Tage wieder nach (Patinabildung) und hat dann den schönenn Kupferfarbenen Rotton aus Kupfermetall und Kupfer(I)oxid, den wir alle so lieben.

Nachsatz:
a)
Komischer Weise funktioniert das auch mit den Nordisch-Gold-Münzen, die aber manchmal stark nachdunkeln. Ggf. muß man das Procedere oben dann häufiger wiederholen. Auch die 1- und 2-Eurostücke können so gereinigt werden, obwohl diese nach dem Spülen mit Natron abgerieben werden müssen.
b)
Aufgehellte Münzen (Ammoniak/Silbertauchbad) lassen sich leider nicht wieder restaurieren.

Benutzeravatar
Schleicher
Beiträge: 356
Registriert: Mo 30.09.02 19:19
Wohnort: München

Beitrag von Schleicher » Fr 14.02.03 13:43

8O 8O
Ist es da nicht billiger sich gleich stempelglanz Münzen zu holen?

Das ist ein unglaublich aufwendiges chemisches Verfahren was du da beschreibst. Es ist schon schwierig genug all diese Chemikalien zu finden.

Benutzeravatar
Canadian Coins
Beiträge: 1926
Registriert: Sa 20.04.02 00:37
Wohnort: NRW
Danksagung erhalten: 1 Mal

Beitrag von Canadian Coins » Fr 14.02.03 13:52

Hallo orwin,

ich lese Deine Beiträge mit Begeisterung - und damit stehe ich sicher nicht alleine.......Deine Beiträge bleiben also nicht unbeachtet :wink:

Es hat an den Anschein, als wärest Du ziemlich experimentierfreudig, was das Thema Münzenreinigung angeht - ist das beruflich bedingt ?
Ab wann siehst Du persönlich die Notwendigkeit einer Reinigung ?

Münzen, die älter als 50 Jahre sind reinige ich eigentlich nicht mehr ( Bodenfunde / mit Schmutz behaftete Münzen mal ausgenommen ) - bei den moderen Prägungen z.B. PP´s mit Fingerabdrücken kann´s schonmal ein Tauchbad geben - aber sonst stehe ich der Reinigung eher kritisch gegenüber.

orwin
Beiträge: 22
Registriert: Mo 03.02.03 09:46

Beitrag von orwin » Fr 14.02.03 16:02

Erstmal Danke für die Antworten ! :D
Fühlte mich hier schon ausgegrenzt...

Also an Schleicher:
Kupfersulfat und Schwefelsäure bekommst Du (wenn Du volljahrig bist :wink: ) ebenso wie Isopropanol in der Apotheke. Da Du nur wenige Gramm bzw jeweils 200 ml zum Tauchen brauchst, bist Du mit ca. 5 E dabei. Dann brauchst Du noch nen paar Gläser zum eintauchen und ne Münzpinzette. Und nen bischen Kupferblech/draht findet sich schon irgendwo. Statt Isopropanol kannst Du auch Aceton oder Nagellackentferner nehmen. Die Wirkung ist dieselbe, Isoprop ist aber sanfter zur Haut und nicht so aggressiv, wenn mal was daneben geht.

Natron bekommst Du als "Kaisers Natron" zum Backen im Supermarkt. (grün/weisse Tüten). Du kannst auch normales Salz als "Poliermittel" nehmen. Natron hat aber folgende Vorteile:
1. Es ist weicher als Kochsalz, daher verkratzt es die Münzen nicht.
2. Es kann sowohl Säuren als auch Laugen neutralisieren, die an der Münze haften und diese schädigen könnten.

Und ob Du Dir die Münzen nun gleich nochmal als Stempelglanz kaufst oder als Amateursammler Deine Sammlung von Umlaufmünzen aufmöbeln willst, ist ne Philosophiefrage. Wie geschrieben, das Verfahren eignet sich für alle Kupfermünzen, die keine Patina haben. Oder falls man seine Patina los werden möchte - warum auch immer.

Ich hatte z.B. einige Centmünzen aus Italen, die richtig fleckig waren. Nun sind sie's nicht mehr... :P

An Canadian Coins:

Also, ich habe Chemie studiert, da wird man zum experimentieren erzogen. :D Ausserdem ist das für Materialkenntnisse und Münzbehandlungen wirklich nützlich. :roll:

Nun zur "Notwendigkeit" der Reinigung. Eine Reinigung ist eigentlich nur dann nötig, wenn man mit dem Erscheinungsbild der Münze als Sammler unzufrieden ist. Daß man aus einer zerschundenen Umlaufmünze keine PP machen kann, ist klar. Aber eine gelblich angelaufene Silbermünze oder die oben erwähnte fleckige Centmünze kann man "kosmetisch" nachbehandeln. Was meine bisherigen "Experimente" jedoch gezeigt haben ist, daß man mit den falschen chemischen Methoden eine Münze auch ruinieren kann. Daher sollte man sich vorher genau überlegen, ob man reinigt oder nicht. AUF JEDEN FALL VORHER AN MINDERWERTIGEN MÜNZEN TESTEN. Das ist nicht 9malklug, sondern wirklich aus Erfahrung! Und was besonders wichtig ist: Prüfen, ob die Reinigung LANGZEITSTABIL ist. Messingmünzen z.B. können durch die falsche Behandlung empfindlich in ihrem Gefüge gestört werden und verfärben sich dann nach 1-2 Wochen erst...

Ich habe z.B. einige Danziger Kupferpfennige, die auch schön bläulich/braun angelaufen sind. (Deutet auf Ammonium-Komplexe auf der Oberfläche, muß der Vorbesitzer wohl irgendwo im Kuhstall aufbewahrt haben...) Aber die Münzen gefallen mir so, und daher werde ich sie auch so lassen.

Ein anderes Thema ist die Münzkonservierung: Grade Münzen aus unedlen Metallen (Zink, Aluminium, Eisen, ...) müssen konserviert werden (Zaponlack, Olivenöl, Paraffin, Silkonöl, ...) wenn man lange dran Freude haben will. Die Edlen Münzen (Silber, Gold, Platin, ...) nicht unbedingt, da man sie leicht wieder reinigen kann. Ich empfehle aber Münzkapseln, da man damit die Münze zuverlässig schützt, ohne daß irgendwelche Klebstoffe oder Salze von der Haut die Münze schädigen können. Aber man hat trotzdem was, was man "in die Hand" nehmen kann.

Soviel dazu.

Orwin

P.S.: Als nächstes werde ich versuchen, eine Methode gegen die aufgehellten Kupfermünzen zu entwickeln und das Verfahren oben auf Messingmünzen zu übertragen. Theoretisch sollte das mit Zinksulfat in Schwefelsäure für Messingmünzen bzw. nordisch Gold geeigneter sein.

Hihi - nicht zuletzt macht es natürlich auch Spaß, mit den Münzen so rumzuspielen. Ich weiß machmal nicht, ob ich mehr Spaß am Sammeln oder am reinigen habe... :lol:

Benutzeravatar
Schleicher
Beiträge: 356
Registriert: Mo 30.09.02 19:19
Wohnort: München

Beitrag von Schleicher » Fr 14.02.03 19:08

8O Wow, wirklich erstaunlich.
Danke ersteinmal für deine wirklich sehr fachlichen und kompetenten Tipps. Ich werde es sicher ausprobieren.

Du bist zum offiziellen Chefchemiker Fachrichtung Münzpolitur erklärt. :wink:

Benutzeravatar
Canadian Coins
Beiträge: 1926
Registriert: Sa 20.04.02 00:37
Wohnort: NRW
Danksagung erhalten: 1 Mal

Beitrag von Canadian Coins » Fr 14.02.03 20:02

Schleicher hat geschrieben:8O Wow, wirklich erstaunlich.
Danke ersteinmal für deine wirklich sehr fachlichen und kompetenten Tipps. Ich werde es sicher ausprobieren.

Du bist zum offiziellen Chefchemiker Fachrichtung Münzpolitur erklärt. :wink:
Hallo orwin,

da kann ich @ Schleicher voll und ganz zustimmen :D Klasse Beiträge und vielen Dank, dass Du Deine Erfahrungen mit uns teilst.

Als ich mir dem Hobby anfing, habe ich ausschliesslich moderne Münzen in ST und PP gesucht und gekauft. Zwar sehe ich das heute nicht als Fehler -diese Prägungen gehören einfach mit dazu - aber ich habe es deutlich eingeschränkt. Zu dieser Zeit habe ich immer mit Schrecken daran gedacht, was ist, wenn die ersten "schwarzen Stellen" auf meinen kostbaren PP´s erscheinen und deren Wert deutlich sinken lassen. :roll:
Es ist ja leider so, dass viele Sammler moderner Münzen, angelaufene Silberprägungen, als Makel einstufen.
Bei Münzen der letzten 30 - 40 Jahre - besonders bei den PP´s - ist es ja wirklich kein schöner Anblick, wenn die Oberfläche unregelmässig mit schwarz-braunen Flecken übersät ist.
Da greife ich auch heute noch ab und zu in die Reinigungskiste und werde gerne, wenn es wieder mal nötig ist, auf Deine Reinigungstipps zurückgreifen und auch etwas experimentieren. :wink:

Zeitlich ging ich jedenfalls beim Sammelgebiet immer weiter zurück in die Vergangenheit und z.B. bei den kanadischen Kolonialprägungen oder Token würde ich - egal wie fleckig, angelaufen oder sonstwie verfärbt - nicht mehr zu einer Reinigung tendieren.
Es ist die Geschichte der Münze, die da an der Oberfläche haftet und jeder einzelnen ihr einzigartiges Erscheinungsbild verleiht......naja... so kann man sich auch "Schmutz" schönreden :mrgreen: aber ich seh´s tatsächlich so.

raven
Beiträge: 114
Registriert: Mi 24.07.02 14:25
Wohnort: erfurt

Beitrag von raven » Sa 15.02.03 00:14

Orwin,auch meinen Dank für deine guten Tipps.Mit Sorge dachte ich daran,wie ich einige meiner Umlaufmünzen oder Silbermünzen,wieder in einen ansehnlichen Zustand versetze,ohne sie zu beschädigen,damit ich möglichst lange Freude an ihnen habe.Werd es bald möglichst testen und dann bei eininigen meiner Sorgenkinder ausprobieren.
Auserdem muß ich hier mal los werden,das ich dankbar für die vielen guten Tipps und Infos in diesem Forum bin,kanns nur leider nicht so gut rüber bringen und bin doch manchmal ganz schön beschämt,das ich nur davon "profitiere" únd hier nicht selber gute Tipps und Kontakten einbringen kann.

Gruß raven

orwin
Beiträge: 22
Registriert: Mo 03.02.03 09:46

Danke, Danke

Beitrag von orwin » Sa 15.02.03 06:14

Erst einmal Dank für die vielen Lorbeeren ! :oops:

Aber bevor ihr die Reinigungsprozedur oben ausprobiert, noch mal zur Warnung:

Die Prozedur eignet sich NUR für Kupfermünzen (optimal) und bedingt für Messingmünzen. :!: Sie ist keine Allheilkur für alle Münzlegierungen. Also Vorsicht !

NIEMALS NIEMALS NIEMALS Silbermünzen in das oben beschriebene Bad legen. Die würden sich sofort mit einer Kupferschicht überziehen und dann rötlich werden ! 8O Die Kupferschicht dann wieder loszuwerden ist nicht ganz so einfach.
Goldmünzen natürlich auch nicht. Obwohl das rötliche Kupfer dem Gold einen schönen, weichen Farbton verleiht...

Jetzt könnte natürlich jemand sagen: "Wieso schreibst Du dann, daß Du Deine 1- und 2-Euromünzen damit reinigst, da ist doch auch Silber drin..."
Das stimmt NICHT ! Das "silberne" in den Euros ist Konstantan. Eine Legierung aus 25% Nickel und 75% Kupfer. Und weil es eben zum größten Teil aus Kupfer besteht, passiert da mit dem Bad oben auch nichts. :idea:

Silbermünzen lassen sich am besten mit den im Handel erhältlichen Silbertauchbädern reinigen.

Ich hoffe, daß das aus der Schilderung oben einigermassen klar geworden ist. Ich wäre untröstlich, wenn jemand mit dem Rezept seine guten Silbermünzen ruiniert. :?

Ach ja, und noch was: Das Bad greift ebenso Patina-Schichten an. Wer seine Patina behalten will: Finger weg von der Lösung oben ! Das Resultat bei Kupfer ist tatsächlich eine schöne, blitzblanke Kupfermünze.

Ich hoffe, ich muß hier kein Rezept zum entkupfern von Silber einstellen... :D

Orwin

raven
Beiträge: 114
Registriert: Mi 24.07.02 14:25
Wohnort: erfurt

Beitrag von raven » Sa 15.02.03 14:02

Ok,Ok,bei den Silberlingen bin ich wohl übers Ziel hinaus geschossen :oops:,da nehme ich doch lieber ein Silbertauchbad.Aber trotzdem danke für die Warnung.

Gruß raven

Benutzeravatar
Schleicher
Beiträge: 356
Registriert: Mo 30.09.02 19:19
Wohnort: München

Beitrag von Schleicher » Mo 03.03.03 20:47

Hallo orwin,
ich würde morgen gerne einmal dein "Centverschönerungsmittel" ausprobieren.
Könntest du mir bitte sagen was genau ich dazu in der Apotheke kaufen soll?
Also wieviel von der Säure und von dem Kupfersulfat (ist das flüssig oder fest?).

Ein genauer Einkaufszettel wäre wirklich sehr hilfreich.
Schonmal vielen Dank im vorhinein. :)
Mfg

orwin
Beiträge: 22
Registriert: Mo 03.02.03 09:46

Einkaufsliste

Beitrag von orwin » Fr 21.03.03 12:54

Sorry für die späte Antwort, aber ich war im Urlaub....

Also, das Centmittel besteht aus 250 ml 5-10%-iger Schwefelsäure und ca. 2 g CuSO4 (Kupfer(II)sulfat). Ist ungefähr ein Teelöffel voll. Zum Tauchen nehme ich immer nur so 80 ml. Also, wenn Du noch sparsamer sein willst, dann laß dir 100 ml in der Apotheke herstellen. Wenn Du Dir das in der Apotheke mischen läßt, ist es vielleicht noch billiger, als wenn Du Dir das Salz und die Säure sepatrat kaufst.

Zum Entfetten und Nachreinigen benutze ich Isopropanol. Hab ich mir auch so 250 ml hingestellt, aber 100 ml tuns wohl auch. Das Zeug läßt sich aber auch gut zum Reinigen der Tastatur oder zum Entfernen von Edding-Stiften verwenden... :)
Du kannst natürlich auch Aceton, Farbentferner oder Nagellackentferner dafür nehmen, sofern vorhanden.

Zum "Polieren" benutze ich "Kaisers Natron" aus dem Supermarkt - zu finden bei Backzutaten. Kannst Du natürlich auch in der Apotheke kaufen, ist dann aber bestimmt teuer. So 50 g sollten reichen.

Noch was vorweg: Die Lösung bitte vorher unbedingt an "wertlosen" Cents ausprobieren und mal ne Woche liegen lassen. Wenn die Münzen dann gefallen, kannst Du das auch mit den "wertvollen" probieren. Falls nicht kannst Du die mißlungenen Experimente ja ohne Wertverlust wieder ausgeben.... :lol:

Die Nordisch-Gold-Centstücke (also 10,20 und 50) können nach der Behandlung fleckig werden. Ich verstehe noch nicht warum. Einige Münzen sind top, andere nicht. Ich vermute, daß die Münzen, da es ja Umlaufmünzen sind, durch Kratzer beschädigt sind, so daß das Mittel dort unterschiedlich stark wirkt. Diese Legierung ist sowieso sehr empfindlich, was die chemische Behandlung betrifft. Auch handelsübliche Münztauchbäder können hier viel Schaden anrichten, also bitte vorher testen.

Wer Spaß an Kuriositäten hat, kann ja mal nen Euro nehmen und ne Zeit lang in dieser Lösung liegen lassen..... :roll:

Viel Spaß beim tauchen....

orwin

  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste