MÜNZEN der Familie PHILIPPUS Arabs 244-249 n.Chr.

Kaiser, Dynastien und Münzstätten

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Re: MÜNZEN der Familie PHILIPPUS Arabs 244-249 n.Chr.

Beitrag von Numis-Student » Sa 31.12.16 14:22

ja...

Avers (mindestens) Haare, Lorbeerkranz, Auge
Revers komplette Pax und Legende

:(

MR

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Priscus
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Re: MÜNZEN der Familie PHILIPPUS Arabs 244-249 n.Chr.

Beitrag von Priscus » Sa 31.12.16 14:43

hatte ich auch erst im verdacht... allerdings bei 11,55g ??? für ein As? Und eine Umarbeitung von einer Sesterze ist die Münze zu klein.

- Numis-Student : erklär mal wie du bei der Rv.Legende auf nachgeschnitzt kommst ?

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Re: MÜNZEN der Familie PHILIPPUS Arabs 244-249 n.Chr.

Beitrag von beachcomber » Sa 31.12.16 14:51

da ist ja nicht 'ne menge material weggenommen worden, da sind halt nur alle features verstärkt und die felder geglättet worden. mir wäre es auch zuviel, aber das ist natürlich jedermanns eigene entscheidung ob man sowas in der sammlung haben will oder nicht. beim wiederverkauf kann es allerdings zu bösen preisabschlägen führen!
grüsse
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Re: MÜNZEN der Familie PHILIPPUS Arabs 244-249 n.Chr.

Beitrag von Numis-Student » Sa 31.12.16 14:58

mir erscheinen die Buchstaben, also die ganze Schriftart sehr ungewöhnlich, die extrem geraden Kanten, aber dazu dann die auffälligen Serifen zB beim X, beim A (auf der Vorderseite ohne Serifen)...

mir erscheint zumindest der Bereich X AETE zumindest durch Nachziehen der Buchstabenkonturen "verdeutlicht" worden zu sein...

Nun ja, wenn die Münze im "Rohzustand" schon ein gutes ss ist, muss man nicht viel Material entfernen, um ein vz oder vz+ zu basteln. Vielleicht lag die Münze vorher bei 11,75 oder sowas...

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Re: MÜNZEN der Familie PHILIPPUS Arabs 244-249 n.Chr.

Beitrag von mike h » Sa 31.12.16 16:21

Auffällig ist jedenfalls, das sämtliche Vertiefungen heller erscheinen, als die erhöhten Stellen.

Ich hab damit mal böse Erfahrungen gemacht.

Allerdings ist auch das Foto viel zu klein und zu dunkel.

Aufhellen bringt nicht den erforderlichen Erkenntnisgewinn
RIC 184b%28NF%29.jpg
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Re: MÜNZEN der Familie PHILIPPUS Arabs 244-249 n.Chr.

Beitrag von Pscipio » Sa 31.12.16 16:24

Die Münze ist leider auf jeden Fall bearbeitet: in den Feldern geglättet, die Buchstaben teilweise nachgezogen, die Pax, der Lorbeer, Teile der Drapierung und der Haare sowie das Auge geschnitzt.

Lars
Nata vimpi curmi da.

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Re: MÜNZEN der Familie PHILIPPUS Arabs 244-249 n.Chr.

Beitrag von Priscus » Sa 31.12.16 16:38

so - da mml hier wieder etwas lernen kann - hab ich nochmal ein grösseres Bild!

Vielleicht ist das nochmal besser - ergo bis jetzt bin ich mir nicht mehr sicher ob nicht schon eine Reinigung einer Münze eine Schnitzerrei ist ....
RIC 184b.jpg

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Re: MÜNZEN der Familie PHILIPPUS Arabs 244-249 n.Chr.

Beitrag von Priscus » Sa 31.12.16 16:40

Diese hier würde ich als wirklich beschnitzt einstufen :)
RIC 168b(NF).jpg

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Re: MÜNZEN der Familie PHILIPPUS Arabs 244-249 n.Chr.

Beitrag von beachcomber » Sa 31.12.16 16:55

ehrlich gesagt sehe ich da keine bearbeitung! :?
grüsse
frank

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Re: MÜNZEN der Familie PHILIPPUS Arabs 244-249 n.Chr.

Beitrag von mike h » Sa 31.12.16 16:56

Der Unterschied zwischen Reinigen und Schnitzen ist nur die Tiefe...
Eine Reinigung ist immer nah dran an der Schnitzerei.
Wenn man Metall abträgt, dann ist es Schnitzen. Aber auch nur dann!

Martin

PS: Den Annona-Sesterzen kann man als geschnitzt ansehen. AV::: Lorbeerkranz, Übergang von Stirn zu Haaren
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Re: MÜNZEN der Familie PHILIPPUS Arabs 244-249 n.Chr.

Beitrag von shanxi » Sa 31.12.16 17:06

Priscus hat geschrieben:
- ergo bis jetzt bin ich mir nicht mehr sicher ob nicht schon eine Reinigung einer Münze eine Schnitzerrei ist ....
IMHO sind die Übergänge fließend: Reinigung > Glätten > Schnitzen

Oft werden z.B. bei der Glättung der Oberfläche auch die Konturen der Buchstaben nachgezogen.

Von da ist es aber noch ein Schritt zum Schnitzen wie bei deiner Münze.

Zum Vergleich: Geglättet aber z.B. keine geschnitzten Falten im Gewand der Pax wie bei dir.

https://www.cngcoins.com/photos/big/156812.jpg
mike h hat geschrieben: Wenn man Metall abträgt, dann ist es Schnitzen. Aber auch nur dann!
Wenn die Patina dick genug ist, kann man auch da wunderbar Schnitzen. Ich hatte da so eine Syrakuser Bronze :(

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Re: MÜNZEN der Familie PHILIPPUS Arabs 244-249 n.Chr.

Beitrag von areich » Sa 31.12.16 17:19

Natürlich ist es Nachschnitzen, unabhängig davon, ob das Metall berührt wird. Das ist doch auch völlig bedeutungslos bei Münzen mit dicker Patina.

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Re: MÜNZEN der Familie PHILIPPUS Arabs 244-249 n.Chr.

Beitrag von Priscus » So 01.01.17 12:51

Salve Römer!

Da ich nun irgendwie die Auswahl zwischen unbearbeitet bis zur Schnitzerei habe....

Hiermit noch ein Link für bessere Bilder :

http://www.forumancientcoins.com/galler ... fullsize=1

Vielleicht bekommen wir noch eine einheitlichere Meinung zu der Münzen hin :)

Priscus

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Re: MÜNZEN der Familie PHILIPPUS Arabs 244-249 n.Chr.

Beitrag von Numis-Student » So 01.01.17 14:49

Hallo,

danke für das größere Bild. Avers, Haare und Lorbeerkranz halte ich nach wie vor für nachgearbeitet (vgl den recht platten Bereich im Ohr)

Bei der Rückseite halte ich nun nur noch die Buchstabenfolge TER für nachgezogen, und natürlich Frisur, Auge, Gewandfalten der Pax.

Schöne Grüße,
MR

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Re: MÜNZEN der Familie PHILIPPUS Arabs 244-249 n.Chr.

Beitrag von mike h » So 01.01.17 15:07

Naja.. die Gewandfalten auf dem Av sind ebenfalls verdächtig. Ebenso der Bereich des Auges und der Stirnfalte

Aber ohne das Teil in der Hand zu halten, möchte ich mich nicht festlegen, ob das "Schnitzen" ist, oder noch "unbeholfenes Reinigen".

Möglicherweise ist da mit einer sorgfältigen mechanischen Nachreinigung noch einiges vom "geschnitzten Eindruck" abzumildern.

Martin
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