Constantin II.?

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

Moderator: Homer J. Simpson

wagner
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Constantin II.?

Beitrag von wagner » So 17.08.03 23:47

Hallo. Ich habe heute auf dem Flohmarkt diese (und andere Münzen) gekauft und deshalb meine Frage: Ist diese Münze echt und wirklich vom Kaiser Constantin II. bzw. welchen Wert hat diese Münze?

:?:

Constantin II. (324 - 361 n. Chr.)
1/2 Centenionalis; Münzstätte Siscia
(stand bei der Münze als Beschreibung)

(leider ist das Foto etwas unscharf bzw. das Licht blendete auf der eingeschweißten Folie)
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Liebe Grüße
wagner

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Morgoroth
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Beitrag von Morgoroth » Mo 18.08.03 13:09

Hallo! SIe ist auf jeden Fall echt, gtlaub ich.
Falls auf der VS: CONSTANTINVS IVN NOB C, steht dann ist es ein COnst. II
oida ou eidos

wagner
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Beitrag von wagner » Mo 18.08.03 18:42

Da sich auf den Fotos immer die Schutzfolie spiegelt hier die Zeichen, die ich entziffern konnte (hoffentlich sind sie teilweise richtig)

VORDERSEITE:
Es ist ein Mann mit Kopfschmuck bzw. Kopfband zu sehen; das Kopfband besteht aus abwechseln aus einem großen Ring/Kreis und 2 kleinen Ringen/Kreisen die aufeinander stehen.

Links steht ungefähr: DESIL....
Rechts steht ungefähr: VGP ....


RÜCKSEITE:
2 Männer stehen sich gegenüber, sehen sich ins Gesicht; haben etwas auf dem Rücken und Spiegel (?) ein einer Hand

Links steht ungefähr: VICTON
Rechts steht ungefähr XVCCIIL


Vielleicht weiß jetzt jemand rat: Ich hab schon bei www. sammler. com/ Bilder von Constantin II. Münzen gesehen, jedoch passte der Haarschmuck nicht mit dem auf den Bildern überein (mehr konnte ich auf diesen Bildern nicht vergleichen)

:?: :?: :?:
wagner

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Beitrag von wagner » Mi 20.08.03 22:33

Kann niemand diese Münze identifizieren, weil Constantin II (wie bei der Münze dabei stand, als ich sie kaufte) ist es eher nicht :cry:

Bitte im HILFE!

Gruß
Wagner

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Stege
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Beitrag von Stege » Do 21.08.03 07:41

Hallo.

Leider kann ich auf den Bildern nicht viel erkennen aber vergleiche
mal die Münze mit dieser hier:

http://www.wildwinds.com/coins/ric/cons ... ii_191.jpg

Wenn es passt, ist die Bestimmung des Constan. II schon mal richtig...

Schöne Grüße

Stege

P.S.: Villeicht ist dieser Link noch hilfreich... http://www.wildwinds.com/coins/ric/

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Beitrag von antoninus1 » Do 21.08.03 10:45

Hallo,

nimm die Münze doch mal aus dem Rahmen. Dann sieht man mehr. Außerdem schadet es der Münze eher, als es nützt, wenn Du sie im Rahmen lässt.
Gruß,
antoninus1

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Beitrag von wagner » Do 21.08.03 12:04

Stege hat geschrieben:Hallo.

Leider kann ich auf den Bildern nicht viel erkennen aber vergleiche
mal die Münze mit dieser hier:

http://www.wildwinds.com/coins/ric/cons ... ii_191.jpg

Wenn es passt, ist die Bestimmung des Constan. II schon mal richtig...

Schöne Grüße

Stege

P.S.: Villeicht ist dieser Link noch hilfreich... http://www.wildwinds.com/coins/ric/
Ja, das ist die Münze :) danke für die Hilfe ...

wagner

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spider
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Beitrag von spider » Do 21.08.03 23:53

antoninus1 hat geschrieben:Hallo,

nimm die Münze doch mal aus dem Rahmen. Dann sieht man mehr. Außerdem schadet es der Münze eher, als es nützt, wenn Du sie im Rahmen lässt.
Das mußt du mir mal erklären. 8O

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Beitrag von antoninus1 » Fr 22.08.03 08:47

Na,

ich denke, das PVC der Folie kann mit Feuchtigkeit (z.B. Luftfeuchte) zu chlorhaltigen Säuren reagieren, die für die Münze gar nicht gut sind.
Es ist zwar keine hochwertige Münze ist, aber warum soll man sie der Gefahr aussetzen?
Gruß,
antoninus1

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spider
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Beitrag von spider » Fr 22.08.03 12:57

Dann frage ich mich ernsthaft wozu es die Dinger gibt. 8O

berenike
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Beitrag von berenike » Mo 25.08.03 08:44

Um damit ein Geschäft zu machen! Es gibt auch Münzpinzetten, und jede Menge anderes Zubehör, mit dem Leuten, die keinen blassen Dunst von Münzen haben, das Geld aus der Tasche gelockt wird.
Im übrigen, solche Verpackungen werden besonders gerne von Händlern in den USA benutzt, die diese Kartons in langen Münzkartons transportieren und das Risiko des Austauschens damit verhindern wollen. Die meisten Bulgaren, die bei uns rumlaufen, haben die Verpackungsart übernommen (wenn sie nicht irgendwelche winzigen Münzalben rumschleppen). Die meisten US Händler haben eine andere Verkaufsphilosophie als die europäischen Händler. Wenn eine Münze nicht innerhalb einer sehr kurz bemessenen Zeitspanne verkauft ist (zwei bis drei Monate, so hat man mir erzählt), geht man mit dem Preis so runter, daß man sie verkauft. Deshalb liegen die Münzen nie so lange in diesen Rähmchen.
Beste Grüße
:D
Berenike

secundus
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Beitrag von secundus » Fr 29.08.03 23:47

Hallo berenike,

auch auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt oute als jemand der keinen blassen Dunst von Münzen hat, eine Münzpinzette wollte ich mir demnächst zu legen um z.B. damit im Reinigungsbad zu fischen.
Sind Glacehandschuhe für den täglichen Umgang mit Münzen geeignet oder was empfiehlst Du ?

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spider
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Beitrag von spider » Sa 30.08.03 00:37

Ich schätze berenike würde sagen:NICHT ANFASSEN !
Und bei den Münzrähmchen,die greifen mit Sicherheit nicht die Münzen an.
Im Gegenteil ,sie sind fast luftdicht veschlossen.
Keine Ahnung wo ihr eure Weisheit herhabt.

heripo
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Beitrag von heripo » Sa 30.08.03 12:59

...@ sider.: - Physik und Chemie sind nicht nur Dinge für die "bebrillten Erstbänkler der Gymnasien" - es ist dies vielmehr schlichte Natur und Alltag ! Vermeintlich "luftdichte" Münzrähmchen gibt es wohl nicht - und wenn - was hieße "luftdicht" ? Eine (Münze-) Legierung aus Kupfer und Silber und meist noch einigen zusätzlichen Mineralstoffen allein im Metall, je nach Herkunft des Kupfers - im Laufe von Jahrhunderten angereichert durch weitere Minerale - sei es aus der Erde, sei es über die "fetten Hände" ... und dann noch "chemischen und physikalischen Einflüssen" ausgesetzt, wie Feuchte - Oxydation - elektrolytische Vorgänge ( Ionenaustausch) ...

Der erfahrene Sammler hat längst aus den Fehlern anderer gelernt. Von "Weichmachern" umgebene Münzen - besonders "luftdicht" den chemischen Substanzen geradezu ausgeliefert ( denn alle Kunststoffe haben die Eigenschaft "zu verdampfen" !!!) - möglichst noch Temeraturschwankungen damit im "luftdichten" Behältnis zudem Kondensationen sich nicht verflüchtigen können ... ! Na, vielleicht muß es halt erst mal passieren, daß aus so einem Rähmchen nur noch dunkelgrüner Staub ( = Salzreste des ausoxydierten Metalls ) herausrieselt, statt des einstmaligen Münzleins, um die "Alltagschemie" zu verstehen. Noch Schlimmer sind m.E. übrigens die sog. "Münz-Alben" - ich habe schon von Sammlern gehört, die sich sogar von den allzudicht stapelbaren, mit "künstlichem Samt" ( darunter Chemiekleber)ausgelegten "Billigschubern" trennten, als sie Verfärbungen an den Münzen
feststellten. Und selbst das "nicht Anfassen" hat oftmals seine gute Berechtigung ( kann man sehr oft in Museen lesen ) - denn, was der Mensch so alles an "Chemie" auf seinen Fingerkuppen kleben hat ( auch wenn er nicht zuvor in der Nase bohrte ) - ist auch nicht gerade "keinfrei" -daher finde ich es durchaus lobenswert, wenn z.B. ein Münzhändler immer
feine Stoffhandschuhe bereitlegt !

... Aber nein - Streiten muß man darüber freilich nicht, wie der Einzelne mit seinen Münzen umgeht ... aber drübernachdenken darf man schon, wenn ein erfahrener Sammler was vernünftiges sagt. Von Kollegen lernen - und dazu hier noch gratis - schadet auf jeden Fall keiner Münze !
Gruß, heripo

antoninus1
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Beitrag von antoninus1 » So 31.08.03 11:27

Danke, heripo :D
Ich lüfte meine Münzen, die auch in Schubern sind, sogar von Zeit zu Zeit, um Sauerstoff ´ran zu lassen. Außerdem können sich aggressive säurehaltige Dämpfe nur auf diese Weise verflüchtigen.
Trotzdem verfärbt sich ein Denar, der beim Kauf noch stempelglänzend aussah, langsam an einigen Stellen gelblich.
Keine Ahnung, welche Chemikalien das verursachen und welche Reaktionen da ablaufen. Irgendwas schwefeliges vielleicht. :evil:
Gruß,
antoninus1

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