Brandenburg

Alles was von Europäern so geprägt wurde
Seldor
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Re: Brandenburg

Beitrag von Seldor » Sa 03.09.16 16:45

hallo jot-ka,
war kurz im 21. Jh... erneuter Dank für die Infos. Ich habe derartige Urkunde
zum ersten mal gelesen. Echt Klasse! Danke. Die endet so abrupt.
Wäre es möglich, dass du den gesammten Text der Urkunde zur Verfügung stellst?
Oder ist die sehr, sehr lang?
Entschuldige, aber eine Frage habe ich noch: handelt es sich bei der 'mark' (auch 'marck')
aus der Urkunde um die (kölnische) Mark mit ca. 234 g?
mit Gruß
Seldor

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jot-ka
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Re: Brandenburg

Beitrag von jot-ka » Sa 03.09.16 19:17

@Büffel:
Ein sehr interessantes Stück stellst Du hier vor.
Vielleicht sollten wir uns von der Bezeichnung "angeritzt" verabschieden.
Es sieht vielmehr aus wie eine Einkerbung, von einem Messer verursacht.
Wenn eine leicht gebogene Schneide über die Münze abgerollt wird und
danach zurückgerollt wird, können solche Doppelkerben entstehen.
Irgendwo habe ich solche Doppelkerbe schon einmal gesehen.
Die älteste Erwähnung von "angeritzt" findet sich bei Emil Bahrfeldt
Der Münzfund von Aschersleben, S. 65
Berlin 1890
in: Mittelaltermünzen 1881 - 1928, S. 485:
" ... einige Stücke waren eingeritzt, um das durchschneiden zu erleichtern."

@Seldor:
Im Anhang als Bild der Schluß der Urkunde, und die nächste.
Welche Mark gemeint ist, steht bei Bahrfeldt nicht,
vermutlich ist es die kölnische Mark.

Einen schönen Gruß, jot-ka
Dateianhänge
Urk_1463_T2.jpg

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Re: Brandenburg

Beitrag von Seldor » Fr 09.09.16 12:12

hallo jot-ka,
danke für die Urkunde.
Am Sonntag fahre ich nach Dortmund zu der Westfälischen Münzbörse.
Ich werde Ausschau nach Frankfurter Groschen halten.
Mal sehen, was der Markt so bietet.
Noch mal herzlichen Dank für deine Zeit.
mit besten Wünschen
Seldor

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Re: Brandenburg

Beitrag von jot-ka » Fr 14.10.16 19:39

Hallo Freunde der alten brandenburgischen Münzen!
Am Di 16.08.16 19:08 hieß es "... in diesem Jahr nur 2 Neuzugänge ...".
Heute soll der zweite Denar der beiden Neuzugänge aus diesem Lot vorgestellt werden:
Da. 76 / Bf. 215
15 mm; 0,61 g
2 sitzende Markgrafen, gemeinsam ein Lilienzepzer haltend /
Keuz, in den Winkeln eine Ligatur aus O und querliegendem I, E, O und T
Die von Herrn Dannenberg vorgeschlagene Auflösung
IO(hAn) E(T) OT(TO)
ist wohl die sinnvollste und wir haben hier den Gedächtnisdenar
auf den Tod der beiden Markgrafen 1266/67.
SG, jot-ka
Dateianhänge
Da76_Bf215.jpg

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Re: Brandenburg

Beitrag von jot-ka » Fr 28.10.16 13:22

Hallo Freunde der alten brandenburgischen Münzen!

In einem Beitrag vom 30.08.2013 auf Seite 3 in diesem Thema
http://www.numismatikforum.de/viewtopic ... 30#p404802
wurden zwei Denare im Bündel vorgestellt.
Der erste (Da. 66 / Bf. 231) ist dort auf einem aktuellen Foto
mit 600 dpi noch zu sehen. Der zweite ist entfernt.

Bei der Zuordnung von Rechnungen, Etikette und Tüten zu den
Münzen - womit ich in den letzten Monaten beschäftigt war -
fiel auf, daß es bei Da. 67 / Bf. 235 bereits 2009
einen Erhaltungsaustausch gab.
Auf dem Rechner war noch das alte Bild.

Hier der unveränderte Text zu dem ehemaligen Stück:
"Dannenberg Nr. 67 , Bahrfeldt Nr. 235, 0,74 gr, nach Dannenberg um 1260
Markgraf reitet mit einem Falken nach links - leider durch Doppelschlag verprägt /
Schild mit halbem brandenburgischen Adler und böhmischen Löwen vor einer angedeuteten Stadtmauer zwischen 2 Türmen,
über dem Schild ein Stein (?) hochkant
Bei besseren Stücken erkennt man auf dem Stein noch eine Vierteilung."

Der Neue stammt von eBay, Dr. Lanz, Re-Datum 07.01.2009, 81 Eu komplett.
Da. 67 / Bf. 235; 17,4 mm; 0,74 g - genau soviel wie das alte Stück!
Auf der Zeichnung aus Bahrfeldt ist die Vierteilung ergänzt.
Vielleicht enthielten die letzten Funde (Götz II, Busendorf)
Stücke, auf denen die Vierteilung deutlicher zu erkennen ist.

Bei Götz fällt eine Tatsache auf:
Die Funde Götz I, Götz II und Busendorf brachten fast 7000 Denare zutage.
Trotz dieser Geldentnahme aus dem Zahlungsverkehr durch eifrige Sparer
lief die Wirtschaft doch irgendwie weiter.
Die damals umgelaufene Geldmenge muß enorm gewesen sein,
und eine Prägung in mehreren Mzstn. ist sehr wahrscheinlich.
Die immer wieder auftauchende Frage nach Stempelstandzeiten
erscheint in Anbetracht dieser Tatsachen in einem völlig neuen Licht.

Einen schönen Gruß, jot-ka

edit
(1)
Die Sache mit dem gleichen Gewicht ist geklärt.
Die Dokumentation meiner Sammlung besteht aus einem Katalogteil
und einer Tabelle mit nicht-numismatischen Informationen wie Herkunft
und den bezahlten Preisen.
Der Neuzugang war 2013 schon lange erfaßt, im Bilderordner
war allerdings noch das Bild der Vorgängermünze.

(2)
Zu dem Zeichen über dem Schild schreibt Bahrfeld
"... oben ein Turmknopf".
Dannenberg:
"... über dem Schild eine Kugel (Kuppel eines versteckten Turmes?)"

- Es ist ein hochkant stehendes viergeteiltes Quadrat!
Bahrfeldt hatte sich durch die Ähnlichkeit der Rs. mit Da. 62 / Bf. 228
verleiten lassen und nicht genau hingeschaut.
Dateianhänge
D067 B235.jpg

Büffel
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Re: Brandenburg

Beitrag von Büffel » Fr 16.12.16 12:59

Und wieder ein großer Hortfund, diesmal auf einer Ausgrabung.

http://www.moz.de/nachrichten/brandenbu ... 1/1537987/

Mal sehen als was sich die Hohlpfennige entpuppen.

Firenze
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Re: Brandenburg

Beitrag von Firenze » Fr 16.12.16 20:02

Schöne Nachricht aus der Heimat :)

Ich bin auf die ersten Bilder des Fundes gespannt...

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Re: Brandenburg

Beitrag von jot-ka » Mi 21.12.16 19:01

Ein Bild der Hohlpennige aus Altlandsberg in der online-Ausgabe des
BERLINER KURIER
http://www.berliner-kurier.de/berlin/br ... r-25355306
SG, jot-ka

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Re: Brandenburg

Beitrag von Büffel » Mi 21.12.16 19:05

Und, erkennst du da was?

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Re: Brandenburg

Beitrag von jot-ka » Do 22.12.16 11:35

Ein weiteres Bild in der MAZ:
http://www.maz-online.de/Brandenburg/Ge ... ter-Schatz
Und hier der Beitrag aus der Sendung "Regionales"
in der Mediathek des rbb Brandenburg von gestern Abend:
http://mediathek.rbb-online.de/tv/Brand ... Id=3822126

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Re: Brandenburg

Beitrag von jot-ka » Mi 28.12.16 19:27

Zeitlich passend zum Fund von Altlandsberg ein interessanter Artikel in SPIEGEL ONLINE:

"Klimakatastrophe im Mittelalter Europas härtestes Jahrzehnt

Mit dem Winter 1431 begann ein grausames Jahrzehnt: Hunger, Krankheiten und Kriege entvölkerten Europa.
Die Ursache: das Wetter. Und die Katastrophe könnte sich jederzeit wiederholen.
"

Von Axel Bojanowski

"Das Unglück begann mit einem Hochzeitstanz. Nach langer Zeit war die Pegnitz in Nürnberg im Winter 1431/32
mal wieder zugefroren. Eine Feiergesellschaft ergriff die Gelegenheit, auf dem Eis zu tanzen.
Die fröhlichen Menschen ahnten nicht, dass sie den Aufzug einer zehnjährigen Klimakatastrophe erlebten.
Gerade erst war das Leben besser geworden in Europa, zu Beginn des 15. Jahrhunderts.
Zuvor hatten Krankheiten die Bevölkerung verkleinert, so dass nun die meisten Leute Arbeit fanden
und gutes Auskommen hatten.

Wölfe schlichen um die Häuser

Endlich, so schien es, hatten es die Europäer geschafft, sich gegen Krankheiten und Ernteausfälle zu wappnen.
Doch die 1430er-Jahre änderten alles, sie waren eines der härtesten Jahrzehnte überhaupt.
Lebensmittelpreise vervielfachten sich, Menschen litten Hunger, Handelskriege wurden entfesselt,
Außenseiter gelyncht, Kriege brachen aus.
Bald wanderten Wölfe ins Land, schlichen um die Häuser. Schließlich kamen die Krankheiten zurück.
Zehn Jahre später war Europa Katastrophengebiet. Was war geschehen?

Das perfekte Katastrophenrezept

Es musste am Wetter gelegen haben, vermuteten Historiker.
Doch weder waren Vulkanausbrüche noch schwache Sonnenaktivität bekannt,
die das Klima verschlechtert hätten.
Wettersimulationen weisen nun auf die Ursache: Forscher um Chantal Camenisch vom Oeschger-Zentrum
für Klimaforschung in Bern haben am Computer berechnet, ob sich zehn Jahre Dürre,
Kälte und Regenfluten einstellen können, ohne dass Vulkane ausbrechen oder die Sonne schwächelt.

Ihr Ergebnis: Die Katastrophe der 1430er lasse sich mit zufälligen Schwankungen der Witterung erklären,
berichten Camenisch und ihre Kollegen im Fachmagazin "Climate of the Past".
Es ist eine gruselige Erkenntnis, denn sie zeigt: Solch ein Wetter kann sich jederzeit wiederholen.

Die Katastrophe nahm ihren Lauf, weil ein extrem langer Winter auf den nächsten folgte,
unterbrochen jeweils von warmen Sommern, in denen viel Regen fiel - es war das perfekte Rezept,
Ernte zu zerstören.
Am 20. November 1431 erreichte die Katastrophe einen ersten Höhepunkt,
ab diesem Tag waren alle Flüsse Nordeuropas zugefroren, auch Donau und Rhein.
Auch weite Teile des Bodensees und der Ostsee froren zu,
Wölfe liefen übers Eis von Norwegen nach Dänemark und weiter nach Süden.
Selbst die Lagune von Venedig konnte vom 6. Januar bis 22. Februar mit dem Wagen überquert werden,
was sonst alle paar Jahrzehnte höchstens mal ein paar Tage möglich war.
Der Winter 1431/32 war einer der kältesten und längsten in Europa.
In Frankreich erfroren die Weinstöcke.

Das Problem blieb zunächst unsichtbar

Das größte Problem aber blieb zunächst unsichtbar: Weil den ganzen Winter kaum Schnee gefallen war,
war die Saat auf den Feldern extremer Kälte ausgesetzt - eine Schneedecke hielt den Frost sonst ab.
Erst im März, vielerorts erst im April, taute der Boden - da war die Saat großteils gestorben.
Nun staute sich Schmelzwasser in den Flüssen zu Fluten, die in die Städte schwemmten;
besonders schwer traf es Orte entlang der Donau.
Regen im Sommer besorgte den Rest, die verbleibende Ernte verrottete.
Die Hungersnot begann 1432 in Böhmen.
Andernorts waren noch einige Speicher gefüllt. Ein Jahr später aber, nach einem weiteren harten Winter,
verzeichnen sämtliche Handelschroniken von Dublin über Köln und Magdeburg bis Prag Spitzenpreise für Getreide.

... "

Zitat aus: SPIEGEL ONLINE Mittwoch, 28.12.2016 12:39 Uhr
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 26832.html

Hier sehen wir, daß auch klimatische und meteorologische Extremsituationen
zum Ableben eines Hortbewahrers führen konnten.
Nicht immer waren Krieg oder Plünderung die Ursachen.
Im Mittelalter wurden ganze Stadtviertel durch einen einzelnen Schornsteinbrand
als Ursache ausgelöscht.
In Wagenitz in HVL kann man die Bauweise eines alten Schornsteins sehen ("Schwedenturm").
Die Abzüge mehrerer Feuerstellen verliefen schräg nach oben und mündeten in einem gemeinsamen
Abzug. Das Ganze sieht von außen aus wie eine spitze Pyramide.
In den Abzügen wurde damals z.T. auch geräuchert.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich im Innern eine dicke Borke aus Ruß und Fettwrasen.
Bei einem Schwelbrand in so einer Schicht entstand CO (Kohlenmonoxyd),
das eine häufige Todesursache war.
-
Die örtlichen und zeitliche Nähe der Funde Götz I, Götz II und Busendorf
ohne zeitnahe kriegerische Ereignisse läßt Vermutungen auch in solche Richtungen offen.
-
SG, jot-ka
P.S. Die Bilder vom Fund Altlandsberg in den Medien sind so unscharf,
daß keine sichere Aussage möglich ist.
Ein Stück sieht aus wie die kurfürstlichen Adlerpfennige aus der Zeit 1415-1440.
Zuletzt geändert von jot-ka am Do 29.12.16 12:06, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Brandenburg

Beitrag von jot-ka » Mi 28.12.16 19:49

In der Kategorie Mittelalter gab es eine Anfrage zu einem Pfennig aus Brandenburg:
http://www.numismatikforum.de/viewtopic.php?f=7&t=55947
Damit die Antwort nicht in die unendlichen Weiten des Forums abdriftet,
kommt hier die komplette Antwort mit Bild:
Dieser Pfennig (in anderen deutschen Regionen auch als Hohlringheller bezeichnet)
ist eine kurfürstliche Prägung um 1520 (nach B. Kluge) aus der
einzigen in Brandenburg in dieser Zeit in Betrieb befindlichen Mzst. Frankfurt an der Oder.
Joachim I., 1499-1535
Das ist der letzte MA-Pfennig, ab 1521 begann in Brandenburg die numismatische Neuzeit.
Bahrfeldt hat vier Varianten unterschieden, mehrere St. einzelner Varianten
sind anzunehmen (besonders 77a, c).
Literaturhinweis:
Bernd Kluge "Die Münzprägung in Kurbrandenburg von 1496 bis 1535"
Berliner Numismatische Forschungen 4, 1990
VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften Berlin
Für die bei Bahrfeldt nicht abgebildete Variante 77c ist das Stück aus meiner Slg. eingefügt.
Aus anderen Regionen gib es zeitgleiche in Größe und Stil ähnliche Stücke mit anderen Wappen:
Magdeburg, Halberstadt, Mansfeld, Mühlhausen, Sachsen ...
SG, jot-ka
Dateianhänge
B_II_Nr.77.jpg
Zuletzt geändert von jot-ka am Mi 01.02.17 19:30, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Brandenburg

Beitrag von Spatenpaulus » Mi 04.01.17 10:21

Hallo Forummitglieder,
ich habe mir gestern einmal alle Beiträge bezüglich der Brandenburger Denare durchgelesen und bin beeindruckt von der Informationsfülle und dem Kenntnisreichtum der hier Schreibenden. Dafür von meiner Seite schon einmal herzlichen Dank.

Ich möchte auch gleich die Gelegenheit nutzen, um einen von mir gefundenen Hälbling näher bestimmen zu lassen. Die beiden anderen Denare habe ich bereits mit Hilfe dieses Forums selbst bestimmen können.

Von meinen insgesamt bisher gefundenen Brandenburger Denaren, ist dieser Hälbling mit am deutlichsten ausgeprägt. In der Mitte rechts vom "Zwiebelkopfturm" scheint sich ein weiterer Turm zu befinden, der aber über eine "Zinne" verfügt.

Auf der anderen Seite vermute ich einen sitzenden Markgrafen, der in der rechten Hand eine Fahne hält?
DSCI0910.JPG
DSCI0909.JPG
Gruß
Rene

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Re: Brandenburg

Beitrag von jot-ka » Mi 04.01.17 17:09

Dannenberg Da. 53 / Bahrfeldt Bf. 261
Zeit nach Dannenberg: um 1250 (Johann I. & Otto III., 1220-1266/67)
Dannenberg, S. 87:" 0,70 g (0,53-0,76)"
sehr selten
SG, jot-ka
Dateianhänge
Da_53 Bf_261.jpg

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Re: Brandenburg

Beitrag von jot-ka » Do 05.01.17 10:48

Zu einer Anfrage mittels PN:
"Welches Werk nutzen Sie für die Bestimmung der Brandenburger Denare?
Ggf. würde ich mir dieses auch gerne zulegen."

Die wichtigste Literatur gibt es auf CD vom Bogon Verlag:

"Dannenberg, Hans-Dieter: Die Brandenburgischen Denare des 13. und 14.
Jahrhunderts (Berlin 1997);
ders.: Die Denare der Nachbarn Brandenburgs (2000)
sowie ein Nachtrag 2004 zu beiden Bänden"
(19,90 Euro)

"Bahrfeldt, Emil: Das Münzwesen der Mark Brandenburg von den
ältesten Zeiten bis 1701. 3 Bde. Berlin/Halle 1889-1913"
(35,00 Euro)

SG, jot-ka

P.S. Die Texte zwischen den 'Gänsefüßchen' sind Zitate aus dem aktuellen
Lagerkatalog des Bogon Verlages.
Den Bahrfeldt gibt es dort auch als Reprint.

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