Brandenburg

Alles was von Europäern so geprägt wurde
Erst Ludwig
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Re: Brandenburg

Beitrag von Erst Ludwig » Di 27.04.21 23:58

jot-ka hat geschrieben:
Di 27.04.21 18:47
Ein anderer Groschen, Brandenburg 1518, ist ein weiterer Ausrutscher nach unten.
Der war früher nur als Unikum aus der Slg. Bahrfeldt bekannt,
bis der Fund Gnoien ein zweites Exemplar brachte.
Ein 3. Ex. gab es bei 2013 ebay und Slg. Tesmer enthielt ein 4. Stück.
Von diesem Groschen waren in einem anonymen polnischen Fund etliche enthalten, ein Dutzend war es sicher.
Sie gingen um 2012/2013 in die Hände eines deutschen Sammlers, der sie unter den Preussen Sammlern verteilte.
Das erklärt den vermeintlichen " Ausrutscher " in der Sammlung Axel Tesmer

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Korrekturen: Die ersten Groschen Brandenburgs ....

Beitrag von mimach » So 02.05.21 11:13

viewtopic.php?f=7&t=48340&p=535553#p535553

Es wurden Korrekturen am Text vorgenommen.
Das Bild "Bahrfeldt 40 c - Groschen aus Königsberg/NM" wurde gegen ein Foto aus einem Originaldruck von Bahrfeldt Band II ausgetauscht.
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Re: Brandenburg

Beitrag von jot-ka » Mo 03.05.21 19:19

Ein Nachtrag zu Brandenburg 1518: Das Bild ist ausgetauscht.

Hier eine Liste der Groschen aus 1517:
Brb_J1517-r.jpg
Und der Groschen mit der "ausgeliehenen" Vs. in besserer Auflösung:
Brb 1517.jpg
Schöne Grüße, jot-ka

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Re: Brandenburg

Beitrag von jot-ka » Mi 12.05.21 18:34

Ein Nachtrag zu den letzten beiden Beiträgen:
Bislang ist nur ein einziger Rs.-St. von Brandenburg 1518 bekannt.
Die mit ihm gekoppelten bekannten Vs.-St. stammen von 1517.

Eine ähnliche Situation haben wir in Berlin 1512,
dem Jahrgang zu dem B. Kluge in der Fundbearbeitung des Fd. Gnoien schreibt:
"(Der Jahrgang 1512 ist einer der seltensten der Berliner Groschenprägung.)".
Die 3 Exemplare, die ich in den letzten 3 Jahrzehnten gesehen habe, stammen alle
vom gleichen Rs.-St.
Vs. B 189b ist Vs. B 187r von 1510
Vs. B 189a ist Vs. B 188d von 1511 (Berlin) und B 246c (Brandenburg)
Es gibt auch noch die Kopplung B 188cII/189c - also Vs. von 1511 (Berlin)
Das mal nur so nebenbei bemerkt.
FfO 1512 habe ich im gleichen Zeitraum nur 1mal gesehen.

Der eigentliche Grund des Beitrags ist das Bild zum Groschen Brandenburg 1517.
Es ist eines von 4 Bildern, die 2016 entstanden und die monetären Verhältnisse
in Brandenburg, im Nachbarland von Sachsen-Wittenberg, veranschaulichen sollten.
1517 wurden in Brandenburg als einziges Nominal Groschen geprägt;
in den Mzst. Berlin, Brandenburg, Frankfurt und Stendal.
Berlin und Brandenburg waren 1517 noch an der gemeinsamen Stempelherstellung,
von B. Kluge ab 1508 nachgewiesen, beteiligt, während Frankfurt und Stendal
ab 1517 eigene Stempel herstellten.
Hier ein Stück aus Berlin:
Bln 1517.jpg
Der Vs.-St. stammt noch von 1516, der Rs.-St. wurde von B. Kluge in der
Fundbearbeitung Fd. Gnoien erstmals publiziert.

Schöne Grüsse, jot-ka

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Der Petrissa-Pfennig

Beitrag von mimach » Do 20.05.21 13:24

Über den Petrissa-Pfennig aus der frühen Zeit Brandenburgs wurden in den letzten 140 Jahren viele Abhandlungen geschrieben. Als 1880 insgesamt 320 davon im Fund von Michendorf nach über 700 Jahren ans Licht kamen, war das eine Sensation in der numismatischen Welt. Eine Frau auf einer Münze war für das Mittelalter eine sehr erstaunliche Tatsache und in diesem Fall ein wichtiges Zeitzeugnis. Petrissa, die Gattin des christlich-slawischen Fürsten Pribislav-Heinrich (*1), war vorher nur als Überlieferung bekannt und wurde vielfach der Welt der Sagen zugeordnet.(*2) Bereits kurz nach Erscheinen des Fundes gab es Abhandlungen unter anderem von Hermann Dannenberg, Alfred von Sallet und Emil Bahrfeldt. 1881 äußerte Bahrfeldt bereits Bedenken zu der vorher gemachten Annahme, dass es sich bei der gemeinsamen Darstellung des Fürstenpaares um ein numismatisches Zeugnis des Übertritts des Paares zum Christentum handelt.(*3) Bahrfeldt schließt sich in seinem 1889 erschienen Hauptwerk über das Münzwesen Brandenburgs der Beurteilung Hermann Dannenbergs und A.v. Sallets an, dass es sich bei dem Petrissa-Pfennig nicht um eine Erinnerungsmünze zur Taufe handelt, sondern „dass vielmehr die mitgefundenen Münzen Ottos I. dem Denare seinen Platz eher für die späteste Zeit Heinrichs sichern als für eine frühere, und dass man, weil vielleicht anzunehmen sei, Petrissa habe wegen der Gebrechlichkeit ihres Gatten schon vor dessen Tode die Regierungsgeschäfte geführt, den Denar wohl als eine Art Regentschaftsmünze ansehen könne. v. Sallet führt diesen Gedanken noch weiter aus und unterstützt ihn durch urkundliche Nachweise.“(*4) Diese Beurteilung hat sich bis in die heutige Zeit durchgesetzt. Bernd Kluge (2011) und Hans-Dieter Dannenberg (2004) bekräftigen in ihren Abhandlungen die Beurteilung Bahrfeldts. So schreibt Bernd Kluge: „Die Münzprägung Pribislav-Heinrichs ist historisch, numismatisch und bildnerisch von höchster Bedeutung. Historisch, weil sie das einzige handgreifliche zeitgenössisches Zeugnis dieses Fürsten ist, von dem wir keine Urkunde oder sonstige irgendwie persönliche Hinterlassenschaft besitzen, numismatisch, weil sie die erste eigenständige Münzprägung der slawischen Stämme zwischen Elbe und Oder darstellt und bildnerisch, weil sie in hohem Maße Eigenständigkeit und Zeitgeist dokumentiert.“(*5)


Das Gebiet, das wir heute östlich der Elbe als Brandenburg kennen, war um 1100 in slawischer Hand. Der Fürst der Heveller, Pribislav-Heinrich, herrschte von 1127 bis zu seinem Tod im Jahre 1150 über ein Gebiet, das sich von Spandau entlang der Havel über Brandenburg/H. bis hinter Rathenow erstreckte.
Karte - frühes Brandenburg - Slawische Stämme - angepasst.jpg
Abbildung 1 - Gebiete der slawischen Stämme im Kernland „Brandenburgs“ um 1130-1170
(Kartenmaterial mit Anmerkungen auf Basis: FIX, W, Die Territorialgeschichte des brandenburgisch preussischen Staates, im Anschluss an zehn historische Karten übersichtlich dargestellt., Berlin 1869)


Hans-Dieter Dannenberg ordnet den Münzherren des Petrissa-Pfennigs, in seiner 2004 erschienenen Analyse der frühen brandenburgischen Dünnpfennige, wie folgt für uns ein:
„Pribislaw-Heinrich, …, herrschte seit etwa 1130 im Gebiet nördlich und südlich der mittleren Havel, also etwa zwischen den jetzigen Städten Brandenburg/H., Rathenow, Nauen und Potsdam, über den hier ansässigen slawischen Stamm der Heveller (Stodoranen). Zusammen mit seiner Gemahlin war er bald zum Christentum übergetreten und getauft worden. Er nannte sich nun Heinrich, seine Gattin Petrissa. Die Heveller selbst blieben damals aber noch bei ihrem heidnischen Götterglauben. Pribislaw-Heinrich von Brandenburg war möglicherweise unter Protektion Albrechts des Bären zur Regentschaft und/oder durch ihn gestützt worden. Als Gegenleistung soll er vor 1130 dessen ältestem Sohne Otto (I.), die Zauche als Patengeschenk vermacht haben und dann, nach 1142 (?), Albrecht den Bären auch zum Nachfolger bestimmt haben. König Lothar III. hat wohl 1129/1134 Pribislaw-Heinrich eine Art Lehenskönigtum zuerkannt. Diese Art Freundschaft gewährte den Hevellern und ihrem kinderlosen Fürstenpaar Schutz bei den damaligen kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Slawen, etwa bei den Kämpfen ab 1130 um Havelberg und die angrenzenden Gebiete sowie anlässlich des Wendenkreuzzuges von 1147. Das Gebiet der slawischen Heveller um Brandenburg/H. unter dem christlichen Fürstenpaar hatte man bei dem Wendenkreuzzug umgangen und auffallend verschont. Dazu trug vielleicht auch bei, dass dieser Fürst aus dem um 1138/39 in Leitzkau gegründeten Prämobstratenstift Stiftsangehörige nach Brandenburg geholt hatte … Sie ließen sich im Vorort Parduin nieder. Kaufleute und Handwerker kamen hinzu und aus der frühen Siedlung entwickelte sich die Altstadt Brandenburg. … Als Pribislaw-Heinrich im Jahr 1150 starb, soll seine Frau Petrissa den Tod drei Tage lang verheimlicht haben, bis der benachrichtigte Albrecht mit seinen Leuten in Brandenburg eingetroffen war. … Damit war wohl beabsichtigt, andere Interessenten an der Nachfolge zu hindern. Hierbei hätten möglicherweise die immer noch heidnischen Bewohner mitreden können. Der Münzfund von Michendorf (1880) mit seinen vielen Petrissa-Denaren (Typ Bf. Nr. 3) bestätigte die Existenz dieser christlichen Wendenfürstin in Brandenburg. Die Burg in Brandenburg erhielt 1150 eine gemischte Besatzung von Deutschen und Wenden.“ (*6)


Zur Münze:

Regent: Przibislaw-Heinrich (1127-1150) und Petrissa
Art: Dünnpfennig
Prägezeitraum: ca 1145 bis 1150
Prägestätte: Brandenburg an der Havel
Gewicht: 0,74 g
Durchmesser: 19,10 mm
Referenz: Bahrfeldt 3; Dannenberg 2004 Variante VS „F“/ RS „F“;
Sammlung Rautenberg Nr. 2 (Galerie des Monnaies, Auktion 6, 1972) aus dem Pfund von Michendorf (dieses Stück)
Denar - Brandenburg, Slawische Herrschaft - 1145-1150 - Pribislav-Heinreich - Bahrfeldt I. 3 -AV.jpg
Avers:
Bärtiges Brustbild des Fürsten von vorn, behelmt und im Panzer, in der Rechten Schwert und in der Linken Fahne haltend.
Umschrift: + H E I N B R A N D
Denar - Brandenburg, Slawische Herrschaft - 1145-1150 - Pribislav-Heinreich - Bahrfeldt I. 3 -RV.jpg
Revers:
Brustbild der Fürstin Petrissa mit Kopfbedeckung und herunterhängendem Haar und Schleier. Im Feld links ein achtstrahliger Stern, rechts vier Punkte in Kreuz gestellt.
Umschrift: + P E T R I S S A


Bahrfeldt ermittelte für 100 Stück des Petrissa-Pfennigs ein Durchschnittsgewicht von 0,753 g. Der Feingehalt von Pribislav-Heinrichs Münzen wurde von ihm mit 13- bis 14-löthig ermittelt. (Die feine Mark von 233,855g enthielt 16 Loth fein. Somit entspricht 1 Loth = 14,616 Gramm. Ein Feingehalt von 14 Loth entspräche 875er Silber.)


Bahrfeldt unterteilte die 320 Expemplare des Fundes in eine Sorte mit einer kleineren Darstellung des Fürsten und eine mit einer größeren Darstellung des Fürsten. Dannenberg widerspricht diesem in seiner Abhandlung von 2004 als unzureichend und stellt 9 Vorderseiten- und 8 Rückseitenvarianten vor, aus denen sich 20 Stempelkopplungen ermitteln ließen. Für dieses Stück konnte die Stempelkopplung Vorderseite F und Rückseite F nach Dannenberg festgestellt werden.(*7)


Beschreibung nach H.D. Dannenberg – Vorderseiten-Variante „F“:
Das Gesicht mit zwei Bartspitzen, der Mund als längliche Halbkugel geformt; die beiden Hände berühren sich beinahe über der Brustmitte. Das Fahnentuch reicht rechts bis unterhalb des Kinnrandes; der Versal N links oben eher als ein „n“ geformt (nicht ganz deutlich).
Durchmesser des Innenperlreifs um 12,5 mm / Größe des Kopfes um 7 mm / Breite des Gesichts um 5 mm.
Denar - Petrissa-Pfennig Bahrfeldt 3 - Skizze AV.jpg
Beschreibung nach H.D. Dannenberg – Rückseiten-Variante „F“:
Größer erscheinendes Gesicht mit geperlter Außenlinie, mit spitzem Kinn und punktförmigem Mund; der Stern zum Teil mit unregelmäßigen Strahlen.
Durchmesser des Innenperlreifs um 13 mm / Haarstränge links 2 und rechts 2.
Denar - Petrissa-Pfennig Bahrfeldt 3 - Skizze RV.jpg





Übersicht der in Sammlungen, Literatur und Auktionen beschriebenen Petrissa-Pfennige
Die folgende Auflistung soll einen Überblick über die dem Autor verfügbaren fotografischen Abbildungen der hier besprochenen Münze geben. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben.

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Bild Münzkabinett 18214703_AV+RV.jpg
Objektnummer: 18214703
Zugang in die Sammlung: 1880
Nachweis: https://ikmk.smb.museum/object?id=18214703
W. Steguweit - B. Kluge, Suum cuique. Medaillenkunst und Münzprägung in Brandenburg- Preußen (2008) Nr. 2 (dieses Stück)
Gewicht: 0,90 g
Durchmesser: 19 mm
Bild Münzkabinett Berlin 18234307-av+rv.jpg
Objektnummer: 18234307
Zugang in die Sammlung: 1892 von Firma Julius Hahlo
Nachweis: https://ikmk.smb.museum/object?id=18234307
Gewicht: 0,75 g
Durchmesser: 19 mm

F O R T S E T Z U N G
im nächsten Beitrag


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Quellen und Anmerkungen:
*1 - Verschiedene Schreibweisen des slawischen Namens sind bekannt: Pribislaw, Przibislav, Przibislaw, Przebislaus
*2 - A.v. Sallet: Zur ältesten Münzkunde und Geschichte Brandenburgs. – aus Zeitschrift für Numismatik Nr. 8, 1881, Seite 249-255
*3 - Emil Bahrfeldt: Der Bracteatenfund von Michendorf – Ein Beitrag zur Brandenburgischen Münzkunde des XII. Jahrhunderts, Berlin 1881 – Reprint in: Emil Bahrfeldt: Mittelaltermünzen, Ausgewählte Schriften 1881-1928, Zentralantiquariat der DDR, Leipzig 1987, Seite 189-192
*4 - Emil Bahrfeldt: Das Münzwesen der Mark Brandenburg – von den ältesten Zeiten bis zum Anfang der Regierung der Hohenzollern, Berlin 1889, Seite 61
*5 - Bernd Kluge: Die Anfänge der Münzprägung in Brandenburg bis um 1170 – Pribislav-Heinrich, Albrecht der Bär, Jacza und Otto I. – aus: Beiträge zu brandenburgisch/preußischen Numismatik, NH 19, 2011, Seite 10
*6 - Hans-Dieter Dannenberg: Bemerkungen zur brandenburgischen Münzprägung in der Zeit um 1150 mit Untersuchungen zu den Stempelvarianten der Dünnpfennigtypen Bahrfeldt Nr. 1, 3, 4 und 13 – aus Beiträge zur brandenburgisch/preußischen Numismatik, NH 12, 2004; Seite 42-43
*7 - Siehe H.D. Dannenberg – NH 12, 2004
*8 - Bahrfeldt, 1889 – Seite 19
*9 - Bahrfeldt, 1889 – Seite 24
*10 - Bernd Kluge – NH 19, 2011, Seite 11-12
*11 - Bahrfeldt, 1889 – Seite 25
Zuletzt geändert von mimach am Mo 28.06.21 17:55, insgesamt 2-mal geändert.
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Der Petrissa-Pfennig: Fortsetzung

Beitrag von mimach » Do 20.05.21 13:34

Bild Münzkabinett 18216623-av+rv.jpg
Objektnummer: 18216623
Zugang in die Sammlung: 1892 von Firma Julius Hahlo
Nachweis: https://ikmk.smb.museum/object?id=18216623
Gewicht: 0,65 g
Durchmesser: 20 mm

Bild Münzkabinett Berlin_18216624_AV(1)+RV(1).jpg
Objektnummer: 18216624
Zugang in die Sammlung: 1892
Nachweis: https://ikmk.smb.museum/object?id=18216624
Gewicht: 0,90 g
Durchmesser: 19 mm


Aus der Literatur

Bild Dannenberg NH 12_2004.jpg
Hans-Dieter Dannenberg - Bemerkungen zur brandenburgischen Münzprägung in der Zeit um 1150 mit Untersuchungen zu den Stempelvarianten der Dünnpfennigtypen Bahrfeldt Nr. 1, 3, 4 und 13 – aus Beiträge zur brandenburgisch/preußischen Numismatik, NH 12, 2004

Bild_Bernd Kluge NH 19_ 20011_BF 3(1).jpg
Bernd Kluge - Die Anfänge der Münzprägung in Brandenburg bis um 1170 – Pribislav-Heinrich, Albrecht der Bär, Jacza und Otto I.; Katalog Nr. 3 – aus: Beiträge zu brandenburgisch/preußischen Numismatik, NH 19, 2011, Seite 21


In Auktionen

Bild_Jacques Schulmann Auktion 249_1969_Los_925_Bf 3_Abb.jpg
Jacques Schulmann – Auktion (Catalogue) 249
Jahr: 1969
Los: 925

Bild_Galerie des Monnaies Auktion 6_1972_Los_2_Bf 3_Abb.jpg
Galerie des Monnaies – Auktion 6
Jahr: 1972
Los: 2
Anmerkung: Sammlung Rautenberg

Bild_Galerie für Numismatik Auktion 30_1985_Los_3_Bf 3_Abb.jpg
Galerie für Numismatik (ehemals Galerie des Monnaies) – Auktion 30
Jahr: 1985
Los: 3
Anmerkung: Sammlung Eberhard Schnuhr

Bild_Galerie für Numismatik Auktion 30_1985_Los_4_Bf 3_Abb.jpeg.jpg
Galerie für Numismatik (ehemals Galerie des Monnaies) – Auktion 30
Jahr: 1985
Los: 4
Anmerkung: Sammlung Eberhard Schnuhr



F O R T S E T Z U N G
im nächsten Beitrag
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Der Petrissa-Pfennig: Fortsetzung

Beitrag von mimach » Do 20.05.21 13:41

Bild_Künker Auktion 37_1997_Los_4010_B_3f-2.jpg
Künker – Auktion 37
Jahr: 1997
Los: 4010
Bild Busso Peus Auktion 401_402, 2010, Los 2051_Bf3_Abb.jpg
Busso Peus – Auktion 401/402
Jahr: 2010
Los: 2051
Anmerkung: Die Abbildung des Revers ist im Katalog auf 9 Uhr gedreht.

Bild WAG Online Auktion 38, 2014, Los 667.jpg
WAG Online Auktion 38
Jahr: 2014
Los: 667

Bild Gerhard Hirsch Nachfolger, Auktion 329, 2017, Los 1012 - Bf3_ ABB.jpg
Gerhard Hirsch Nachfolger – Auktion 329
Jahr: 2017
Los: 1012

Bild Künker_Auktion_320, 2019_Slg Heinz Thormann_Los_5420_Abb.jpg
Künker – Auktion 320
Jahr: 2019
Los: 5420
Anmerkung: Sammlung Heinz Thormann

Bild Künker Auktion 322_2019_Los_52_Abb.jpg
Künker – Auktion 322
Jahr: 2019
Los: 52

Bild Künker Auktion 348_2021_Slg Tesmer_Los_2003_Abb1.jpg
Künker – Auktion 348
Jahr: 2021
Los: 2003
Anmerkung: Sammlung Axel Tesmer, Teil 1


Sollte der interessierte Leser und Sammler weitere Vorkommen aus anderen Auktionen oder der Literatur besteuern können, so wäre das eine großartige Ergänzung.
Über Sammler, die ihren Petrissa-Pfennig hier im Forum vorstellen, wird sich sogar ein wenig mehr gefreut.
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Re: Brandenburg

Beitrag von jot-ka » Mo 24.05.21 17:48

@ mimach: Vielen Dank für deinen wunderbaren Beiträge!

Hier geht es mit dem Jahrgang 1517 der brandenburgischen Groschen weiter.
Ein Groschen aus Frankfurt a. O.
Frankfurt und Stendal scherten ab 1517 aus der gemeinsamen Stempelherstellung aus.
In FfO kamen neue (Buchstaben)-Punzen zum Einsatz, bei denen die gotischen Verziehrungen
schwächer ausgeführt sind und die 7 der Jz. nach rechts gekippt ist - wie heute noch
im englischsprachigen Raum üblich - auch bei uns, nur mit dem kleinen Querstrich.
Das Mmz. Halbmond gibt es mit der Öffnung nach links (1509-1519)
und mit der Öffnung nach rechts (1509-1528).
Durch die überlieferten Urkunden können die Halbmonde ab 1509 den Münzmeistern
Moritz Kuneke d. Ä. und seinem Sohn Merten Kuneke zugeordnet werden.
Ab 1520 kommt nur noch der Halbmond nach rechts vor (verm. Moritz Kuneke).
Aus den Jahren 1524 u. 1525 sind zwei Vs.-Stempel bekannt, in die der Stempelschneider versehentlich
den Halbmond nach links eingeschlagen hat und später diesen Fehler durch einen Halbmond nach rechts ausgebessert hat.
Diese korrigierten Stempel von 1524 und 1525 waren schon zu Bahrfeldts Zeiten bekannt;
Bahrfeldt (Bd. II, S. 102) zu 1524: "... beruht auf irriger Lesung und die eines Groschens
angeblich mit Adlerkopf als Münzmeisterzeichen (Sammlung v. Killisch) auf unrichtiger Erkennung des Zeichens (o"
Zum Jahrgang 1525 auf derselben Seite: "Ein Groschen angeblich mit einem Adlerkopfe als Münzmeisterzeichen
(Sammlung v. Killisch) kommt nicht vor; das Zeichen ist lediglich das der obigen Reihe."
FfO 1517.jpg
FfO 1524-25.jpg
SG, jot-ka

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Re: Brandenburg

Beitrag von mimach » Mo 24.05.21 18:06

jot-ka hat geschrieben:
Mo 24.05.21 17:48
@ mimach: Vielen Dank für deinen wunderbaren Beiträge!
Danke jot-ka,
schön das dir die Zusammenfassung zum Petrissa-Pfennig gefallen hat. Ohne deine Unterstützung und Literaturempfehlungen der letzte Monate hätte ich das so nicht schreiben können. Ein großer offizieller Dank an dich!
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Re: Brandenburg

Beitrag von jot-ka » Sa 29.05.21 16:52

In diesem Beitrag kommt ein Groschen aus der 4. Mzst., die im Jahre 1517 in Brandenburg aktiv war: Stendal.
Bei den Stendaler Buchstabenpunzen spürt man den Wunsch nach Aufbruch in eine neue Zeit am deutlichsten.
Die gotischen Verziehrungen innerhalb geschlossener Buchstaben verschwinden mehr und mehr.
Die 7 ist nach rechts gekippt wie in Frankfurt und es kommt erstmalig das deutsche G in zwei Varianten vor.
In der Übersicht sind die Stendaler Groschen des Jahrgangs 1517 zusammengefasst:
Stendal 1517.jpg
Hier der Typ Bf. 219l:
Sdl 1517.jpg
Der Rs.-St. ist identisch mit dem des Ex. Tesmer, Künker 348/2373.
Der Vs.-St. des Ex. Tesmer ist B 219dII. Bei Vs. B 219dI haben O u. C noch gotische Verziehrungen im Inneren,
Bei dem Vs.-St. B 219dII fehlen diese Verzierungen.
Das Tesmer-Stück ist B 219dII/l.
Zum Abschluß noch eine Zusammenfassung der Mmz. und Mm. in Stendal;
ein Auszug aus der Weiterbearbeitung von Gerhard Gierow
"Münzstätten und Münzzeichen in Brandenburg und Preußen von 1415 bis 1919":
Stendal_Mzz.jpg
SG, jot-ka

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Re: Brandenburg

Beitrag von gabelbart » Mo 21.06.21 20:04

Guten Tag, ich bin Schwedter und wir haben einen kleinen historischen Verein. Ich bin selber Ehrenamtlicher Denkmalpfleger und habe viel Münzen in und um Schwedt gefunden. Warum bin ich hier? Ich suche die älteste historisch belegbare Münze aus Schwedt weil wir einen Münzstock bekommen haben und prägen wollen. Gartz und Königsberg gibt es ja welche, in Schwedt nicht wirklich. Meine Bitte, könnt ihr mir helfen?
Dateianhänge
sdt_a.jpg

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Re: Brandenburg

Beitrag von mimach » Mo 21.06.21 20:42

gabelbart hat geschrieben:
Mo 21.06.21 20:04
Guten Tag, ich bin Schwedter und wir haben einen kleinen historischen Verein. Ich bin selber Ehrenamtlicher Denkmalpfleger und habe viel Münzen in und um Schwedt gefunden. Warum bin ich hier? Ich suche die älteste historisch belegbare Münze aus Schwedt weil wir einen Münzstock bekommen haben und prägen wollen. Gartz und Königsberg gibt es ja welche, in Schwedt nicht wirklich. Meine Bitte, könnt ihr mir helfen?
Hallo,

prinzipiell wurden alle marktgräflichen Denare des 13. und 14. Jahrhundert in allen markgräflichen Prägestätten geprägt. Es gibt da einige wenige Ausnahmen. Die städtischen "ewigen" Pfennige sind natürlich zuweisbar, z.B. Salzwedel.
Du kannst dir also einen Aussuchen!

Schick mir mal eine Privat-Nachricht, ich habe da was für dich!

Den aktuellen Stand der Forschungen findest du bei Hans-Dieter Dannenberg "Die brandenburgischen Denare des 13. und 14. Jahrhunderts"
Hier ein Zitat, dass dich interessieren wird:
"Daraus schließen wir, dass im Rahmen der jährlichen Münzerneuerung alle damals tätig gewesenen brandenburgischen Münzstätten (ausgenommen die von Salzwedel) jährlich einheitlich einen neuen Denartyp geprägt haben. Die einzelnen Münzstätten schlugen demzufolge nicht eigene Typen, deren Münzbilder vielleicht dem Wappen oder Siegel ihrer Stadt ähnelten und die sich von den gleichzeitigen Prägungen der anderen Münzstätten deutlich unterschieden. Letzteres war mehr oder weniger die Ansicht der Numismatiker seit etwa 150 Jahren (Weidhas, 1855; Bahrfeldt usw.), und nicht nur zur Mark Brandenburg. Der Verfasser gesteht ein, dass damit auch eigene Darlegungen zu brandenburgischen Münzstätten, bis Anfang 1996 publiziert, hinfällig sind."
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Re: Brandenburg

Beitrag von jot-ka » Di 06.07.21 19:35

Hallo gabelbart,
willkommen im Forum!

In der Denarzeit sind für Brandenburg etwa 28 Mzstn. urkundlich nachgewiesen.
In manchen wurde nur kurzzeitig geprägt.
Man kann annehmen, daß in jedem der (drei?) Münzbezirke mindestens eine Mzst. in Betrieb war,
die alle denselben Denartyp prägten, z.T. nach leicht variiertem Münzfuß.
Die Mzst. Schwedt wird im Jahre 1281 erwähnt.
Als Denarvarianten kämen nach Dannenberg die Nrn. 87-93 in Frage.
Dein Bild ist wohl Da. 76 / Bf. 215 ?
Da76_Bf215.jpg

Hier mal wieder ein Denar von mir:
Da. 73, Bf. 256
Markgraf mit Helm, Schild und Lanze reitet nach links, hinter ihm ein Turm /
Adlerschild vor einer angedeuteten Mauer zwischen zwei Türmen,
über dem Schild zwei weitere Türme
um 1265/70 (nach Dannenberg)
0,643 g "(0,62-0,77)" - Gewichtsbandbreite nach Dannenberg
Bahrfeldt gibt Einzelgewichte an: "0·73, 0·75, 0·77 Gm.", S. 174
Auktionsvorkommen: Slg. Schnuhr (1985), WAG 1 (1993), WAG 3 (1994), Künker 33 (1996),
Slg. Tesmer -
Fundnachweise bei
Bahrfeldt: "Fd. Buchholz, bei Finsterberg in Mecklenburg, 1873, (3. Fund).
Zeitschr. f. Numismat. II, S. 181",
Dannenberg: "Bralitz Nr. 6, Ohrdruff Nr. 609"
Da73 Bf256.jpg
SG, jot-ka

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mimach
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Re: Brandenburg

Beitrag von mimach » Di 20.07.21 22:55

Erst Ludwig hat geschrieben:
Di 27.04.21 23:58
jot-ka hat geschrieben:
Di 27.04.21 18:47
Ein anderer Groschen, Brandenburg 1518, ist ein weiterer Ausrutscher nach unten.
Der war früher nur als Unikum aus der Slg. Bahrfeldt bekannt,
bis der Fund Gnoien ein zweites Exemplar brachte.
Ein 3. Ex. gab es bei 2013 ebay und Slg. Tesmer enthielt ein 4. Stück.
Von diesem Groschen waren in einem anonymen polnischen Fund etliche enthalten, ein Dutzend war es sicher.
Sie gingen um 2012/2013 in die Hände eines deutschen Sammlers, der sie unter den Preussen Sammlern verteilte.
Das erklärt den vermeintlichen " Ausrutscher " in der Sammlung Axel Tesmer
Liebe Forumsmitglieder,

ich möchte euch heute vor einer Person warnen die hier im Forum auftritt und mir Anfang Mai Münzen im Wert von 3200€ verkauft hat.
Bis heute habe ich die zugesagten Münzen nicht erhalten. Natürlich habe ich diese mehrfach angemahnt.

Es fing alles sehr gut an. Das Forumsmitglied „Erst Ludwig“ hat mich letztes Jahr im Oktober kontaktiert. Beiträge in meinem Threats geschrieben und mir per PN angeboten miteinander zu telefonieren. Ich war überglücklich, denn in Zeiten von Corona fehlte mir als Neuling jeder Kontakt zu erfahrenen Sammlern. Alexander hat mir am Telefon erzählt, dass er seit über 40 Jahren Medaillen und Münzen sammelt und mir in den darauffolgenden Gesprächen viele Tipps gegeben.

Das erste Geschäft war ein kleines Büchlein über eine Medaille, die Alex angeblich besitzt und die er dieses Jahr bei Busso Peuss in der Versteigerung hatte.
Hier der Beitrag: viewtopic.php?f=21&t=61947&start=15#p522531
Er hat sich daraufhin als Peter Alexander Fay aus Homberg (Bindeweg 20) zu erkennen gegeben. Zur Warnung, die Mailadresse mit der er operiert lautet alfacoins@googlemail.com .

Als nächstes bot er sich als Auktionsagent an. Über ihn habe ich ein paar kleine Münzen aus der Sammlung Tesmer bei Künker im März ersteigert. Er erzählte mir, dass er einen großen Teil der Sammlung persönlich für Herrn Tesmer besorgt hat und glänzte mit viel Insider-Wissen zu Busso Peus, WAG, Künker usw.

Wie ich heute weiß, scheinbar alles erstunken und erlogen!
Durch Nachforschungen konnte ich nun feststellen, dass die Bilder zu seinen Threats teilweise aus alten MA-Shop Angeboten oder Büchern stammen.

Anfang Mai bot er mir für meinen Sparstrumpf zwei Goldunzen der Perth Mint Serie an, die er gerade durch eine Einlieferung erhalten hatte und nun zum Goldpreis unter Freunden abtreten könne. Wir hatten uns vorher über den Verfall des Geldes unterhalten. Leichtgläubig, denn vorher war ja alles gut gelaufen, überwies ich ihm das Geld.
Ein riesiger Fehler!

Auf einmal war Alexander nicht mehr erreichbar.
Eine Woche später meldete er sich angeblich aus dem Krankenhaus. Er habe beim Austausch einer Glühbirne einen Schlag erhalten und auf den Schraubenzieher gefallen, überall Blut usw.
Er würde mir die zwei Unzen in ein paar Tagen zusenden.

Dann hatte er angeblich mit einem Selbstmord eines 14-jährigen Mädchens bei einer bekannten Familie zu tun. Der Vater hätte sich schon Weihnachten wegen Geldsorgen umgebracht und eine hilflose Frau, zwei Mädchen und einen Jungen hinterlassen.
Das Mädchen hätte einen Abschiedsbrief hinterlassen aus dem hervorgeht, dass der Vater sie sexuell missbraucht und auch an ältere Männer verkauft hat. Die Mutter hätte das geduldet. Peter Alexander Fay würde sich nun um die Kinder kümmern, hat die Mutter angezeigt und das Jugendamt, welches nichts unternommen hatte, vor Gericht gezogen. Wenn alles etwas ruhiger ist, bekäme ich meine Münzen. Das war dann Ende Mai. Seitdem Funkstille. Es wurden keine Anrufe, E-Mails oder SMS mehr beantwortet. Stattdessen kam eine vage SMS das Herr Fay nicht antworten könne, weil er mit Herzinfarkt auf der Intensivstation liege. Auf meine Rückfrage eine weitere SMS und das war es. Die Unterschrift jeweils in der Schreibweise abweichend.

Bitte seht meinen Bericht als Warnung!
Den meisten Menschen wäre es peinlich. Aber hier muss man einfach berichten.

Euer
Christian
——••——
Man verliert die meiste Zeit damit, daß man Zeit gewinnen will.

John Steinbeck (1902-68)
——••——

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