Schaukasten: Deutsches Kaiserreich

1871-1945/48
olricus
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Re: Schaukasten: Deutsches Kaiserreich

Beitrag von olricus » Mi 25.03.15 17:28

Hallo Sammlerfreunde,

hier auch ein kleiner Beitrag zu den Münzen des Deutschen Kaiserreiches, die Abbildung zeigt
die erste Reichsmünze, die ausgegeben wurde.
Es ist das 20-Markstück 1871 A von Preußen, Jäger Nr. 243, auch als Doppelkrone bezeichnet.
Erstaunlich ist die frühe Prägung, denn das Gesetz über die Ausprägung der Reichsgoldmünzen
wurde erst am 4.12.1871 verabschiedet.
Silber- und Kleinmünzen gab es erst ab 1873/74.

Gruß olricus
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Re: Schaukasten: Deutsches Kaiserreich

Beitrag von olricus » Mi 25.03.15 18:48

Hallo,

gleich noch eine Münze aus dem Kaiserreich, es ist die letzte Prägung einer Großsilbermünze aus
meiner Preußensammlung:

3 Reichsmark 1915 A, zur Jahrhundertfeier der Zugehörigkeit der Grafschaft Mansfeld zu Preußen, Jäger 115,
leider einige kleine Randfehler, aber doch recht selten, Auflage 30 000 Stück.

Gruß olricus
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Firenze
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Re: Schaukasten: Deutsches Kaiserreich

Beitrag von Firenze » Mi 25.03.15 18:54

Prächtige Stücke, hüben wie drüben. :)

Viele Grüße

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Re: Schaukasten: Deutsches Kaiserreich

Beitrag von Mynter » Mi 25.03.15 20:55

Ja, sehr hübsche Stücke, der erste und der letzte Preusse.
Die Ausprägung der Doppelkronen des Prägeauftrages 1871 begann in der letzten Dezemberwoche des Jahres 1871 , zwei Drittel der Auflage wurden jedoch erst im Januar 1872 geprägt.
Die Schaffung einer goldenen Deckungsreserve war bei einer goldgedeckten Währung essentiel. Scheidemünzen konnten warten, zudem gab es ja noch die Landesscheidemünzen, die nach 1873 schrittweise aus dem Umlauf gezogen wurden.
Grüsse, Mynter

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Re: Schaukasten: Deutsches Kaiserreich

Beitrag von Mynter » Mi 25.03.15 22:08

Hier noch ein paar zeitgenössische Presestimmen zum Erstling.

24.11.1871
Der Reichstag hat sämmtliche Paragraphen des Münzgesetzes mit den beantragten Abänderungen in zweiter Lesung angenommen, wonach die Einziehung der abgenutzten Münzen auf Reichskosten erfolgt und die Ausprägung grober Silbermünzen verboten wird. Die Mark zerfällt in 100 Pfennige, den Groschen ließ man fallen, weil durch seine Annahme vornehmlich in Süddeutschland Verwirrungen entstanden wären. Die Mark ist gleich 16 Schillingen Mecklenburgisch Courant, für uns also ein bekannter Name. Reichsgoldmünzen werden zu 10 und 20 Mark geprägt, die Münze zu 30 Mark wurde gestrichen. Nachdem schließlich noch Bismarck die Frage unter die Versammlung geworfen hatte, ob denn der König von Bayern offenkundiger seine Anhänglichkeit an das Reich bekunden könne, als wenn die eine Seite der Münze sein Bildniß, die andere das kaiserliche Reichswappen trage? wurde auch der die Münzhoheit der einzelnen Fürsten sichernde Paragraph fast einstimmig angenommen.



28.11.1871
Wie die "Köln. Ztg." meldet, würden die Goldmünzen zu 10 Mark Ducaten und die zu 20 Mark Wilhelmsd'or genannt werden.



5.12.1871
Künftig wird sich in Deutschland Alles um Mark und Pfennige drehen. Voraussichtlich wird man Stücke von 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Pfennige prägen. Hundert Pfennige bilden eine Mark. Die Mark wird Reichseinheit. Alles wird nach Mark berechnet. Die Zahl der Millionäre wird sich erheblich vervielfachen, denn wer 333,333 Thaler sein eigen nennt, braucht nur noch 10 Sgr. im Sechsundsechzig zu gewinnen, um Millionär zu heißen. Ohne Zweifel wird man 1- und 2-Markstücke prägen; letztere werden dem österreichischen Gulden gleichen. Tausend Pfennige oder 10 Mark bilden die kleinste Goldmünze, ein zierliches Stück, nur wenig größer, als der bisherige Ducaten. Dieses Goldstück und sein größerer Bruder, das Zwanzigmarkstück, wird nicht wie die Krone eine bloße Handelsmünze sein, nicht, wie der Friedrichsd'or, ein bloßes Schaustück, das man einwechselt, um den Arzt zu bezahlen, nicht wie die Pistole, ein auf den Aussterbeetat gesetzter Pensionär, sondern es wird die ächte Landesmünze sein, in der man jeden größeren Betrag auszahlt. Zwanzig Zwanzigmarkstücke beschweren das Portemonnaie nicht; mit denselben in der Tasche wird man nach Baden-Baden und in die Schweiz reisen können. Mit der Ausprägung der Scheidemünze, von Mark und Pfennigen, kann erst begonnen werden, wenn das definitive Münzgesetz erlassen sein wird. Alles bisher umlaufende Silber- und Kupfergeld ist zur Einziehung bestimmt; wann diese erfolgen wird, ist noch nicht bestimmt.



8.12.1871
In Betreff der Münzreform wird der Ztg. für Norddeutschland von Berlin berichtet: "Man nimmt an, daß die Ausprägung der Reichsgoldmünzen in etwa 3 Wochen beginnen kann. Bis dahin werden die Stempel wohl geschnitten und alle sonstigen Vorbereitungen getroffen sein. Einstweilen ist ein Vorrat von ungefähr 70 Mill. Thaler in Gold zur Ausmünzung bestimmt. Allmonatlich werden, wie man denkt, aus den vorhandenen neun Münzstätten für 10 bis 12 Mill. Thaler Goldmünzen hervorgehen, so daß jener Metallvorrath der Reichskasse bis um die Mitte nächsten Jahres erschöpft wäre, wo dann weitere Raten der französischen Kriegscontribution ihn zu ergänzen und die Goldausprägung zu nähren hätten. Eigentliche Reichsmünzen mit dem Bildniß des Kaiser als solchen werden vielsagender Weise nur aus der Straßburger Münze hervorgehen, auf deren Verwendbarkeit Ludwig Bamberger im Reichstag hingewiesen hat. Außerdem aber wird in Hamburg lebhaft gewünscht, daß das Reich dort eine große Münzstätte errichte, was auch unter der Voraussetzung späterer Freigebung des Prägenlassens für Privatrechnung gewiß sehr zweckmäßig und zugleich geeignet wäre, die Hamburger mit der Beseitigung ihrer Mark Banco-Einrichtung zu versöhnen.



2.1.1872
Seit einigen Tagen ist eine Anzahl der neuen Reichsmünzen in Berlin in den Verkehr gebracht; es heißt, die ersten Tausend Zwanzig-Markstücke habe der Kaiser erhalten. Die Ausführung und Prägung der neuen Münzen wird allgemein gelobt. Es gilt als ziemlich zweifellos, daß das Gesetz, welches den gemeinsamen Münzverkehr in ganz Deutschland regeln soll, in der Frühjahrssession des Reichstages vorgelegt werden wird Die Ausarbeitung des Entwurfes wird indessen, obschon die Grundlinien durch die Bestimmung über die Goldmünzen vorgezeichnet sind, große Schwierigkeiten darbieten, da in Bezug auf die Einziehung der alten Münzen die Umgestaltung der Zahlungsfrist, das Verhältniß der neuen Münzen zu den Staatspapieren etc. eine Menge complicierter Fragen hervortreten, welche schon in der Vorlage gelöst sein sollen und jedenfalls bei der Verhandlung im Reichstage zu sehr umfassenden Debatten der Fachmänner führen werden.



16.1.1872
Das neue Zwanzig-Markstück nimmt sich sehr stattlich aus. Es ist seinem Werth entsprechend größer und stärker als der Louisd'or oder Friedrichsd'or. Es zeigt auf der Vorderseite den Kopf des deutschen Kaisers mit der Umschrift: Wilhelm, deutscher Kaiser und König von Preußen. Unter dem Bilde steht als Bezeichnung der Münzstätte Berlin. Die Rückseite trägt in der Mitte das Reichswappen, als Umschrift die Worte: Deutsches Reich.


26.1.1872
Das Zwanzigmarkstück, die neue Goldmünze des deutschen Reichs, ist kein Meisterstück. Der Kaiser hat alle Ursache, sich über sein Bild zu beschweren und der Adler des Reichs sieht aus, als würde das Reich bald zu Gottvater gebeten werden. Sogar die Umschrift auf der Münze ist zum Th eil unleserlich und der Rand, wie ein Grobian sagt, wie von einem Grobschmiede gefeilt. Es ging zu schnell mit der Herstellung.
Grüsse, Mynter

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Re: Schaukasten: Deutsches Kaiserreich

Beitrag von olricus » Fr 27.03.15 22:09

Hallo,
erst mal vielen Dank an Mynter für die interessanten Beiträge.

Ich will hier noch die seltneren preußischen Münzen aus dem Kaiserreich vorstellen, Wilhelm II. wurde 1888 Kaiser
und die ersten Münzen von 1888 hatten noch auf der Rückseite den alten Adler, ab 1889 gab es dann auf
den preußischen Großsilbermünzen den neuen, breiten Adler.
Die Stücke hatten eine geringere Auflage, 2 Mark Jäger 100, 140512 Stück, 5 Mark Jäger 101, 56204 Stück,
gegenüber den Millionenauflagen der anderen preußischen Umlaufmünzen.
Die gezeigten Stücke haben einige Umlaufspuren, damit ist für mich aber die Echtheit sicher, denn viele
Fälschungen zum Schaden der Sammler sind im Umlauf.

Grüße von olricus
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Re: Schaukasten: Deutsches Kaiserreich

Beitrag von Mynter » Sa 28.03.15 16:42

Ich glaube, im Sog der fuer Friedrich III gepraegten Muenzen, kann man auch diese Muenzen als Gedenkpraegungen ansehen. Sie wurden uebrigens erst 1889 gepraegt.
Grüsse, Mynter

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Re: Schaukasten: Deutsches Kaiserreich

Beitrag von coin-catcher » Sa 28.03.15 17:42

olricus hat geschrieben: [...]
Die gezeigten Stücke haben einige Umlaufspuren, damit ist für mich aber die Echtheit sicher, denn viele
Fälschungen zum Schaden der Sammler sind im Umlauf.

Grüße von olricus
Was macht dich denn da so sicher, dass Umlaufstücke fälschungssicherer bzw. unanfälliger sein sollen?
Ich wäre da generell sehr vorsichtig, gerade dann, wenn Stücke Umlaufspuren haben...
Ich bin bei dem 2er von 1888 bislang immer ´reingefallen.
Alte Patina, Gewicht passt, Silber, Umlaufspuren. Keine Erhaltung für ein Saalauktionshaus. Da schöpfen doch die wenigsten Sammler Verdacht.
Aber dennoch, es ist und bleibt eine der besseren Fälschungen...

Und von den Stücken gibt es auch aus anderen Gebieten des Kaiserreichs Fälschungen zur genüge.
Ich habe auch noch irgendwo nen 2er aus Bayern von 1876...

Die Fälscher lernen leider dazu und irgendwann wird man mit Sicherheit nicht mehr echt von falsch unterscheiden können.

Gruß
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Re: Schaukasten: Deutsches Kaiserreich

Beitrag von Mynter » Sa 28.03.15 17:56

@coincatcher
Hast Du vom 1876er Bayern gefaehrliche Sammlerfaelschungen oder nur so einen zeitgenoessischen Umlaufmurks ?

@ olricus
Wie sehen Randriffel, bzw Randschrift aus ?
Grüsse, Mynter

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Re: Schaukasten: Deutsches Kaiserreich

Beitrag von coin-catcher » Sa 28.03.15 18:54

Mynter hat geschrieben:@coincatcher
Hast Du vom 1876er Bayern gefaehrliche Sammlerfaelschungen oder nur so einen zeitgenoessischen Umlaufmurks ?
Sammlerfälschung, keine zeitgenössische Fälschung (Gewicht, Durchmesser, Randriffel stimmen, Silbergehalt habe ich nicht geprüft).

Zeitgenössische Fälschungen wären klasse, die sind recht einfach zu erkennen und meist auch nur laienhaft hergestellt.

Gruß
cc

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Re: Schaukasten: Deutsches Kaiserreich

Beitrag von Mynter » Sa 28.03.15 19:40

coin-catcher hat geschrieben:
Mynter hat geschrieben:@coincatcher
Hast Du vom 1876er Bayern gefaehrliche Sammlerfaelschungen oder nur so einen zeitgenoessischen Umlaufmurks ?
Sammlerfälschung, keine zeitgenössische Fälschung (Gewicht, Durchmesser, Randriffel stimmen, Silbergehalt habe ich nicht geprüft).

Zeitgenössische Fälschungen wären klasse, die sind recht einfach zu erkennen und meist auch nur laienhaft hergestellt.

Gruß
cc
Ja, die zeitgenoessischen Machwerke sind lustig. Ich sammele so was. Im Schwurhandthread weiter unten habe ich ein paar vorgestellt.
Grüsse, Mynter

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Re: Schaukasten: Deutsches Kaiserreich

Beitrag von coin-catcher » So 29.03.15 14:19

Gefälscht wir eh und je...

es gab früher gute Fälschungen und auch heute gibt es sie - nur mit dem kleinen Unterschied, dass man sie bei richtig gut gemachten Fälschungen kaum erkennen kann...

Hier nochmal 3 Stücke aus Weimar (kl. Exkurs) - 2 x 2 Reichsmark (1927 + 26 A), sowie 50 Pf. 1927 A.
Den 2er 1927 A (ist aus Silber) habe ich im Fachhandel (!) als Original gekauft.

Konnten mir auch nur die wenigstens Händler sagen, dass das eine Fälschung ist (auf einer Münzbörse herumgezeigt) ;-)
Eigentlich ein Armutszeugnis, gerade für die, die sich täglich mit Kaiserreich, Weimar und Co. auseinander setzen...
Wer garantiert mir da, dass ich nicht doch mal eine gute Fälschung teuer untergejubelt bekomme?!

Gruß
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Re: Schaukasten: Deutsches Kaiserreich

Beitrag von Mynter » So 29.03.15 14:55

Welche technischen Daten hat der falsche Silberzweier und wie sieht er im Vergleich zu einem echten Stueck aus.
Gehst Du von einer zeitgenoessischen Faelschung aus ?
Grüsse, Mynter

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Re: Schaukasten: Deutsches Kaiserreich

Beitrag von coin-catcher » So 29.03.15 17:26

Hi,

9,92 Gramm, Silber, Durchmesser: 26mm

Die "techn" Daten stimmen mit einem Original überein, allerdings ist das Stück etwas flauer, die Umschrift passt nicht ganz ins Bild (die Buchstaben sind etwas dünner).
Silbergehalt ungeprüft.
Könnte ein Schleuderguss sein.

Ob zeitgenössisch oder modern vermag ich nicht zu sagen, aber da das Stück nach Weichmacher (was wohl einem alten Album geschuldet ist) riecht, tippe ich mal auf eine ältere Fälschung.

Gruß
cc
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2Mk1927A.jpg
Zuletzt geändert von coin-catcher am So 29.03.15 18:09, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Schaukasten: Deutsches Kaiserreich

Beitrag von olricus » So 29.03.15 17:42

2347.JPG
vielen Dank für die guten Hinweise zu den Reichsmünzen-Fälschungen, daraufhin habe ich mir
meine beiden 1888er noch mal genauer angesehen, 5 Mark stammen von einem großen Auktionshaus,
die Randschrift ist in Ordnung und ich denke, dass die Auktionen für die Echtheit einstehen.

Anders sieht es mit dem 2-Markstück aus, ich habe es vor einiger Zeit auf einer Börse gekauft und auf
dem ersten Blick keine Beanstandungen gesehen, leider das Gewicht nicht geprüft.
Das Stück wiegt 11,25 Gramm, liegt das noch in der Toleranz, ich glauge kaum.
Die Randriffelung weist eine Fehlstelle auf, ich zeige mal ein Bild.

Ich würde mich über eine Beurteilung freuen, ich denke , dass ich da wohl hereingefallen bin, ich
verbuche es als Lehrgeld und hebe es als Belegstück auf.

Viele Grüße von olricus

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