Sammlung Timestheus

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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Amentia
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Amentia » Fr 05.11.21 23:35

Timestheus, Ich denke es sollte quid est veritas heißen und nicht "Veritas? Quid es veritas?".
Veritas/Wahrheit ist eine Sache und keine Person also dritte Person singular (er, sie, ES) und folglich auf Latein EST.

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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Timestheus » Sa 06.11.21 00:12

Es müsste nicht - es muss sogar. Danke ist mir nicht aufgefallen. Die Autokorrektur hat aus dem est ein es gemacht. Und ich habe es nicht mal bemerkt. Manchmal mehr als nervig - glaub schalt das ab. Danke Dir für den Hinweis.
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Timestheus » Sa 06.11.21 16:56

Ich habe jetzt auf dem Mac zwei Software Applikationen zur Katalogisieren meiner Münzen ausprobiert - die eine passt nicht richtig für römische Münzen, die andere App hat in der Mac Version Bugs ohne Ende. Für Windows mag es da anders aussehen - nutzt mir aber nichts. Die Online Version von Numista habe ich heute auch ausprobiert - aber da gefällt mir die eigene Gestaltungsmöglichkeit nicht.

Da ich - beruflich bedingt - eh noch einen großen Serverplatz für eine WordPress Datenbank habe und auch noch eine Domain übrig war bei mir - habe ich mir einen WordPress Blog heute zusammen gebastelt. Dann kann ich mir alles selber gestalten und Online auf der eigenen Webseite katalogisieren. Das was die Öffentlichkeit nicht sehen soll / darf - habe ich für mich als Admin einfach ausgeblendet.

Wer mal rein schauen mag: https://roma-aeterna.de/


Heute sind nochmals 2 Münzen per Einschreiben angekommen, die nehme ich dann morgen in die Webseite auf. Konstruktiv Kritik höre ich mir gerne an ;)
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von justus » Sa 06.11.21 18:48

Timestheus hat geschrieben:
Sa 06.11.21 16:56
Da ich - beruflich bedingt - eh noch einen großen Serverplatz für eine WordPress Datenbank habe und auch noch eine Domain übrig war bei mir
Daimler ? :wink:
Wird mal eine schöne Webseite !
mit freundlichem Gruß

IVSTVS
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http://www.muenzfreunde-trier.de/
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Timestheus » Sa 06.11.21 21:26

justus hat geschrieben:
Sa 06.11.21 18:48
Daimler ?
Nein nein - ich arbeite nicht mehr wirklich :)
justus hat geschrieben:
Sa 06.11.21 18:48
Wird mal eine schöne Webseite !
Danke - ich hoffe vor allem sie wird mal voll ...

-----

So heute sind ja weitere Münzen gekommen und da habe ich mir für den Scaurus Denar etwas zeit genommen ihn zu katalogisieren. Die unklare Crawford Zuteilung konnte ich mangels Buch immer nicht nicht selber vornehmen - meine 2 Bücher sind auf dem Weg zu mir. Aber wie gesagt - hier mal nun die Vorstellung des Scaurus und Hypsaeus Denares.

Ihr könnt das etwas "größer" auch auf der Webseite nachschlagen: https://roma-aeterna.de/roemische-repub ... s_scaurus/

Oder hier im nachfolgenden Text für das Forum hier lesen :)
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Timestheus » Sa 06.11.21 21:27

marcus aemilius scaurus.jpg

Münze:
Marcus Aemilius Scaurus und Publius Plautius Hypsaeus
Denar der Römischen Republik 58 v.Chr.
Silber, Durchmesser 18mm, Gewicht 3,89g
Avers: König Aretas III. Philhellenos von Nabataea im Kniefall, im Hintergrund Dromedar, in der einen Hand einen Ölbaumzweig, mit der anderen Hand hält er die Zügel des Dromedar
Inschrift: M SCAVR AED CVR / REX ARETAS / EX / SC
Revers: Jupiter mit Fulmen (Blitzbündel) in Quadriga nach links
Inschrift: P HVPSAE AED CVR / C HVPSAE COS PREIVER / CAPTV
Erhaltung: SS+
Referenz: Crawford 422/1b, Sydenham 913, RSC Aemilia 8

Zur Person:
Die Münze wurde mit den Namen von zwei gut bekannten Anhängern des Pompeius geprägt. Marcus Aemilius Scaurus war 66 v.Chr. Quästor des Gnaeus Pompeius Magnus im Mithridatischen Krieg. Als die Münze 58 v.Chr. geprägt wurde, bekleidete er das Amt eines kurulischen Ädils und war mit der Ausrichtung prächtiger Spiele in Rom betraut. Publius Plautius Hypsaeus war ebenfalls Quästor des Gnaeus Pompeius Magnus im Osten und zusammen mit Marcus Aemilius Scaurus kurulischer Ädil im Jahre 58 v. Chr.

Marcus Aemiullius Scaurus verlor in jungen Jahren seinen Vater, so dass Freunde und Familie seine Erziehung übernahmen. Seine Schwester Aemilia Scaura war, wenn auch nur für kurze Zeit, mit Gnaeus Pompeius Magnus verheiratet. Doch auch nach ihrem Tod zeigte Pompeius lebhaftes Interesse an der weiteren Entwicklung des jungen Mannes. Er selbst wiederum heiratete die von Pompeius geschiedene Mucia Tertia, wurde 58 v.Chr. erst Ädil, dann 56 v.Chr. Prätor. Seine Kandidatur für das Amt des Konsuls scheiterte an einer Anklage wegen Ausbeutung seiner proprätorischen Provinz Sardinien – in der er gleich dreimal den Zehnten erhob. Trotz Verteidigung durch keinen geringeren als Marcus Tullius Cicero und seiner enormen Beliebtheit beim Volk, wurde er verurteilt und musste ins Exil gehen. Plinius der Ältere erwähnt mehrmals seinen enormen Reichtum, welche unter anderem aus den Proskriptionen seines Stiefvaters Sulla stammen – und kritisierte dabei seine Verschwendungssucht. Seine Villa ist eines der wenigen in Rom erhaltenen Häuser aus vorneronischer Zeit. Sein gleichnamiger Sohn begleitete seinen Halbbruder Sextus Pompeius auf der Flucht nach dessen Niederlage 36 v.Chr. gegen Marcus Vipsanius Agrippa in der Seeschlacht von Mylae. Jedoch verriet der Sohn bereits ein Jahr später den Sextus Pompeius an Marcus Antonius. Nachdem Marcus Antonius die Schlacht bei Actium verlor, wurde er auf Bitten seiner Mutter Mucia Tertia von Gaius Octavius (Octavian) begnadigt. Mit seinem einzigen Sohn Mamercus Aemilius Scaurus starb die Familie aus.

Publius Plautius Hypsaeus war erst ein Verbündeter des Gnaeus Pompeius Magnus. Im Jahr 56 v.Chr. unterstützte er Pompeius Wunsch nach einem ägyptischen Kommando. Im Jahr 53 v.Chr. kandidierte er mit Quintus Ceacilius Metellus Scipio und gegen Titus Annius Milo für das Konsulat. Im Wahlkampf wurde er und Scipio von Pompeius und dem berühmt berüchtigten Publius Clodius Pulcher unterstützt. Die ganze Kampagne war von beiden Seiten korrupt und gewalttätig, so dass die Wahlen immer wieder verschoben werden mussten. Höhepunkt war der Tod des Clodius Pulcher. Milo und Clodius scharrten bewaffnete Mannschaften um sich. Als sich Clodius und Milo am 18. Januar 52 v.Chr. auf der Via Appia trafen, brachen Kämpfe aus, bei denen Clodius in der Nähe von Bovillae erschlagen wurde. Dann im Januar 52 v.Chr. griffen die Anhänger von Plautius und Scipio den Marcus Aemilius Lepidus in seinem eigenen Haus auf, um ihn zur Festlegung eines Wahltages zu zwingen. Plautius Hypsaeus wurde später durch Pompeius rückwirkende Gesetze über Gewalt und Korruption 52 v.Chr. wegen Bestechung vor Gericht gestellt und verurteilt. Als Pompeius zum alleinigen Konsul ernannt wurde, lies er Plautius fallen.

Avers:
Zu sehen ist König Aretas III. Philhellenos von Nabataea im Kniefall, im Hintergrund ein Dromedar. In der einen Hand hält der König einen Ölbaumzweig, mit der anderen Hand hält er die Zügel des Dromedar.

Es handelt sich um eine der wenigen genau datierbaren Prägungen der römischen Republik. Statt des üblichen Götterbildes erscheint auf der Vorderseite der Münze eine mit Aemilius Scaurus zu verbindende Szene: Der Nabatäerkönig Aretas, dessen Name im Abschnitt angegeben ist, kniet mit einem Ölzweig nieder und bittet um Frieden. Das Kamel, das ihn begleitet, ist das Symbol Arabiens. Historisch gesehen hatte Scaurus im Auftrag des Gnaeus Pompeius Magnus die Hauptstadt des Nabatäerkönigs, Petra, belagert. Aretas hatte sich allerdings, anders als es auf der Münze angedeutet wird , nicht Scaurus unterworfen, sondern nur nominell die Oberherrschaft des Pompeius anerkannt.

Während des Dritten Mithridatischen Kriegs in den Jahren 89 bis 63 v.Chr. forderte Pompeius den Aemilius Scaurus als seinen Militärtribunen an. Während des Feldzugs war Scaurus verantwortlich für die Region Judäa, die zu dieser Zeit von einem Bruderkrieg zwischen Johannes Hyrkanos II. und Aristobulos II. erschüttert wurde. Als Aristobulos 63 v.Chr. belagert wurde, bat er Pompeius durch Aemilius Scaurus gegen enorme Bestechungsgelder von 8000 kg Silber um Intervention. Daraufhin zwang Aemilius Scaurus den mit Hyrkanus verbündeten Nabatäerkönig Aretas III., der aus den Wirren des Bruderkriegs der Hasmonäer seinen Vorteil ziehen wollte und Jerusalem belagerte, zum Abzug. Hinterher beschuldigte Aristobulos Scaurus der Erpressung, aber Pompeius, der seinem Schwager vertraute, entschied, Judäa dem Konkurrenten Hyrkanos zu geben. Während Pompeius Jerusalem eroberte, verfolgte Scaurus Aretas bis nach Petra, wo er ihn gegen ein weiteres Bestechungsgeld von 6000 kg Silber ziehen ließ.

Mit dem Bestechungsgeld und der Anerkennung der römischen Oberhoheit konnte Aretas den Aemilius Scaurus zur Umkehr bewegen. Durch diese Anerkennung verloren die Nabatäer ihre Unabhängigkeit jedoch nicht, auch wenn eine von den Römern geprägte Siegesmünze (unser Denar um den es hier geht) solches suggerierte und Pompeius bei seinem Triumphzug 61 v.Chr. die Unterwerfung des Nabatäerkönigs Aretas III. ausrufen ließ.

Revers:
Zu sehen ist Jupiter mit Fulmen (Blitzbündel) in einer Quadriga nach links.

Die Rückseite der Münze steht im Zusammenhang mit der Familienpropaganda des Publius Plautius Hypsaeus, dessen Vorfahre einst die Stadt Privernum eingenommen hatte. Dies wird durch die Rückseitenlegende C HVPSAE COS PREIVE CAPTV – unter dem Consul Gaius Hypsaeus ist Privernum genommen worden – hervorgehoben. Der Consul des Jahres 329 v. Chr. Gaius Plautius Decianus feierte deswegen einen Triumph. Publius Plautius Hypsaeus übertrug fälschlich seinen eigenen Beinamen Hypsaeus auf den Triumphator des Jahres 329 v. Chr.

Gaius Plautius Decianus war ein römischer Politiker und Feldherr. Er hatte 329 v.Chr. das Konsulat inne. Plautius stammte aus einer plebejischen Familie, deren erster Konsul 358 v.Chr. Gaius Plautius Proculus war. Als Konsul führte Gaius Plautius Decianus mit seinem Mitkonsul Lucius Aemilius Mamercinus eine Armee gegen eine Rebellion des Vitruvius Vaccus an. Am Ende rückten beide Konsuln gegen Privernum vor und belagerten es. Als den Senat eine Nachricht von einem möglichen Angriff der Gallier erreichte, wurden die Armeen geteilt. Aemilius sollte es mit den Galliern aufnehmen, während Plautius mit der Fortsetzung der Belagerung von Privernum beauftragt wurde. Nachdem allerdings herausstellte, dass die Nachricht ein falscher Alarm war, marschierten Aemilius und Plautius gemeinsam auf Privernum – die Stadt soll im Sturm genommen worden sein. Die Befestigungen der Stadt wurden abgerissen, Vitruvius Vaccus und seine Gefährten erst gefangen genommen und später hingerichtet. Die zwei Konsuln Aemilius und Plautius bekamen die Erlaubnis eines Triumphzuges und durften sich Privernas (Gaius Plautius Decianus Privernas und Lucius Aemilius Mamercinus Privernas) nennen.

Auf dieses Ereignis bezieht sich die Rückseite unseres Denar – hervorgehoben durch Jupiter, der höchsten römischen Gottheit – der u.a. auch als Sinnbild des „grausamen Rächers“ – vielleicht auch hier im Bezug auf die Rebellion des Vitruvius Vaccus und seinen Gefährten bezogen.

Publius Plautius Hypsaeus machte seinen Ahnen keine große Ehre, auch wenn er sich mit der Rückseite auf seine Familientradition hatte berufen und rühmen wollen. Seine Schlägertruppen mit Scipio und Clodius waren berühmt berüchtigt, der Wahlkampf und die Kandidatur um den Posten des Konsul korrupt und gewalttätig und mit sehr vielen Freveln an den römischen Traditionen verbunden. Er trug wesentlich dazu bei, dass im innerstädtischen Rom bürgerkriegsähnliche Zustände herrschten. Völlig konträr zu seinem Ahnen Gaius Plautius Decianus, der einen Aufstand und Rebellion niederschlug und dabei triumphierte.

Besonderheit:
Die Einordnung dieser Münze ist noch nicht so ganz klar und sicher. Auf dem Avers ist ARETAS ausgeschrieben wie bei Crawford 422/1b, aber die Münze hat keinen Skorpion, wie bei Crawford 422/1a (das der Skorpion fehlt ist eh schon sehr selten). Die Revers Seite wäre jedoch mit CAPTV wieder Crawford 422/1b, Crawford 422/1a hat nur CAPT.
Zuletzt geändert von Timestheus am So 07.11.21 11:00, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von jschmit » Sa 06.11.21 21:42

Lass das mit den externen Links jetzt bitte..

Nee Spaß, tolle Seite! Wird mal richtig Spaß machen da rum zu stöbern :-)

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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Timestheus » Sa 06.11.21 21:45

jschmit hat geschrieben:
Sa 06.11.21 21:42
Lass das mit den externen Links jetzt bitte..
Sei nicht frech - sonst beiße ich in Deinen Aelius Silber Denar bevor ich ihn los sende :evil: :lol: :lol:

Danke ;)
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von jschmit » Sa 06.11.21 21:49

Das wäre aber nicht nett :-D
Ich bin gespannt wie sich die Seite weiter entwickelt ;-)

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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Timestheus » Sa 06.11.21 22:04

jschmit hat geschrieben:
Sa 06.11.21 21:49
Das wäre aber nicht nett
Hat er eben eine Gebiss-Punze von mir :)
jschmit hat geschrieben:
Sa 06.11.21 21:49
Ich bin gespannt wie sich die Seite weiter entwickelt
Morgen kommt der Koson Stater dazu. Das wird ein Haufen Schreibarbeit :)
Und morgen sind wieder Auktionen.
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Lucius Aelius » So 07.11.21 06:13

Hallo Jörg,
Schöne Seite von dir, weiter so 👍
Gruss
Lucius Aelius

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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Perinawa » So 07.11.21 08:39

Da hast du dir ein schönes wordpress-Thema ausgesucht. Und das Fotos des Sonnenaufgangs neben dem Kolosseum ist ein Traum. Ich würde vielleicht als Startseitenfoto etwas nehmen, was mehr themenbezogen ist als jetzt die Engelsbrücke/-burg. Zusammen mit dem Namen der website würde man ja eher auf einen Reisebericht bzw. Stadtführer schliessen. Ansonsten finde ich es aber klasse, dass du dich so intensiv mit deinen Münzen beschäftigst... da passt mal wieder der von mir gern zitierte Spruch eines geschätzten Forumkollegens, dass wir ja eigentlich nicht antike Münzen, sondern das Wissen darum, sammeln.

Grüsse
Rainer
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Timestheus » So 07.11.21 11:06

Lucius Aelius hat geschrieben:
So 07.11.21 06:13
Schöne Seite von dir, weiter so
Vielen Dank für das Lob.
Perinawa hat geschrieben:
So 07.11.21 08:39
Ich würde vielleicht als Startseitenfoto etwas nehmen, was mehr themenbezogen ist als jetzt die Engelsbrücke/-burg. Zusammen mit dem Namen der website würde man ja eher auf einen Reisebericht bzw. Stadtführer schliessen.
Da gebe ich Dir recht. Die Webseiten Adresse hatte ich noch übrig - ich hatte die irgendwann mal registriert. Und ich wollte keine neue Domain extra kaufen. Und die Bilder habe ich übrigens von https://pixabay.com/de/ - da bekommt man jede Menge kostenloser Bilder, welche man ohne Urheberrechtsverletzung auf die eigene Homepage einbinden darf. Und leider ist die Auswahl der kostenlosen Bilder Zum Thema Antike und Münzen sehr beschränkt.

Aber ich weiß was Du meinst und gebe Dir da recht. Ich bräuchte noch ein dunkles Bild, vielleicht vom antiken Forum. Da suche ich noch und werde das korrigieren.

Freue mich ja auf konstruktive Kritik und Anregungen :)
Perinawa hat geschrieben:
So 07.11.21 08:39
Ansonsten finde ich es aber klasse, dass du dich so intensiv mit deinen Münzen beschäftigst... da passt mal wieder der von mir gern zitierte Spruch eines geschätzten Forumkollegens, dass wir ja eigentlich nicht antike Münzen, sondern das Wissen darum, sammeln.
Ohne die Sammler zu diskreditieren - ja logisch - sonst würde ich einfach moderne Krügerrand Münzen sammeln. Mich überkommt schon ein kleiner wohliger Schauer, wenn ich die Münze in der Hand halte - wer hatte dieses Stück alles in der Hand? Wo zirkulierte sie? Was wurde damit alles bezahlt? Was geschah in der Zeit. Das ist für mich wie ein 2000 Jahre alter Baum - was hat er schon alles an Geschichte mitbekommen?
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Timestheus » So 07.11.21 15:59

So. Nachdem ich das Hintergrundbild der Startseite geändert habe - habe ich heute mich meiner letzten Münze heute gewidmet. Die anderen Münzen sind ja alle noch postalisch unterwegs. Daher vorerst letzte Eintrag - bevor die anderen Münzen hier nicht ankommen. Jetzt schon meine Lieblingsmünze - der Koson Goldstater - und seine "Mythen". Viel Spaß beim Lesen.

Große Bilder und Infos gibt es dann auch hier: https://roma-aeterna.de/roemische-repub ... us_brutus/
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Timestheus » So 07.11.21 16:01

goldstater marcus iunius brutus.jpg

Münze:
Marcus Iunius Brutus
Gold Stater aus Olbia, Dakien oder Thrakien 50/25 v.Chr.
Gold, Durchmesser 19mm, Gewicht 8,35g
Avers: Magistrat schreitet links zwischen zwei Liktoren, davor ein Monogramm
Inschrift: KOΣΩN / BR
Revers: Adler nach links mit ausgebreiteten Schwingen mit Kranz und Zepter in den Krallen
Inschrift: –
Ort: Olbia, Dakien oder Thrakien
Erhaltung: VZ
Referenz: RPC I 1701A, BMC 208.1

Hintergrund:
Diese interessante Goldmünze ist seit 1520 bekannt, als Erasmus von Rotterdam sie zu erklären versuchte und 1543 ein großer Schatz davon in der Region Siebenbürgen (Rumänien) gefunden wurde. Dieser sogenannte Koson Goldstater gibt viele Rätsel auf – es gibt zwei populäre Theorien darüber, wann und wo sie geprägt wurde und was die Inschriften zu bedeuten haben. Letztendlich lässt sich nach heutigem Stand (noch) nicht einwandfrei klären, welche der bekannten Theorien letztendlich die Richtige ist.

Die erste frühe Theorie nahm an, dass die Goldstater 43 v.Chr. oder 42 v.Chr. dem Caesarmörder Marcus Iunius Brutus vom römischen Senat geprägt und dann zur Verfügung gestellt wurden – um damit nach Thrakien zu gehen, dort Truppen für eine Armee anzuwerben und dabei die Republik gegen die noch Caesar treuen Soldaten zu verteidigen. Im Bürgerkrieg gegen Marc Antonius und Gaius Octavius (Octavian) wurde Marcus Iunius Brutus jedoch 42 v.Chr. in der Schlacht von Philipp geschlagen. Brutus konnte zunächst entkommen, ließ sich aber kurz darauf töten. Octavian ließ den Kopf des Brutus abtrennen, da er diesen bei der Statue seines Großonkels Caesar in Rom niederlegen wollte. Der Kopf ging jedoch in einem Sturm bei der Überfahrt über Bord. Marcus Antonius ließ den Rest der Leiche einäschern und übersendete Brutus Mutter Servilia die Asche. Diese Theorie geht davon aus, dass KOΣΩN ein dakischer König war, möglicherweise Cotiso, dessen Soldaten Brutus u.a. mithilfe dieser Münzen angeworben und bezahlt hatte. Dies könnte die Funde im alten Dakien (dem modernen Rumänien) durch zurückkehrende Soldaten erklären.

Dazu würden auch einige geschichtliche Rahmenbedingungen passen. Etwa 48 v.Chr. kämpften dakische Soldaten für Gaius Pompeius Magnus in der Schlacht von Pharsalos gegen Gaius Julius Caesar. Der König der Dakier war zu der Zeit Bruebista. Caesar gewann die Schlacht, begnadigte die latinischen Soldaten, die Daker jedoch mussten (wahrscheinlich zurück nach Dakien) fliehen. Caesar war über eine zukünftige dakische Bedrohung besorgt, plante eine eine Invasion, welche aber durch Caesars Tot 44 v.Chr. nicht mehr in die Tat umgesetzt werden konnte. Wenige Monate später wurde auch Bruebista ermordet und Cotisio wurde König von Dakien. Könnte Cotisio aufgrund dieser Vorgeschichte entsprechend motiviert gewesen sein Brutus gegen die Anhänger Caesars zu unterstützen?

Plutarch berichtet, dass Brutus 43/42 v.Chr. einen Schatz im Wert von rund 500.000 Drachmen von der Senatskasse in Kleinasien erhielt. Es bestehen aber keine Informationen in welcher Form. Es könnte sich um Silber oder Gold Münzen gehandelt haben. Oder vielleicht gar keine Münzformen. Einige der Soldaten, so wird berichtet, die Brutus zur Aufstellung seiner Armee rekrutierte, kamen durch Nordgriechenland zu ihm. Möglicherweise kamen die Dakar durch Thessalian zu Brutus – mit ihrem König Cotiso – der wiederum durch die Vorgeschichte mit Julius Caesar entsprechend motiviert war den designierten Nachfolger Octavian zu besiegen.

Appianus Alexandrinus (95-165 n.Chr.) schrieb im Buch IV „Die Bürgerkriege“ über verschiedene Finanzierungsquellen für Brutus und Cassius während der Ereignisse die zur Schlacht von Philippi führten. Wie es scheint waren beide gut für ihr Unternehmen finanziert. Er erwähnte den gleichen Schatz aus Senatsmitteln aus einer Provinzkasse wie Plutarch und legte diesen auf 16.000 Talente fest. Er erwähnt auch den Schatz der thrakischen Fürstin Polemocratia – beziffert die Menge aber lediglich als „eine unerwartete Menge an Silber und Gold“. Wurde dann aber spezifisch, dass Brutus daraus Münzen prägen lies, allerdings erst nachdem er in Mazedonien angekommen war. Dies wirft die Frage auf, welche Münzen er prägen hat lassen? Insbesondere bei den Goldmünzen, da fast keine Goldausgaben bekannt sind, welche direkt mit Brutus in Verbindung gebracht werden können – und auch nicht in dieser Menge. Welches sind also die geprägten (Gold) Münzen, wenn nicht der vorliegende Goldstater.

Eine zweite Theorie geht davon aus, dass die Goldstater entweder in Dakien (dem modernen Rumänien) oder in Thrakien (Nordgriechenland) geschlagen wurden – möglicherweise von dem geschichtlich gut dokumentierten König Cotiso oder einem anderen König Koson, welcher von antiken Historikern nicht erwähnt wurde. Dies verbindet diese Münze mit geto-dakischen Denaren, welche normalerweise römische republikanische Silberdenare imitieren und hätte damit keinerlei Verbindung zu Marcus Iunius Brutus oder dem Schatz des Senates zur Bezahlung irgendwelcher Truppenkontingenten. Das Auffinden eines großen Schatzes 1543 in Siebenbürgen soll die Logik der zweiten Theorie festigen, dass die Münzen auch hier geprägt wurden.

Die Verbindung zu den Dakern hat O. Iliescu erarbeitet (in Quaderni Ticinesi 1990). Das auf einigen Stücken auf der Vorderseite zu findende Monogramm liest Iliescu seiner Meinung nach zutreffend als BA für ΒΑΣΙΛΕYΣ (Basileus / König) – dies würde die zweite Theorie festigen. Während, passend zur ersten Theorie, Andere wiederum das Monogramm als BR für Brutus zu deuten versuchen.

Die Münze bleibt vorerst ein Rätsel. Der Avers ist eindeutig einem Denar des Marcus Iunius Brutus von 54 v.Chr. nachempfunden. Wieso sollte ein dakischer oder thrakischer König, ohne Bezug zu Brutus, ähnliche Münzen schlagen lassen? Ist das Monogram ein BR und steht es stellvertretend für Brutus? Die Münzstätte Olbia verbirgt sich wohl nicht in dem Monogramm, wie Head und andere glaubten, sondern sie ergibt sich aus dem Rückseitentyp, der nicht nur den Rufus-Denar zum Vorbild hat, sondern auch zu Olbia passt. Auf der anderen Seite – könnte das Monogram nicht doch ein BA für Basileus sein und somit ein ΒΑΣΙΛΕYΣ KOΣΩN – für König Koson? Und wer ist dieser König Koson? Und wieso wurden die Münzen in dieser Menge in Dakien, dem heutigen Siebenbürgen gefunden?

Avers:
Zu sehen ist ein Magistrat schreitet nach links zwischen zwei Liktoren, davor ein Monogramm.

Die Vorderseite ist nach einem Denar gestaltet, den Marcus Iunius Brutus 54 v.Chr. zur Erinnerung an die Vertreibung der Tarquinier durch seinen Vorfahren Lucius Iunius Brutus prägen ließ (Crawford 433/1). Drei Personen die nach links gehen, in der Regel davor ein Monogram, welches BR, BA oder sogar als PRO gedeutet werden könnte. Allerdings gibt es auch Exemplare, bei denen das Monogram fehlt. Die Vorderseite ist lose von Marcus Iunius Brutus Denar von 54 v.Chr. kopiert und zeigt einen Accensus, der vor drei Figuren wandelt, die Lucius Iunius Brutus zwischen zwei Liktoren darstellen, mit BRVTVS unten. Auf dem Koson Goldstater wird der Accensus nicht gezeigt, BRVTVS wurde durch KOΣΩN ersetzt, aber wenn das Monogramm ein BR ist, wurde es abgekürzt und nach oben und links verschoben.

Accensi waren, wie auch die Liktoren, in der Regel Berufsbeamte, die den gewählten Magistraten während ihrer Amtszeit zur Seite standen. Sie halfen auch beim Schreiben von Edikten und Gesetzen. Vor Gericht luden sie Zeugen, hielten die Zeit fest und halfen, die Ordnung aufrechtzuerhalten. Außerhalb der Gerichte eskortierten sie den Magistrat und fungierten als Herolde.

Lucius Iunius Brutus war einer der ersten Konsuln von Rom, der 509 v.Chr. Lucius Tarquinius Superbus, den letzten König von Rom, stürzte. Dies führte dazu, dass Rom eine Republik wurde. Marcus Iunius Brutus sah in Lucius Iunius Brutus einen seiner Urahnen und verwendete diese Symbolik, da die Darstellung wichtiger Ereignisse der Vorfahren ein häufiges Thema auf römischen Münzen war.

In der Anfangszeit der römischen Republik stellte der Accensus, der vor drei Figuren ging, einen gewöhnlichen Fußsoldat von niedrigem Rang dar, während die Liktoren höherrangige Soldaten waren, die Waffen trugen und zusammen drei Soldaten Leibwächter für den Konsul zwischen ihnen waren. Diese Art der Prozession war lange vor 54 v.Chr. außer Mode gekommen, als Marcus Iunius Brutus seine Denare schlagen ließ. Statt eines Accensus schritt nun ein Herold, welcher verkündete, dass sich ein Konsul nähere.

Da der Accensus auf dem Goldstater weglassen wurde, entfernte man damit symbolisch den Harold. Dies könnte wiederum bedeuten, dass der Rang des Mannes zwischen den Liktoren von geringerem Rang ist. Es gibt zwar keine Möglichkeit, dies zu beweisen, aber dies könnte bedeuten, dass der Mann in der Mitte das Volk und den Senat von Rom repräsentiert, die Brutus zu schützen versuchte. Dies würde wiederum die erste der populären Theorien stützen.

Revers:
Zu sehen ist ein Adler nach links mit ausgebreiteten Schwingen mit Kranz und Zepter in den Krallen.

Die erste Theorie den Koson Goldstater Marcus Iunius Brutus zuzuweisen, basiert unter anderem auf der Ähnlichkeit der Vorderseiten mit den Münzen des Brutus, wie oben beschrieben. Aber auch die Symbolik der Rückseite, die nicht von einer seiner Münzen kopiert wurde, könnte diese Theorie untermauern.

Die Rückseite hat einen Denar des Quintus Pomponius Rufus zum Vorbild, geprägt 73 v.Chr. (Crawford 398/1). Zumindest ähnelt die Rückseite stark dem Denar des Pomponius Rufus.

Auf dem Koson Goldstater blickt der Adler jedoch nach links, der Skorpion und die Inschrift wurden weggelassen. Der Adler hält Kranz und Zepter in seinen Krallen, was sehr ungewöhnlich ist und auf sonst keiner anderen römischen Münze so vorkommt. Adler mit Kränzen werden normalerweise dargestellt, die den Kranz im Schnabel halten, was symbolisiert, dass sie ihn jemandem überreichen. Es könnte durchaus sein, dass die Symbolik einen Adler darstellen soll, welcher Kranz und Zepter von jemanden (in den Klauen) wegreißt.

Münzen des Gaius Julius Caesar als Diktator zeigen ihn oft mit einem Kranz, während die Rückseite oft Venus mit einem Zepter zeigt. Eine Statue von Caesar im Louvre in Paris zeigt ihn mit einem Kranz und dem Zepter als Symbol der Macht. Als Marcus Iunius Brutus und seine Anhänger bzw. Mitverschwörer Caesar ermordeten, rissen sie ihm die Macht weg. Vielleicht ist die Symbolik des Koson Adler, wie Brutus dem Caesar Kranz und Zepter – und damit die Macht – entrissen haben.

Es ist nicht bekannt, wieso Quintus Pomponius Rufus den Adler auf seinen Denaren verwendet hat, aber auf der (nicht abgebildeten) Vorderseite befindet sich links „SC“, was darauf hindeutet, dass die Münzen auf besonderen Beschluss des Senates geprägt wurden. Dies könnte bedeuten, dass auch hier eine gewisse Parallele zwischen Pomponius und Brutus gesehen wurde – als die Goldstater auf Beschluss des Senates geprägt wurden.

Viele republikanische Denare dieser Zeit haben Vorder- und Rückseiten, welche sich aufeinander beziehen. Wenn man die Vorderseite- und Rückseite des Koson Goldstater nun versucht hypothetisch in Beziehung zu bringen, könnte dies Bedeuten, dass Brutus (Vorderseite) Caesar die Macht (Rückseiten Symbolik mit Kranz und Zepter) entrissen hat und nun die Republik gegen die antirepublikanischen Streitkräfte verteidigt, welche einst Julius Caesar gegenüber loyal waren und nun von Gaius Octavius (Octavian) angeführt werden – unterstützt vom römischen Senat. Zugegeben, dies ist äußerst hypothetisch - aber lebt unsere numismatische Leidenschaft nicht auch von unserer Phantasie, wenn wir vergangene Ereignisse und Geschichte mit unseren Münzen in Gedanken nacherleben?
Zuletzt geändert von Timestheus am So 07.11.21 19:14, insgesamt 1-mal geändert.
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