Sammlung Timestheus

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Timestheus » Sa 18.12.21 14:38

Perinawa hat geschrieben:
Sa 18.12.21 12:10
Ich verabschiede mich geistig besser schon mal. Dann kann ich höchstens noch positiv überrascht werden.
28 Vorgebote - alle rot bei mir :D ...überboten teils um mehrere hundert CHF.

Typisches Beispiel von vielen:
https://leunumismatik.com/en/lot/29/2387/[29]

Ja schönes Exemplar. Die Vorderseite hat dennoch einige Makel. Ist auch "nur" als sehr schön angegeben was passt.
Aber eben kein außergewöhnlicher Denartyp. In der Apotheke MA-Shop bekommst den Denar in VZ/EF zwischen 180-300 Euro.

Bei Leu steht der Denar 2 Tage vor Auktionsbeginn jetzt schon bei 260 CHF + Aufgeld + Einfuhr Zoll - das sind jetzt schon rund 350 CHF im Paket.
Und so geht's durch die ganze Bank. Jetzt haben die Interessenten noch nen Tag mehr Zeit für Vorgebote.

Und vor ein paar Tagen gab es echt noch eine ganze Handvoll Denare, welche für 25-75 CHF drin waren und man die Hoffnung hatte, dass vielleicht Preise um die 100-150 CHF möglich sind. Kannst vergessen - fürchte ich.
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Homer J. Simpson » Sa 18.12.21 14:51

Ja; mir kommt auch der Kaffee hoch, wenn die Münzen mit 25 Euro angesetzt werden. Da fühle ich mich für blöd verkauft: "na, wollen wir den Schluckern mal richtig den Mund wäßrig machen".

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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Timestheus » Sa 18.12.21 14:53

Also ich bin echt froh, dass ich vor Tagen bei den zwei Auktionen von Aureo und Jesus Vico zugeschlagen habe und insgesamt 4 Stücke zwischen 80-100 Euro jeweils ergattern konnte und alle in mindestens VF oder besser. Die zwei Auktionen unter der Woche an einem Vormittag waren relativ unbeachtet - das war wirklich eine Wohltat.
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Perinawa » Sa 18.12.21 16:20

Timestheus hat geschrieben:
Sa 18.12.21 14:38
Apotheke MA-Shop
Es gibt dort gleichermassen Feinkosthändler, aber auch solche, die faire Preise veranschlagen.

Ich sehe eher ein anderes Problem: Viele Händler verkaufen erst gar nicht (mehr) via shop, da die Auktionen ja prima laufen. :evil:
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Timestheus » So 19.12.21 19:05

Vor etwa drei Tagen ist meine Antonius & Fulvia Münze angekommen, welche ich Euch heute vorstellen möchte. Die Bilder des Verkäufers sind leider nicht so schön, so dass ich morgen bei Tageslicht welche nochmals nachreiben werde. Aber hier wie immer die kleine Doku der Münze.

Hier dann auch im "Original" wie immer: https://roma-aeterna.de/roemische-repub ... via-m0030/
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Timestheus » So 19.12.21 19:08

silber_quinar_marcus_antonius_fulvia.jpg



Münze:
Marcus Antonius und Fulvia 43/42 v.Chr.
Quinar der Römischen Republik
Material: Silber
Durchmesser: 12,5mm
Gewicht: 1,53g
Münzstätte: Lugdunum
Erhaltung: VF+
Rare: –
Provenienz: Librairie Galerie Les Chevau légers, Paris, 05.12.2021
Referenz: Crawford RRC 489/6

Avers:
Zu sehen ist die Büste der Victoria (stilisiert als Fulvia) nach rechts. Die Inschrift lautet: III VIR R P C.

Die Porträtbüste auf der Vorderseite ist eine Personifikation des Sieges, die durch die Flügel am Ansatz des Halses gekennzeichnet ist, und es gibt überzeugende Argumente, die darauf hindeuten, dass es sich um eine Darstellung von Antonius Frau Fulvia handelt. Dies liegt zum Teil daran, dass die Gesichtszüge des Bildes mehr mit zeitgenössischen lebensechten Porträts als mit dem für Gottheiten bevorzugten Klassizismus gemein haben, und auch das Haar ähnelt im Stil dem, was zu dieser Zeit in Mode war, wobei diese spezielle Frisur auf anderen Darstellungen von weiblichen Gottheiten nicht zu sehen.

bronze_eumenia_fulvia.jpg
Stilisierte Fulvia auf einer kleinasiatischen Münze der Stadt Eumeneia

Es ist im Vergleich interessant, dass Frauen, die mit Octavian bzw. Augustus in Verbindung standen, während seines Prinzipats selten in seinen Prägungen vorkamen. Vielleicht wollte sich Augustus von Antonius distanzieren – einmal aus dem Grund da Antonius eine offensichtliche Vorliebe hatte seine Frauen auf Münzen zu verewigen (auf Fulvia folgte Octavia, folgte Kleopatra) und zum anderen vielleicht auch resultierend aus dessen schlechten Ruf, er (Antonius) habe sich von Frauen reagieren lassen (Plutarch, Leben des Antonius, 10). Darüber hinaus könnten Augustus eigene persönliche Erfahrung mit Fulvia auch Einfluss auf seine späteren sozialen Reformen und moralischen Gesetze gehabt haben, als er versuchte, einen höheren Verhaltensstandard für Frauen und eine Rückkehr zu traditionelleren häuslichen Rollen zu gewährleisten (Quelle: Jacqui Butler).

Ob die abgebildete weibliche Person auf der Münzen Vorderseite tatsächlich Fulvia darstellt, kann Stand heute nicht bewiesen werden. Zwei wichtige Argumente stützen jedoch diese sehr wahrscheinliche These. Zum Einem ist die Büste viel zu realistisch und lebensecht und dürfte daher eine zu dieser Zeit lebende weibliche Person darstellen. Da es sich hier um eine Münze des Marcus Antonius handelt, welcher wiederum auch seine späteren Frauen Octavia und Kleopatra auf Münzen abbildete – spricht vieles dafür, dass es sich hier um Fulvia handelt. Des Weiteren ist die Darstellung identisch mit den Vorderseiten zweier provinzialer Prägungen (RPC 3139 und RPC 3140) aus der Stadt Eumeneia in Phrygien, welche die Büste der Fulvia abbilden.

Die Inschrift III VIR R P C steht für Triumvir Rei Publicae Constituendae: einer von drei Männern für die Wiederherstellung der Verfassung der Republik.

Revers:
Zu sehen ist ein nach rechts schreitender Löwe. Die Inschrift lautet: ANTONI IMP [A] XLI.

Der Löwe ist ein wiederkehrendes ikonographisches Emblem auf Marcus Antonius Münzprägung. Dieser glaubte, dass die Antonii direkte Nachkommen des Herkules waren (Plutarch, Leben des Antonius, 4.1). Laut Plutarch glaubte Antonius, dass seine körperlichen Eigenschaften diese heroische Abstammung bekräftigten würden. Zudem entschied sich Antonius oftmals auf eine Art und Weise zu kleiden, welche an Herkules erinnerte. Eine solche Selbstdarstellung könnte auch ein Gegenpol zur propagandierten göttlichen Abstammung der Iulier von der Venus und Aeneas unter Caesar und Octavian darstellen. Plutarch gibt auch an, dass Antonius sehr oft Ausfahrten in von Löwen gezogenen Streitwagen führte. Dies wird auch von Plinius (Naturae historiarum 8,21) bezeugt, der behauptet, dass Antonius der erste Mensch war, der in Rom Löwen an seinen Streitwagen spannte. Daher kann die Darstellung des Löwen als Mittel gedeutet werden, um sowohl seine körperliche Stärke und sein Können zu betonen als auch um seine angebliche Abstammung zu hervorzuheben (Quelle: Jacqui Butler).

Die Assoziation zwischen der Darstellung des Löwen, der Abstammung von Herkules und Antonius halten einige Experten für fragwürdig. Im Bezug auf Herkules, hat dieser den Löwen getötet, gehäutet und sein Fell getragen. Wenn eine Beziehung zwischen Herkules, dem Löwen und Marcus Antonius auf den Münzen dargestellt worden wäre, müsste dies eher in Form eines Löwenfell geschehen. Auch der Hinweis, dass Antonius Löwen vor den Streitwagen spannte passt nicht zur Darstellung auf der Münzen Rückseite – es ist ein einzelner Löwe zu sehen, nichts was auf einem Streitwagen mit einem Löwengespann ähnlich wäre. Auch hat der Löwe nichts mit dem Tierkreiszeichen zu tun und der Legendeninschrift zu seinem 41ten Geburtstag – Marcus Antonius wurde am 14ten Januar geboren.

Eine alternative Theorie ist, dass ich der Löwe auf die Münzstadt Lugdunum bezieht. Aber auch hier fehlen eindeutige stichhaltige Indizien. Zwar ist auf den Münzen der Südgallischen Stadt Massalia ein Löwe zu sehen, aber wieso sollten die Beamten in Lugdunum darauf zurückgreifen?

David Woods vertritt eine andere Hypothese, welche vor allem auf die abgebildete und heraus gestellte Mähne des Löwen eingeht. Der sagenhafte König Mezentius war ein mythischer etruskischer König von Caere der italischen Frühzeit. Ihn beschreibt Vergil als „einen hungrigen Löwen, der seine Mähne sträubte als er sich vorbereitete seine Gegner anzugreifen“. Die Region um Lugdunum wird traditionell als Gallia Comata („langhaariger Gallier“) bezeichnet, wobei das Adjektiv comatus (langhaarig) aus dem Substantiv Koma (lat. langes Haar) gebildet wird. Welches eben auch Vergil (Aen. 10.726 comasque ar rexit) zu König Mezentius beschrieben hatte.

Der Vorschlag David Woods zielt also auf eine Wort Spielerei zwischen Markus Antonius und dem Namen der Region. Dazu würde auch dann die Abbildung der Fulvia auf der Vorderseite passen – ein weiteres Wortspiel – zwischen dem Namen Fulvia und dem Adjektiv fulvus, welches oft verwendet wurde um Löwen zu beschreiben.

Die Inschrift identifiziert Marcus Antonius (ANTONI) als Imperator (IMP) zu seinem einundvierzigsten Geburtstag – Anno Unquarantegesimus (A XLI).

Hintergrund:
Fulvia war eine der politisch einflussreichsten Frauen der späten Römischen Republik. Sie war vermutlich die erste nicht-mythologische Frau, welche auf römischen Münzen abgebildet wurde. Nach ihren Ehen mit Publius Clodius Pulcher und Gaius Scribonius Curio war es vor allem die Ehe mit Marcus Antonius, die ihr öffentliche Beachtung brachte. Das von ihr überlieferte Bild ist teilweise durch die Propaganda Octavians verzerrt, der ihr, die am Ende ihres Lebens zu seinen Gegnern zählte, Habgier und Herrschsucht vorwarf.

Fulvia war die Tochter des Plebejers Marcus Fulvius Bambalio aus Tusculum und der Sempronia, Tochter des Sempronius Tuditanus. Fulvias Urgroßvater mütterlicherseits war der Geschichtsschreiber und Konsul von 129 v.Chr. Gaius Sempronius Tuditanus. Wahrscheinlich hatte Fulvia als letztes Familienglied väterlicher- und mütterlicherseits einiges Vermögen geerbt. Ihr erster Ehemann war seit etwa 62 v.Chr. Publius Clodius Pulcher, der Volkstribun des Jahres 58 v.Chr. Aus der Ehe, die sehr harmonisch verlaufen sein soll, gingen zwei Kinder hervor. Ein nach seinem Vater benannter Sohn Publius Clodius Pulcher und eine Tochter Clodia. Fulvia soll ihren Gemahl auf all seinen Reisen begleitet haben. Jedenfalls warb sie eine Schar von Gefolgsleuten (collegia) für ihn an. Clodius wurde Anfang 52 v.Chr. bei einer Straßenschlacht in Bovillae außerhalb Roms von seinem politischen Rivalen Titus Annius Milo getötet, seine Leiche nach Rom gebracht und im Atrium seines Hauses aufgebahrt. Dort erhob Fulvia laute Wehklagen und stellte den in großen Mengen zu ihrem Haus eilenden Passanten die zahlreichen Wunden ihres ermordeten Gatten zur Schau, um sie gegen Milo und dessen Anhänger aufzuhetzen.

Fulvia heiratete nun Gaius Scribonius Curio, einen talentierten und einflussreichen Volkstribun, dessen erkaufter Treue bei Caesars Kampf gegen den Senat im Jahr 50 v.Chr. entscheidende Bedeutung zukam. Beim Ausbruch des Bürgerkrieges Anfang 49 v.Chr. betraute Caesar Curio mit einem Feldzug in Afrika, aber seine Überheblichkeit erlaubte es dem numidischen König Iuba, ihn auszumanövrieren. Etwa Mitte 49 v.Chr. wurden Curios Truppen vernichtet und er selbst getötet – die einzige ernsthafte Niederlage, die Caesar während des Bürgerkriegs erlitt. Trotz der kurzen Ehe hatte Fulvia auch von ihrem zweiten Gatten einen Sohn, Gaius Scribonius Curio, der später als Anhänger ihres dritten Gemahls Marcus Antonius in dessen Vernichtung verwickelt wurde.

Die Eheschließung Fulvias mit Antonius erfolgte wohl um das Jahr 46 v.Chr. da Cicero mitteilt, dass Antonius zuvor mit seiner Cousine Antonia verheiratet war, von der er sich wegen einer angeblichen ehebrecherischen Beziehung mit Dolabella hatte scheiden lassen. Eine weitere, von Plutarch überlieferte Episode belegt ebenfalls, dass die Heirat Fulvias mit Antonius vor 45 v.Chr. stattfand. Als sich Antonius nämlich auf den Weg zu Caesar nach dessen Sieg im Bürgerkrieg in Spanien machte, aber in Italien das Gerücht vom Ableben des Diktators und dem Anmarsch von dessen Gegnern auftauchte, kehrte Antonius nach Rom zurück und begehrte in der Verkleidung eines Sklaven in Fulvias Haus Einlass, da er ihr einen Brief von ihrem Gatten zu übergeben hätte. Als Fulvia, die ihn anscheinend in seiner Maskerade nicht erkannte, unruhig wurde, gab er sich zu erkennen und küsste sie.

Plutarch sagt, dass Fulvia keineswegs Interesse an den für eine Matrone üblichen Tätigkeiten hatte und somit auch keinen Privatmann, sondern einen Amtsinhaber als Ehemann haben und beherrschen wollte. Fulvias Erbe war für den ständig in finanziellen Nöten steckenden Antonius sicher auch ein reizvoller Faktor. Eine Einflussnahme Fulvias auf die Politik des Antonius ist vermutbar, muss aber immer in den Kontext der augusteischen Propaganda gestellt werden. Unterstellungen Ciceros sind der Invektive zuzuordnen, und Fulvias Verhalten widersprach der späteren Politik des Kaisers Augustus, der, an altrömische Traditionen anknüpfend, die Rolle der Frauen auf Haushalt und Mutterschaft beschränken wollte.

Aus Fulvias dritter Ehe gingen zwei Söhne hervor: Marcus Antonius Antyllus, der nach dem Selbstmord seines Vaters auf Octavians Veranlassung ermordet wurde, und Iullus Antonius, der in der Folgezeit großes Ansehen bei Augustus genoss und mit seiner Nichte Marcella Marcella Major verheiratet wurde.

Fulvias politische Karriere begann nach Caesars Ermordung am 15. März 44 v.Chr. Antonius wurde zu einem der mächtigsten Männer des Römischen Reiches und dadurch rückte auch seine Gattin in den Fokus der Öffentlichkeit. Überliefert sind vor allem Topoi, mit denen sie charakterisiert wird: Grausamkeit, Habgier, Eifersucht. Nach Plutarch war sie so herrschsüchtig, dass sie einen Regenten regieren wollte; die spätere Geliebte des Antonius, die ägyptische Königin Kleopatra VII., schulde ihr das Lehrgeld dafür, dass Antonius es gelernt habe, Frauen zu gehorchen. Fulvia soll auch am Handel mit von Antonius gefälschten Akten Caesars rege mitgewirkt haben. Für letztere Behauptung ist nur der Fall des Galaterkönigs Deiotarus bekannt, dem Antonius angeblich unter Fulvias Einfluss die Annexion eins Territoriums gegen Zahlung von 10 Millionen Sesterzen durch die Acta Caesaris bestätigte. Dass Fulvia mit ihrem Gatten Ende 44 v.Chr. nach Brundisium reiste und dort der Exekution meuternder Soldaten zuschaute, wobei sie vom Blut der abgeschlagenen Köpfe bespritzt worden sein soll, trug ihr den Vorwurf der Herzlosigkeit ein.

Ende 43 v.Chr. wechselte Octavian die Seiten und bildete mit Antonius und Lepidus das Zweite Triumvirat. Diese drei Machthaber beherrschten damit das weströmische Reich. Um die politische Allianz zu stabilisieren, heiratete Octavian Clodia, die gerade ins heiratsfähige Alter gekommene Tochter Fulvias und Clodius. Fulvia soll, so berichtet wenigstens Appian, in die Ereignisse um die Proskriptionen involviert gewesen sein. Er berichtet, dass Fulvia reges Interesse an dem Gebäude eines gewissen Rufus gehabt habe, welches an ihr Grundstück angrenze. Rufus habe sich geweigert, ihr das Gebäude zu verkaufen und sei von ihr auf die Proskriptionsliste gesetzt worden. Daraufhin sei er bereit gewesen, es ihr zu schenken, doch Fulvia habe kein Einsehen gehabt. Rufus wurde enthauptet und sein Kopf dem Antonius gesandt. Dieser habe den Kopf mit der Bemerkung, er kenne ihn nicht, weiter zu Fulvia schicken lassen, diese habe ihn vor dem Gebäude der Öffentlichkeit gezeigt. Ganz anders Valerius Maximus, der berichtet, dass Antonius sich über einen geächteten Senator namens Caesetius Rufus äußerte, diesen nicht zu kennen; in dieser Version wird Fulvia überhaupt nicht genannt.

Besonders drastisch ist die Darstellung über Fulvias Agieren während der Proskriptionen von Cassius Dio, dessen Geschichtswerk 250 Jahre nach den Ereignissen entstand. Demnach verfolgte Antonius nämlich mit besonderem Interesse seinen Erzfeind Cicero und sandte Suchtrupps zu dessen Landhaus, um ihn aufzuspüren. Im Dezember 43 v.Chr. wurde Cicero gefunden und von dem Centurio Herennius und dem Tribun Gaius Popilius Laenas geköpft, den Cicero einige Jahre zuvor in einem Mordprozess erfolgreich verteidigt hatte. Cicero war von einem jungen Sklaven verraten worden, dem er in besonderer Weise vertraut hatte. Antonius stellte Ciceros Kopf und Hände auf der rostra des Forum Romanum aus. Fulvia soll aufgrund ihrer Ehemänner Clodius und Antonius glücklich über die Rache gewesen sein und das Haupt Ciceros misshandelt sowie die Zunge mit ihrer Haarnadel durchstochen haben. Kein anderer antiker Autor berichtet allerdings über einen derartigen Vorfall.

Um den Kampf gegen die Caesarmörder finanzieren zu können, wollten die Triumvirn eine Sondersteuer von den 1400 reichsten Römerinnen erheben. Eine Delegation der Matronen angeführt von Hortensia erreichte mit ihrer Bitte um Fürsprache nur bei Octavians Schwester Octavia Minor und Antonius’ Mutter Iulia Unterstützung, wurde aber von Fulvia schroff abgewiesen. Fulvia unterstützte somit die Politik ihres Ehemannes und wandte sich von der traditionellen Funktion der Frau als Vermittlerin zwischen Konfliktparteien ab.

Im Jahr 42 v.Chr. setzten Antonius und Octavian nach Makedonien über und konnten die Caesarmörder entscheidend schlagen. Dann teilten sie das Römische Reich in neue Machtbereiche auf, wobei Antonius den Osten und Octavian den Westen erhielt. Dem jungen Erben Caesars fiel aber auch die undankbare Aufgabe zu, zur versprochenen Ansiedlung von 100 000 Veteranen die Bevölkerung aus mehreren Städten Italiens auszutreiben, als wenn sie Kriegsbeute geworden wären. Dies musste Octavian den Hass der zu Enteignenden zuziehen, während sich Antonius in Ägypten mit Kleopatra vergnügte. Inzwischen wurde Lucius Antonius, der jüngere Bruder des Triumvirn, am 1. Januar 41 v.Chr. Konsul und wollte einen Triumph über besiegte Alpenvölker feiern. Diesen lehnte Fulvia angeblich zunächst ab und erst nach ihrer Zustimmung habe der Senat den Triumph bewilligt. Cassius Dio behauptet in diesem Sinne sicher völlig übertrieben, dass Fulvia in Rom die ganze Macht an sich gerissen hätte.

Als Octavian nach Italien zurückkehrte, befasste er sich damit, die seinen Veteranen versprochenen Landgüter zusammenzubringen. Diese Aktivitäten erzeugten politische und soziale Unruhen. Fulvia vertrat die Interessen ihres Gatten in Italien und wollte gemeinsam mit Lucius Antonius Octavians Schwierigkeiten bei den Landverteilungen ausnutzen. Die Spannungen zwischen den genannten Parteien bewirkten den Ausbruch des Perusinischen Krieges.

Bevor der Krieg ausbrach, schickte Octavian Clodia mit der Bemerkung, nie mit ihr geschlafen zu haben, zu ihrer Mutter zurück. Nun trat Fulvia zusammen mit Lucius Antonius in Aktion und schürte die Unzufriedenheit der durch Octavians Landzuweisungen enteigneten Italiker. Sie lehnten auch Octavians Vermittlungsangebote ab und nahmen ihren Stützpunkt im gut gesicherten Praeneste, wo Fulvia unter anderem mit einem Schwert gegürtet Befehle an die Soldaten erteilt haben soll. Nach Appian schenkte Fulvia anfangs durchaus den Anliegen der Veteranen ihres Gatten Gehör. Sie widersetzte sich daher auch dem Bestreben des Lucius Antonius, die vertriebenen Italiker zu unterstützen. Doch dann soll sie von Antonius Sachwalter Manius eifersüchtig gemacht worden sein. Dieser soll ihr zum Krieg mit Octavian geraten haben, da sie so wieder Antonius Aufmerksamkeit erregen könne und er Kleopatra oder seine Geliebte Glaphyra verlassen würde. Hierdurch soll sie den Absichten von Lucius, Antonius Bruder, größere Neigung entgegengebracht haben. Die weniger ausführlichen Quellen beschreiben aber Fulvia als Spiritus rector des Krieges gegen Octavian und werfen ihr unweibliches Verhalten vor, weil sie ein Schwert getragen und die Soldaten kommandiert haben soll. Wieweit Fulvia aber wirklich am Ausbruch des Krieges beteiligt war, ist wegen der widersprüchlichen Darstellungen der Hauptquellen Cassius Dio und Appian nicht sicher zu ermitteln.

Als dann im Kriegsverlauf Lucius Antonius von Octavian und seinen Feldherrn in Perusia (Perugia) eingeschlossen wurde und die antonianischen Generäle, die dem Belagerten Entsatz bringen sollten, nur zögerlich vorgingen, forderte Fulvia vergeblich energischeres Vorgehen zum Durchbrechen von Octavians Sperrwällen. Die Folge dieses nach römischen Vorstellungen unschicklichen Verhaltens für eine Frau war, dass Octavians Legionäre derbe sexuelle Witze in (teilweise noch erhaltene) Schleuderbleie eingravierten und als Ziel dieser Wurfgeschosse die Scham der Fulvia angaben. Ähnlich niveaulos ist ein angeblich von Octavian selbst gedichtetes obszönes Epigramm, nach dem ihn Fulvia ultimativ aufgefordert habe, zur Bestrafung von Antonius Untreue mit ihr zu schlafen, da sie ansonsten Krieg gegen ihn führen würde.

Schließlich musste sich Lucius Antonius, der den gesamten Winter des Jahres 41 v.Chr. auf 40 v.Chr. in Perusia belagert worden war, im Februar 40 v.Chr. wegen Hungers ergeben. Octavian wollte trotz seines Sieges offenbar keinen völligen Bruch mit seinem Triumviratskollegen, der während des gesamten Krieges bei Kleopatra in Ägypten abwesend gewesen war. Daher verschonte der Erbe Caesars Lucius Antonius und auch Fulvia durfte gemeinsam mit ihren Kindern und Antonius’ Mutter, ehrenvoll verabschiedet, über Puteoli und Brundisium nach Griechenland weiterreisen.

Marcus Antonius war schließlich auf die Meldung der Niederlage seines Bruders und seiner Gattin auf den Weg von Ägypten nach Italien begriffen, um sich endlich selbst um seine Interessen in Italien zu kümmern. In Athen traf er im März 40 v.Chr. seine Gattin. Danach reiste Antonius nach Italien weiter. Fulvia aber blieb krank in Griechenland und war tief gekränkt, weil Antonius sich im Orient zahlreichen Liebesabenteuern hingegeben hatte und sie auch noch wegen ihrer Einmischung in seine politischen Angelegenheiten tadelte. Sie starb noch Mitte 40 v.Chr. in Sikyon.

Ihr für Octavian wie für Antonius zur rechten Zeit erfolgter Tod gab den beiden Triumvirn Gelegenheit, sich zu versöhnen. Antonius heiratete Octavians Schwester Octavia Minor, die sich später dann um Fulvias Kinder kümmerte. Vielleicht wurde erst jetzt das Gerücht verbreitet, dass Fulvia den Perusinischen Krieg aus Eifersucht begonnen habe, um sie für diesen Krieg hauptverantwortlich machen zu können, während ihn Antonius nicht gewollt und von seinem Ausbruch auch nichts gewusst habe.

Der römischen Geschichtsschreibung, die der Darstellung bei Cicero und Augustus folgte, galt Fulvia als machtgierig und grausam. Dabei wurde – wie auch bei anderen politisch aktiven Frauen – vor allem der Gegensatz herausgestellt zum idealisierten Bild der tugendhaften domiseda, der auf den eigenen Haushalt beschränkten Matrona, wie es Antonius nächste Ehefrau, Augustus Schwester Octavia, verkörperte. Diese negative Darstellung der Fulvia in den antiken Quellen wurde von Altertumsforschern des 19. Jahrhunderts sogar noch verschärft und erst im 20. Jahrhundert hat die Forschung im Gefolge der gesellschaftlichen Wandlungen Fulvia eine gerechtere und ausgewogenere Beurteilung zukommen lassen. Ausgehend von den antiken Quellen, in denen Fulvia bis zur Ermordung Caesars nur als Anhängsel ihres jeweiligen Mannes erscheint, beurteilen viele Historiker wie Jane F. Gardner Fulvia vor allem als „Sprachrohr des Ehemannes“. Richard Bauman dagegen nimmt an, dass sie wie die späteren Kaiserfrauen in eigenem Interesse gehandelt habe (Quelle: Wikipedia).
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Timestheus » Di 21.12.21 12:52

Ich möchte ein kleines Statement zu priscus hilfreichen Beitrag im Thread "Hadrian und seine Familie" abgeben. Ich bin hatte gestern und heute etwas Zeit mir seine Worte durch den Kopf gehen zu lassen und muss einen Fehler eingestehen.

Ich habe durch vorhandene liquide Mittel einfach Exemplare gekauft die mir gefallen haben aber mit der eigentlichen Sammlung nichts zu tun haben. Und dabei das eigentliche Ziel aus den Augen verloren.

Ich muss zugeben ich habe mich "vergallopiert". Ich habe nur noch schöne Münzen gesehen - aber das Eigentliche aus den Augen verloren

Der eigentliche Fehler dabei ist. Ich lerne gerade unheimlich viel über die Republikaner. Ich bin immer noch Anfänger auf dem Gebiet - aber einiges weiß ich schon und man kann mir da nicht mehr alles erzählen.

Aber es gehört alleine zu einem Sammelgebiet so viel Wissen dazu - dass es - zumindest jetzt - unmöglich ist sich im Bereich Republikaner UND gleichzeitig bei den Kaisern vernünftig fortzubilden. Wenn ich beides sammle so werde ich nur beides oberflächlich machen (können). Am Ende bin ich wahrscheinlich dann nur ein Sammler von Münzen der die Exemplare hübsch findet und Eines nach dem Anderen ins Album legt - aber keinen innigen Bezug zu jedem einzelnen Stück hat.

Was dabei passiert sieht man dann mit dam Sabina Sesterz. Man kann sich - zumindest wohl die erste ln Jahre - nicht mit allem auskennen und wird dann fatale Fehler machen - oder wie ich eben meinte - man wird immer nur bei einem oberflächlichen Wissen bleiben.

Lange Rede kurzer Sinn - ja das Ganze hat sich aus purer Freude und Begeisterung für die schönen Römer einfach verselbstständigt. Daher nochmals ein Danke an priscus für diesen Beitrag.

---

Ich werde daher meine Bronzen her geben. Wer Interesse hat kann gerne - siehe Signatur - in meine Sammlung schauen und bei Interesse an dem Einem oder Anderem Stück mir einfach eine PN schreiben.

Ansonsten wandern die zur nächsten Naumann oder cgb Auktion. Bei den aktuellen Mondpreisen werde ich nur minimale Verluste oder gar keine machen. Da habe ich absolut keine Bedenken.
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Lucius Aelius » Di 21.12.21 13:24

Timestheus hat geschrieben:
Di 21.12.21 12:52

Lange Rede kurzer Sinn - ja das Ganze hat sich aus purer Freude und Begeisterung für die schönen Römer einfach verselbstständigt.
Hihi, ist mir dieses Jahr auch (wieder einmal) passiert ...
Aber das zeigt, dass Herz über Verstand gesiegt hat - und das ist in meinen Augen prinzipiell was Gutes.
Gruss
Lucius Aelius

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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Timestheus » Di 21.12.21 13:27

"Die Römer" haben aber auch so schöne Münzen geprägt und dann ist halt diese allgemeine Begeisterung und Freude da. Wie Du sagst - das ist an sich ja nichts schlechtes per se. Aber wenn man dann die Vernunft walten lässt - man kann einfach nicht alles haben (wollen).
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Lucius Aelius » Di 21.12.21 13:56

Timestheus hat geschrieben:
Di 21.12.21 13:27
... man kann einfach nicht alles haben ...
Ein Jäger, der nichts mehr hat zu jagen - eine schreckliche Vorstellung.
Welches Elend müssen Menschen durchleben, die sich alles leisten können (das meine ich ernst)
Gruss
Lucius Aelius

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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Perinawa » Di 21.12.21 13:59

Lucius Aelius hat geschrieben:
Di 21.12.21 13:56
Welches Elend müssen Menschen durchleben, die sich alles leisten können
Das hat mein dad auch immer gesagt, und er hat recht.

Das Übel einer umfangreichen Münzsammlung, die von A bis Z geht: Man weiss von vielem etwas, aber von nichts etwas genaues. Meistens jedenfalls.

Grüsse
Rainer
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Timestheus » Di 21.12.21 14:13

Perinawa hat geschrieben:
Di 21.12.21 13:59


Das Übel einer umfangreichen Münzsammlung, die von A bis Z geht: Man weiss von vielem etwas, aber von nichts etwas genaues. Meistens jedenfalls.

Grüsse
Rainer
Und das ist eben am Ende das Problem. Zumindest in den ersten Jahren. Und so schön es ist mit Herzblut von A bis Z zu sammeln ... so wenig Sinn macht es am Ende dann doch vom Verstand her.

Na ja. Wenigstens habe ich es bereits nach wenigen Bronzen gemerkt. Der Verlust wird sich in überschaubaren Grenzen halten und verbuche ich als Lehrgeld


PS: hast Du gestern bei Leu einen Denar abstauben können? Habe mir heute Mal die Liste der erreichten Preise angeschaut. Beste war ein Denar in EF - also optisch wirklich TOP - aber dennoch nur ein Allerweltsdenar für 1.200 CHF. Das zahlt man sonst für nen Caesar oder Brutus.
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Perinawa » Di 21.12.21 14:23

Timestheus hat geschrieben:
Di 21.12.21 14:13
PS: hast Du gestern bei Leu einen Denar abstauben können? Habe mir heute Mal die Liste der erreichten Preise angeschaut. Beste war ein Denar in EF - also optisch wirklich TOP - aber dennoch nur ein Allerweltsdenar für 1.200 CHF. Das zahlt man sonst für nen Caesar oder Brutus.
Nein. Ich habe nur einen Republikaner (halbherzig) beboten, und es war auch nicht schlimm, dass ich nur Zweiter geworden war. Die Republikaner sind durch die Bank viel zu teuer geworden; da waren auch keine echten Seltenheiten dabei. Die imperatorischen Münzen fand ich dagegen noch im Rahmen, habe aber nicht geboten. Allerdings war ich bei einem Sesterzen erfolgreich.

Ok, ich hatte überlegt, beim Ahenobarbus-Seeräuber mitzugehen; der ist am Ende für - ich meine - 800 Franken weggegangen, was ich recht günstig fand. Aber irgendwie bin ich in diesen Preislagen dann am Ende doch zu geizig... :oops:

So habe ich aber noch 90% meines derzeitigen Budgets übrig, wo ich eben bei Ibercoin mal ein Stückchen beboten habe. Und im Januar kommt noch so einiges, da muss ich nicht vorschnell mein Geld bei den Eidgenossen verpulvern.
Unanfechtbare Wahrheiten gibt es überhaupt nicht, und wenn es welche gibt, so sind sie langweilig

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Timestheus
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von Timestheus » Di 21.12.21 14:42

Ja komisch... die imperatorischen Republikaner sind relativ "günstig" über die Theke. Die normalen Republikaner völlig überzogen.

Der imperatorische Regulus Denar war zum Beispiel fast schon ein Schnäppchen. Oder der kleine Octavian. Komisch. Auf die normalen Republikaner haben sie sich alle gestürzt.
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Re: Sammlung Timestheus

Beitrag von kiko217 » Di 21.12.21 19:38

Warum ist es denn eigentlich so schlimm, von allem ein bisschen Ahnung zu haben?

Kiko

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