Bemerkenswerte Auktionen altdeutscher Münzen (Auktionshäuser)

Deutschland vor 1871
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Numis-Student
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Bemerkenswerte Auktionen altdeutscher Münzen (Auktionshäuser)

Beitrag von Numis-Student » Di 06.09.22 20:36

Hallo,

hier einmal zum Beginn eine "bemerkenswerte" Auktion:

https://www.biddr.com/auctions/bac/brow ... &l=3162605

Schön bis sehr schön ??? Schätzpreis 70€ ???

Für 75€ hat Jemand erst kürzlich diesen Taler mitgenommen: --> https://www.coinarchives.com/w/openlink ... 55811b1618

Schöne Grüße
MR
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Re: Bemerkenswerte Auktionen altdeutscher Münzen (Auktionshäuser)

Beitrag von jot-ka » Di 06.09.22 22:45

Für mein Exemplar habe ich 42,27€ komplett bezahlt:
viewtopic.php?f=45&t=64711&p=558418&hil ... er#p558418
Münzhandlung Rhein-Neckar, 07.07.2017.
SG
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Re: Bemerkenswerte Auktionen altdeutscher Münzen (Auktionshäuser)

Beitrag von Tobias DMark Show » Mi 07.09.22 20:54

"Bemerkenswert" sind die Auktionen von bac sicherlich, manch einer würde sie vielleicht auch als "Witz" bezeichnen.
Das von Numis-Student ausgewählte Exemplar ist ja kein Einzelfall.

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Re: Bemerkenswerte Auktionen altdeutscher Münzen (Auktionshäuser)

Beitrag von Numis-Student » Mi 07.09.22 21:28

Ich frage mich nur, was die mit solchen Aktionen bezwecken ?

Glauben die wirklich daran, dass das jemand bebietet ? Beinahe jeder, der über PC bietet, schafft es doch auch, im PC Vergleichspreise zu suchen...
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Re: Bemerkenswerte Auktionen altdeutscher Münzen (Auktionshäuser)

Beitrag von ELEKTRON » So 02.10.22 18:20

Hallo
Interessantes Thema, habe mich auch schon über die angesetzten "Mondpreise" gewundert. Da kommt bei mir der Verdacht auf, dass die Münzen möglicherweise gar nicht versteigert werden sollen, sondern später nach der Auktion möglicherweise dem Einlieferer angeboten wird, dass die Lose wohl "unverkäuflich" sind und man ihm einen "guten Pauschalpreis" für alle Münzen zahlt..... Die Unkosten für die Auktion trägt sowieso oft teilweise der Kunde, oder?
Mir fällt hierzu ein vielleicht ähnlicher Fall ein......
Bei einem Kommissionsverkauf eines Schmuckstückes habe ich beiläufig als wartender Kunde erlebt, dass das Gutachten vom Kunden bezahlt werden musste, dazu kamen dann die Versicherungsgebühren und die hohen wöchentlichen Mietkosten des Ausstellungsplatzes für den Ring. Das erste Gutachten wurde extrem hoch ausgestellt, also wochenlang kein Verkauf, dann erneutes Gutachten etwas niedriger taxiert. Auch das zweite Gutachten musste natürlich vom Kunden bezahlt werden. Das Endergebnis war, dass der Kunde 2 Gutachten bezahlen musste, dazu die mehrere Monate laufende Miete, sowie die Versicherungssumme für den Ring. Endergebnis: Der Erlös für das "seriöse" Kommissionshaus war schlussendlich höher als die Verkaufssumme des Ringes in unterem vierstellige Bereich !! Die Reaktion des älteren Herren beim Bezahlen seiner Rechnung vergesse ich nie. Der Ring war weg und dazu musste der Herr noch für die diversen Leistungen, Nebenleistungen und Versicherungen etc. draufbezahlen. Außer Spesen nichts gewesen........
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