Unser Spiel: Münzstätten rund um die Welt, quer durch die Geschichte
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Re: Unser neues Spiel: Münzstätten rund um die Welt, quer durch die Geschichte
Sirmium, Siliqua, Römisches reich, Constantius II. 337-361 n. Chr.:
Jede identifizierbare Münze ist Sammelwürdig. Eine Münze ist immer soviel Wert wie man bereit ist dafür auszugeben.
- TorWil
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Re: Unser neues Spiel: Münzstätten rund um die Welt, quer durch die Geschichte
Mühlheim, Weisspfennig, Berg, Adolph IX. 1423-1437:
Jede identifizierbare Münze ist Sammelwürdig. Eine Münze ist immer soviel Wert wie man bereit ist dafür auszugeben.
- rati
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Re: Unser neues Spiel: Münzstätten rund um die Welt, quer durch die Geschichte
Heute Köln-Mühlheim , nicht Mühlheim a.R.
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Re: Unser neues Spiel: Münzstätten rund um die Welt, quer durch die Geschichte
Mosul - Saif al-Din Ghazi II ( AH 565 - 567, AD 1170 - 1180) - Zengidische Atabegs von Mosul
AE-Dirham
AV: wa khamsami’a - thamân wa sittîn (und 500 - 8 und 60) - Männliche Frontalbüste mit türkischen Zügen leicht von links gesehen; Haare bilden auffälligen Knoten an Stirn und fallen zu beiden Seiten; darüber zwei Gestalten mit Flügeln, die sich in der Mitte berühren
RV: Ghâzî bin / al-Malik al-´âdil / al-´âlim Malik umarâ / al-sharq wa al-gharb / Tughril Tekîn Atâbeg // Mawdûd (links) / Ghâzî bin (darüber) / bin Zengî (rechts) - Ism und nasab des Ghazi II (links, darüber und rechts); vierzeilige Legende in einfachem Kufisch aus den dreigliedrigen laqabs des Ghazi II
gepr.: 568 / 1173 in Mosul
Durchmesser: 29,5 mm Gewicht: 14,20 g Stempelstellung: 9 h
Spengler & Sayles 60
AE-Dirham
AV: wa khamsami’a - thamân wa sittîn (und 500 - 8 und 60) - Männliche Frontalbüste mit türkischen Zügen leicht von links gesehen; Haare bilden auffälligen Knoten an Stirn und fallen zu beiden Seiten; darüber zwei Gestalten mit Flügeln, die sich in der Mitte berühren
RV: Ghâzî bin / al-Malik al-´âdil / al-´âlim Malik umarâ / al-sharq wa al-gharb / Tughril Tekîn Atâbeg // Mawdûd (links) / Ghâzî bin (darüber) / bin Zengî (rechts) - Ism und nasab des Ghazi II (links, darüber und rechts); vierzeilige Legende in einfachem Kufisch aus den dreigliedrigen laqabs des Ghazi II
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"...nam idem velle atque idem nolle, ea demum perniciosa amicitia est." (frei nach C. Sallustius Crispus)
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Re: Unser neues Spiel: Münzstätten rund um die Welt, quer durch die Geschichte
Lepanto, Epirus, Philipp von Tarent 1284-1307, Denar, 0,72 gr; MPL 111a
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Re: Unser neues Spiel: Münzstätten rund um die Welt, quer durch die Geschichte
Olmütz (Olomouc), 3 Kreuzer (Groschen), Bistum Olmütz, Karl II v. Liechtenstein 1664-1695:
Jede identifizierbare Münze ist Sammelwürdig. Eine Münze ist immer soviel Wert wie man bereit ist dafür auszugeben.
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Re: Unser neues Spiel: Münzstätten rund um die Welt, quer durch die Geschichte
"Z" wie Zürich. Eine einseitiger, sogenannter Wahlpfennig (Ag) des Großmünsterstiftes für die Wahl der Chorherren o.J. aus dem Anfang des 18. Jhdt. (Schweizer Medaillen 374, 24x22 mm, 6,22 g)
Seit der Reformation bestand das Chorherrenstift zum Grossmünster, bis es 1833 aufgehoben wurde, noch aus 10 wirklichen Pfründeinhabern, nämlich dem Antistes und den zwei Archidiakonen (Erster Diakon, Vertreter des Bischofs) der Grossmünsterkirche, zwei Professoren der Theologie, einem Professor der Philosophie, einem Professor der griechischen Sprache, einem Professor der Physik, dem Pfarrer der Predigerkirche und dem Ludimoderator (Schulmeister) der carolinischen Schule.
Der Wahlpfennig ist unsigniert, Münzmeister war Hans Jacob I. Gessner (1706 - 1737).
Seit der Reformation bestand das Chorherrenstift zum Grossmünster, bis es 1833 aufgehoben wurde, noch aus 10 wirklichen Pfründeinhabern, nämlich dem Antistes und den zwei Archidiakonen (Erster Diakon, Vertreter des Bischofs) der Grossmünsterkirche, zwei Professoren der Theologie, einem Professor der Philosophie, einem Professor der griechischen Sprache, einem Professor der Physik, dem Pfarrer der Predigerkirche und dem Ludimoderator (Schulmeister) der carolinischen Schule.
Der Wahlpfennig ist unsigniert, Münzmeister war Hans Jacob I. Gessner (1706 - 1737).
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Re: Unser neues Spiel: Münzstätten rund um die Welt, quer durch die Geschichte
Herat, Jital, Choresm-Schahs, Ala ad-Din Muhammad II. 1200-1220:
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Re: Unser neues Spiel: Münzstätten rund um die Welt, quer durch die Geschichte
Takinabad, Jital, Choresm-Schahs, Ala ad-Din Muhammad II. 1200-1220:
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Re: Unser neues Spiel: Münzstätten rund um die Welt, quer durch die Geschichte
Dawar, Jital, Choresm-Schahs, Ala ad-Din Muhammad II. 1200-1220:
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Re: Unser neues Spiel: Münzstätten rund um die Welt, quer durch die Geschichte
Regensburg, Guldentaler 1578 aus 1577
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Re: Unser neues Spiel: Münzstätten rund um die Welt, quer durch die Geschichte
Gnoien, Mecklenburg-Güstrow, Johann Albrecht II. 1610-1636, 3 Pfennig 1622, 1,8 gr.; KM 37
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Re: Unser neues Spiel: Münzstätten rund um die Welt, quer durch die Geschichte
Von Nürnberger sind ungewöhnlich viele Marken erhalten geblieben. Hier eine Marke in Klippenform des Heilig-Kreuz-Pilgerspitals, vermutlich aus dem 18. Jahrhundert. Es gibt sie häufig in Ag (Gebert 97, Slg Erlanger 887) und seltener und m.W. unediert in Messing. Die genaue Funktion dieser Marken ist mir leider nicht bekannt.
Das Spital wurde um 1352/53 durch Bertold Haller (ca. 1310–79), einem vermögenden Fernhändler, als Herberge für auswärtige "Pilger, Wallfahrer, arme Priester, Studenten und Schüler" gestiftet. 1364 übergab er die Stiftung samt der zugehörigen Kapelle an den Nürnberger Rat, doch blieb die Verwaltung faktisch der Familie vorbehalten, denn Bertold Haller hatte bestimmt, dass das Spital "zu allen Zeiten den ältesten von der Hallerischen Familie zum Verwalter haben" solle. Die Familie stelle in Folge mehrmals Mitglieder des Triumvirns.
Das Spital bot zeitweise rund 30 Betten für ein kostenloses Nachtquartier und richtete die Armenspeisung in der Karwoche anlässlich der damals in die Kompetenz der Kirche fallenden Sondersiechenschau aus. Diese erreichte ihren Höhepunkt um 1560/70, als jedes Mal rund 12.000–15.000, 1572 sogar über 24.000 Menschen vor allem mit Brot, Eiern und Bier verköstigt wurden.
Nach dem Übergang Nürnbergs an Bayern wurde das Heilig-Kreuz-Pilgerspital 1808 aufgelöst.
Das Spital wurde um 1352/53 durch Bertold Haller (ca. 1310–79), einem vermögenden Fernhändler, als Herberge für auswärtige "Pilger, Wallfahrer, arme Priester, Studenten und Schüler" gestiftet. 1364 übergab er die Stiftung samt der zugehörigen Kapelle an den Nürnberger Rat, doch blieb die Verwaltung faktisch der Familie vorbehalten, denn Bertold Haller hatte bestimmt, dass das Spital "zu allen Zeiten den ältesten von der Hallerischen Familie zum Verwalter haben" solle. Die Familie stelle in Folge mehrmals Mitglieder des Triumvirns.
Das Spital bot zeitweise rund 30 Betten für ein kostenloses Nachtquartier und richtete die Armenspeisung in der Karwoche anlässlich der damals in die Kompetenz der Kirche fallenden Sondersiechenschau aus. Diese erreichte ihren Höhepunkt um 1560/70, als jedes Mal rund 12.000–15.000, 1572 sogar über 24.000 Menschen vor allem mit Brot, Eiern und Bier verköstigt wurden.
Nach dem Übergang Nürnbergs an Bayern wurde das Heilig-Kreuz-Pilgerspital 1808 aufgelöst.
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Re: Unser neues Spiel: Münzstätten rund um die Welt, quer durch die Geschichte
Genf, 1 Sol, Schweiz, Kanton Genf:
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Re: Unser neues Spiel: Münzstätten rund um die Welt, quer durch die Geschichte
Frankfurt, Preußen, 2 Taler (Doppeltaler) 1867 C, Wilhelm I.
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