Historisch interessante Münzen

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

Moderator: Homer J. Simpson

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Peter43
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Beitrag von Peter43 » Fr 18.02.05 15:15

@chinamul:

Das mit der Nase des Augustus ist ja herrlich!

@matti:

Der Name 'Brutus' ist ein 'sprechender Name'. Er kommt von 'brutus', lat. für 'schwer, gewichtig', dann auch 'blöd', was wohl ein oskisches Dialektwort ist (Der kleine Stowasser, Duden)

Das deutsche Wort 'brutal' wurde erst im 16/17. Jhrhdt vom spätlat. 'brutalis', = 'tierisch; unvernünftig' entlehnt, dem natürlich das lat. 'brutus' zugrundeliegt. Von einer volkslat. Nebenform 'bruttus' kommt noch das Wort 'brutto', das 'roh' bedeutet (Duden)

Mit freundlichem Gruß
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spider
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Beitrag von spider » So 20.02.05 12:23

Hier ein Augustus Denar mit einer interessanten Rückseite.
(wurde vor Kurzem bei ebay für 122 € verkauft)
Vor allem deshalb weil ich sie nirgens finden konnte. :D
Könnte mir(uns) jemand etwas darüber erzählen?
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1.jpg

Iotapianus
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Beitrag von Iotapianus » So 20.02.05 12:52

Das Zitat, das auf dem Bild steht, stimmt: RIC 201a, Augustus auf einem Stuhl auf einer Plattform sitzend und die Rechte nach einem kleinen Kind ausstreckend, das ihm von einem Mann im Mantel dargereicht wird.

Die 14. imperatorische Zählung datiert die Münze auf das Jahr 8 v.u.Z.

Die spannende Frage lautet wie immer: was will uns der Dichter damit sagen?

Diese Münze ist traditionell umstritten. Seth W. Stevenson schrieb dazu 1889 in "Dictionary of Roman Coins", S. 477/78: "Die Gelehrten geben sehr unterschiedliche Erklärungen für diesen Typ, was um so bedauerlicher ist, da er offenbar auf einen sehr interessanten Punkt in der Geschichte des Augustus hinweist. Einige gleuben, es stelle Germanicus dar, der Gaius (= Caligula) dem Kaiser präsentiert, aber diese Idee ist nicht wahrscheinlich. - Vaillant äußert, es sei Tiridates der nach seiner Vertreibung aus Parthien durch Phraates mit seinem Sohn zu Augustus floh. - Eckhel hingegen führt chronologische Argumente gegen diese ansonsten wahrscheinliche Vermutung an, ohne aber selbst einen Vorschlag zu machen, sondern sagt: 'Es ist jedoch sicher, dass die Kleidung des Mannes auf dem Denar, der das Kind hoch hält, ausländisch ist, und zwar scheint mir, dass sie germanisch ist.'"

Sonst finde ich nichts dazu, habe heute aber keine Zeit, mich durch sämtliche Auktionskataloge zu wälzen.

Iotapianus

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spider
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Beitrag von spider » So 20.02.05 13:00

Also weiß keiner so recht war sie bedeutet.
Leider hat mein Rechner gestern "krank gefeiert". :evil:
122 € wäre sie mir auch wert gewesen.

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chinamul
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Beitrag von chinamul » So 20.02.05 13:28

Es gibt noch eine Theorie, von der ich aber im Augenblick nicht sagen kann, wer ihr Urheber ist: Der Angehörige eines besiegten Stammes übergibt dem Kaiser ein Kind als Geisel für künftiges Wohlverhalten seiner Stammesgenossen.

Gruß

chinamul
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Beitrag von Zwerg » So 20.02.05 15:08

Hallo chinamul.

Dies ist wohl die richtige Erklärung. Bezieht sich wohl auf die Kampagnen gegen die Germanen 8 v. Chr., welche Geiseln stellen mußten. (BMC I, Seite cxvi mit Verweis auf Cassius Dio lv.6)

Grüße
Zwerg
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Peter43
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IMPERATOR

Beitrag von Peter43 » Mo 21.02.05 23:03

Einige Anmerkungen zum 'Imperator'

Hallo!

Kürzlich wurde ich auf den Solidus RIC X, 321 von Theodosius II aufmerksam. Die Rückseite zeigt die Legende IMP XXXXII COS XVII PP. Also zum 42. mal Imperator! Und dann gibt es diesen As von Augustus mit dem Titel IMP CAESAR DIVI AVG F AVGVSTVS IMP XX. Also zweimal Imperator in einem Titel! Das nahm ich zum Anlaß, mich einmal mit dem Titel IMPERATOR zu beschäftigen. Was ich dazu fand, ist nicht einfach, aber hochinteressant. Das will ich hier zeigen. Ich hoffe, daß es auch andere interessiert! Die meiste Information dazu stammt aus dem 'Kleinen Pauly'.

IMPERATOR bezeichnet ursprünglich ganz allgemein den Magistrat, der das militärische Kommando (imperium) innehat. Neben dieser Grundbedeutung, die niemals verlorengeht, tritt schon früh ein speziellerer Wortgebrauch, wonach IMPERATOR im engeren Sinn sich nur der Inhaber eines Imperium nennen darf, der nach einem Sieg von den Soldaten als solcher begrüßt und auch später vom Senat anerkannt worden ist. Damit ist IMPERATOR ein Ehrentitel geworden, der die Feldherrnqualität eines Magistrates dokumentieren soll. Vielfach werden die Magistrate diese Akklamation auch selbst arrangiert haben. Wird ein Feldherr mehrmals zum IMPERATOR ausgerufen, so zählt er die Akklamationen. Gewöhnlich folgt der Ernennung der Triumph in Rom; nach dem Triumph wird der Titel zugleich mit dem Imperium niedergelegt.

Es beginnt sich aber einzubürgern, daß auch Magistrate mit Imperium ohne Akklamation den Titel IMPERATOR tragen, besonders gegenüber den Untertanen, als ob er eine reguläre Amtsbezeichnung wäre. Mit der Militarisierung der Politik seit dem Bundesgenossenkrieg kehren große Feldherren wie Sulla, Pompeius und Caesar auch gegenüber den Römern den Titel IMPERATOR hervor, da er zwar keine rechtliche Stellung anzeigt, aber den Träger als militärische Potenz ausweist. Caesar führt den Titel IMPERATOR auch als Diktator, ohne die einzelnen Akklamationen noch zu zählen und betont damit den militärischen Charakter seiner Herrschaft. Er wollte (nach Cass. Dio) sogar den Titel IMPERATOR vererben und ihn damit aus einem Titel zu einem Bestandteil des Namens machen.

Dies vollendet endlich Augustus. 38 v.Chr. legt er seinen Vornamen Gaius ab und ersetzt ihn durch IMPERATOR. Da die Verwendung als Namensbestandteil nicht mehr erlaubt, die einzelnen Akklamationen zu zählen, hat Augustus dann das Wort IMPERATOR in seiner Titulatur doppelt geführt, einmal als Namensbestandteil (praenomen imperatoris), zum anderen als reinen Titel mit Numerierung. (siehe RIC I, 471): IMP CAESAR DIVI AVG F AVGVSTVS IMP XX.

Auch nach der Niederlegung des Triumvirats und der Neukonstituierung des Staates 27 v.Chr. bleibt es bei diesem Usus, allerdings mit einer etwas anderen Bedeutung. Die kaiserliche Gewalt ist jetzt als eine Summe von Magistraturen und Einzelprivilegien formuliert, unter denen das imperium proconsulare als Befehlsgewalt über das Heer das wichtigste ist. Da sie aber am stärksten an die Militärdiktatur erinnert und an die Entmachtung der Aristokratie, erscheint sie nicht in der off. Titulatur des Kaisers, sondern als unverbindlicherer Namensbestandteil IMPERATOR. Der Charakter des Prinzipats als Militärherrschaft versteckt sich nun im Namen des Kaisers, und der Imperatorenname erscheint wie ein Gegenstück zur Benennung Princeps. Der Wegfall des praenomen imperatoris oder gar seine Zurückweisung (z.B. von Tiberius), ist zu verstehen als Zeichen eines 'rechten' Princeps, der die Formel der Militärherrschaft selbst in der kaschierten Form ablehnt. Diese Ablehnung läßt darauf schließen, daß IMPERATOR als Namensbestandteil wohl eine stärkere Symbolik der Militärherrschaft ausdrückte als die numerierte Imperatur. Diese enge Verbindung führte dazu, daß nur noch Mitglieder der kaiserlichen Familie den Titel IMPERATOR tragen konnten.

(Fortsetzung folgt)
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RIC_0471-o.jpg
Zuletzt geändert von Peter43 am So 24.08.08 14:12, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von Peter43 » Mo 21.02.05 23:32

(Fortsetzung)

Die Nachfolger des Augustus haben zunächst das praenomen imperatoris nicht mehr geführt; in dieser Zeit erscheint also nur die numerierte Imperatur. Erst Nero nimmt es zeitweilig wieder auf, dann Otho und wieder Vespasian, von dem an es zum festen Bestandteil der Namen aller Kaiser wird.

Seit Vespasian wird es auch üblich, das von der Julisch-Claudischen Dynastie ererbte Cognomen Caesar hinter das praenomen imperatoris zu setzen. Marc Aurel und Verus machen dann IMPERATOR CAESAR zu einem vom Namen des Kaisers unabhängigen titularen Begriff, indem sie es vor ihren vollen bürgerlichen Namen setzen. Dabei ist es dann bis zum Ende des Prinzipats geblieben. Als Beispiel habe ich hier einen Denar des Domitian (RIC II, 173) der auch diese Koppelung zeigt und die zweifache Nennung des IMPERATOR. Die vollständige Titulatur ist IMP CAES DOMIT AVG GERM PM TRP XII IMP XXII COS XVI CENS P PP. Ganz beachtlich!

Unabhängig von der kaiserlichen Titulatur verwenden die Schriftsteller und vor allem die klassischen Juristen zunehmend IMPERATOR zur Bezeichnung des Kaisers schlechthin und so wird also nicht princeps oder Augustus sondern IMPERATOR das gebräuchliche Wort für 'Kaiser' (vergl. im engl. emperor!). Dies hat den Grund vielleicht auch darin, daß die Übertragung des imperium proconsulare an den Kaiser durch den Senat in Form einer Akklamation zum IMPERATOR vorgenommen wurde und dieser Tag als Regierungsbeginn (dies imperii) betrachtet wird. Seitdem fallen der Name IMPERATOR und die Machtfülle des Kaisers immer mehr zusammen, und darum kann ein Mann, der vom Heer zum IMPERATOR ausgerufen wurde, sich schon als Kaiser fühlen, auch wenn er vom Senat noch nicht regulär anerkannt wurde.

(wird fortgesetzt)
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domitian_173.jpg
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Beitrag von Peter43 » Mo 21.02.05 23:46

(Fortsetzung und Schluß)

Als dann im 3. Jh. der Einfluß des Senats immer geringer wird, ist die Ausrufung zum IMPERATOR gleichbedeutend mit der Übertragung der Kaisergewalt, und IMPERATOR nicht mehr nur eine von mehreren Bezeichnungen, sondern die einzig korrekte!

Schon im 3. Jh., vor allem aber seit der konstantinischen Zeit wird der Titel imperator Caesar allmählich durch dominus noster (DN) ersetzt und schließlich nur noch vereinzelt gebraucht, um endlich unter Justinian ganz zu verschwinden.

Auch die numerierte Imperatur wird seit dem 3. Jh. dadurch entwertet, daß man bei Fehlen von militärischen Siegen diese jährlich fingiert und so die Zahl der Akklamationen mit der Zahl der Regierungsjahre eines Kaisers gleichmacht. Den traurigen Höhepunkt bildet dieser Solidus des Theodosius II. RIC X, 321 mit 42 Akklamationen, der der Ausgangspunkt dieser Betrachtung war.

Mit freundlichem Grüßen
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Beitrag von Herr Sharif » Mo 21.02.05 23:47

@spider:

[ externes Bild ]

http://www.dirtyoldcoins.com/natto/id/augustus.htm

RIC 201a, C 133 Denarius Obv: AVGVSTVSDIVIF - Laureate head right.
Rev: No legend Exe: IMPXIIII - Augustus seated left on curule chair set on daïs, receiving child from citizen. c.8 BC (Lugdunum). $400 9/24/03.

[Vielleicht kann der Moderator ja diesen Beitrag nach oben einsortieren?]

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Beitrag von Peter43 » Di 22.02.05 00:32

Ich möchte hier noch einmal auf den Beitrag zur Bedeutung des Wortes IMPERATOR aufmerksam machen, der - wie ich hoffe - von allgemeinem Interesse sein kann. Leider wurde er durch das Posting von Herrn Sharif verdeckt. Herr Sharif, ich hoffe, Du bist mir nicht böse deswegen!

Mit freundlichem Gruß
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Beitrag von chinamul » Di 22.02.05 12:47

Hallo Peter43!

Es ist immer verdienstvoll, wenn sich jemand die Mühe macht, ein Thema mal so umfassend wie oben geschehen darzustellen, anstatt es bei Links, vagen Andeutungen oder Informationssplittern zu belassen.

Herzlichen Dank dafür!

Gruß

chinamul
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Beitrag von Peter43 » Di 22.02.05 13:35

Danke, chinamul!
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Herr Sharif
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Beitrag von Herr Sharif » Di 22.02.05 20:58

@peter43:

Entschuldigung. :oops: Tut mir leid, daß ich mit meinen "Informationssplittern" :wink: so dazwischen geraten bin.

Gruß, Sharif

Übrigens: Sehr interessanter Beitrag!

B.A.
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Beitrag von B.A. » Do 24.02.05 17:31

Moin Moin,

nachdem ihr so viele schöne und interessante Münzen hier vorgestellt havt, möchte ich mich nun auch einman versuchen.

Bei dieser Münze, welche ich euch vorstellen will, handelt es sich um einen Denar des Augustus, aus den Jahren 19-18 v. Chr.

AV: CAESAR AVGVSTVS --> bloßer Kopf des Augustus nach links (ggf. auch nach rechts)
RV: SIGNIS RECEPTIS --> Mars schaut nach links, mit Feldzeichen.
RIC 82a, Kampmann 2.68

53 v. Chr. unterlag Crassus in der Schlacht von Carrhae gegen die Parther, in dieser Schlacht wurde der Feldherr getötet, das Heer vernichtet und als größte Schmach fielen die römischen Feldzeichen in Feindeshand.
40 v. Chr. sowie 36 v. Chr. unterlag auch Antonius gegen die Parther, auch hier gelangten die Feldzeichen in die Hände des Feindes. Wie auch später bei der Varus-Schlacht galt es als schlimm das so viele Soldaten gefallen waren, ja ganze Legionen einfach verschwanden, aber als größtes Unglück galt es das die Feldzeichen nun bei den Feinden "verrosten".
Augustus gelang es aber die Feldzeichen sowie einige Gefangene auf diplomatischem Wege zurückzubekommen. Am 20. Mai 20 v. Chr. wurden die Feldzeichen den Römern übergeben, diese sollten im Tempel des Mars-Ultor aufgestellt werden, da dieser noch nicht fertiggestellt wurde, hat man einen kleinen Rundbau errichtet, welcher die Feldzeichen vorläufig aufnahm.
Die Szene der Rückgabe wird auch auf dem Brustpanzer der Augustusstatue von Primaporta dargestellt.

In Augustus seinem "Tatenbericht" heißt es:
Parthos trium exercitum Romanorum spolia et signa reddere mihi supplicesque amicitiam populi Romani petere coegi. Ea autem signa in penetrali, quod est in templo Martis Ultoris, reposui.
Was soviel heißt wie:
Die Parther habe ich dazu gezwungen, mir die Beutestücke und die Feldzeichen dreier römischer zurückzugeben und bittflehend um die Freundschaft des römischen Volkes nachzusuchen. Diese Feldzeichen ließ ich im innersten Raum des Mars-Ultor-Tempels aufstellen.
Mfg
SCheibe
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Demonax wurde kurz vor seinem Tode gefragt:"Wer sorgt für dein Begräbnis?" Seine Antwort:"Mein Gestank!"

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