Historisch interessante Münzen

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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chinamul
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Beitrag von chinamul » Mi 15.06.05 20:49

Ancilia, die heiligen Schilde
Obwohl er leider nur recht dürftig erhalten ist, habe ich diesen As des Antoninus Pius erstanden, weil er historisch hochinteressant ist.
Die auf dem Rv. abgebildeten Ancilia (Singular: Ancile) sind Schilde, die bei wichtigen Zeremonien in Rom eine bedeutende Rolle spielen. Der Legende nach soll ein solcher heiliger Schild des Mars dem König Numa Pompilius vom Himmel herabgeschwebt sein, und er deutete ihn sofort als Zeichen, daß die Götter ihn als Herrscher ausersehen hatten. Deshalb betrachtete er ihn als so kostbar, daß er nicht den Verlust durch Raub riskieren wollte, und ließ deshalb vom Schmied Mamurius Veturius zusätzlich noch elf exakte Kopien dieses Schildes anfertigen. Das Original war so nicht mehr zu identifizieren und dadurch weitgehend geschützt.
Die zwölf Schilde wurden dann der Obhut der in Rom hochangesehenen Salii (= Salische Priester oder auch einfach Salier) anvertraut, die für den Marskult zuständig waren und die Ancilia zusammen mit den Hastae, heiligen Lanzen, im Marsheiligtum der Regia verwahrten, dem ursprünglichen Amtssitz des Pontifex Maximus und Tagungsort der Priesterkollegien an der Via Sacra.
Zweimal im Jahr, und zwar im März und Oktober, wurden die Schilde von den Salii in einer feierlichen Prozession durch Rom getragen, wodurch Beginn und Ende der kriegerischen Jahreszeit markiert wurden. Neben dem Apex, einem Helm mit einer langen Spitze, einer roten Tunica und einem Brustharnisch gehörten vor allem die Ancilia zu den Attributen der Salii.

ANTONINUS PIUS 138 – 161
AE As Rom 143/144
Av.: ANTONINVS AVG PIVS P P TR P COS III - Belorbeerter Kopf rechts
Rv.: IMPERATOR II S C; unten: ANCILIA - Zwei Zeremonialschilde nebeneinander
RIC 736a; C. 30 (12,64 g)

Gruß

chinamul
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ancilia.jpg
Nil tam difficile est, quin quaerendo investigari possit

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Peter43
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Beitrag von Peter43 » Mi 15.06.05 23:53

Darf ich dazu noch etwas aus einem anderen Thread ergänzen:

Dieser Schild heißt Ancile, oft von griech. ankylus = gebogen abgeleitet. Der kleine Pauly führt es aber zurück auf *am(bi)-caid-sli = auf beiden Seiten eingeschnitten (Walde-Hof)!

Aus 'Der kleinePauly':
Ancile. Ovaler Schild, der auf beiden Seiten fast wie eine Acht eingeschnitten war. Diese Art von Schilden gehört zur ältesten italischen Bewaffnung. Die Sage ist in 2 Versionen überliefert:
a) Ein Schild sei dem König Numa vom Himmel herabgeschwebt. Da er darin ein 'pignus imperii' erkannte, ließ er von Mamurius Veturius 11 andere nachmachen, damit der echte vor Dieben sicher sei.
b) Alle 12 Schilde kamen vom Himmel. -

Aufbewahrt wurden sie in der regia. Sie und die ebenfalls dort liegende Lanze bewegte der ausziehende Feldherr mit dem Ruf : "Mars vigila!" Wenn sich die Waffen von selbst bewegten, war das ein schlimmes Vorzeichen. Die ancilia (Plural!) gehörten zur Tracht der Salier. Die Festtage im März und Oktober, an denen sie durch die Stadt getragen wurden, galten als 'dies religosi': es durfte kein Feldzug begonnen und keine Ehe geschlossen werden. Die Ausdrücke 'ancilia movere' und 'ancilia condere' deuten darauf hin, daß die Zeremonien ursprüngl. den Beginn und das Ende der für Feldzüge geeigneten Jahreszeit anzeigten (später wurde 'a. condere' auch für das Zurückbringen in die regia im März verwendet). Die Zeremonie ist wie die Priesterschaft sehr alt. Fraglich ist nur, ab wann man die ancilia als 'pignus imperii' verstand. Da alle ausführlicher berichtenden Schriftsteller davon sprechen, darf man dies in sehr früher Zeit annehmen. Abbildungen der ancilia erscheinen erstmals auf Münzen aus dem Jahre 17.

pignus imperii: pignus ist eigentlich das Pfand. Damit kommen wir in das komplizierte römische Pfandrecht. Hier heißt pignus aber eher 'Bürgschaft, Beweis'. Der 'pignus imperii' ist also das Zeichen und der Beweis dafür, daß Rom die Herrschaft verliehen wurde. Die ancilia sind die Bürgschaft für Roms Herrschaftsanspruch.

Mit freundlichem Gruß
Omnes vulnerant, ultima necat.

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Beitrag von Peter43 » Di 21.06.05 21:30

DAFNE CONSTANTINIANA

Beim Blättern durch alte Threads habe ich einen Beitrag über den berühmten Typ mit DAFNE CONSTANTINIA aus der Zeit des Constantin gefunden. Da ich finde, daß er hier besser aufgehoben ist, habe ich mich erfrecht, ihn hierher zu kopieren. Der Beitrag stammt von D.F., die abgebildete Münze von cojobo. Ich hoffe, die beiden sind einverstanden!

Constantin I der Große 307 - 337
AE - AE 3
Constantinopolis 2. Offizin, 328
Av.: CONSTANTI - NVS MAX AVG
Büste drapiert und gepanzert, mit Rosettendiadem n.r., sog. Blick
zum Himmel
Rv.: CONSTANTINI - ANA DAFNE
Victoria sitzt n.l. auf Cippus, hält in jeder Hand Palmzweig, Trophäe
davor, sitzender Gefangener zu ihren Füßen, Victoria wendet Kopf
n.r., mißachtet den Gefangenen.
im Feld: B und Punkt
im Abschnitt: CONS
RIC VII, Constantinopolis 35; C.91; LRBC 990
Selten

Zunächst zur Beruhigung: Ganz sicher weiß niemand, was damit los ist. Ich habe – heute von Literatur ziemlich abgeschnitten – vier Erklärungen im Gedächtnis und beginne mit der, die mir am unwahrscheinlichsten scheint.

1. „Dafne“ beziehe sich auf das bekannte Heiligtum bei Antiochia am Orontes, wo sich Constantin etwa um die Prägezeit dieser Serie auch einmal aufgehalten habe. Der Gleichklang des Wortes ist klar, das war´s dann aber wohl auch schon.

2. Ein Zitat: „Constantiniana Dafne war ein Fort (ähnlich wie Castra Divitia/Deutz am Rhein), das Constantinus I. an der unteren Donau, auf der Feindseite, errichten ließ. Procopius erwähnt es, Bauten IV, 7, 7:"...am anderen Ufer ... hatte Constantinus, seinerzeit Kaiser der Römer, mit einigem Aufwand eine Festung namens Daphne errichten lassen, da ihm die Stelle sehr geeignet erschien, den Strom von beiden Ufern aus zu überwachen". Das Bild der wachsamen Victoria paßt so gut zu diesem Grenzfort, daß abweichende überlegungen zur Erklärung des Bildes bis hin zum Siegesmal im zweiten Bürgerkrieg gegen Licinius (!) (Iliescu in Quaderni Ticinesi 16, 1987, 265-292), gegenstandslos sind.“ (Quelle: http://www.coinarchives.com/lotviewer.p ... 2&Lot=1449).
Zwei Einwände dagegen:
- eben die Stelle bei Prokop legt nahe, daß das Fort nur „Daphne“ hieß, aber das ist eher eine Kleinigkeit;
- wenn die Römer für jedes Grenzfort eine so ungewöhnliche (vgl. unten) Münzserie geprägt hätten... Sie haben aber sonst nie.

3. „Dafne“ beziehe sich auf den gleichnamigen Teil des Kaiserpalastes in Constantinopolis. Das scheint fürs Erste auch etwas an den Haaren herbeigezogen.

4. „Dafne“ sei dem Wortlaut nach als „Lorbeer“ und im engeren Sinne als „Siegeslorbeer“ zu verstehen. Anlaß für die Siegesprägung sei der Sieg über Licinius in der Nähe des späteren Constantinopolis gewesen. Weil Siege in Bürgerkriegen anders als die gegen äußere Feinde in der Regel in der Münzprägung eher selten erwähnt werden, sei die „Verschlüsselung“ gewählt worden.

Vier interessante Aspekte der CONSTANTINIANA DAFNE-Serie sollte man beachten:
1. der Typ wird nur kurz, neben sehr viel häufigeren Serien wie PROVIDENTIAE AVGG. geprägt und in zeitlicher Nähe zum Sieg über Licinius geprägt;
2. der Typ wird nur in Constantinopolis geprägt;
3. und besonders auffallend: der Typ wird nicht nur in AE, sondern in allen Münzmetallen geprägt;
4. das Formular mit der adjektivischen Form CONSTANTINIANA fällt ganz aus dem Rahmen.

Von daher scheint mir eine (etwas verschlüsselte) Siegesprägung mit Bezug zum Ort des Sieges und der Aufwertung von Constantinopolis (vgl. den Palast) der überzeugendere Erklärungsansatz. Ich glaube aber, daß hier durchaus noch Platz für eine geniale Idee wäre.
(Offen gestanden habe ich selber auch eine Lieblingsvorstellung, die ich aber so wenig beweisen kann, daß ich sie lieber gleich ganz für mich behalte – es gibt schließlich so viele falsche oder unbewiesene Behauptungen, daß eine weniger auch schon ein kleiner Gewinn ist!)

Freundliche Grüße
D.F.
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constantinI_const35.jpg
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Beitrag von Chippi » Do 23.06.05 20:30

Hallo,

bin absolut neu hier und weiß selber nicht, warum ich nicht schon viel früher auf dieses Forum aufmerksam geworden bin.
Als erstes ein riesen Lob an alle, die hier Münzen vorgestellt haben! - Die Beiträge sind erste Sahne! :D
Ich habe mehrere Tage gebraucht, um alle Beiträge von Vorne bis um Schluss zu lesen - an manchen Stelle wollte einfach der Text nicht enden. :D
Manche Stelle hätte ich auch überspringen können, da ich ein Nicht-Lateiner (Warum jammern denn alle immer über diese Sprache???) bin, es gab nur Russisch an meiner Schule.
Fasziniert bin ich besonders von den historischen Hintergründen und das Gefühl wird gesteigert, da ich im April dieses Jahres in Italien (war eine Studienfahrt) war - hatte mich über 1 Jahr lang darauf gefreut, war auch die beste Studienfahrt (trotz der wenigen Zeit, die wir hatten), die ich je erlebt habe! Ich war selber in Pompeji (kenne das Symbol (Wegweiser) für die Bordelle dort) und auch in Rom, bin auch durch das Forum Romanum gelaufen und habe natürlich viele Bilder gemacht. Ich hab auch die Trajanssäule gesehen, so wie viele andere histor. Plätze.:D :D :D

Zum Sammeln kann ich sagen, dass es ein Relikt aus der Jäger-Und-Sammler-Zeit ist, was den meisten bekannt ist, und sich bis heute gehalten hat.
Die Antwort "Als Wertanlage" auf die Frage, warum man überhaupt sammle, she ich als Notlüge an, da man es selber nicht erklären kann.
Aber ich finde Geschichte interessant, nur durch sie kann man verstehen, warum die Welt so ist, wie sie heute ist! Deshalb sollte man die Geschichte wahren und am Leben erhalten, was durch das Sammeln (von Münzen,...etc.) ja geschieht! - Wie ihr hier mehrfach bewiesen habt!:D

Ich persönlich sammle auch schon seit ca. 2000/2001 röm. Münzen, kam aber auf einen etwas anderen Weg dazu. Meine erste röm. Münze habe ich nicht gekauft, sondern war eine Prämie und befindet sich selbstverständlich immer noch in meiner Sammlung. Die erste gekaufte war von Maximinus Daia.
Da ich ein Vertreter, der von euch immer wieder angesprochenen Sammler, mit einen recht kleinen Budget bin, besitze natürlich keine seltenen Münzen, wie ihr sie habt und auch noch lange nicht in der Erhaltung!
Trotzdem habe ich es mittlerweile auf über 250 röm. Münzen gebracht und sehe selbst die, die nur gering erhalten sind, nicht als Schrott an - da sie für mich zumal auch günstig waren. Habe meistens röm. Münzen für 1-4€ das Stück gekauft und bin der Meinung, dass auch da interessante Stücke dabei sind. Besitze z.B. auch CONSTANTINIANA DAFNE, aber nicht so schön wie hier oben gezeigt und zudem mit Restablagerungen (trau ich mich nicht zu entfernen).

Ich würde gerne ein paar Bilder beisteuern, um auch Sammler mit einen kleinen Budget, zum Sammeln anzuregen. Es muss nicht immer 30, 50 oder 100€ pro Münze sein! (Meine teuerste röm Münze hatte mich 45,50 € gekostet und ist eher eine Ausnahme) Die Bilder würde ich chinamul oder Peter43 schicken, da ich nicht mit den geschichtlichen Hintergrund und den Katalognummern aufwarten kann.

Freue mich über jede Antwort - habe noch viele Fragen! Aber dazu später mal.

Gruß Chippi (kann sein, dass mich hier einige schon kennen)
Wurzel hat geschrieben:@ Chippi: Wirklich gute Arbeit! Hiermit wirst du zum Byzantiner ehrenhalber ernannt! ;-)
Münz-Goofy hat geschrieben: Hallo Chippi, wenn du... kannst, wirst Du zusätzlich zum "Ottomanen ehrenhalber" ernannt.

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Beitrag von Pscipio » Do 23.06.05 21:58

Hallo Chippi

Ein herzliches willkommen im Forum! Uns ist hier jeder begeisterte Sammler willkommen, sei er Millionär oder ein mittelloser Schüler...

Gruss, Pscipio
Nata vimpi curmi da.

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Beitrag von Chippi » Do 23.06.05 22:03

Danke!

Bin mir sicher, dass auch ich interessante Münzen besitze. Werde mal ein paar scannen über die ich gerne mehr erfahren würde.

Gruß Chippi
Wurzel hat geschrieben:@ Chippi: Wirklich gute Arbeit! Hiermit wirst du zum Byzantiner ehrenhalber ernannt! ;-)
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Beitrag von Peter43 » Do 23.06.05 23:23

Hallo Chippi!

Nett von Dir zu hören! Also dann mal ran an den Scanner und Bilder eingestellt. Bin schon sehr gespannt!

Übrigens ist Rom auch eine meiner Lieblingstädte. Nachdem wir 1962 dort auf unserer Klassenfahrt waren, habe ich mich so in Rom verliebt, daß ich danach noch viele Male dorthin gefahren bin. Allerdings habe ich erst viel später mit den römischen Münzen angefangen.

Mit freundlichem Gruß
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Beitrag von Chippi » Fr 24.06.05 17:28

Flavius Valens (328-378) - mal kurz etwas kopiertes:

Der römische Kaiser fiel im Kampf gegen die Westgoten.

Valens, 328 nach Christus im pannonischen Cibalae geboren und 364 von seinem älteren Bruder Valentinian I. zum Mitregenten und Augustus des Ostens berufen, bemühte sich um eine geordnete Verwaltung, versuchte Staatsausgaben zu vermindern und unterstützte die Arianer. In der Abwehr des Ursupators Procop (365/66) war er ebenso erfolgreich wie 366-69 in der Bekämpfung von Goten und Persern, die die Grenzen im östlichen Reichsteil überschritten.

376 gestattete Valens den Westgoten, die fortdauernd auf römisches Gebiet drängten, die Ansiedlung in Thrakien. Als diese sich unter Frithigern gegen ständige Repressalien von römischer Seite erhoben, erlitt Valens bei Adrianopel eine Niederlage und fiel am 9. August 378 in der Schlacht.

Zu meiner Münze habe ich keine Katalognummer.
AV: DN VALENS PF AVG - Kopf n.r.
RV: SECVRITAS REIPVBLICAE - Victoria n.l. schreitend
Ex: R (Punkt) PRIMA - Rom (?)

Interessant finde ich die Prägestättenangabe, es ist die einizge Münze, die ich besitze, die eine komplett ausgeschriebene Offizinnummer (Prima = 1) trägt. Üblich sind sonst nur die Anfangsbuchstaben, röm. Zahlen oder die griech. Buchstaben.
Würde mich gerne über Bemerkungen, Ergänzungen oder Statements freuen.

Gruß Chippi
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Beitrag von Chippi » Fr 24.06.05 17:30

Es hat geklappt!:D Bilder gingen leider nicht besser (hab nicht die richtigen Programme dazu).

Gruß Chippi
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Beitrag von Pscipio » Fr 24.06.05 17:41

@Chippi

Eine interessante Prägestättenangabe! Vielleicht klappt es besser mit den Bildern, wenn du die Münzen aus den Münzenrähmchen heraus nimmst.

Deine Münze wurde 367-375 n. Chr. in Rom geprägt, 1. Offizine, Rome RIC 23b (Irrtum vorbehalten). Wenn man genau sein möchte (was man in der Numismatik eigentlich tun sollte :D), so müssten deine Angaben etwa wie folgt lauten:

Valens AE3, geprägt 367-375 n. Chr. in Rom, 1. Offizine.
Av: D N VALENS P F AVG, drapierte und kürassierte Büste mit Perlendiadem nach rechts.
Rev: SECVRITAS REIPVBLICAE, Victoria nach links schreitend, hält Kranz und Palmzweig.
Abschnitt: R•PRIMA.
(Durchmesser&Gewicht)
Rome RIC 23b

Natürlich kann man diese Angaben auch anders anordnen, hier hat wohl jeder Sammler ein eigenes System.

Gruss, Pscipio
Zuletzt geändert von Pscipio am Fr 24.06.05 17:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Chippi » Fr 24.06.05 17:45

Besitze nur einen Sear von 1970 und wildwinds.com, und dort wird die Münze leider nicht mit aufgeführt.
Habe noch mehr Münzen, zu denen ich genauso wenig sagen kann, wie oben, deshalb hoffe ich auf eure Unterstützung.
Hab extra mal bei meinen ersten erworbenen röm. Münzen angefangen (Nr. 12) - es kommen noch interessantere.

Gruß Chippi
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Beitrag von Chippi » Fr 24.06.05 17:46

Aus den Münzrähmchen rausnehmen ist mir zu umständlich und hängt auch mit den Kosten zusammen - brauch ja dann neue.

Gruß Chippi
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Beitrag von Peter43 » Fr 24.06.05 17:52

@Chippi:

Ich habe eine Bitte: Wenn Du Bilder einstellst auf der Suche nach mehr Informationen oder zur Bestätigung oder Erweiterung der Bestimmung, dann ist es besser, jedesmal ein neues Thema zu öffnen, weil dann mehr Benutzer Deine Fragen lesen können. Zudem sollte dieser Thread ausschließlich für Beiträge reserviert sein, die zu einer bestimmten Münze oder zu einem bestimmten Thema historisch interessante Hintergrundinformationen bringen, die man in der Regel nicht selbst an der Hand hat und die das Wissen, das über die Münze selbst hinausgeht, erweitert.

Mit freundlichen Grüßen
Omnes vulnerant, ultima necat.

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Beitrag von Pscipio » Fr 24.06.05 17:52

@ Chippi

Wenn du exakte Bestimmungen brauchst oder andere allgemeine Fragen hast, stell doch die Münzen/Fragen in neuen Threads ein, der Thread "Historisch interessante Münzen" ist sowieso schon ziemlich umfangreich... Ich denke, dass es besser wäre, wenn wir uns in diesem Thread wirklich nur auf das Vorstellen und Diskutieren von historisch interessanten Prägungen beschränken würden.

Was die Münzenrähmen betrifft: ich persönlich halte diese für eine Sammlung als ungeeignet. Schliesslich möchte man die Münzen doch in der Hand halten, auch lassen sie sich in den Rähmen unter der Lupe nicht gut untersuchen, sie lassen sich schlecht fotografieren, und die Rähmchen sind viel zu teuer.

Gruss, Pscipio

PS: weitere nützliche Internetseiten: www.coinarchives.com und http://www.dirtyoldcoins.com/idindex.html

PS2: da kam mir Peter43 mit seiner Bitte bereits zuvor...
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Beitrag von Chippi » Fr 24.06.05 18:03

Peter43,

das ist das Problem, ich denke, ich besitze interessante Münzen bzw. Münzen, zu deren histor. Hintergrund ich mehr (bzw. überhaupt etwas) wissen möchte.
Könnte ich dir mal ein paar Bilder (Scans) schicken?

Gruß Chippi
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