Historisch interessante Münzen

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

Moderator: Homer J. Simpson

brutus68
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Beitrag von brutus68 » Fr 12.01.07 20:44

ist diese interressant? danke schonmal für die bemühungen. ist ein quadrans.

18mm u.2,7 g
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Pscipio
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Beitrag von Pscipio » Fr 12.01.07 20:59

brutus,

dieser Thread ist ja sowieso schon ewig lang, wir sollten ihn wohl nur mit zum Thema passenden Beiträgen erweitern, d.h. erst dann eine Münze posten, wenn man sich einer historischen Bedeutung sicher ist. Falls du also nach einer Bestimmung bzw. nach einer allfälligen historischen Bedeutung fragst, wäre es wohl sinnvoller, wenn du dies in separaten Threads machen würdest; damit behalten wir diesen Thread hier übersichtlich.

Gruss, Pscipio
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Beitrag von curtislclay » Sa 13.01.07 04:41

Chippi hat geschrieben:Stempelkopplung? Altes Avers, neues Revers?

Gruß Chippi
Ich stimme Chippi zu. Ein alter Vs.-Stempel wurde versehentlich weiterverwendet, nachdem das P M von der Rs. auf die Vs. verlegt wurde.

Solche offizielle Prägefehler sind selten und interessant!

brutus68
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Beitrag von brutus68 » Sa 13.01.07 07:02

pscipio könntst du dann bitte den quadrans verschieben?

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Beitrag von Pscipio » Sa 13.01.07 11:05

Ich kann einzelne Beiträge nicht verschieben; ich kann nur Threads in zwei Teile schneiden. Du musst den Quadrans also wohl selber nochmals einstellen.
Nata vimpi curmi da.

brutus68
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Beitrag von brutus68 » So 28.01.07 22:16

hier mal ein hadrian mit der rückseite mondsichel mit 7 sternen. gab es diesbezüglich ein naturereignis?
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schnecki
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Beitrag von schnecki » So 28.01.07 22:17

-----sieht fur mich aus wie das siebengestirn ( die pleyaden )-----oder sehe ich das falsch ?????----- :D
SI DEVS PRO NOBIS , QVIS CONTRA NOS ?

curtislclay
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Beitrag von curtislclay » So 28.01.07 23:20

Bedeutung des Typus nach Strack, S. 106 mit Anm. 225: die sieben wandernden Gestirne sind an ihre ursprünglichen Stellen zurückgekehrt, und ein neues goldenes Zeitalter wird gleich anfangen.

Da muss man freilich annehmen, dass der Mond zweimal dargestellt wird, einmal als Mondsichel und einmal als Stern.

Der abgebildete Denar ist aus der östlichen Münzstätte, und ist sehr selten mit diesem von vorne gesehenen Büstentyp: Strack *50 und Tafel XVIII, *55 (Druckfehler für *50), kannte nur ein solches Stück, in Paris, stempelgleich mit deinem Exemplar, aber gelocht und weniger gut erhalten. Ein guter Fang, wenn er dir gehört!

brutus68
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Beitrag von brutus68 » Mo 29.01.07 07:15

danke, hab ich aus ebay, für ca. 80,- teuro von nem österreicher erstanden.

danke auch für das bestimmen.

was könnte der denn wert sein? (meine frau hat gerade den immobilienteil vom samstag in der hand) :lol:

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Beitrag von chinamul » Mo 29.01.07 10:12

Für einen Quadratmeter Bauland in mittlerer Lage sollte der Wert ausreichen. Aber ich würde lieber den Denar behalten.

Gruß

chinamul
Nil tam difficile est, quin quaerendo investigari possit

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Beitrag von brutus68 » Di 30.01.07 15:20

schade, meine frau hat schon die dollarzeichen in den augen gehabt :lol:

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Beitrag von richard55-47 » Mi 31.01.07 11:53

Andererseits lassen sich auf einen m2 Land viele römische Münzen finden. Man muss nur wissen, wo sie vergraben sind.
do ut des.

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Beitrag von brutus68 » So 11.02.07 13:30

wer kennt den historischen hintergrund dieser münze?
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Beitrag von Peter43 » So 11.02.07 14:59

Hallo!

Hier einige Informationen zu Deiner Münze:
Der Münzmeister ist Decimus Postumius Albinus Bruti f. Er war zunächst ein Anhänger Caesars, was auch die Rs. der Münze zeigt. Sie soll die Clementia Caesaris preisen.
http://www.carotta.de/subseite/texte/su ... menti.html

Dann sammelten Cassius und Brutus weitere Verbündete um sich, rund sechzig Männer sollen es gewesen sein, von denen heute jedoch lediglich zwanzig namentlich bekannt sind. 13 Unter ihnen waren prominente Gestalten, die teils auch aus Caesars eigenem Lager stammten, wie sein ehemaliger Legat Decimus Iunius Brutus Albinus (RE 55a), der zu seinen besten Freunden gerechnet und sogar als Ersatzerbe in Caesars Testament genannt wurde, falls der schwächliche C. Octavius vor Caesar stürbe.
http://user.cs.tu-berlin.de/~ohherde/caesar.htm

Er wurde also später zu einem der Caesarmörder. Man hat ihm immer vorgeworfen, das sei nicht aus politischer Überzeugung geschehen, sondern aus Opportunismus.
http://de.wikipedia.org/wiki/Decimus_Iunius_Brutus

Mit freundlichem Gruß
Zuletzt geändert von Peter43 am Sa 06.10.07 21:55, insgesamt 1-mal geändert.
Omnes vulnerant, ultima necat.

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Beitrag von brutus68 » So 25.02.07 16:49

dank dir peter43.

hier wieder etwas hysterisch interressantes!auf die überschreitung der Donau und den Sieg über den Dakerkönig Decebalus.

weiß noch jemand etwas mehr dazu?

danke im vorraus.
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