Historisch interessante Münzen

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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shanxi
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Re: Historisch interessante Münzen

Beitrag von shanxi » Mo 03.06.13 07:54

curtislclay hat geschrieben:Wer kann glauben, dass in Rom ein neugeborenes Kind bereits als ein Jahr alt betrachtet wurde, und am ersten Geburtstag bereits zweijährig wurde?
Ohne die Erläuterungen selbst anzuzweifeln, dazu fehlt mir das historische Wissen, hierzu der Kommentar, dass eine solche Zählweise in China und einem Großteil von Asien üblich ist.
Ein Kind wird dort ein Jahr nach der Geburt tatsächlich zwei. Die Bedeutung ist, dass sich das Kind ab dann im zweiten Lebensjahr befindet.

Beide Zählungen sind in sich verständlich, und keine logischer als die andere.

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Re: Historisch interessante Münzen

Beitrag von Invictus » Mo 03.06.13 09:16

Hallo Curtis,
curtislclay hat geschrieben:Erstens waren die Medaillons und Asse mit COL LAN COMM P M TR P XV IMP VIII COS VI P P sehr wahrscheinlich Neujahrsausgaben zum 1. Jan. 190, also acht Monate zu früh für die vermutete Geburtstagfeier.
Können denn Medaillons denn nicht auch ein anderes Ausgabedatum wie Neujahr gehabt haben?
Wurden alle Medaillons zu Neujahr ausgegeben oder auch zu anderen Terminen?
a) Die Ämteraufzählung (COS VI, TRP XV) trifft doch sowohl auf den 1.1.190 wie auch noch auf den 31.8.190 zu.
b) Bei Commodus gibt es Medaillons mit TRP X IMP VII und TRP X IMP VI:
IMP VII - Victoria
IMP VI - Salus
curtislclay hat geschrieben:Zweitens, man muss mir erst beweisen dass, wie Kaiser-Raiss annimmt, die Römer regelmässig ihre runden Geburtstage am Anfang anstatt am Ende des betreffenden Jahres feierten.
Zum Thema Jahreszählung hatte ich schon mal einen Beitrag betr. "runden Geburtstag" einer Stadt gepostet:
http://www.numismatikforum.de/viewtopic ... er#p383982
Was für Städte galt, dürfte sicherlich auch für Menschen gelten.
Shanxi hat ja schon etwas dazu gepostet.
Vielleicht liegt das Problem darin, dass wir heutzutage anders denken (und rechnen) wie damals die Römer?
Ein Beispiel: Herr X ist am 20.7.1950 geboren. 1960 feiert er den 10. Geburtstag, doch tatsächlich hat er seinen 11. Geburtstag (sein 1. Geburtstag ist doch der Tag, wo er geboren wurde, nicht der 20.7.1951). Korrekterweise müssen die Gratulanten am 20.7.1960 also sagen: "Glückwunsch zum 11. Geburtstag!". Macht aber keiner :wink:

Gruß
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Re: Historisch interessante Münzen

Beitrag von Xanthos » Mo 03.06.13 09:32

Invictus hat geschrieben:Korrekterweise müssen die Gratulanten am 20.7.1960 also sagen: "Glückwunsch zum 11. Geburtstag!". Macht aber keiner :wink:
Nicht wenn man Geburtstage als Jubiläen anschaut. In diesem Fall zählt der Tag, an dem man effektiv geboren wurde, nicht dazu. Wikipedia schreibt dazu: "Mit dem ersten Geburtstag ist der erste Jahrestag der Geburt gemeint."

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Re: Historisch interessante Münzen

Beitrag von Pscipio » Mo 03.06.13 13:33

Richtig, es sind Jubiläen, und ausserdem zählt man ja das Alter - am 1. Geburtstag (dem 1. Jahrestag zur Erinnerung an die Geburt) hat man das 1. Lebensjahr vollendet. Man gratuliert ja nicht zum "Beginn des 2. Lebensjahres".
Nata vimpi curmi da.

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Re: Historisch interessante Münzen

Beitrag von curtislclay » Mo 03.06.13 17:17

Im 2. Jahrhundert wurde für jedes Neujahr eine Ausgabe von Assen vorbereitet, ab Hadrian wurden diese Neujahrsasse zumeist auch von Bronzemedaillons begleitet. Siehe meinen Aufsatz über Medaillons in den Akten des internationalen numismatischen Kongresses in New York und Washington DC, 1973, und meine Besprechung von Woytek über Traianus im Num. Chron. 2012, hier:

http://RoyalNumismaticSociety.org/NC_Of ... e_Clay.pdf

Zu anderen Jahreszeiten wurden selbstverständlich auch Asse geprägt, Medaillons aber nur ausnahmsweise.
Im 2. Jh. waren fast sämtliche Bronzemedaillons Neujahrsausgaben.

Invictus, wie soll man an ein Medaillon von Commodus als TR P X und IMP VI glauben, wenn IMP VII ja bekanntlich bereits im Laufe von der vorhergehenden TR P VIIII auf den Münzen erschien? Eine Münze mit TR P X IMP VI ist unmöglich und muss verlesen sein. Mionnets SALVS-Medaillon von Commodus fehlt bei Gnecchi, doch publiziert Kaiser-Raiss, S. 118 Nr. 68+, Taf. 11.1, ein korrodiertes Exemplar, auf dem sie selbstverständlich TR P X IMP VII, nicht IMP VI liest.

Ein weiterer Punkt gegen eine auf den Münzen verewigte Geburtstagsfeier von Commodus im J. 190: dass die Geburtstage der Kaiser gefeiert wurden, wissen wir sehr wohl aus den literarischen Quellen, auf Münzen haben diese Geburtstagsfeiern aber soweit ich weiss sonst fast keine Spuren hinterlassen. Geburtstagstypen fehlen auf den Münzen von den meisten anderen Kaisern, die während ihrer Regierungszeit einen oder mehrere runde Geburtstage gefeiert haben.

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Re: Historisch interessante Münzen

Beitrag von Invictus » Di 04.06.13 06:40

Besten Dank für deine Erläuterungen und die Hinweise zu den beiden Aufsätzen, Curtis.

Mit der 6. Akklamation stimmt natürlich, da hätte ich auch selbst drauf kommen können :oops: (183 AD)

Gruß
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Re: Historisch interessante Münzen

Beitrag von Invictus » Di 04.06.13 16:59

curtislclay hat geschrieben:...dass die Geburtstage der Kaiser gefeiert wurden, wissen wir sehr wohl aus den literarischen Quellen, auf Münzen haben diese Geburtstagsfeiern aber soweit ich weiss sonst fast keine Spuren hinterlassen. Geburtstagstypen fehlen auf den Münzen von den meisten anderen Kaisern, die während ihrer Regierungszeit einen oder mehrere runde Geburtstage gefeiert haben.
Hallo Curtis,

sind die vielen Geniusmotive (etwa Commodus RIC 227, Nero RIC 86/87 oder die Genio-Augusti-Folles der Tetrarchie) nicht als Geburtstagstypen anzusehen? Eigentlich wurde dem Genius Augusti doch nur am Geburtstag des Pater Patriae gehuldigt und sein Auftreten auf Münzen stünde somit mit diesem Tag in Verbindung.

Gruß
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Re: Historisch interessante Münzen

Beitrag von curtislclay » Mi 05.06.13 17:25

Die GENIO AVGVSTI-Typen werden in der Tat nicht als Geburtstagstypen angesehen, z.B. Mattingly über Nero, BMC S. clxxx.

Strack, Traian, S. 176: "Der Genius ipsius oder der Genius Augusti aber tritt in den Arvalakten bei allen nur möglichen Ereignissen, die auf den Princeps Bezug haben, in Erscheinung; er ist die Form, unter welcher dem lebenden Herrscher im Staatskult allein göttliche Verehrung zukam. Wer könnte also mit unserer Genius-Prägung von Traian einen gesicherten Inhalt verbinden, soweit ein solcher überhaupt beabsichtet war?"

Haben denn unsere Vorgänger alle die von dir vorgeschlagene Deutung als Geburtstagstyp einfach übersehen?

Constantinus als Caesar und Maximianus als Augustus zum 2. Mal haben kleine Bronzemünzen mit der Legende PLVR NATAL FEL oder MVLT NATAL FEL im Kranz geprägt, aber nach Sutherland, RIC VI, S. 13, beziehen sich diese Typen wahrscheinlich nicht auf Constantins Geburtstag, sondern auf sein natalis imperii, den Jahrestag seiner Erhebung in York am 25. Juli 306.

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Re: Historisch interessante Münzen

Beitrag von Invictus » So 09.06.13 11:25

curtislclay hat geschrieben:Haben denn unsere Vorgänger alle die von dir vorgeschlagene Deutung als Geburtstagstyp einfach übersehen?
Ich weiß nicht, ob sie das übersehen haben. Ich halte die Auslegung als Geburtstagsausgabe aber für plausibel und nachvollziehbar. Zumal bspw. Hadrain alle Spiele ihm zu Ehren verbot bis auf jene zu seinem Geburtstag (Capitolinus). Das unterstreicht die Bedeutung der Kaisergeburtstage.

Gruß
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Beitrag von Peter43 » Sa 13.07.13 20:49

Lucius Aurelius Gallus

Liebe Freunde von Nikopolis!

Bekanntlich war Aurelius Gallus Statthalter in Moesia inferior unter den Severern. Unter ihm wurden Münzen geprägt für Septimius Severus, Julia Domna, Caracalla als Augustus, Plautilla (ausschließlich von Gallus) und Geta als Caesar, sowohl in Nikopolis als auch in Marcianopolis.

Üblicherweise sind seine Münzen signiert mit VΠ AVP ΓAΛΛOV oder VΠA AVP ΓAΛΛOV oder ähnlich. Dabei ist VΠ bzw. VΠA die Abkürzung von VΠATEVONTOC, dem Genitiv von VΠATEVΩN, was übersetzt heißt "als consularischer Legat dienend". VΠATEVONTOC selbst ist ein Genitivus absolutus und heißt "(diese Münze wurde geprägt) als er consularischer Legat war".

Nun gibt es in Nikopolis (nur dort!) ganz seltene Münzen, bei denen das A von VΠA durch einen Punkt vom VΠ getrennt ist. Pick schreibt dazu in Anmerkung 4, S. 331: Auf einigen Münzen ist vielleicht ein hinter VΠ stehendes A oder Λ als Abkürzung des Vornamens anzusehen.
Und in der Anmerkung zu n.1536: Auf der Rs. sind die Punkte bei VΠ.A.AVP.ΓAΛΛOV sicher; ob der Buchstabe hinter VΠ ein A oder Λ sein soll, ist zweifelhaft; jedenfalls aber lassen die Punkte die Annahme möglich erscheinen, dass hier der Vorname des Aurelius Gallus, Aulus oder Lucius, angegeben wäre. Demnach könnte es auch bei denjenigen Aufschriften, wo VΠA ohne Punkte steht, zweifelhaft sein, ob VΠA oder VΠ A zu lesen ist.

Arthur Stein, Die Legaten von Moesien, Budapest 1940, schreibt: L. Aurelius Gallus, zwischen 202 und 203, Sohn des gleichnamigen Consuls im J. 174, war Consul ordinarius im J. 198 mit P. Martius Saturninus....Als Legat von Moesia inferior ist er bezeugt durch Inschriften von Nikopolis, Ehrungen der Kaiser Septimius Severus und seiner Söhne sowie der Kaiserin Domna durch die Stadt υπατευοντος της επαρχεiας Aυρη Γαλλου πρεσβ. Cεββ. αντιστρατηγoυ.

Nun habe ich eine Münze in meine Sammlung aufnehmen können, die die Entscheidung für Λ und damit Lucius erleichtert:

Moesia inferior, Nikopolis ad Istrum, Septimius Severus, 193-211
AE 27, 12.2g
geprägt unter dem Statthalter L. Aurelius Gallus
Av.: AV K Λ CE - CEVHPOC Π
Büste, drapiert und cürassiert, von hinten gesehen, belorbeert, n.r.
Rv.: VΠ.Λ.AVP.ΓAΛΛOV - NIKOΠOΛEITΩN. / ΠPOC ICTP
Tyche in langem Gewand und Mantel, n.l. stehend, hält im li. Arm Cornucopiae und in der
ausgestreckten Rechten Ruder, das auf einem Globus steht.
Ref.: a) nicht in AMNG:
cf. AMNG I/1, 1318
b). nicht in Varbanov (engl.)
c) Hristova/Hoeft/Jekov (2012) 8.14.38.8 corr. (schreibt VΠ AVP, stempelgleich, sogar
mit demselben Stempelbruch auf der Vs.!)
nicht häufig, S+, dunkelgrüne Patina

Auf der Rs. ist nicht nur das Λ durch einen Punkt von VΠ getrennt, sondern man sieht deutlich, daß alle A ausnahmslos einen kleinen Querstrich haben, während dieser bei den Λ fehlt! Dies kann kein Zufall oder der Laune des Stempelschneiders zu verdanken sein, sondern ist wohlüberlegt und klar geschrieben.

Deshalb werde ich jetzt immer schreiben: L. Aurelius Gallus.

Mit freundlichem Gruß
Jochen
Dateianhänge
nikopolis_sept_severus_HrHJ(2012)8.14.38.8corr.JPG
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Re: Historisch interessante Münzen

Beitrag von Invictus » Di 10.12.13 12:06

SENATVS CONSVLTO - auf Beschluss des Senats

Eine sehr interessante Abhandlung von K. Kraft zur Frage, ob das SC der Ae-Münzen denn tatsächlich auf ein Prägerrecht des römischen Senats schliessen lässt:

http://www.bngev.de/wp-content/uploads/ ... nd-XII.pdf
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Re: Historisch interessante Münzen

Beitrag von Peter43 » Di 08.04.14 16:21

Caecilius Servilianus, Statthalter von Thrakien zur Zeit des Commodus

Vor kurzem habe ich eine Münze des Commodus aus Nikopolis ad Istrum für meine Sammlung bekommen, die die längste Namensform des Servilianus aufweist, die mir je untergekommen ist:

KAIKILEI CERBILEIANOV

Dies gibt mir den Anlaß, etwas über den Statthalter Caecilius Servilianus zu schreiben.

Zunächst die Münze:
Moesia inferior, Nikopolis ad Istrum, Commodus 177-192
AE 29, 11.97g
geprägt unter dem Statthalter Caecilius Servilianus
Av.: AV - T KAI MAR AVRH - KOMODOC
belorbeerter Kopf n.r.
Rv.: HGEM - KAIKILEI CE - RBILEIANOV NEIKOPO PROC ICT
Hygieia in langem Gewand und Mantel n.r. stehend, füttert Schlange im re. Arm aus
Patera in der li. Hand, und Asklepios in Himation n.l. stehend stützt sich mit der Rechten
auf den Schlangenstab und hält die Linke mit Gewandbausch vor den Leib.
Ref.: a) nicht in AMNG
b) nicht in Varbanov (engl.)
c) nicht in Hristova/Hoeft/Jekov (2013):
cf. No. 8.10.21.3 (nur für den Typ)
sehr selten, fast SS, dunkelgrüne Patina

Servilianus war als Statthalter Hegemon, das bedeutet, er war zu dieser Zeit noch nicht Consul gewesen. Sonst hätte er den Titel HVPATEVWN, lat. legatus Augusti pro praetore, getragen.

Bis zur Zeit des Septimius Severus war die Provinz Thrakien noch nicht geteilt und Moesien keine eigene Provinz. So gibt es von Servilianus signierte Münzen für mehrere thrakische Städte. Dabei kommen folgende Namensformen vor:

Anchialos:
- KAI CEROVILIANOV
Hadrianopolis:
- KAIK CEROVILIANOV (coll. Petrus Ermsley)
Nikopolis ad Istrum:
- KAI CERBIL
- KAIK CEBIL (Legendenfehler?)
- KAIK CERBEILI
- KAIK CERBEILIAN
- KAIK CERBIL
- KAIK CERBILEI
- KAIK CEROBEIL (Varbanov, korrekt gelesen?)
- KAIK CEROVBEIL (Varbanov)
- KAIK CEROVEIL (diese Form ist interessant, weil hier das lateinische V nicht wie üblich als
B wiedergegeben wird, sondern als OV, wie in den anderen Städten. Oder mit anderen
Worten: das B kommt nur in Nikopolis vor. Deshalb ist das CEROVBEIL bei Varbanov auch
fragwürdig, zumindestens ein Legendenfehler.
- KAIKI CEBEILIA (Legendenfehler)
- KAIKI CERBEI
- KAIKI CERBEIL
- KAIKI CERBEILEI
- KAIKI CERBEILI
- KAIKI CERBEILIA
- KAIKI CERBEILIAN
- KAIKI CERBEILEIANOV
- KAIKI CERBILEI
- KAIKI CERBILEIANO
- KAIKI CERBILEIANOV
- KAIKILEI CERBILEIAN
- KAIKILEI CERBILEIANO
- KAIKILEI CERBILEIANOV (die bisher längste Namensform)
- KAIKILI CERBEILIA
- KAIKILI CERBEILIAN
Pautalia:
- KAI CEROVEILIANOV
Philippopolis:
- KAI CEROVEILIANOV
Topiros:
- KAIKI CERBEILI (Wildwinds)

Nikopolis ist die Stadt mit den meisten unterschiedlichen Namensformen. Warum, das weiß niemand. Auf diesen Münzen wurde sein Gentilname stets abgekürzt als KAIKI. So gab es unter den früheren Wissenschaftlern zunächst Zweifel, ob sein Name Caeci(lius) oder Caeci(na) war. Erst als in Philippopolis eine Statue zu Ehren des Commodus gefunden wurde, auf dem Servilianus erwähnt wird, konnte das Problem gelöst werden. Es fand sich der Name [...]OV - SEROV[E]ILILIANOV (sic!), was mit dem Genitiv OV nur auf Caecilius paßt. Heute gibt es aber 2 Münztypen, auf denen die erweiterte Form KAIKILI oder KAIKILEI, wie auf meiner Münze, vorkommt, sodaß der Name auch allein numismatisch entschieden werden kann.

Arthur Stein datiert Servilianus noch vor Caecilius Maternus und schreibt: "Unter Kommodus; vielleicht i. J. 186". Heute wissen wir es besser: Caecilius Servilianus war nach der Münzikonographie mit großer Wahrscheinlichkeit erst nach Caecilius Maternus Statthalter, also nicht vor 187 (Marietta Horster). Die in Philippopolis gefunden Statue zu Ehren des Commodus mit dem Namen des Servilianus ist leider nicht datiert. Deshalb muß man zu anderen Methoden der Datierung greifen. Am 29. Juni 196 war ein Mann dieses Namens curator operum publicorum. Eck hat ihn auch als Proconsul von Asia identifiziert, der als Q. Caecilius Secundus Servilianus auf einer Inschrift aus Magnesia ad Maeandrum vorkommt. Der Proconsulat datiert in das Jahr 208/9. Aber ob auch hier der übliche 15 Jahre Zeitraum zwischen der Amtszeit und dem Proconsulat gilt, ist nicht sicher, weil viele Statthalter Thrakiens gar kein Consulat innehatten. Deshalb ist die genaueste Datierung, die wir heute vornehmen können "187/8 - 192 (wahrscheinlich nicht vor 190)" (Marietta Horster). Damit ist Servilianus der letzte Statthalter unter Commodus.

Referenzen:
- AMNG
- Arthur Stein, Römische Reichsbeamte der Provinz Thracia, Sarajevo 1920
- Marietta Horster, Statthalter von Thrakien unter Commodus, in "Zeitschrift für Papyrologie
und Epigraphik, Band 147, 2004, S.247-258 (über Subito)
- Hristova/Hoeft/Jekov Nikopolis (2013)

Mit freundlichem Gruß
Dateianhänge
nikopolis_commodus_HrHJ(2013)8.10.21.3cf.jpg
Zuletzt geändert von Peter43 am Fr 13.12.19 22:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Historisch interessante Münzen

Beitrag von Peter43 » Mo 19.12.16 18:52

Nach langer Zeit möchte ich mal wieder einen Artikel im Thread über historisch interessante Münzen schreiben.

Die Artemis Rospigliosi

(1) Die Münze
Moesia inferior, Nikopolis ad Istrum, Macrinus, 217-218
AE 27, 11.22g, 26.73mm, 210°
geprägt unter dem Statthalter Statius Longinus
Av.: AVT K M OPEL CEV - MAKRINOC
Belorbeerter Kopf n.r.
Rv.: VP CTA LONGINOV NI[KOPOLI]TWN PROC / I
Artemis in kurzem Jagdkleid und mit Jagdstiefeln n.l. eilend, den Kopf n.r. gewendet, hält den
Bogen in der li. Armbeuge und zieht mit der re. Hand Pfeil aus dem Köcher über der re.
Schulter.
Ref.: a) AMNG I/1, 1741 (2 Ex., München, im Handel)
b) Varbanov (engl.) 3438
c) Hristova/Hoeft/Jekov (2015) No. 8.23.13.5 (stempelgleich)
nicht häufig, S+, glänzende, grüne Patina

(2) Das typische an dieser Abbildung der Artemis ist, daß sie ihren Kopf entgegen der Laufrichtung nach hinten gewendet hat, was sehr ungewöhnlich ist. Pat Lawrence hat dazu geschrieben: "Nach Stellung und Faltengebung ist dies der Typ der Artemis Rospigliosi, wie sie z.B. im Louvre in Paris steht: Dabei handelt es sich um eine römische Marmorkopie des 1.-2. Jahrhunderts nach einem griechichen Original. In Frage kommt da eine Statuengruppe, die Pausanias erwähnt (Reisen, I, 25, 2) und die die Gigantomachia repräsentiert." Er schreibt: "An der Südmauer (der Akropolis) hat Attalos den Kampf der Giganten, die einst in Thrakien und auf der Halbinsel Pallene wohnte, ... aufgestellt." In ihr lebt noch der Stil des Timotheos, der zusammen mit Bryaxis, Skopas und Leochares am Bau des Mausoleums von Halikarnossos beteiligt war.

Diese Plastik befand sich früher in der Borghese Sammlung in Rom, die unter Kardinal Scipio Borghese (1577-1633) als "die Königin unter den privaten Kunstsammlungen der Welt" galt. Sie stand im Casino dell' Aurora der Villa des Palazzo Rospigliosi auf dem Quirinal. 1807 mußte Camillo Filippo Ludovico Borghese unter dem Druck seines neuen Schwagers Napoleon Bonaparte große Teile der Sammlung unter Marktpreis an den französischen Staat verkaufen. Das kommt uns etwas bekannt vor. Ja, Kunstraub gab es schon immer! Insgesamt hat es sich dabei um 344 Antiquitäten gehandelt (154 Statuen, 160 Büsten, 170 Bas-Reliefs, 30 Säulen und zahlreiche Vasen)

Hinzugefügt habe ich ein Bild der Artemis Rospigliosi aus dem Louvre.

Mit freundlichem Gruß
Dateianhänge
nikopolis_macrinus_HrHJ(2015)8.23.13.5.jpg
Artemis_Rospigliosi_Louvre.jpg
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Re: Historisch interessante Münzen

Beitrag von Peter43 » Di 03.01.17 12:48

Die Münze, die Caesar tötete

(1) Die Münze:
Gaius Iulius Caesar, 13.6.100-15.3.44 v.Chr., gens Iulia
AR - Denar, 3.83g, 19.7mm, 90°
Rom, Febr.-März 44 v.Chr., Münzmeister P. Sepullius Macer
Av.: CAESAR - DICT PERPETVO (von re. oben im Uhrzeigersinn)
Kopf des Caesars, verschleiert und bekränzt, n.r.
Rv.: Venus Victrix mit entblößter li. Brust n.l. stehend, hält in der vorgestreckten
Rechten Victoria mit erhobenem Kranz und stützt sich mit der erhobenen Linken
auf langes Szepter, an dem unten ein Schild lehnt.
Ref.: Crawford 480/13; Sydenham 1074; RSC I Julius Caesar 39; BMCRR I Rome
4173; SRCV I 1414; Vagi 56; Sear CRI 107d
SS, Portrait!, Kratzer, etwas getönt, etwas exzentrisch

Anm.: Diese Münze ist für Caesars geplanten Partherkrieg geprägt worden. Dieser Typ ist oft nachlässig geprägt, was zeigt, daß die Münzwerkstätte unter großem Druck arbeitete. Diese Münze ist nicht selten, aber wegen ihrer historischen Bedeutung begehrt.

(2) Ikonographie, historische Bedeutung

Die Rs. ist einfach zu verstehen: Die Julier führten sich auf Aeneas zurück, der ein Sohn der Venus (Aphrodite) von Anchises war. Venus war die Schutzgöttin der gens Iulia und damit auch Caesars. 46 v.Chr. weihte Caesar zusammen mit seinem neu erbauten Forum auch den Tempel der Venus Genetrix ein, der Stammutter seines Geschlechts. Auf dem Denar ist es mit Victoria, Speer und Schild eher die Venus Victrix.

Das Portrait auf der Vs. besticht durch seinen Realismus. Es ist das erstemal, daß auf einer römischen Münze ein lebender Herrscher abgebildet wird. Auch dies nährte den Verdacht, daß Caesar, auch wenn er sich nicht als König ausrufen lassen, sich aber wie ein solcher gerieren würde.

Beim Portrait Caesars fällt auf, daß der Kranz, mit dem Caesar geschmückt ist, auffallend weit über seine Stirn hinausragt. Zudem ist er sehr wulstig und struppig. Dies wurde bisher zu wenig beachtet. Alles spricht dafür, daß es sich hier nicht um einen der üblichen Kränze, sondern um eine corona graminea handelt, eine Gras- oder Belagerungskrone. Sie wurde von der Armee an den Feldherrn verliehen, dem es gelang, sie aus einer Einschließung zu befreien und sie vor der drohenden Vernichtung zu bewahren. Die Krone bestand aus den Blumen und Grasbündeln, die am Ort der Befreiung gepflückt wurden. Sie galt als die höchste aller Ehrenkronen. Plinius (nat. 22, 6) kannte nur 8 Personen mit dieser Auszeichnung:
1. Lucius Siccius Dentatus, Volkstribun 454 v.Chr.
2. Publius Decius Mus, 343 v.Chr. im 1. Samnitenkrieg, der sie sogar von 2 Armeen
erhielt
3. Marcus Calpurnius Flamma, 258 v.Chr.bei Camarina auf Sizilien
4. Quintus Fabius Maximus, nach dem Abzug der Punier aus Italien 203 v.Chr.
(verliehen vom Senat und dem Volk, evtl. postum)
5. Scipio Aemilianus Africanus
6. Gnaeus Petreius Atinas, ein Centurio im Krieg gegen die Kimbern
7. Lucius Cornelius Sulla, im Bundesgenossenkrieg bei Nola, 89 v.Chr., und
8. Quintus Sertorius, 97 v.Chr. als Militärtribun in Spanien unter Titus Didius
Caesar und Augustus bekamen sie vom Senat verliehen!

Den Schleier trägt Caesar als Pontifex maximus auf Lebenszeit.

(3) DICTATOR PERPETVVS

In der Republik wurde ein Diktator bestimmt, wenn der Staat sich in einer Notlage befand. Seine Stellung war immer zeitlich begrenzt, ja manchmal nur zu einer einzigen Aufgabe bestimmt.
Auch bei Caesar war die Diktatorstellung zu Beginn auf 1 Jahr begrenzt und mußte im neuen Jahr erneut ausgerufen werden. Bereits 46 v.Chr. aber hatte sich Caesar zum Diktator auf 10 Jahre ernennen lassen, was aber auch jährlich erneuert werden mußte. So gibt es Münzen mit dem Titel DICT, DICT ITER (= wiederum, zum zweitenmal), DIC TER (zum drittenmal) und DICT QVART.
Nach dem Mißlingen der Königsproklamation verschwand der Titel Dictator von den Denaren und wurde durch IMP ersetzt. Aber bald erschien hinter dem Kopf Caesars ein Stern, eine Mondsichel, oder der Speer der Venus stand auf einem Stern. Dies waren - wie alle begriffen - Zeichen der Göttlichkeit und sollte Caesar weit hoch über alle Römer erheben. Mit dem Gedanken an ein republikanisch verfaßtes Rom unvereinbar.

Der Höhepunkt dieser Reihe ist das hier vorliegende DICT PERPETVO: Jetzt ist der Diktatortitel nicht mehr zeitlich begrenzt, sondern gilt - wie auch sein Amt als Pontifex maximus - auf Lebenszeit, und muß nicht mehr jährlich bestätigt werden. Das war ein eklatanter Verfassungsbruch! Daß er zudem beim Lupercalienfest am 15. Februar 44 v.Chr. in der alten Königstracht auftrat, verstärkte den Verdacht, daß er nach dem Königstum trachtete. Er hatte zwar die Königskrone, die ihm Marcus Antonius angeboten hatte, öffentlich abgelehnt, aber seine Machtbefugnisse waren jetzt auch ohne diesen Titel einem König gleich. Das aber war der verhaßteste Titel der römischen Republik.
Er hatte jetzt eine rote Linie überschritten, was seine republikanischen Gegner nicht mehr tolerieren konnten, sollten sie noch ernst genommen werden. So führte diese Münze unmittelbar zu seiner Ermordung durch die Verschwörer. "Die Münze die Caesar tötete", ist also beileibe keine Übertreibung.

Nur wenige Wochen später, an den Iden des März (15. März) 44 v.Chr. wurde Caesar von 60 Verschwörern unter Führung von Brutus und Cassius erdolcht. Nach Plutarch hatte ein Seher ihn vor den Iden de März gewarnt. Auf dem Weg zum Theater des Pompeius, in dem er ermordet wurde, kam er an dem Seher vorbei und scherzte: "Die Iden des März sind gekommen" um damit zu sagen, daß seine Vorhersage sich nicht erfüllt habe, worauf der Seher antwortete: "Ja, Caesar, aber noch nicht vorbei." Dieses Treffen ist in Shakespeares "Julius Caesar" dramatisch geschildert worden.

(4) Der geplante Partherkrieg

Caesar plante einen Krieg gegen die Parther. Im März 44 v.Chr. wollte er zu einem Feldzug nach Osten aufbrechen. Seine Ermordung verhinderte diesen Plan. Umstritten in der Wissenschaft sind die Ziele, die Caesar damit verbunden haben soll. Die reichen von einer Grenzregulierung, wie sie Mommsen vermutete, bis zur Weltherrschaft eines Alexander des Großen, die Plutarch beschreibt: So sollte Caesar nach der Unterwerfung der Parther durch Hyrkanien am Kaspischen Meer über den Kaukasus das Schwarze Meer umgehen und in das Land der Skythen einfallen, dann Germanien angreifen und schließlich über das Land der Kelten nach Italien zurückkehren. Er hätte danach den in der Antike bekannten Erdkreis erobert und nur die Ufer des Okeanos hätten ihm Grenzen gesetzt. Vielleicht ist Sueton realistischer, der ja direkt an den Quellen saß. Und man kann Erkenntnisse gewinnen aus den Feldzügen des Marcus Antonius und des Augustus, die von seine Plänen gewußt hatten und sie wohl für sich benutzten. Sicher wollte er die Fehler des Crassus, der bei Carrhae unterging, vermeiden, und den parthischen Reitertruppen möglichst ausweichen. Deshalb hält man eine Route über Klein-Armenien am wahrscheinlichsten. Zudem hatte man Hoffnung, daß sich die Städte in Mesopotamien bei kriegerischen Erfolgen Caesars gegen die Parther erheben würden. Er hatte ein Heer von 16 Legionen aufgeboten, eine Riesenstreitmacht, die allein durch ihre schiere Größe den Sieg sichern sollte. Caesar war kein Hazardeur, eher ein vorsichtiger und überlegter Feldherr. Das berühmte "veni, vidi, vici" gab es nicht mehr. Was er tatsächlich vorgehabt hat, ist natürlich spekulativ. Aber vieles spricht dafür, daß es eine Neuordnung des Ostens gewesen sein wird. Und das eher durch die Einrichtung neuer Klientelreiche, als durch die Schaffung neuer römischer Provinzen.
Es ist wahrscheinlich, daß die Verschwörer den Partherkrieg des Caesar fürchteten, weil ein Sieg, den sie für möglich oder gar wahrscheinlich hielten, die Stellung Caesars noch mehr verstärkt und ihn praktisch unangreifbar gemacht hätte.

(5) Literatur:

- Appian
- Cassius Dio
- Livius
- Plutarch
- Sueton

- Shakespeare
- Mommsen
- Jürgen Malitz, Caesars Partherkrieg, Historia 33, 1984, S. 21-59
- Andreas Alföldi, Der Denar des P. Sepvllivs Macer mit CAESAR IMP - *,
Schweizer Münzblätter, Band (Jahr): 13-17 (1963-1967), Heft 61, S. 4-17
- Wikipedia

Mit freundlichem Gruß
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beachcomber
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Re: Historisch interessante Münzen

Beitrag von beachcomber » Di 03.01.17 16:59

klasse münze und ein ebensolcher beitrag! :)
grüsse
frank

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