Italienische Telefontoken

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Erdnussbier
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Italienische Telefontoken

Beitrag von Erdnussbier » Sa 13.12.25 20:47

Hallo!

Nachdem ich aus erster Hand erfahren habe, dass man so oft italiensiche Telefontoken der 70er in Münzlots findet weil die aufgrund von Kleingeldknappheit als Scheidemünze damals im Zahlungsverkehr zirkulierten habe ich mir die, welche bei mir angeschwemmt wurden immer mal zurückgehalten. Dann habe ich durch Zufall auf ebay ein Lot mit 35 Token gesehen und für einen ganzen Euro ersteigert.

Jetzt habe ich noch ein paar doppelte (denn auch die kann man Sammeln!)
Wenn jemand die auch sammelt und tauschen möchte habe ich hier 8 Stück abzugeben + einen anscheinend moldawischen Telefontoken RM = Republik Moldawien).
PXL_20251213_175707772(1).jpg
PXL_20251213_180336657.jpg
PXL_20251213_180341195.jpg
IPM Juli 1976 + Januar 1977
GMM März 1976 + Juli 1976 + Januar 1979
ESM Januar 1975 + November 1975 + Februar 1976

Grüße Erdnussbier
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Re: Italienische Telefontoken

Beitrag von Lackland » Sa 13.12.25 22:37

Erdnussbier hat geschrieben:
Sa 13.12.25 20:47
Hallo!

Nachdem ich aus erster Hand erfahren habe, dass man so oft italiensiche Telefontoken der 70er in Münzlots findet weil die aufgrund von Kleingeldknappheit als Scheidemünze damals im Zahlungsverkehr zirkulierten…
Ich war Ende der 70er Jahre oft in Italien und kann somit aus eigener Erfahrung sagen, dass die Telefon-Gettone NICHT als Scheidemünze zirkulierten. Es gab zwar einen Kleingeldmangel, aber eher im Bereich von 10 bis 20 Lire. Fehlendes Kleingeld wurde fast immer mit Bonbons (!) ausgeglichen.
Da man allerdings an öffentlichen Fernsprechern ausschließlich mit Gettone telefonieren konnte, hatte JEDER Einzelhändler eine größere Anzahl Gettone parat.

Viele Grüße
Lackland
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Re: Italienische Telefontoken

Beitrag von Numis-Student » Sa 13.12.25 23:45

Erdnussbier hat geschrieben:
Sa 13.12.25 20:47
einen anscheinend moldawischen Telefontoken RM = Republik Moldawien).
Grüße Erdnussbier
Guten Abend Sir Nuss !

Die italienischen werde ich sicher nie nach Monaten und Herstellern komplett sammeln.
Da reicht es mir, in der Sammlung je einen der drei (?) Hersteller zu haben, ausserdem habe ich ja noch die (gut gefüllte) Spezial-"Geldbörse"...

Aber den moldawischen finde ich lustig, den würde ich gern in meiner Sammlung integrieren. Da müssen wir dann mal verhandeln ;-)

MR
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)

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Re: Italienische Telefontoken

Beitrag von Lutz12 » So 14.12.25 00:04

Lackland hat geschrieben:
Sa 13.12.25 22:37

Ich war Ende der 70er Jahre oft in Italien und kann somit aus eigener Erfahrung sagen, dass die Telefon-Gettone NICHT als Scheidemünze zirkulierten.
Das habe ich anders erlebt. Ich war ca. 1993 das erste mal in Italien (Toscana in den Bergen). Im dörflichen Bereich war ich auf der Fahrt zur Unterkunft regelmäßig in "Tante-Emma-Läden" und dort habe ich mehrfach Telefon-Token als Wechselgeld erhalten (ich glaube als Ersatz für 20 Lire). Was meine Mitreisenden verwirrte, hat mich als Münzensammler natürlich erfreut :-).
Gruß Lutz
"Wenn Sie glauben, mich verstanden zu haben, dann habe ich mich falsch ausgedrückt" ( Alan Greenspan)

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Re: Italienische Telefontoken

Beitrag von Erdnussbier » So 14.12.25 13:49

Lackland hat geschrieben:
Sa 13.12.25 22:37
Ich war Ende der 70er Jahre oft in Italien und kann somit aus eigener Erfahrung sagen, dass die Telefon-Gettone NICHT als Scheidemünze zirkulierten. Es gab zwar einen Kleingeldmangel, aber eher im Bereich von 10 bis 20 Lire. Fehlendes Kleingeld wurde fast immer mit Bonbons (!) ausgeglichen.
Da man allerdings an öffentlichen Fernsprechern ausschließlich mit Gettone telefonieren konnte, hatte JEDER Einzelhändler eine größere Anzahl Gettone parat.
Hallo Lackland!

Natürlich danke für diese Ergänzung.
Das mit Bonbons (oder Kugelschreiber) als Wechselgeld habe ich schon aus anderen der Ländern der Welt gehört.
Auch interessant!
Meine "Quelle" (Sammler aus dem Verein der früher ab und zu mal dort Urlaub gemacht hat) sollte jetzt keinen Grund haben Falschinformationen zu verbreiten, aber manchmal spielt einem das Gedächtnis Streiche. Aber wenn Lutz dass wenn auch für einen anderen Zeitrahmen bestätigt kann ich mir vorstellen, dass es vielleicht regional unterschiedlich war?

Ich muss noch ein paar Italiener ausquetschen :D

Grüße Erdnussbier
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Re: Italienische Telefontoken

Beitrag von Erdnussbier » So 14.12.25 13:53

Numis-Student hat geschrieben:
Sa 13.12.25 23:45
einen der drei (?) Hersteller
Es gibt zumindest noch einen vierten (UT) den ich in der Sammlung hab, nur nicht doppelt.
Numis-Student hat geschrieben:
Sa 13.12.25 23:45
Aber den moldawischen finde ich lustig, den würde ich gern in meiner Sammlung integrieren. Da müssen wir dann mal verhandeln ;-)
So sei es.
Ich schreibe dir.

Grüße die Nuss
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Re: Italienische Telefontoken

Beitrag von Lackland » So 14.12.25 15:15

Hallo Nuss,

ich bin sehr gespannt auf Deine Recherche-Ergebnisse!

Zur Zeit in der ich öfters in Italien war, hatten die Gettone garantiert noch eine höhere Bedeutung im täglichen Leben. In den 90ern dagegen waren ja bereits Handys allgegenwärtig und zusätzlich sank die Zahlkraft der Lira.

Viele Grüße

Lackland
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Re: Italienische Telefontoken

Beitrag von antoninus1 » Mo 15.12.25 10:19

Ich war Ende der 70er zum Skikurs mit der Schule in Südtirol. Da haben wir auch diese Gettoni als Wechselgeld bekommen. Uns hat´s genervt, weil wir ja nichts zu Telefonieren hatten :)
Es gab auch diese privaten 100(?) Lire "Geldscheine". Die fand ich interessant, habe mir aber leider keinen aufgehoben.
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Erdnussbier (Mo 15.12.25 10:24)
Gruß,
antoninus1

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Re: Italienische Telefontoken

Beitrag von Afrasi » Sa 20.12.25 14:14

Ich erinnere mich an Miniassegni zu 100 und 500 Lire, die aber teilweise wie Putzlappen aussahen, die dringend weggeworfen werden müssten. Telefon-Gettone und Bonbons gabe es ebenfalls reichlich, Kugelschreiber habe ch nicht bekommen, die sind neu für mich. Aber gelegentlich gab es auch mal Streichhölzer.
Kugelschreiber ("Bics") gab es in Mali und Burkina Faso oft als Kleingeld.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Afrasi für den Beitrag:
Chippi (Sa 20.12.25 15:23)
Ich könnte mich über Vieles aufregen, aber zum Glück bin ich nicht verpflichtet dazu. :-)

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Re: Italienische Telefontoken

Beitrag von Erdnussbier » Sa 20.12.25 16:28

Hallo Afrasi!

Danke für die Bestätigung.
Ja Kugelschreiber meinte ich auch nicht für Italien.
Das habe ich bisher von Urlaubern aus Simbabwe gehört (zusätzlich zu Bonbons).

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Re: Italienische Telefontoken

Beitrag von Afrasi » So 21.12.25 10:36

Ich war in Zimbabwe als es noch Münzen von 1 Cent bis zu einem Zim-Dollar gab. Das waren goldene Zeiten, bevor die Frau vom Chef das Land ausplünderte.
Ich könnte mich über Vieles aufregen, aber zum Glück bin ich nicht verpflichtet dazu. :-)

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