Tausch von Preußengroschenprägungen des Jahrgangs 1658 gegen gleichwertige Stücke, wahlweise aus den Jahren 1651; 1652; 1653; 1654; 1660 oder 1661!
Das Fürstentum Halberstadt fiel im Ergebnis des Westfälischen Friedens im Jahre 1650 an Brandenburg-Preußen. Schon im folgenden Jahr begann in Halberstadt eine kurfürstlich brandenburgische Münzstätte mit dem Ausstoß von Scheidemünzen zu 1 guten Groschen nach obersächsischem Typus. Demnach sind Groschen von 1651 - 1661 in Halberstadt geprägt worden. Das Münzbild der Groschen war unverwechselbar und einmalig für brandenburgische Groschen. Die Aversseite zeigt das geharnischte Brustbild des Grossen Kurfürsten. Auf der Reversseite befindet sich eine Kartusche mit dem freistehenden Kurzepter darin. Der Münzfuß war 120 Groschen aus der 7lötigen Mark (=438/1000 fein). Für einen Groschen ergibt sich daraus ein Silbergehalt von 0.853g. Es waren also Landmünzen, die nicht der Reichsmünzordnung entsprachen.
Biete zwei Groschen des Großen Kurfürsten
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