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- So 21.12.25 12:43
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Re: Alte Marken und Zeichen und Ihr Hintergrund - Nürnberger Einlassmarke, 16. Jhdt.
Von Nürnberg sind eine Vielzahl von Marken und Zeichen erhalten geblieben, da diese bereits sehr früh gesammelt wurden, als Sie andernorts noch als numismatische Paria galten. So wurden bereits in der 9. Sitzung 1883 (ein Jahr nach der Gründung) des Vereins für Münzkunde Nürnberg von einem Bernhard ...
- Di 23.12.25 23:13
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Re: Eure Münze des Jahres 2025 - Mittelalter
Da brauche ich auch nicht lange zu überlegen, es handelt sich um die Ag-Marke eines Mitglieds der Fleischhauergaffel in Köln aus der Slg. des Archäologen Lückger, die aus dem 15. Jhdt. stammen soll und vermutlich die einzige Ihrer Art ist: K1.jpg K2.jpg Ich habe Sie ausführlicher in diesem Forum bes...
- Do 25.12.25 07:14
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Re: Eure Münze des Jahres 2025 - Mittelalter
Meine Mittelaltermünze des Jahres ist meine aktuell älteste 'deutsche' Münze => ein Pfennig aus Speyer unter Otto I.(DBG#825):
VS: Kirchengebäude mit Kreuz, +SRPIAEI CIVITS
RS: Kreuz mit je einer Kugel in den Winkeln, OTTO RPEAIVCI
VS: Kirchengebäude mit Kreuz, +SRPIAEI CIVITS
RS: Kreuz mit je einer Kugel in den Winkeln, OTTO RPEAIVCI
- Do 25.12.25 12:25
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Re: Eure Münze des Jahres 2025 - Mittelalter
Reichsmünze Donauwörth, Heinrich VI. und Constanze 1190-1197, Pfennig, 0,76 gr.; KM 2664
- Di 30.12.25 19:29
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Re: Alte Marken und Zeichen und Ihr Hintergrund - Nürnberger Feuerlöschzeichen
Neben Kriegen, Seuchen, Missernten waren Brände eine er großen Gefahren für die spätmittelalterlichen/neuzeitlichen Städte. An anderer Stelle hatte ich in diesem Forum bereits Zeichen vorgestellt, die einerseits der Kontrolle der zur Hilfeleistung bei Bränden verpflichteten Bürger, andererseits zu d...
- Sa 10.01.26 13:41
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Re: Alte Marken und Zeichen und Ihr Hintergrund - Präsenzzeichen Ungeld-/Losungsamt
Eine wichtige Einnahmequelle altdeutscher Städte war das sog. Ungeld , eine seit dem 13. Jahrhundert erhobene Verbrauchssteuer. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang die Anmerkung in dem entsprechenden Wikipedia-Artikel, dass das „un“ auch verstärkend gebraucht wurde („Unmenge“). Die Städte h...
- So 11.01.26 20:11
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Überraschende Einsichten in spätmittelalterlichen Stundenbüchern
Allen einen herzlichen Gruß, manche Pflichtbeschäftigungen haben auch ihre guten Seiten. In einem Seminar (Kunstgeschichte) sollte ich mir ein Thema aussuchen und war überfordert, denn die meisten Künstler und ihre Darstellungen haben mir nichts gesagt. Am Ende war fast nichts mehr übrig und ich ent...
- Di 13.01.26 19:07
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Re: Alte Marken und Zeichen und Ihr Hintergrund - Präsenzmarke St. Aubain, Namur
Es muss nicht immer eine spektakuläre Marke sein, wie z.B. ein Nürnberger Torzeichen. Auch die unscheinbaren Marken können überaus interessante Geschichtszeugen sein, wie dieses bleierne Präsenzzeichen des Domkapitels St. Aubain in Namur aus dem 17. Jahrhundert, welches ich vor Kurzem aus dem Handel...
- Mi 14.01.26 19:36
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Bestimmung einer sehr stark korrodierten Kupfermünze - stadtgeschichtlich sehr bedeutsam
Hallo, ich hatte mich bereits am 21.12.2025 mit einer ähnlichen Bitte (siehe unten) erfolgreich an das Forum gewandt.Die Experten haben in absolut beeindruckender Geschwindigkeit die Münze richtig zugeordnet und bestimmt. Nach der nun vollständigen Durchsicht des Nachlasses des bekannten Goslarer He...
- Mi 14.01.26 21:12
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Re: Bestimmung einer sehr stark korrodierten Kupfermünze - stadtgeschichtlich sehr bedeutsam
Also ich bin mir auch in diesem Fall ziemlich sicher, dass es sich um eine römische Münze handelt. Vielleicht ein Knopf? Wie sieht die Rückseite aus? Aber ich kann ehrlich gesagt auch nicht verstehen, welche Bedeutung der Fund einer römischen Münze im Stadtgebiet von Goslar haben soll. Eine einzelne...
- Mi 14.01.26 21:44
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Re: Bestimmung einer sehr stark korrodierten Kupfermünze - stadtgeschichtlich sehr bedeutsam
Der erste Satz ist für mich im Gesamtkontext mißverständlich "Also ich bin mir auch in diesem Fall ziemlich sicher, dass es sich um eine römische Münze handelt." Wurde dort das Wort "nicht" vergessen ? Die ersten beiden Bilder zeigen die "Vorderseite" und die nächsten zwei Bilder die "Rückseite". St...
- Mi 14.01.26 22:14
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Re: Bestimmung einer sehr stark korrodierten Kupfermünze - stadtgeschichtlich sehr bedeutsam
Ja, da habe ich zuviel am Text rumgefeilt. Das ist keine römische Münze. Was soll denn eine villa romana sein? Natürlich haben auf dem Gebiet des heutigen Goslar in der Eisenzeit Menschen gesiedelt und dort oder in der Nähe Bergbau betrieben. Trotzdem sagt eine einzelne Münze ohne Fundzusammenhang w...
- Mi 14.01.26 23:35
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Re: Bestimmung einer sehr stark korrodierten Kupfermünze - stadtgeschichtlich sehr bedeutsam
Ihrer Einschätzung, das es sich nicht um eine römische Münze handelt, kann ich folgen. Aber was ist es dann? Eine 1958 aufgefundene stark korridierte Kupfermünze wurde zumindest 1968 durch Griep als "römische" Münze beschrieben - insofern ist dort ein Fundzusammenhang gegeben. Nur die Zuschreibung d...
- Do 15.01.26 06:42
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Re: Bestimmung einer sehr stark korrodierten Kupfermünze - stadtgeschichtlich sehr bedeutsam
Man könnte auch von einer einseitigen Marke ausgehen, z.B. wurden sie im Bergbau benutzt. Gibt aber noch mehr Einsatzgebiete.
Gruß Chippi
Gruß Chippi
- Do 15.01.26 10:22
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Re: Bestimmung einer sehr stark korrodierten Kupfermünze - stadtgeschichtlich sehr bedeutsam
Welche Kompetenz hatte denn Herr Griep römische Münzen zu erkennen? Warum wäre seiner Aussage zu trauen? Dass das Gebiet, welches heute von der Stadt Goslar eingenommen wird, seit der Bronzezeit an den Fernhandel angeschlossen war, ist ja klar. Deswegen würden auch einzelne römische Objekte überhaup...