Da die Münze recht korrodiert ist, vermute ich, sie war früher schwerer und war ein Obolos. Je kleiner die Münze, desto mehr - prozentual gesehen - kann durch Korrosion verloren gehen.
Homer
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- Do 15.01.26 23:33
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Re: Eine geheimnisvolle Inschrift
1. Wer weiß - bei einer so schnelllebigen Sprache wie Latein? ;-) 2. Im Wort "locata" ist das Perfekt schon drin; das ist ein PPP (Partizip Perfekt Passiv); z.B. heißt "redempti sumus" "wir sind erlöst worden". "Redempti fuimus" ist Küchenlatein, doppeltes Perfekt wie im Deutschen etwa "das habe ich...
- Mo 26.01.26 15:38
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Re: RIC IV neu (Roger Bland) - Erscheinung wohl Ende 2025
Ich habe hier schon mal ein Vorab-Bild bekommen.
Homer
Homer
- Mo 26.01.26 15:49
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Re: Obol aus Milet? Bestimmung
Diese Münzen werden traditionell in die Zeit vor 494 vor Christus datiert, da damals Milet nach dem erfolglosen Aufstand gegen die Perser zerstört wurde. Da aber Milet relativ schnell wieder aufgebaut und auch bedeutend wurde, glaube ich, dass dieser Münztyp auch deutlich später weiter geprägt wurde...
- Do 12.02.26 16:38
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Re: Vorstellung und unbekannte Römermünze
Dann ist es ein "Limesfalsum". Also ein Abguß eines Originals, hergestellt aus Kleingeldnot in den Grenzgebieten. Wenn man von der Originalmünze eine Form, z.B. aus Ton, abnimmt und brennt, dann schrumpft die Form beim Abkühlen ein; wenn man dann in der Form einen Abguß herstellt, schrumpft das erka...
- Do 12.02.26 18:44
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Re: Vorstellung und unbekannte Römermünze
Also zur Klarstellung: "Echt" im Sinne von "auf Kaisers und Senats Geheiß in der Münzstätte in Rom geprägt" - nein. "Echt" im Sinne von "aus der Zeit" - absolut ja. Wie gesagt, v.a. in den Grenzgebieten hatten die oft Kleingeldnot, da haben die sich selber welches gemacht, was wohl toleriert wurde. ...
- Sa 21.02.26 18:54
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Re: Hadrian und seine "Familie"
Sehr schön, und keiner hat bisher ein unstillbares Verlangen verspürt, das Ding mit Chemie noch glänzender zu machen. Glückwunsch!
- Di 24.02.26 15:06
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Re: Römische Münze mit mehreren Fragezeichen
Diese Münzen wurden schon wechselnd den Ostgoten in Italien oder den Vandalen in Nordafrika zugeschrieben; anscheinend wurde zu deren Zeit ein großer Hort frühkaiserzeitlicher Bronzemünzen gefunden, die als Bruchstücke der Siliqua neu bewertet wurden, was dann in die alten Münzen eingeritzt wurde. E...
- Sa 14.03.26 00:32
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Re: Schöne und seltene Stücke des Constantin I.
Diese westlichen Consecrationsprägungen sind selten und meist unvollständig geprägt. Dieses Stück ist schon sehr überdurchschnittlich mit lesbarem Münzzeichen. Kannst Du den Beginn der Vs.-Legende lesen? Das Bild ist etwas unscharf. Ich sehe nicht sicher, ob da DIVUS steht oder DV... Interessant fin...