Echtheitsbestimmung Antiker Münzen vs. technologischer Fortschritt
Verfasst: Mi 25.11.20 12:06
Hallo liebe Sammelgemeinde,
ich sammle seit mehreren Jahren Münzen, zum einen aus Leidenschaft, zum anderen aber auch als Wertanker und Altersvorsorge. Bislang habe ich fast ausschließlich in 1/2 und 1 Mark Silbermünzen aus dem deutschen Kaiserreich investiert, da diese früher recht nah am Spotpreis zu bekommen waren.
Seit einigen Monaten bin ich in das Gebiet der Antiken Münzen (Griechische Münzen, Römer usw.) eingetaucht. Zunächst war ich sehr fasziniert, als ich aber dann meine erste Lipanoff Fälschung in den Händen hielt wurde mir ganz schlecht.
Wenn bereits früher derart geniale Fälschungen in den Markt gespült wurden, welche bereits früher von Fachleuten kaum identifiziert werden konnte und auch heute noch durch die aktuellen Auktion geistern stellt sich mir die Frage, inwiefern es noch Sinn ergibt, in antike Münzen zu investieren? Ich will mir gar nicht ausmalen, was hochtechnologisierte asiatische Ländern für Fälschungen entwickeln könnten bzw längst entwickeln?
Die Technologie (3D Drucker als nur ein Beispiel) entwickelt sich rasend schnell, und somit verbessern sich natürlich auch die Fälschungen. Gibt es bei der Technologie der Echtheitsprüfung auch irgendwelche Fortschritte die Mut machen können? Z.B. künstliche Intelligenz oder Ähnliches?
Wie seht ihr das, gibt es in Zukunft überhaupt noch Möglichkeiten, hochwertige antike Münzen als 100% echt zu kategorisieren? Sind Grading Firmen mit ihren Slabs ein Ausweg aus dieser Misere?
Ich bin auf eure fachkundige Meinung gespannt!
ich sammle seit mehreren Jahren Münzen, zum einen aus Leidenschaft, zum anderen aber auch als Wertanker und Altersvorsorge. Bislang habe ich fast ausschließlich in 1/2 und 1 Mark Silbermünzen aus dem deutschen Kaiserreich investiert, da diese früher recht nah am Spotpreis zu bekommen waren.
Seit einigen Monaten bin ich in das Gebiet der Antiken Münzen (Griechische Münzen, Römer usw.) eingetaucht. Zunächst war ich sehr fasziniert, als ich aber dann meine erste Lipanoff Fälschung in den Händen hielt wurde mir ganz schlecht.
Wenn bereits früher derart geniale Fälschungen in den Markt gespült wurden, welche bereits früher von Fachleuten kaum identifiziert werden konnte und auch heute noch durch die aktuellen Auktion geistern stellt sich mir die Frage, inwiefern es noch Sinn ergibt, in antike Münzen zu investieren? Ich will mir gar nicht ausmalen, was hochtechnologisierte asiatische Ländern für Fälschungen entwickeln könnten bzw längst entwickeln?
Die Technologie (3D Drucker als nur ein Beispiel) entwickelt sich rasend schnell, und somit verbessern sich natürlich auch die Fälschungen. Gibt es bei der Technologie der Echtheitsprüfung auch irgendwelche Fortschritte die Mut machen können? Z.B. künstliche Intelligenz oder Ähnliches?
Wie seht ihr das, gibt es in Zukunft überhaupt noch Möglichkeiten, hochwertige antike Münzen als 100% echt zu kategorisieren? Sind Grading Firmen mit ihren Slabs ein Ausweg aus dieser Misere?
Ich bin auf eure fachkundige Meinung gespannt!