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Münzen aus der BRD von 1948 - 2001

Moderator: Wurzel

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tournois
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KMS

Beitrag von tournois » Di 28.05.02 00:10

Würde Euch sehr dankbar sein für folgende Info...............
Was sind diese KMS (zur Zeit) wert???
1976 D Stgl
1977 J Stgl
1978 F Stgl
1979 D PP
1980 G Stgl
1983 F Stgl
1998 D PP
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Jason
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Beitrag von Jason » Di 28.05.02 00:42

Schau mal hier nach! Ist zwar nicht aller neuester Stand.... aber vielleicht ein Anhaltspunkt.#
http://www.inkoze.de/akte/ks.html

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tournois
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MDM

Beitrag von tournois » Di 28.05.02 02:54

hallo jason,
vielen dank für den Tip! :)
Ob es allerdings der richtige war?? Preise in Anlehnung an MDM?? Ich weiß nicht ob man da überhaupt irgendeine Verbindung zum realen Preis ziehen kann?? :wink:
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Canadian Coins
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Beitrag von Canadian Coins » Di 28.05.02 07:59

Hi tournois:

Locnar hat unter Download einen guten Link dazu mitgeteilt.

Damit Du nicht zuviel rumklicken mußt, hier nochmal der Link:

http://www.gietl-verlag.de/aktuell/bewbrd.pdf

Es ist eine pdf-Datei. Auf Seite 5 fangen die KMS an.

Schöne Grüße.

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tournois
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KMS

Beitrag von tournois » Di 28.05.02 12:16

Danke Dir! :)
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Raimund
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leider nur den Nennwert

Beitrag von Raimund » So 02.06.02 19:59

:( Die Münzhändler loben das Blaue vom Himmel herab... doch selbst bieten sie (wenn sie überhaupt ankaufen) max. den nennwert. Ich habe eine Sammlung die mit ca. 3.700 € im Munzkatalog angeboten wird. Doch wie gesagt: Nennwert.
Wenn Du Münzen als Wertanlage sammeln willst, dann enmpfehle ich Dir das Geld wo anders anzulegen. In Münzen zahlt man nur drauf.
als ideeler Wert... ok. Den kann man nur schätzen. Münzen sind nicht mehr wert als Medallien = Materialwert abzüglich Einschmelzkosten.
Grüße
Raimund

mfr
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Beitrag von mfr » So 02.06.02 20:11

Hallo Raimund,
in Zeiten den Internets verkauft man sowas ja auch nicht beim Händler sondern über eBay und Konsorten ;)
Händler kaufen immer nach Angebot und Nachfrage, durch die Währungsunion werden wohl viele ihre Sätze verkauft und sogar ausgegeben haben (vor ein paar Jahren fand ich mal 5 DM von 1995 im Umlauf !!).
Ich denke mal die meisten Händler haben ihr Lager voll und deshalb keinen Bedarf mehr. Neue BRD-Sammler wird es wohl auch so schnell nicht geben, also wem sollen sie das Zeug verkaufen ?

Katalogwert 3.700 € ?? Hast du soviele oder Raritäten wie den 95er und 1997-2001 dabei ?

Die sind auf jeden Fall deutlich mehr wert als Nominal !! :wink:

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tournois
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Wertanlage

Beitrag von tournois » So 02.06.02 21:22

@raimund: Ich will nicht sammeln, sondern verkaufen. Es sind nur ein paar Einzelsätze die ich veräußern will. Mein Sammelgebiet ist das Mittelalter! Da sind die Preise relativ stabil! Das kann man daran erkennen das viele Händler beim Preis die DM durchgestrichen und dafür einfach ein €-Zeichen eingesetzt haben!! :evil:
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Raimund
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Beitrag von Raimund » So 02.06.02 21:24

hallo Muenzenfreund,
ich habe eine komplette Sammlung der Jahrgänge 1979 bis 1985 und 1987 bis 1998. Alle Prägeorte und in PP. Eingeschweißt von der Bundesschuldenverwaltung. Ich habe es auch schon mit einer Versteigerung versucht: 600 € war das höchste was geboten wurde. Münzhändler winken alle ab. Die MDM behauptet zwar, dass sie einige der Sätze, die ich habe, nicht mehr auf Lager zu haben... doch ankaufen? nein!
Mit meinen kompletten 5,- und 10,- DM Serien habe ich es nach diesem Fiasko schon gar nicht versucht. Und alle anderen (auf Motivsammlungen (z.B. Fußball-WM) ist auch nichts zu verdienen. Von Ebay lasse ich die Finger. Ich habe schon so viel nachteiliges darüber gelesen, dass ich mich da nicht beteilige.

Meine Fehler weiß ich:
1. dass ich überhaupt Münzen gesammelt habe und
2. dass ich sie nicht spätestens 2001 verkauft habe.
Na, ja, man macht so einen Fehler (Münzensammeln) nur einmal.
Grüße
Raimund

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Beitrag von mfr » So 02.06.02 21:31

Also die 1995-2001er Sätze gehen bei eBay immer ganz gut weg.
Der Rest hatte ne ziemlich hohe Auflage und PP sammelt halt auch nicht jeder...
Der 1995er PP-Satz A-J wird dort gerade angeboten, steht bei 705 € und läuft noch fast 7 Tage.
Kannst ja beobachten wie er weggeht:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?Vie ... 1356825909

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Canadian Coins
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Beitrag von Canadian Coins » So 02.06.02 21:41

Hallo Raimund,

naja, mit hohen kurzfristigen Gewinnen, sollte man nicht rechnen.
Aber Verluste kann ich mir auch nur schwer vorstellen. Das was man bezahlt hat springt auch meist am Ende wieder heraus.
Natürlich gibt es Ausnahmen ( z.B.95er KMS ), wo man sich über höhere Wertzuwächse freuen kann.
Von Händlern würde ich in Sachen Verkauf abraten. Und glücklicherweise gibt es ja auch noch gute Alternativen zu ePay.
Kostenlose Auktionshäuser wie z.B. http://www.hood.de oder speziell für Münzen http://www.muenzauktion.com geben einem die Möglichkeit risikolos zu handeln.
Es sollte klar sein , dass ein derart großes Lot nur selten den erhofften Preis erzielt. Ein Großteil der Sammler sucht nur noch einzelne Sätze.
Es wäre daher für einen erfolgreichen Verkauf besser die KMS-Sätze einzeln anzubieten. Das bedeutet zwar einen höheren Arbeits und Zeitaufwand - verspricht jedoch auch höhere Erfolgsaussichten.
Probleme sollte es beim Verkauf - egal in welcher Auktion - eigentlich nicht gegen. Die Lieferung erfolgt nach Vorkasse - das Risiko der Postsendung trägt der Käufer - ich wüßte nicht, wo hier Probleme auftauchen sollten.
Schöne Grüße.

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Fernhandelsgesetz

Beitrag von tournois » So 02.06.02 22:07

Canadian Coins hat geschrieben:Die Lieferung erfolgt nach Vorkasse - das Risiko der Postsendung trägt der Käufer - ich wüßte nicht, wo hier Probleme auftauchen sollten.
@CC: Ich kann Dir sagen wo das Problem ist.......

Laut Fernhandelsgesetz ist es so das wenn die Ware durch den Kunden bezahlt wurde der Verkäufer in der sogenannten Erfüllungspflicht ist!! Heißt auf Deutsch, wenn die Ware unversichert versandt wird und nicht ankommt, oder der Käufer sagt sie sei nicht angekommen, dann muß der Verkäufer für Ersatz sorgen oder aber den Kaufpreis inkl. Versandkosten zurückerstatten!! Was glaubst Du warum alle Händler nur versichert versenden?!
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Beitrag von mfr » So 02.06.02 22:14

@Tournois:Ich sehe da kein Problem !
Bei unversichertem Versand wälze ich das Risiko auf den Käufer ab und gebe das auch in der Artikelbeschreibung bzw. nochmals in der mail die ich ihm nach Ende schicke an.

Bei versichertem Versand haftet dann ja die Post falls nix ankommt.

Raritäten wie den 95er KMS würde ich sowieso nur als Paket versenden, selbst wenn ich die um 4 € höheren Kosten selbst übernehmen müsste.
Die fallen dann ja nicht mehr groß ins Gewicht ;)

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Haftung

Beitrag von tournois » So 02.06.02 22:19

Spielt keine Rolle ob Du das abwälzt. Ich hatte diese Diskussion mit einem Notar. Bei einer Gerichtsverhandlung würdest Du immer den Kürzeren ziehen! :(
Gerichtsbarkeit in Deutschland! Frag mal einen Händler warum er nur versichert versendet. :wink:
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Beitrag von Canadian Coins » So 02.06.02 22:21

Hallo tounois:

wenn ich Münzen verkaufe, geschieht dies als Privatmann.
Daher greift hier das Fernhandelsgesetz nicht.

Hier mal ein kleiner Auszug:
§ 312 b Fernabsatzverträge

(1) Fernabsatzverträge sind Verträge über die Lieferung von Waren oder über die Erbringung von Dienstleistungen, die zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher unter ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln abgeschlossen werden, es sei denn, dass der Vertragsschluss nicht im Rahmen eines für den Fernabsatz organisierten Vertriebs- oder Dienstleistungssystems erfolgt.

Und noch kurz den Unternehmer definiert:

§ 14

Unternehmer
(1) Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(2) Eine rechtsfähige Personengesellschaft ist eine Personengesellschaft, die mit der Fähigkeit ausgestattet ist, Rechte zu erwerben und Verbindlichkeiten einzugehen.

Oder liege ich hier etwa falsch?

Schöne Grüße.

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