Unbekannte Münze von Kaufbeuren (?)

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doktor
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Re: Unbekannte Münze von Kaufbeuren (?)

Beitrag von doktor » Mo 29.06.26 12:00

Die infragestehende Medaille/ Falsifikat / ca. Mitte 20. Jahrhundert
präsentiert sich heute in den einschlägigen Angeboten des Marktes.

Die Aversseite imaginiert Kaiser Karl. Die Bezeichnung "V." wurde dabei vom Imitator nicht geschnitten.
Die Reversseite imaginiert das Wappenschild der Reichsstadt Kaufbeuren, mit Reichsadler und mit Schrägbalken mit den beiden Sternen.
Der Imitator ersetzt die originalen Binnen-Schrägstreifen durch drei Kugeln/ oder auch Punkte. Das Zeichen des zeitgenössischen Münzmeisters im Scheitel des umlaufenden Schriftbandes, interpretiert der Imitator in die Figur eines Doppeladlers um.

Drei Erscheinungsformen dieser Falsifikats-Medaille werden nachfolgend vorgestellt:
1. in gereinigter Form, prägefrisch, vorzüglich, zentriert.
2. in leicht patinierter Form, prägefrisch, vorzüglich, nahezu unbeschnitten.
3. in stark patinierter Form, "schön", zu den Bildrändern stark beschnitten, dunkel eingefärbt um Alterung vorzutäuschen, im Profil stark abgearbeitet, um langjährige Zirkulation der "Münze" vorzugeben. Eine "auf alt" machende Interpretation der modernen Fälschung,
von etwa Mitte des 20. Jahrhunderts.
1000019724.jpg
1000019722.jpg

Ein Name des Herstellers dieses Falsifikats oder ein Herstellungsort dieses hier genauer beschriebenen Falsifikats mit dem Arbeitstitel "Unbekannte Münze von Kaufbeuren (?) konnte noch nicht ermittelt werden. Der um Klärung der Herkunftsfrage angefragte Stadtarchivar der Stadt Kaufbeuren, konnte zur Herkunft und zu Hersteller dieses reinen Schaugepräges leider auch keine Auskunft und Zuordnung mitteilen.

Insofern lässt sich zum aktuellen Erforschungsstand dieser "Medaille" sagen: die infragegestellte "Medaille/Münze" = Falsifikat Kaiser Karl, mit dem imitierenden Datum "1543", Reichstadt Kaufbeuren, ist nun mittlerweile bekannt gemacht und ausführlich beschrieben, und insofern eingeführtes Objekt der Münz- und Medaillenkunde geworden. Unbekannt bleiben, nach wie vor, Herstellername und Herstellungsort !
Lieber Fälscher/ oder Imitator: bitte melden, denn die Entstehungsumstände dieser kuriosen Prägung auf den sowjetischen 10-Kopeken-Silber-Stücken, belegt sind die Jahre 1925 und 1928, würden uns durchaus auch heute noch interessieren ! Kein Mensch wird Sie für die Prägung heute noch kritisieren oder zur Rechenschaft ziehen wollen ! :idea: :idea:
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Re: Unbekannte Münze von Kaufbeuren (?)

Beitrag von doktor » Mo 06.07.26 10:25

Ein Beitrag zur Vorbilder-Diskussion für das infragestehende Falsifikat
Der interessierte Münzforscher wird sich im Verlauf der Diskussion über "Unbekannte Münze von Kaufbeuren (?)" schon einmal die Frage gestellt haben: "Woher in Dreiteufelsnamen hat dieser Medaillen-Produzent sein Vorbild hergenommen- von den real existierenden authentischen Prägungen der Münzstätte der Reichsstadt Kaufbeuren ??".

"Lilienpfennigfuchser" hat hierzu in seinem Beitrag vor Jahren bereits die Fährte gelegt:
Lilienpfennigfuchser hat geschrieben:
Mo 20.12.10 12:01
Frau Dr. Nau hat sich 1964 umfangreicher mit den Münzen von Kaufbeuren befaßt (in "Die Münzen und Medaillen der oberschwäbischen Städte").
In ihrem Buch ist kein vergleichbares Stück aufgeführt. "Bernhart" steht mir leider nicht zur Verfügung, doch kann man davon ausgehen,
dass Frau Dr. Nau entsprechende Münzbeschreibungen (von Bernhard) in ihre Veröffentlichung übernommen hätte.
Bildlich ist die Münze, wie du schon sagtest, mit dem 1/4 Taler vergleichbar (s. Nau 40-50 u. 53-55). Aber der 1/4 Taler wiegt über 7 g.
Das Gewicht würde etwa mit dem der 3 Kreuzer übereinstimmen, doch aus der Zeit sind mir keine 3 Kreuzerstücke bekannt.
100 % ig kann wohl niemand die Prägung eines solchen Stückes ausschließen --- ich meine aber mit 99 %.
Könnte es sein, dass man ein 1/4 Taler mit modernen Mitteln abgegriffen und auf einen Schrötling in 3 Kreuzergröße verkleinert hat?
Eine Münze mit Brustbild läßt sich doch besser vermarkten.
Die Münze ist m. E., nach der Abbildung zu urteilen, sehr flach geprägt.
Ich würde das Stück, ohne es in den Händen gehalten zu haben, nur als Fälschung kaufen".
Ich möchte an dieser Stelle diesen Ansatz von möglichem Vorbild für das vorliegende Falsifikat noch einmal vertiefen:
Als mögliche bildliche Vorbild-Quellen für dieses Münz-Imitat kämen in Frage:
Abbildung aus Albert Rehle, das ist der erste namhafte Münz-Historiograph für das Münzwesen der Stadt Kaufbeuren, in seinem frühen Standardwerk: "Die Münzen der Stadt Kaufbeuren, Ein Beitrag zur Münzgeschichte Schwabens, Kaufbeuren 1880", Tafel 4, Abbildung Nr. 14, Abbildung lithographiert, mit der Beschreibung: "Viertels- oder Ortsthaler, Feingehalt 0,875. Gewicht 6,80 - 6.90 grm (Gramm), Dm 30 mm, sämmtliche R (Rar).
Avers. Wappenschild Form 3. Revers. Stempelzeichen f, Sternrosette. Das Brustbild des Kaisers (Karl V.) von seltener Porträtähnlichkeit".
Das abgebildete Exemplar datiert auf das Jahr 1548.
1000019919 (1).jpg
Dann die Abbildungen im Standardwerk von Prof. Dr. Max Bernhart, Konservator der Staatlichen Münzsammlung München:
"Die Münzen und Medaillen der Stadt Kaufbeuren, nebst einer münzgeschichtlichen Einleitung", Halle/ S. 1923, Sonderdruck aus den Mitteilungen der Bayerischen Numismatischen Gesellschaft Jahrgang 1922/3:
Diese Abbildungen der Originalmünze, Vierteltaler Kaufbeuren, wiedergegeben in fotometrischer Weise, Tafel II, Nummer 177.
Dazu Beschreibung auf Seite 59. Das abgebildete Exemplar datiert auf das Jahr 1545.
1000019920 (1).jpg
1000019921 (1).jpg
Anzumerken zu dieser Art der Abbildung ist: die Erscheinung des Viertel-Talers hier ist im Abdruck ziemlich "grieselig". Das abgebildete Exemplar ist zudem in seinem Erhaltungszustand und seinen Konturen wenig scharf geschnitten, ist also in seiner möglichen Vorbildfunktion doch stark eingeschränkt.
Immerhin erscheint im Revers die Abkürzung der Münzstätte mit "Kaufbur", - denn: die Vollständigkeit dieser Benennung variiert stark je nach Ausgabetyp. Für die Kenntnis dieser Publikation von Max Bernhart des Imitators spricht, dass das Erscheinungsdatum der Schrift 1923 nahe bei den Datierungen der bekannten Silber-10-Kopekenstücke aus den Jahren 1925 und 1928 liegt, die im Untergepräge der Falsifikate erkennbar werden.
Die Prominenz einer solchen Forschungsschrift zum Münzwesen der Stadt Kaufbeuren durch einen namhaften Wissenschaftler mag zur Aktualität und Relevanz einer zeitnahen Reproduktion des hier infragestehenden Falsifikates beigetragen und zu einer solche Produktion erst den Anstoss gegeben haben.

Als wahrscheinlichstes Vorbild für die hier thematisierte Nachahmung "Unbekannte Münze von Kaufbeuren (?)" erscheint mir hier aber
ein dem Imitator real vorliegendes Münzexemplar des Vierteltalers Reichsstadt Kaufbeuren aus dem Jahr 1543 selbst zu sein.
Der Nachahmer hat das Konterfei des realen Vorbildes dann in freier Nachahmung auf den verkleinerten Maßstab seiner 10-Kopekenmünze übertragen, wobei er die Sukzessionsnachfolgeziffer "Karl V." gleich mal unterschlagen hat. Auch im Reversstempel mit dem Wappenschild hat sich der Nachahmer ein paar Freiheiten in der Umsetzung des Vorbilds auf seinen Prägestempel erlaubt, so die drei Kugeln im Balken oder die Abänderung des Münzmeister-Zeichens des Meisters [Balthasar Hundertpfund, nein:] Hans Apfelfelder, das er nicht zu lesen verstand, in die Form eines Doppeladlers.
1000019913 (1).jpg
1000019916 (1).jpg
Abschliessende Überlegung
Warum der Anfertiger dieses Falsifikates "Unbekannte Münze von Kaufbeuren (?)" bei seiner Nachahmung allerdings
von der Abmessung der originalen Vierteltalers der Reichsstadt Kaufbeuren aus dem Jahr 1543 mit der Originalgrösse von Durchmesser 30 Millimeter auf eine augenfällige "Schrumpfgrösse" der Nachbildung von real 17 bis 22 Millimeter (je nach Abfeilung) gesetzt hat ?? -
Diese Frage würde ich dem Imitator der Originalmünze Vierteltaler aus dem Jahr 1543 der Münzstätte Reichsstadt Kaufbeuren gerne stellen.
Die Klärung dieser Frage, wie auch der Name des "Falsifikators", Herstellungsort, und auch die Frage, weshalb dieser gerade auf die Grösse eines ihm greifbaren 10-Silberkopekenstückes zurückgegriffen hat ???, - die Beantwortung dieser Fragen bleibt dann wohl: sein Geheimnis ! 8O
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Re: Unbekannte Münze von Kaufbeuren (?)

Beitrag von doktor » Sa 11.07.26 15:00

Mutmassungen über die Herstellungsregion der "Unbekannte Münze von Kaufbeuren (?)"
Nähere Aussagen über die Herkunft des Stempelschneiders des befragten Falsifikates mussten bisher unbeantwortet bleiben.

Eine Möglichkeit zur Eingrenzung bietet vielleicht die Befragung des Zeichens der Münzmeister, die sich bei den authentischen Münzen der Reichsstadt Kaufbeuren im Scheitel der Verso-Seite finden:

Original sind zwei Zeichen der historischen Münzmeister bekannt:
siehe dazu: Max Bernhart, Die Münzen und Medaillen der Stadt Kaufbeuren, Halle/S. 1923, Nr. 158, 1548,
1. das Zeichen des Münzmeisters Balthasar Hundertpfund, [Namen erschlossen über Münzstätte Nördlingen]
Vs: das entsprechende Zeichen erinnert entfernt an einen geflügelten Stab, und
2. das sprechende Zeichen des langjährigen Münzemeisters Hans Apfelfelder : ein stilisierter Apfel
münze, vierteltaler (1).jpg

Sehen wir uns das Zeichen des Stempelschneiders des befragten Falsifikates an:
medaille,ausschnitt (1).jpg
Erkennbar ist deutlich das Zeichen eines stilisierten Adlers.
Die Zitierung einer Adlerform ist möglicherweise eine verballhornte Form des missinterpretierten "geflügelten Stabes" von B. Hundertpfund.
[der "Apfel", das Zeichen des langjährigen Münzmeister Hans Apfelfelder, wird hier definitiv nicht zitiert].

Oder aber: hier greift nun die Möglichkeit einer anderen Ortsbestimmung,
die uns möglicherweise einen direkten Hinweis auf die ungefähre Herkunft des Stempelschneiders des Falsifikates gibt:
die geschnittene Form des Adlers ist womöglich/ hier spekulativ / ein unmittelbares Zitat auf die Form des Adlers, wie sie sich unter anderem auf den polnischen ! 1 Zloty-Münzen findet (hier ein Exemplar aus dem Jahr 2012; entsprechende Adlerform findet sich auch auf den polnischen Prägungen aus den 1920-ziger Jahren).
medaille,polska (1) (1).jpg
Tatsache ist: die Falsifikate wurden auf sowjetischen Silber-10-Kopeken-Stücken (belegt sind die Jahre 1925 und 1928) ausgeprägt.
Tatsache ist: der polnische Staat hat nach dem Jahre 1939 eine dramatische Westverschiebung erfahren. Grosse Teile des historischen Ost-Polen, heute Weissrussland und grosse Teile von heute Ukraine gehörten noch 1920 zu Polen und wurden nach 1940 von der Sowjetunion annektiert.
Der User "passant", der hier die titelgebende Frage aufwirft: "Unbekannte Münze von Kaufbeuren (?)" gibt seinen Wohnort mit Kiew, Ukraine an und stellt sein Exemplar des hier befragten Falsifikates in das Numismatikforum.

Ob der findige Stempelschneider dieses Falsifikates nicht doch in der zweiten Hälfte 1920-ziger Jahre die Münzbeschreibung von Max Bernhart aus dem Jahr 1923 in die Hände bekommen hat, womöglich dazu noch eine originale Vierteltaler Münze aus dem Jahr 1543, und entwickelte danach die geschäftstüchtige Idee: ich kreiere hier eine interessant aussehende Münze, die sich verkaufen lässt, - und gibt als Zeichen seines Stempelschnitts noch den polnischen Adler als Münzschneiderzeichen hinzu.
Wer weiss ! :roll: :lol:
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Re: Unbekannte Münze von Kaufbeuren (?)

Beitrag von doktor » Di 14.07.26 20:01

Post aus der Reichsstadt Kaufbeuren:
Münzmeister Hans Apfelfelder in Haft genommen !
Beweise gefunden: Unbekannte Münze von Kaufbeuren (?) ist eine Fälschung !


Der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches zog letzten Sonntag mit grossem Gefolge durch seine "vielliebe Stadt Kaufbeuren":
1000020291 (1).jpg
Das "Tänzelfest" wurde von Kaiser Maximilian I. im Jahr 1497 gestiftet und wird von den Bürgern der Stadt alljährlich begangen.
Es ist das älteste historische Kinderfest in Bayern.
Im anschliessenden Umzug wurde auch der Münzmeister der Stadt Kaufbeuren Hans Apfelfelder mit Gattin
nebst einer grossen Anzahl von Münzgesellen gesichtet:
1000020329 (1).jpg
Die von der Münzprägestätte Kaufbeuren in den Jahren 1540 bis 1555 herausgegebenen Münzenmodelle
wurden in einem langen Zug von den Mitarbeitern Gross und in Pappe mitgetragen und der Öffentlichkeit präsentiert:
1000020330 (1).jpg
Dabei fiel dem aufmerksamen Beobachter das Fehlen der hier infragestehenden Münze "Unbekannte Münze von Kaufbeuren (?)" in dieser Kollektion auf. Wir werten dieses Fehlen hier als Beweis, dass diese Münze nicht aus der authentischen historischen Münzprägeperiode der Reichsstadt Kaufbeuren stammt und also nur eine Fälschung sein kann aus einer späteren Zeitepoche !

Münzmeister Apfelfelder wurde verhaftet und in der Reichsstadt Augsburg 1543 vor Gericht gestellt. Dem Münzmeister wurde vorgeworfen, dass er seine Münzen zwar korrekt im Feinmetallgehalt/ = Korn ausgeprägt hat, aber dass seine Münze unter dem in der Reichsmünzordnung verlangten Gewicht/ = Schrot der Münzen liegen, wie von der Reichsstadt Nürnberg beanstandet. Er verbüsste ein halbes Jahr in Haft und mit einer Sperre seiner Münzmeister-Tätigkeit in Kaufbeuren für zwei Jahre. Hans Apfelfelder nahm seine Tätigkeit als Münzmeister danach bis ins Jahr 1555 wieder auf, und er bekleidete in Kaufbeuren über drei Jahre ein Amt als Bürgermeister. Starb allhier am 17. August 1560.
Über diese Vorgänge um das Münzmeisteramt von Hans Apfelfelder informiert auch die zeitgenössische Pressemitteilung.
1000020440 (1) (1) (2) (1) (1) (1) (1) (1) (1) (1) (1) (1) (1) (1) (1) (1).jpg
Wir können hier also festhalten: die infragestehende "Unbekannte Münze von Kaufbeuren (?)" stammt nachgewiesener Weise nicht von der Hand von Hans Apfelfelder und kann ihm auch nicht zur Last gelegt werden. Diese Fälschung mit dem Konterfei von Kaiser Karl V. und der Jahreszahl "1543" ist, wie ausführlich vorgetragen, ein Falsifikat aus viel späterer Zeit, aber in Anlehnung an die historische Münzprägung der Reichsstadt Kaufbeuren.
Damit konnte dieser Fall geklärt werden.
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Re: Unbekannte Münze von Kaufbeuren (?)

Beitrag von KAVFBEIRENSIS » Do 16.07.26 09:38

Vielen Dank für die Aufklärung dieses Falls :D
Ihre Beiträge sind immer spannend und enorm interessant.

Wenn schon das Tänzelfest angesprochen wurde, in der Regel wird jedes Jahr zum Tänzelfest eine Silbermünze geprägt.
Die Vorbilder dieser Prägungen sind einerseits die Taler des 16.Jahrhunderts (Avers), wohingegen das Revers historische Themen, Zünfte oder Gebäude der Kaufbeurer Stadtgeschichte abbildet, Mir sind solche Prägung seit 1986 bekannt, auch dieses Jahr (2026) sollte wieder eine Reihe in geringer Prägung aufgelegt werden.
Silbermedaille 1988.jpg
Tnzelfest-Medaille von 1988
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