Wer kann helfen???Fundstück,Reichstaler 1767

Deutschland vor 1871
UweH
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Wer kann helfen???Fundstück,Reichstaler 1767

Beitrag von UweH » Mo 21.01.08 15:46

Hallo liebe Gemeinde!
Ich bin neu hier im Forum und habe auch gleich mal eine Frage an Euch Experten.
Ich habe vergangene Woche, beim Abriß eines Dachstuhls, eine Münze(vermutlich Silber) gefunden.
Prägedatum ist von 1767. Sie wurde vom mir nicht gereinigt, ich hoffe aber, daß man auf den Foto's genug erkennen kann.
Mich würde interessieren, worum es sich genau handelt. Denn die Schrift am oberen Rand ist nicht lesbar. Es sieht so aus, als wäre der Prägestempel nicht richtig bzw.versetzt "aufgeschlagen".
Vielleicht kann mir auch jemand von Euch den ungefähren Wert dieses Stück bestimmen.

http://www.bilder-hochladen.net/files/385t-1e-jpg.html
http://www.bilder-hochladen.net/files/385t-1f-jpg.html

Vielen Dank schonmal im Voraus!
Gruß
Uwe

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Gerhard Schön
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Re: Wer kann helfen???Fundstück,Reichstaler 1767

Beitrag von Gerhard Schön » Mo 21.01.08 16:11

Man beachte die Zahl 12 über der Wertangabe (12 [Stück ergeben] einen Reichstaler). Es handelt sich also um 1/12 Reichstaler (Doppelgroschen).
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*EPI*
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Beitrag von *EPI* » Mo 21.01.08 16:15

= Brandenburg-Preussen: Friedrich II (1740-1786). 1/12 Reichstaler 1767 E (Königsberg).

UweH
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Beitrag von UweH » Mo 21.01.08 18:44

Vielen Dank für die schnellen Antworten!

Bleibt nur noch die Frage, warum die Prägung nicht mittig ist. Kann es sein, daß es sich um eine sogenannte Fehlprägung handelt???

Da ich keine Münzkataloge besitze, würde mich auch der Wert dieser Münze interessieren.

Ich bin dankbar für jede Antwort bzw. Hinweis.
Gruß
Uwe

Theoderich
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Beitrag von Theoderich » Di 22.01.08 07:52

Zu der damaligen Zeit wurden die Münzen teilweise noch manuell geprägt. Dabei wurde der Schrötling per Hand zwischen Ober- und Unterstempel gelegt und dann mit einem (oder mehreren) Hammerschlägen geprägt. Das erklärt das Aussehen der Münze. Es handelt sich nicht um eine Fehlprägung, sondern um ein ganz übliches Aussehen.

Theoderich
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Beitrag von Theoderich » Di 22.01.08 07:53

Zu der damaligen Zeit wurden die Münzen teilweise noch manuell geprägt. Dabei wurde der Schrötling per Hand zwischen Ober- und Unterstempel gelegt und dann mit einem (oder mehreren) Hammerschlägen geprägt. Das erklärt das Aussehen der Münze. Es handelt sich nicht um eine Fehlprägung, sondern um ein ganz übliches Aussehen.

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