Kaiserreich Münzen Randschrift

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sebastien.paulini
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Kaiserreich Münzen Randschrift

Beitrag von sebastien.paulini » Sa 09.05.26 12:22

Hallo zusammen,
Ich habe mich jetzt mal mit dem Thema Randschrift/Rändelung von Münzen befasst. Bei Betrachtung eines Rändeleisens fällt mir auf, dass hier ja die Schrift in der Rille mittig zu stehen scheint. Wie kann es dann passieren, dass die Randschrift wandert? Wenn ich da beispielsweise an 20 Mark Goldstücke denke, kann ich mir das nur so erklären, dass die Schrift ja vorher auf den Rohling aufgetragen und dann gepresst wird. Durch unterschiedlichen Druck beim Prägen, könnte ich mir vorstellen, dass das Material unterschiedlich stark fließt und vielleich dadurch dieser Versatz zu Stande kommt. Vielleicht haben ja andere Mitglieder hier noch bessere Erklärungen. Das würde mich mal interessieren.
Viele Grüße

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coin-catcher
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Re: Kaiserreich Münzen Randschrift

Beitrag von coin-catcher » So 10.05.26 11:55

Moin,

diese Thematik wurde im Laufe der Jahrzehnte immer mal wieder diskutiert und fortgeführt - bei mir sind folgende Erkenntnisse hängen geblieben:

Die "wandernde" Randschrift lässt sich mit Verschleiß sowie hoher Beanspruchung der entsprechenden Prägewerkzeuge erklären.
Wenn eine Randinschrift "eiert" bzw. "tanzt" liegt dies u.a. an der Einstellung des Rändeleisens (z.B. krumm, schief, zu locker). Wenn der Rohling dann durch so eine Rändelplatte durchrollt, entstehen unsaubere Rändprägungen. Geringste Abweichungen reichen schon für unsaubere/ unschöne Ergebnisse.

Gruß
cc
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