1390 Bayern (München) welche Münzen waren im Umlauf?

Wie zahlten unsere Vorfahren? Was war überhaupt das Geld wert? Vormünzliche Zahlungsmittel

Moderator: Locnar

marlowe
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1390 Bayern (München) welche Münzen waren im Umlauf?

Beitrag von marlowe » Mi 11.07.07 19:25

Liebes Forum,

ich bin absoluter Laie, was die Numismatik anbelangt, recherchiere aber gerade für ein fiktionales Buch. Nun bin ich durch die Wikipedia, durch Lexikas etc. gestolpert, finde aber keine wirklich eindeutige Aussage ':(' auf folgende Frage:

Welche Münzen waren 1390 in München und Umgebung im Umlauf? Wie bezeichnet man diese Münzen? "Mark", "Schilling", "Groschen", "Batzen", Pfund" ... Was war gang und gäbe?
Gab es vielleicht eine besondere Münzbezeichnung um diese Zeit in München bzw. Bayern - eine lokale Besonderheit?

Für mich als Laie alles sehr undurchsichtig. '8O'
Ich wäre für jede Antwort dankbar.

Beste Grüße,
marlowe.

*EPI*
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Beitrag von *EPI* » Fr 13.07.07 20:50

Vielleicht hilft Dir dieses Buch für bayerische Münzgeschichte weiter (für Nicht-Fachleute geschrieben):

Grasser, Walter: Vom Silberpfennig zum Golddukaten. Erstauflage.
Erscheinungsjahr: 1980., Verlag/Ort: München-Rosenheim, Rosenheimer Verlagshaus, Bll. + 197 S. inkl. Literaturverz. u. mit zahlr. Abb. (Münzenabb., Graphiken u.a.) im Text. 19,5 x 22,5 cm.

Ist sehr günstig antiquarisch zu erhalten.

marlowe
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Beitrag von marlowe » Mi 18.07.07 12:18

Moin EPI,

herzlichen Dank für den Tipp. Ich werds Buch mal ansehen.

Beste Grüße,
markiwe.

*EPI*
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Beitrag von *EPI* » Fr 20.07.07 12:37

Stell Deine Frage lieber noch einmal in den Mittelalter Bereich.

In dieser Zeit gab es in Bayern überwiegend Pfennige (dünnes Silberblech) aus unterschiedlichen Münzstätten mit unterschiedlichen Gewichten und Feingehalt sowie Gültigkeit (trotz diverser Münzkonventionen). Regelmäßig wurden die Münzen verrufen (außer Kurs gesetzt) und durch neue ersetzt. Der Handel nutzte auch Edelmetall-Barren. Viel lief auch über Naturaltausch. Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass Anfang des 14. Jh ein Geselle bei Kost und Logie 6 Pfennige als Jahreslohn (sicherlich orts-, zeit- und gewerbeabhängig) von seinem Meister erhielt. Dies nur als grobe Richtschnur.

Und diese Seite, die ich gerade ergoogelt habe, hilft Dir sicher weiter:

http://www.ingolstadt.de/stadtmuseum/sc ... -bayer.htm

s69_de
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Beitrag von s69_de » Fr 20.07.07 19:56

@*EPI*:
Sehr interessante Seite - vielen Dank

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Beitrag von s69_de » Fr 20.07.07 19:56

@*EPI*:
Sehr interessante Seite - vielen Dank

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