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Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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Domi
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scanner

Beitrag von Domi » Mo 22.09.08 17:45

hallo

entlich habe ich einen scanner! genau einen Canon CanoCan 4400F. ich habe jetzt schon einige bilder gemacht und sie sind nicht übel. mein größtes problem ist aber der lästige schatten über der münze. darum wollte ich fragen wie bekomme ich den weg? im anhang sind bilder von meinen ersten versuchen!

vielen dank im vorraus für eure beiträge

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dionysus
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Beitrag von dionysus » Mo 22.09.08 17:56

Hallo Domi,

den Schatten vermeidest du wenn du den Abstand des weißen Hintergrundes zur Münze vergrösserst.
Also statt den Deckel zuzuklappen einfach einen weissen Karton mit etwa 2-3 cm Abstand zur Münze verwenden.

Gruß
Maico
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Beitrag von Domi » Mo 22.09.08 18:08

vielen dank!

mein scanner hat ein z-scharinier wen ich da as einklemm das es 2-3 cm offen bleibt würde das doch auch gehen, oder?

mfg Domi
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Beitrag von dionysus » Mo 22.09.08 18:13

Dürfte auch funktionieren. Zeig dann mal das Ergebnis.

Gruß
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Beitrag von Domi » Mo 22.09.08 18:16

hier ist es nicht gut zentiert und der hintergrund muss noch gemacht werden aber sonst...

mfg Domi
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areich
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Beitrag von areich » Mo 22.09.08 18:46

Probier's doch mal mit ganz offenem Deckel. Das produziert einen schwarzen Hintergrund, manche Münzen lassen sich damit besser scannen.
Scanne auch mal eine Bronze, die sind bei mir immer besser geworden als Silber.

Aber der Scanner scheint ganz gut zu sein.

Andreas

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Beitrag von drakenumi1 » Mo 22.09.08 20:06

Hallo, Domi,
wenn Du schreibst "Schatten über der Münze", meinst Du damit sicherlich die Schatten, welche die Konturen der Prägung (Schriftzüge, Haare usw.) durch das äußerst schräg auftreffende Licht als sog. "Schlagschatten" werfen. Das wirst Du prinzipiell nicht vermeiden können, denn hier handelt es sich um ein Merkmal der Flachbettscanner, dem man als Nutzer schwerlich abhelfen kann. Diesen Nachteil kann man höchstens mildern durch eine weniger harte, kontrastreiche Einstellung der Parameter "Kontrast" und "Helligkeit". Also: herunter mit dem Kontrast und im Ausgleich dazu herauf mit der Helligkeit. Dieses Spiel kannst Du im Vorschaubild sehr gut beobachten und ein akzeptables Bild damit programmieren.
Dieser Nachteil des Scanners für unsere Zwecke äußert sich besonders fatal beim Scannen von fehlerhaften Münzoberflächen, wenn sie Löcherchen, Kratzer oder gar Korrosionsnarbigkeit aufweisen. Deren Schatten bringen einen solchen Wirrwarr ins Bild, daß von einer korrekten Wiedergabe kaum noch die Rede sein kann. (Du wirst das bei Deinem gescannten Treb. Gallus sicher bemerkt haben, dessen Fehlerstellen sich im Bild stärker bemerkbar machen, als beim Betrachten des Originals. Als Angebotsbild z.B. bei ebay dadurch wenig geeignet. Hat man jedoch Münzen mit besonders flacher Prägung oder sind sie stark flachgeschliffen durch Abnutzung, kann dieser Nachteil zum Vorteil umschlagen, weil durch die Schlagschatten etwas mehr "Kontur" sichtbar wird, als bei direkter visueller Betrachtung, ohne daß man den Vorwurf von gefälschten Bildern einstecken muß.
Inwiefern ein Abstand des andrückenden Papieres im Scanner hier Abhilfe schaffen soll, wie es vorgeschlagen wurde, kann ich nicht nachvollziehen.
Ich verwende ein kleines 4 x 4 cm großes farbiges oder schwarzes Papier/Kartonstück, auf das ich mittels eines kleinen beidseitig selbstklebenden Schaumpapierstückes von 5 x 5 mm Größe mittig und auf die Seiten ausgerichtet die Münze klebe. Diese Einheit wird dann in den Scanner gelegt und man kann sehr schnell die Gefahr vermeiden, daß die Münze verdreht drinnenliegt.
Noch ein Hinweis: Die Auflösung sollte auf ca 400 .....600 dpi eingestellt werden, dann erhält man auch genügend große (vergrößerte) Bilder. Manchmal ist es auch von Vorteil, wenn die Schatten auf einer anderen Seite von der Kontur zu liegen kommen. Dann einfach die Münze drehen und den Erfolg beurteilen. Aber das sind Binsenweisheiten.
Versuchs mal. Wenn erforderlich, ist Dir weitere Hilfe schon zugesagt.

Grüße von

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Beitrag von dionysus » Mo 22.09.08 20:51

Hallo Drakenumi,

Ich dachte Domi meint den Schatten, den die Münze direkt auf den Hintergrund wirft. Dieser wird tatsächlich weicher wenn man den Abstand zum Hintergrund erhöht.
Schraubt man zusätzlich an den Helligkeitswerten bekommt man den Schatten komplett weg.

Gruß
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Beitrag von drakenumi1 » Di 23.09.08 12:48

Möglich, daß Du recht hast. Domi wird das sicherlich noch aufklären, was er tatsächlich meint. Jedenfalls kann ich auf seinen beiden Musterbildern kaum irgendwelche Schatten außerhalb der Münze erkennen, schon gar keine störenden. Eher wird sein drittes Bild nach Vergrößerung des Abstandes des rückwärtigen Papiers schlechter.

Grüße von

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Beitrag von diwidat » Di 23.09.08 14:14

Zur Abhilfe des Problems, kann man auch seine handwerklichen Fähigkeiten einsetzen.
Einmal - die Münzen von oben beleuchten, dann gibt es oben auch keinen Schatten,
zum anderen - einen schwarzen Hintergrund nehmen (muss ja nicht die Zimmerdecke sein) dann gibt es garkeinen Schatten.
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Beitrag von Domi » Di 23.09.08 16:49

hallo

vielen dank für eure tipps!

ich habe die schatten über der münze (also außerhalb) gemeint. wie kann man eigentlich verschiedene hintergründe wählen? (also rot, grün...)

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Beitrag von helcaraxe » Di 23.09.08 17:32

Du kannst natürlich eine rote oder grüne Pappe über die Münze legen, wenn Du sie scannst. Aber es empfiehlt sich doch eher, in der nachfolgenden Bildbearbeitung den Hintergrund dann entsprechend einzufärben.
Viele Grüße
helcaraxe
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Beitrag von Domi » Mi 24.09.08 16:41

hallo

danke für eure ratschläge!

ich habe jetzt etwas aus meinem lateinbuch gescannt, (es handelt sich um römische frauenfrisuren nach münzporträts, könnt für münzbestimmung nützlich sein dass vielleicht den ein oder anderen intressiert! (ich habe leider das bild sehr verkleinern müssen [also unter 85kb] darum ist die qualität nicht so gut, wen es interressiert soll sich bitte bei mir per pn mit e-mail-adresse bei mir melden, dann bekommt er einen guten scann geschickt!)
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