In letzter Zeit kam und kommt es immer wieder und immer häufiger zu Fehlbeschreibungen bzw. Fehlbestimmungen.
Da werden Münzen falschen Kaisern zugeordnet, da werden falsche Nominale genannt, Literaturzitate- so überhaupt vorhanden- stimmen oftmals nicht und manchmal werden einfach Phantasie-Legenden zitiert, die so auf der jeweiligen Münze gar nicht stehen.
Ich finde, es ist ein schlechtes Aushängeschild für die betreffenden Händler, auch zählt für mich das Argument nicht, daß man "Billigarbeitskräfte" einsetzt, um preiswert Münzen anbieten zu können- denn so preiswert sind viele der Münzen am Ende gar nicht! Und dies nicht zuletzt deshalb, weil immer mehr Sammler- und erfreulicherweise immer mehr Anfänger- lieber bei Händlern kaufen. Nur ist es eben um so ärgerlicher, wenn man sich auf diese auch nicht mehr verlassen kann!
Ein gutes Beispiel ist sicher dieser "Balbinus", der hoffentlich den ahnungslosen Käufer , der ebenfalls das das "A" nicht vom "I" vor dem "NUS" unterscheiden kann, nicht zu viel Geld kostet...
