Bitte untertaenigst fuer Bestimmungen

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cepasaccus
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Bitte untertaenigst fuer Bestimmungen

Beitrag von cepasaccus » Di 02.06.09 23:10

Ich moechte mal meine ungeloesten Faelle zu den Akten legen koennen. Diese Colonia-Teile nicht gut erkennbar und auch nicht uebersichtlich. Und auch bei den Wienern versagt meine Coinarchives-Bestimmung, weil die immer nur in Lots angeboten werden.

amabo vos
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cepasaccus
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Beitrag von cepasaccus » Di 02.06.09 23:11

Und der vorlaeufiger Rest.
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cepasaccus
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Beitrag von cepasaccus » Di 02.06.09 23:13

Etwas dazu gehoert noch ein CNA B 200, von dem ich nicht weiss, was vorne und hinten genau drauf sein soll.
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Salier
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Beitrag von Salier » Mi 03.06.09 17:02

Hallo cepasaccus,
Nr. N-1-17 ist Köln Otto I. als König. Hävernick 29 var.,Dannenberg 329.

Nr. N-1- 15 ist entweder Köln Otto I. oder II. Hävernick 73 (dort unter Otto III.) oder Soest spätere Kölner Ottonen, 1 Gruppe, Hävernick 849.

Nr. N-1-16 lässt sich Aufgrund der sehr schlechten Erhaltung nicht näher bestimmen.

schöne Grüße
Salier
Sancta Colonia Agrippina

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cepasaccus
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Beitrag von cepasaccus » Mi 03.06.09 18:44

Danke, Salier.
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Takagi
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Beitrag von Takagi » Di 16.06.09 18:56

Zu den Wiener Pfennigen:

N-1-18 = CNA B226
Münzherr: Friedrich der Schöne
(Herzog von Österreich 1308-1330;Deutscher König 1314 -1330)
Münzstätte: Enns

Avers: Turm über Bogen mit Kleeblatt zwischen zwei Bindenschilden
Revers: Panther nach links in einer sechsbogigen Einfassung

N-1-19 = CNA B207
Münzherr: Friedrich der Schöne
(Herzog von Österreich 1308-1330;Deutscher König 1314 -1330)
Münzstätte: Wien

Avers: Ankerkreuz mit Kleeblättern in den inneren Winkeln
Revers: Adler

N-1-20:
Hier bin ich mir nicht ganz sicher aber meine Vermutung wäre CNA B210
Münzherr: Friedrich der Schöne
(Herzog von Österreich 1308-1330;Deutscher König 1314 -1330)
Münzstätte: Wien

Avers: Drache n.r. zurückblickend
Revers gekrönter Kopf

CNA B200 wäre zwar auch ein Drache, dieser sieht aber nach links und sieht deutlich anders aus als der auf Deiner Münze.
Schöne Grüße von Takagi

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cepasaccus
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Beitrag von cepasaccus » Di 16.06.09 21:48

Das mit CNA B 207 hab ich in http://www.coinarchives.com/w/lotviewer ... 3&Lot=2755 gelesen. Die Angabe "Halbling" hat mich aber sehr irritiert. Sind das tatsaechlich Haelblinge?

Bei http://www.coinarchives.com/w/lotviewer ... 3&Lot=2761 gibt es B210 (zurückblickender Drache) und B221 (Drache zurückblickend). Ich wuerde sagen meiner ist der abgebildete und duerfte damit B210 oder B221 sein. Das wuerde zu deiner Vermutung passen.

Den B200 habe ich auch. Wie bei den anderen sieht man von der Rueckseite aber ueberhaupt nichts. Da wuerde mich interessieren was da sein sollte. Die Vorderseite ist akzeptabel, aber es waere auch mal interessant, wie dieser Babydrache denn im ganzen aussehen sollte.

Danke, Takagi
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Takagi
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Beitrag von Takagi » Mi 17.06.09 22:44

In der Regel waren die Wiener Pfennige ganze Pfennige.
Die Hälblinge unterscheiden sich nur in Größe und Gewicht des Schrötlings von den ganzen Pfennigen (haben also das gleiche Münzbild).
Viele dieser Häblinge sind wohl aus der Beschneidung ganzer Pfennige entstanden.

Ein Wiener Pfennig aus dem Anfang des 14.Jh sollte ein Rauhgewicht von
ca. 0,7 bis 0,8 Gramm aufweisen.

Beschreibung des CNA B200 aus dem CNA:

Vs: Drache n.l.

Rs: Wappenschild des Landschreibers Gundachar (1299), von Sternchen umgeben
Schöne Grüße von Takagi

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cepasaccus
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Beitrag von cepasaccus » Mi 17.06.09 23:22

Mein B200 wiegt gut 0,7, die drei oben 0,42 bis 0,52 g. Das mit dem Beschneiden ist ein interessanter Aspekt. Das ist eine gute Erklaerung fuer die Randgestaltung.

Saenks
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