Internationalität bei verschiedenen Nominalen

KMS, Gedenkmünzen, Diskussionen über die div. Prägestätten

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Internationalität bei verschiedenen Nominalen

Beitrag von JungeKollegin » Sa 19.02.22 13:54

Hey,
warum geht es bei mir vor allem bei 50 Cent so international zu?
50 Cent habe ich nur bei 4 "normalen" Ländern nicht:
-Malta
-Slowenien
-Estland
- Litauen
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Meine coolsten Funde: 20 Cent aus Belgien (2002) mit 4 Stempelausbrüchen und 20 Cent aus Andorra (2017)

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Re: Internationalität bei verschiedenen Nominalen

Beitrag von JungeKollegin » Fr 08.04.22 21:50

JungeKollegin hat geschrieben:
Sa 19.02.22 13:54
Hey,
warum geht es bei mir vor allem bei 50 Cent so international zu?
50 Cent habe ich nur bei 4 "normalen" Ländern nicht:
-Malta
-Slowenien
-Estland
- Litauen
Es hat zwar noch niemand geantwortet, trotzdem hier eine Aktualisierung:

Internationalstes Nominal: 10 Cent (Zypern,Lettland)
2. Platz: 50 Cent (Slowenien,Estland,Litauen)
Trotzdem würde mich interessieren, wie das kommt!
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Re: Internationalität bei verschiedenen Nominalen

Beitrag von Numis-Student » Fr 08.04.22 22:06

Prinzipiell hängt es damit zusammen, dass gerade die drei größten Münzen (also 50c, 1€, 2€) schon einen "spürbaren" Wert haben, andererseits diese Münzen für die meisten Automaten gebraucht werden...

Wer in den Urlaub fährt (oder auf Dienstreise, oder wer zB Fernfahrer ist) lässt vor der Fahrt das Kupferkleingeld und meist auch 10+20c zuhause (Sparschwein, Gurkenglas), denn für die Centbeträge bekommt man ja nichts. Im Urlaub geht man eher essen, gibt dabei Trinkgeld und hat auf der Rückfahrt daher auch wenn überhaupt 1€/2€ in der Geldbörse. Bei der Dienstreise sieht es ähnlich aus, Hotelrechnung, Restaurant,... Man bekommt kaum Kleingeld.

Gerade in der österreichischen Bevölkerung gibt es die Gurkenglasmentalität: Viele Leute haben zuhause ein großes Glas, und nach jedem Einkauf werden zumindest die Kupferlinge da hineingeworfen.
Also im Extremfall: Münze Wien - Nationalbank - Supermarktkasse - Kunde 1 - Gurkenglas. Dieser Cent hat Wien nicht einmal verlassen und ist für die nächsten Jahre lokal gebunden ;-) Das wirkt sich spürbar auf die Prägemengen aus, hier wird daher sehr viel Kleingeld geprägt.
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)

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Re: Internationalität bei verschiedenen Nominalen

Beitrag von JungeKollegin » Fr 08.04.22 22:57

Numis-Student hat geschrieben:
Fr 08.04.22 22:06
Prinzipiell hängt es damit zusammen, dass gerade die drei größten Münzen (also 50c, 1€, 2€) schon einen "spürbaren" Wert haben, andererseits diese Münzen für die meisten Automaten gebraucht werden...

Wer in den Urlaub fährt (oder auf Dienstreise, oder wer zB Fernfahrer ist) lässt vor der Fahrt das Kupferkleingeld und meist auch 10+20c zuhause (Sparschwein, Gurkenglas), denn für die Centbeträge bekommt man ja nichts. Im Urlaub geht man eher essen, gibt dabei Trinkgeld und hat auf der Rückfahrt daher auch wenn überhaupt 1€/2€ in der Geldbörse. Bei der Dienstreise sieht es ähnlich aus, Hotelrechnung, Restaurant,... Man bekommt kaum Kleingeld.

Gerade in der österreichischen Bevölkerung gibt es die Gurkenglasmentalität: Viele Leute haben zuhause ein großes Glas, und nach jedem Einkauf werden zumindest die Kupferlinge da hineingeworfen.
Also im Extremfall: Münze Wien - Nationalbank - Supermarktkasse - Kunde 1 - Gurkenglas. Dieser Cent hat Wien nicht einmal verlassen und ist für die nächsten Jahre lokal gebunden ;-) Das wirkt sich spürbar auf die Prägemengen aus, hier wird daher sehr viel Kleingeld geprägt.
Aber 10 und 50 Cent sind doch völlig verschieden, die einzige Gemeinsamkeit ist die Kategorie "mittel" im System "klein,mittel,groß"
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Re: Internationalität bei verschiedenen Nominalen

Beitrag von Numis-Student » Sa 09.04.22 10:08

Dass du bei den 10c so viele Länder schon bekommen hast, dürfte Glück oder Zufall sein.

Wenn man Umlaufstatistiken machen würde (habe ich vor Jahren einmal gemacht), sehen die Ergebnisse so aus, dass man bei Kupferlingen etwa 10-15% Auslandsquote hat, bei 10c und 20c schon spürbar mehr, aber noch immer deutlich unter den Anteilen von 50c, 1€, 2€, wo man mit Auslandsanteilen von 50-80% rechnen kann.

Mal sehen, ob ich heute abend Lust habe, zur Bank zu fahren, vielleicht mache ich heute eine kleine Statistik.
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Re: Internationalität bei verschiedenen Nominalen

Beitrag von JungeKollegin » Sa 09.04.22 10:33

Numis-Student hat geschrieben:
Sa 09.04.22 10:08
Dass du bei den 10c so viele Länder schon bekommen hast, dürfte Glück oder Zufall sein.

Wenn man Umlaufstatistiken machen würde (habe ich vor Jahren einmal gemacht), sehen die Ergebnisse so aus, dass man bei Kupferlingen etwa 10-15% Auslandsquote hat, bei 10c und 20c schon spürbar mehr, aber noch immer deutlich unter den Anteilen von 50c, 1€, 2€, wo man mit Auslandsanteilen von 50-80% rechnen kann.

Mal sehen, ob ich heute abend Lust habe, zur Bank zu fahren, vielleicht mache ich heute eine kleine Statistik.
OK, einige davon habe ich tatsächlich aus "Sparvorräten" bekommen: von einer Lehrerin bislang Finnland und Luxemburg, von dem Sohn einer weiteren Lehrerin Slowenien, diese Sparvorräte habe ich in der letzten Zeit immer wieder zum Durchsuchen mit nach Hause bekommen, das Geld vom Sohn der einen Lehrerin war eine einmalige Aktion (neben dem slowenen habe ich noch 5 Cent aus Griechenland und Finnland sowie - der überraschendste Fund- 5 Bani aus Rumänien gefunden), das Geld der anderen Lehrerin gehört zu einer Reihe, da sie ziemlich viele Kleinstmünzen (1 Cent bis 20 Cent) in ihrem Auto spazieren fährt.
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Re: Internationalität bei verschiedenen Nominalen

Beitrag von Numis-Student » Sa 09.04.22 22:42

So, ich war bei der Bank und habe ein paar Rollen für eine kleine Statistik geholt :lol:

1 Cent: 20% ausländische Münzen
2 Cent: 28% ausländische Münzen
5 Cent: 36% ausländische Münzen (Hochrechnung aus 50 Stk.)
10 Cent: 52% ausländische Münzen
20 Cent: 61% ausländische Münzen
50 Cent: 84% ausländische Münzen
1 €: 86% ausländische Münzen
2 €: 70% ausländische Münzen


Oder detailliert aufgeschlüsselt:

1 Cent
12% Deutschland
2% Niederlande
2% Spanien
2% Slowakei
1% Frankreich
1% Slovenien

2 Cent
20% Deutschland
2% Niederlande
2% Frankreich
1% Italien
1% Spanien
1% Finnland
1% Slovenien

5 Cent
20% Deutschland
4% Italien
4% Niederlande
2% Spanien
2% Frankreich
2% Finnland
2% Zypern

10 Cent
25% Deutschland
7% Frankreich
6% Italien
6% Spanien
4% Slowakei
1% Niederlande
1% Belgien
1% Irland
1% Portugal

20 Cent
32% Deutschland
11% Italien
5% Frankreich
3% Belgien
2% Niederlande
2% Griechenland
2% Spanien
2% Slovenien
1% Portugal
1% Slowakei

50 Cent
30% Deutschland
25% Italien
8% Frankreich
3% Belgien
3% Niederlande
3% Luxemburg
3% Spanien
3% Slowakei
2% Irland
2% Portugal
1% Slovenien
1% Vatikan

1€
28% Deutschland
20% Italien
17% Spanien
10% Frankreich
4% Niederlande
2% Belgien
2% Griechenland
2% Slowakei
1% Portugal

2€ (ohne Gedenkmünzen)
27% Deutschland
10% Italien
5% Frankreich
5% Slowakei
3% Belgien
3% Spanien
3% Niederlande
2% Griechenland
1% Luxemburg
1% Irland
1% Slovenien
13% Gedenkmünzen, davon 9% ausländische Gedenkmünzen

2€ (mit Gedenkmünzen)
34% Deutschland
10% Italien
7% Frankreich
5% Slowakei
3% Belgien
3% Spanien
3% Niederlande
2% Griechenland
1% Luxemburg
1% Irland
1% Slovenien
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Re: Internationalität bei verschiedenen Nominalen

Beitrag von JungeKollegin » Sa 09.04.22 23:09

Numis-Student hat geschrieben:
Sa 09.04.22 22:42
1 Cent
1% Slovenien

2 Cent
1% Finnland
1% Slovenien

5 Cent
2% Zypern


50 Cent
1% Slovenien
1% Vatikan

2€ (ohne Gedenkmünzen)
1% Slovenien
13% Gedenkmünzen

2€ (mit Gedenkmünzen)
1% Slovenien
Slowenien wird laut meiner Information mit w statt v geschrieben 🤔 und wie gesagt, laut Wikipedia sollte es überhaupt keine finnischen 2-Cent-Münzen im Umlauf geben
Und falls es dich interessiert: die Münzen, die ich im oberen Zitat gelassen habe, habe ich noch nicht
Noch ein Tippfehler deinerseits: Du hast Sowakei statt Slowakei geschrieben.
Bezüglich der Niederländer (große Nominale): Beatrix habe ich auf 1 und 2€, nach Willem-Alexander suche ich noch, da ist es aber egal, ob es 1 oder 2 Euro sind
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Re: Internationalität bei verschiedenen Nominalen

Beitrag von Numis-Student » Mi 13.04.22 07:04

Jetzt habe ich mir noch ein paar wenige Rollen aus Salzburg mitgebracht, obwohl dort die Gebühren deutlich höher waren und ich nicht weiss, ob die GSA zentral alle Banken von Wien aus beliefert, oder ob die Rollen dort den lokalen Durchmischungsgrad repräsentieren...

5 Cent

Deutschland 13x = 26%
Niederlande 4x = 8%
Italien 3x = 6%
Frankreich 2x = 4%
Spanien 1x = 2%
Slowenien 1x = 2%
==> 48 % (!)

50 Cent (120 Stk.)
Deutschland 40x
Italien 23x
Spanien 9x
Frankreich 9x
Griechenland 3x
Slowakei 3x
Portugal 2x
Belgien 1x
Niederlande 1x

1 Euro
Deutschland 7x = 28%
Spanien 7x = 28%
Italien 4x = 16%
Portugal 3x = 12%
Griechenland 1x = 4%
Frankreich 1x = 4%
==> 92% (!)

2 Euro

Ohne Gedenkmünzen
Deutschland 4x = 16%
Italien 3x = 12%
Belgien 3x = 12%
Niederlande 2x = 8%
Frankreich 1x = 4%
Spanien 1x = 4%
Gedenkmünzen 9x = 36% (davon ausländische Gedenkmünzen 5x = 20%)

Mit Gedenkmünzen
Deutschland 7x = 28%
Italien 4x = 16%
Belgien 4x = 16%
Niederlande 2x = 8%
Frankreich 1x = 4%
Spanien 1x = 4%
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Re: Internationalität bei verschiedenen Nominalen

Beitrag von JungeKollegin » Mi 13.04.22 07:11

Numis-Student hat geschrieben:
Mi 13.04.22 07:04
Immerhin ist es vorstellbar, dass wi
Was wolltest du da schreiben?
Und welche Gedenkmünzen genau (aus persönlichem Interesse)?
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Re: Internationalität bei verschiedenen Nominalen

Beitrag von Numis-Student » Mi 13.04.22 07:24

Da hatte sich irgendwie der Beginn der Signatur eingeschlichen...

Belgien 10 Jahre Eurobargeld
Italien 10 Jahre Eurobargeld

Bei den österreichischen und deutschen kann ich es nicht mehr sagen, das waren so normale Sachen wie Bundesländer, Staatsvertrag, Nationalbank, Parlament... Die habe ich schon in die große Kiste mit den mehrfach vorhandenen Sonderzweiern getan.
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Re: Internationalität bei verschiedenen Nominalen

Beitrag von JungeKollegin » Mi 13.04.22 07:42

Numis-Student hat geschrieben:
Mi 13.04.22 07:24
Da hatte sich irgendwie der Beginn der Signatur eingeschlichen...

Belgien 10 Jahre Eurobargeld
Italien 10 Jahre Eurobargeld

Bei den österreichischen und deutschen kann ich es nicht mehr sagen, das waren so normale Sachen wie Bundesländer, Staatsvertrag, Nationalbank, Parlament... Die habe ich schon in die große Kiste mit den mehrfach vorhandenen Sonderzweiern getan.
Bis auf die Tatsache, dass ich Gedenkmünzen aus AT noch gar nicht und einige aus DE (Eurobargeld, Elysée-Vertrag, Meck-Pomm, Saarland, Bremen, Niedersachsen und natürlich Thüringen und Erasmus-Programm) auch noch nicht habe. Falls es dich interessiert: aus L habe ich eine (Großherzoglicher Palast), aus F 2 (Fĕte de la musique, Simone Veil) und aus NL 4 verschiedene (Eurobargeld, Doppelporträt 2013 und 2014, 200 Jahre Königreich). Das Doppelporträt von 2013 habe ich doppelt, aber getreu meiner Regel "ausländische Gedenkmünzen werden immer behalten" habe ich sie, als ich sie gefunden habe, wie immer gegen das Nominal ausgetauscht und mitgenommen. Eine Lehrerin hat für mich die römischen Verträge aus NL gefunden, ich werde sie wohl nach unseren (NRW) Ferien bekommen.
Ganz früher, als ich das Münzensammeln noch gar nicht richtig begonnen habe und die zurückgelegten Münzen nur LIEBER-Nicht-Ausgeb-Geld waren (im Sommerurlaub) hatte ich 3 Münzen, die ich (viel später, um die Herbstferien in NRW herum) wieder in den Umlauf gebracht habe und bis heute nachtrauere, weil ich sie (bis jetzt) nie wiedergefunden habe: I (Cavour) (meine erste bewusste Gedenkmünze, mit der ich dieses System kennengelernt habe), B (International year of plant health) und SLO (1 Euro). Vielleicht hatte ich damals auch I (World food programme und Costituzione Europa), aber da bin ich mir nicht sicher.
Interessanterweise habe ich von der Eurobargeldmünze nur die Version aus NL, nicht aber aus D gefunden.
Und was hast du schon im Umlauf gefunden? Was war dein bester Fund?
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Re: Internationalität bei verschiedenen Nominalen

Beitrag von Numis-Student » Mi 13.04.22 21:17

Hmmm, schwierig zu sagen, was die besten Funde waren. Ich würde zumindest sagen, dass die Kleinstaatenmünzen dazugehören: viewtopic.php?f=10&t=65262

Von den normalen Umlaufmünzen aller Jahrgänge habe ich geschätzt etwa die Hälfte bis 2/3, würde ich sagen.
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Re: Internationalität bei verschiedenen Nominalen

Beitrag von JungeKollegin » Fr 20.05.22 14:42

Numis-Student hat geschrieben:
Sa 09.04.22 10:08
Dass du bei den 10c so viele Länder schon bekommen hast, dürfte Glück oder Zufall sein.

Wenn man Umlaufstatistiken machen würde (habe ich vor Jahren einmal gemacht), sehen die Ergebnisse so aus, dass man bei Kupferlingen etwa 10-15% Auslandsquote hat, bei 10c und 20c schon spürbar mehr, aber noch immer deutlich unter den Anteilen von 50c, 1€, 2€, wo man mit Auslandsanteilen von 50-80% rechnen kann.

Mal sehen, ob ich heute abend Lust habe, zur Bank zu fahren, vielleicht mache ich heute eine kleine Statistik.
Ich glaube, ich weiß jetzt, warum 10 Cent (und jetzt auch 5 Cent) am internationalsten ist: Weil ich in der letzten Zeit auch viel in Sparvorräten unterwegs bin, die meistens nur 1-20 Cent enthalten
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Re: Internationalität bei verschiedenen Nominalen

Beitrag von Numis-Student » Sa 18.06.22 22:10

Numis-Student hat geschrieben:
Sa 09.04.22 22:42
So, ich war bei der Bank und habe ein paar Rollen für eine kleine Statistik geholt :lol:

2€ mit Gedenkmünzen

34% Deutschland
10% Italien
7% Frankreich
5% Slowakei
3% Belgien
3% Spanien
3% Niederlande
2% Griechenland
1% Luxemburg
1% Irland
1% Slovenien
Heute habe ich wieder 200 Stk. durchgeschaut...

Deutschland 35,5%
Italien 11%
Frankreich 6,5%
Belgien 4%
Niederlande 3,5%
Spanien 3,5%
Finnland 1,5%
Luxemburg 1,5%
Griechenland 1%
Slowakei 1%
Irland 0,5%
Estland 0,5%
Zypern 0,5%
Lettland 0,5%

(Gedenkmünzen: 14,5%)
ausländische Münzen: 71%

Schöne Grüße
MR
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