Wer hat Bilder ?

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mfr
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Wer hat Bilder ?

Beitrag von mfr » Fr 02.09.05 19:18

Hallo,
bei diversen Artikeln fehlen noch Bilder.
Eine aktuelle Liste findet ihr hier: http://www.numispedia.de/Kategorie:%21Fehlende_Bilder

Wer hat was ?
Zuletzt geändert von mfr am Sa 02.06.07 20:08, insgesamt 1-mal geändert.

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wpmergel
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Beitrag von wpmergel » Fr 02.09.05 22:39

Hallo Muenzenfreund,
Du suchst u. a. Bilder zum Edergold-Dukaten. Den hat es ja leider nicht gegeben. Unter http://www.waldecker-muenzen.de/Regent_ ... 6_1.2.html findest Du einen Artikel mit Zeichnung darüber. Den Original-Artikel dazu findest Du in der Literaturliste als PDF.
Wenn Du bei Friedrich Anton Ulrich auf "zu den Münzen gehst, erscheinen die zwei Gedenkmedaillen, die dem Entwurf des Edergold-Dukaten nachempfunden sind. In der XXL-Ansicht hast Du eine ausreichende Auflösung.
Herzliche Grüße aus Waldeck
Wolfgang M.

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klaupo
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Beitrag von klaupo » Fr 02.09.05 23:26

Den "Badehosentaler" könnte ich beisteuern ... allerdings nur als Replik, wenn das Sinn macht?

Gruß klaupo

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hotzenplotz
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Beitrag von hotzenplotz » Sa 03.09.05 00:05

Hallo Münzenfreund,

einen Arendsrijksdaalder aus Kampen von 1597 kann ich dir anbieten. Allerdings das Einfügen musst du schon selbst übernehmen - sorry, ich kann's einfach nicht :wink:
Gruß
hotzenplotz
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Arendsrijksdaalder 1597.jpg

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mumde
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Beitrag von mumde » Sa 03.09.05 00:40

@klaupo: Ich schlage vor, keine Repliken als Abbildungen zu verwenden. Für einen Numismatiker ist ein nachgemachtes Stück nicht akzeptabel. Ihr könnt in Eure Sammlungen legen, was Ihr wollt. Aber mit der Numispedia gehen wir an die Öffentlichkeit, und da geht so etwas einfach nicht, wenn wir halbwegs ernst genommen werden wollen.
Gruß mumde

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hotzenplotz
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Beitrag von hotzenplotz » Sa 03.09.05 12:14

Hallo Münzenfreund,

das Bild von einem "Gehelmten Reichstaler" (ndl. gehelmde rijksdaalder oder prinsendaalder) der Provinz Holland von 1591 habe ich auch noch anzubieten.
Gruß

hotzenplotz
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1591 Prinsendaalder.jpg

klaupo
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Beitrag von klaupo » Sa 03.09.05 12:37

@klaupo: Ich schlage vor, keine Repliken als Abbildungen zu verwenden. Für einen Numismatiker ist ein nachgemachtes Stück nicht akzeptabel. Ihr könnt in Eure Sammlungen legen, was Ihr wollt. Aber mit der Numispedia gehen wir an die Öffentlichkeit, und da geht so etwas einfach nicht, wenn wir halbwegs ernst genommen werden wollen.
_________________
Gruß mumde
Hallo mumde, ich stimme mit dir vollkommen überein und habe deshalb mein Angebot mit einem Fragezeichen versehen. Ein paar grundsätzliche Gedanken, die ich mir zur Numispedia gemacht habe, möchte ich aber trotzdem an dieser Stelle vorbringen. Einiges davon wurde sicher schon an anderer Stelle angesprochen.

Ein Großteil der Beiträge lebt erst durch den visuellen Eindruck des Anschauungsmaterials, sprich - das beigefügte Münzbild.

Etliches bleibt sicher ungeschrieben, weil dieses Material in der eigenen Sammlung bzw. am Lager der Profis fehlt, die freundlicherweise das Copyright für die Verwendung ihrer Bestände zur Verfügung stellen.

Anderes bleibt vermutlich ungeschrieben, weil der Besitzer einer privaten Sammlung von Spitzenstücken (und an diesen fehlt es ja besonders) sich verständlicherweise scheuen könnte, diese öffentlich zu präsentieren, um nicht Begehrlichkeiten von unerwünschter Seite zu wecken.

Ungeschrieben bleibt schließlich weiteres, weil die Numispedia für den EDV-Laien (dazu zähle ich auch mich) für eine attraktive Präsentation nicht leicht zu bearbeiten ist. An anderer Stelle wurde das - aus meiner Sicht zutreffend - als "nicht bedienerfreundlich" bezeichnet.

Wie ist dem nun abzuhelfen? Der Hinweis "Hier fehlt ein Bild" macht die Numispedia auf lange Sicht zu einer ausufernden, unattraktiven Baustelle. Repliken als Provisorium bis zum Austausch durch ein Original sind auch keine Lösung, da hier eine ständige Kontrolle der Repliken mit immensem Zeitaufwand erforderlich wäre. Einen akzeptablen Lösungsvorschlag habe ich nicht.

Dazu ein konkretes Problem - die Tetradrachme: ich besitze keine originale Eule, wohl aber ein selbst aufgenommenes Photo aus einem Händlerbestand. Das Stück ist mittlerweile anderweitig verkauft. Da ich das Thema interessant fand und sich niemand daran machte, habe ich mir etwas angelesen und den Text notgedrungen mit einer Replik aus eigenem Bestand unterlegt, obwohl ein originales Bild vorhanden ist. Ich könnte problemlos austauschen, aber gibt es dann Probleme mit dem Copyright?

Die Präsentation von Spitzenstücken aus Privatsammlungen ließe sich vielleicht realisieren, wenn der Besitzer zwar eingetragen, als Quelle aber nicht öffentlich genannt werden müßte.

Zur EDV-Klippe könnte ich einen kleinen Beitrag leisten: Ich wäre bereit, mit dem interessierten Sammlerkollegen telefonisch gemeinsam die Schritte durchzugehen, die erforderlich sind, um auf einfache Weise Bilder in die Numispedia zu stellen. Bei Interesse bitte PN. Die Feinheiten des Layouts zu korrigieren bliebe allerdings Aufgabe der Spezialisten.

Das war zwar nun ein bißchen viel - und es gäbe noch etliches mehr, aber kürzer konnte ich’s nicht fassen! :D


Gruß klaupo

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Beitrag von mumde » Sa 03.09.05 14:31

Hallo Klaupo, das Recht, ein Foto zu veröffentlichen, hat der, der die Rechte an diesem Foto besitzt. Wo sich die abgebildete Münze gerade aufhält, ist dabei unwesentlich. Dir wurde vom damaligen Besitzer gestattet, eine Münze zu fotografieren, und an diesem von Dir gemachten Foto besitzt Du die Rechte. Durch den Verkauf der Münze ändert sich daran nichts.
Es geht in einem Werk wie der Numispedia ja nicht um Spitzenstücke. Es geht um alle möglichen verschiedenen Pfennige und Groschen und Kreuzer, Öre, Rappen, Lire, Kopeken usw., die jeder in seiner Sammlung hat, und die er mal erklären und abbilden kann, falls sie gut ausgeprägt und gut erhalten sind. Solange wir nicht einmal ein Bild einer ganz kommunen Biermarke im Forum haben, und solange nicht einmal die Euro-Bilder komplett sind, brauchen wir uns doch keine Gedanken darum zu machen, wo wir Bilder von Spitzenstücken herbekommen.
Gruß mumde

mfr
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Beitrag von mfr » Sa 03.09.05 14:48

Hallo,
wpmergel hat geschrieben:Du suchst u. a. Bilder zum Edergold-Dukaten. Den hat es ja leider nicht gegeben. Unter http://www.waldecker-muenzen.de/Regent_ ... 6_1.2.html findest Du einen Artikel mit Zeichnung darüber.
das wusste ich nicht, aber immerhin gab es ja mal einen Entwurf. Hast du nicht Lust den Numispedia-Eintrag entsprechend zu überarbeiten ?
http://www.numispedia.de/Edergold-Dukat
hotzenplotz hat geschrieben:das Bild von einem "Gehelmten Reichstaler" (ndl. gehelmde rijksdaalder oder prinsendaalder) der Provinz Holland von 1591 habe ich auch noch anzubieten.
Danke ! Das erste Bild habe ich schon eingefügt, das zweite folgt gleich. Als Quelle habe ich "hotzenplotz" angegeben, ist dir das recht ?
mumde hat geschrieben:@klaupo: Ich schlage vor, keine Repliken als Abbildungen zu verwenden.
Sehe ich genauso, Ausnahmen können wir natürlich bei Stücken machen, von denen Abbildungen nicht zu bekommen sind. Da kann man dann auch mal eine Replik (als solche gekennzeichnet) zeigen. Oder vielleicht auch um den Unterschied zwischen Original und Nachprägung zu erläutern.

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wpmergel
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Beitrag von wpmergel » Sa 03.09.05 17:16

Hallo Muenzenfreund,

ich weiß ja nicht, wie Du das machst, aber ich bin mit meiner homepage derart beschäftigt, daß ich für anderes kaum mehr Zeit habe - und Du betreibst davon gleich drei, moderierst in den diversen Foren .. Wann bitte ißt, schläfst, ..... Du?

Bei Waldeck ist allerdings ein vielfaches an Recherche notwendig, weil ein Gesamtwerk ja leider nicht existiert. Das ist viel klein-klein, und dauert... wenn ich numismatischen Päpsten und Kaisern nicht in allen Dinge folge, mussen meine Thesen unumstößlich beweisbar sein. Es wäre schon peinlich und fahrlässig mit ein paar Zitaten an anderer Stelle widerlegt zu werden. :oops:

Wenn das ganze noch etws Zeit hat (..und ich meine da 1-2 Jahre), will ich den Job gerne übernehmen. Wenn Du nicht warten willst, kannst Du über meine Einträge/Bilder zu dem Thema beliebig verfügen (kleiner Hinweis wäre natürlich nett).
Herzliche Grüße aus Waldeck
Wolfgang M.

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Beitrag von mumde » Sa 03.09.05 17:34

Es gibt Edergolddukaten und Edergold-Halbdukaten, nur kommen sie nicht aus Waldeck, sondern aus Hessen-Kassel. Z. B. Friedrich II., Edergold-Dukat 1775, Schütz 1933, Schön 149.
Gruß mumde

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Beitrag von wpmergel » Sa 03.09.05 19:10

mumde hat geschrieben:Es gibt Edergolddukaten und Edergold-Halbdukaten, nur kommen sie nicht aus Waldeck, sondern aus Hessen-Kassel. Z. B. Friedrich II., Edergold-Dukat 1775, Schütz 1933, Schön 149.
Was würden wir nur ohne Mumde machen?

Da die Gold-Wäscherei zwischen Affoldern und Bergheim schon wenig ertragreich war, wundert es mich doch, daß sich das Flußabwärts geändert haben soll. Ob der hessische Landgraf (oder war er schon Fürst?) da nicht ein wenig geschummelt hat?

Der fleißigste Waldecker Münzpräger jedenfalls hat einen nicht unerheblichen Teil seiner silbernen Bestecke, Geschirrs und Kronleuchter einschmelzne lassen, weil er eine ertragreiche Silbermine vorgauckeln wollte.

Bei solchen stories denke ich immer: "Ist Münzensammeln nicht ein schönes Hobby?"
Herzliche Grüße aus Waldeck
Wolfgang M.

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Beitrag von klaupo » Sa 03.09.05 19:12

Hallo mumde, danke für den Hinweis zu den Bildrechten. Ich hab's geändert ... und die anderen gleich mit, - damit es einheitlicher aussieht. :D

http://www.numispedia.de/Tetradrachme

Gruß klaupo

P.S. Münzenfreund, einen "jungen" Schnapphahn hab ich ebenfalls untergebracht.

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Beitrag von mumde » Sa 03.09.05 21:11

Hallo Wolfgang, zur Ergiebigkeit der Edergoldwäsche zitiere ich F. Kirchheimer, Erläuterter Katalog der deutschen Flußgold-Gepräge, Freiburg 1972: Nr. 70, Dukat 1775: "1775 wurden auf Befehl des Landgrafen 405 Edergold-Dukaten von 23 Karat 5 1/2 Grän aus etwa 1,5 kg des seit 1767 angesammelten Waschgolds geschlagen", d. h. 1,5 kg waren die Ausbeute von etwa acht Jahren.
Kirchheimer stellt auch eine Medaille 1835 der "Hessisch-Waldeckischen Compagnie zur Gewinnung des Goldes aus dem Edder-Flussgebiete" vor. Die mit einem vorgesehenen Kapital von 400.000 Talern und einem gezeichneten Kapital von 1500 Aktien zu je 100 Talern ausgestattete Gesellschaft war das größte Unternehmen der Flußwäscherei in Mitteleuropa. Der bei Bergheim in Waldeck eingerichtete, mit über 60 Mann belegte maschinelle Waschbetrieb ... lieferte in drei Jahren lediglich 0,330 kg Gold (Kirchheimer S. 57). Aus dem Gold wurden dann 127 Stück der Medaille im Gewicht von 1,67-1,70 g geprägt.
Gruß mumde

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corrado26
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Beitrag von corrado26 » So 04.09.05 10:56

Zum Stichwort "Dicker Doppeltaler" kann ich das folgende Stück anbieten: Kursachsachsen 1605 Christian II, Johann Georg I. und August, Durchmesser 40mm, Dicke 5mm, Gewicht 58,2g, Schnee 766
Gruß
corrado26
Dateianhänge
Sachsen, Christian II. Doppeltaler 1605a.JPG
Sachsen, Christian II. Doppeltaler 1605b.JPG
Scio me nescire sed tamen censeo cogitare necesse esse

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