münzen die eine gefärbte oberfläche besitzen, nur deswegen als fälschung zu bezeichnen, halte ich für absurd.
andererseits KANN eine neue patina (bei bronzen) ein anzeichen für eine fälschung sein.
bei silbermünzen ist das (ver)fälschen durch nachschneiden eher selten, und die notwendigkeit soetwas durch abtönen zu überdecken, dementsprechend auch.
andererseits möchte ich nicht wissen, wieviel von den berühmten 'kabinett-tönungen' wirklich durch langes lagern in alten sammlungen entstanden sind.
und wo fängt das tricksen an? ist eine lagerung von silbermünzen in eichenholzkästen, die bekanntermassen eine färbung beschleunigen, schon ein 'kulturfrevel' ?

überhaupt sind die vorstellungen der meisten sammler was patina angeht, ziemlich daneben.
dass zB eine patina über jahrtausende wachsen muss, ist ausgemachter blödsinn, wie der kleine hier angehängte euro zeigt.
das foto ist zwar leider nur mit meiner hanykamera gemacht und nicht so besonders, aber es zeigt klar das datum der prägung: 2002!
selbst wenn man davon ausgeht, dass er direkt nach der prägung verloren ging, hat er maximal 6 jahre am strand gelegen, und schon eine wundervolle 'edelpatina' entwickelt.

grüsse
frank