Hallo KeltenfreundeInnen,
die Donaukelten waren eifrig im Abkupfern beim Stil der griechisch-makedonischen Prägungen ... als gutes Beispiel möchte ich diese beiden Münzen zeigen:
Ostkelten Donaugebiet Drachme Imitation nach Philipp III von Makedonien
Av. stilisierter Herakles rechts, Punktkranz
Rv. stilisierter Zeus mit Adler und Zepter thront links, dahinter Trugschrift davor Monogramm, Punktkranz
17,9mm 2,63g Dembski 1492
Herrscher Makedoniens Drachme Philipp III Arrhidaios geprägt 323-319 vuZ. Mzst. Kolophon
Av. Herakles im Löwenfell rechts, Punktkranz
Rv. Zeus mit Adler und Zepter thront links, dahinter FILIPPOU davor Monogramm, Punktkranz
17,4mm 3,41g Price S. 251 P 46
Philipp III war der Sohn des Philipp II und der thessalischen Tänzerin Philinna von Larissa, einer Nebenfrau des Herrschers. Sein Geburtsname war Arrhidaios, als er nach dem Tode Alexanders des Großen die Nachfolge antrat, nahm er den Namen Philipp an.
Bei der keltischen Imitation finde ich den Stil trotz bereits merklich eigenwilliger Auflösung für sehr gut getroffen; selten findet man auch Stücke mit breitem Flan, so dass die Punktkreise vollständig zu sehen sind, das Silber ist von bester Qualität.
Salü und viel Spass beim Osternestsuchen am Wochenende wünscht Euch
taurisker
Philipp III Imitation
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- harald
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Grüß Dich Herfried
Gute Idee von Dir, das griechische Original und die keltische Kopie nebeneinander zu stellen.
Sehr anschauliches und lehrreiches Beispiel.
Leider ist es fast nie möglich, den Zeitraum zwischen Vorbild und der Kopie zu bestimmen. Es kann sich um einige Jahre bis zu funf Jahrzehnten handeln, wie die wenigen datierten Beispiele zeigen.
osterlichen Gruß
Harald
Gute Idee von Dir, das griechische Original und die keltische Kopie nebeneinander zu stellen.
Sehr anschauliches und lehrreiches Beispiel.
Leider ist es fast nie möglich, den Zeitraum zwischen Vorbild und der Kopie zu bestimmen. Es kann sich um einige Jahre bis zu funf Jahrzehnten handeln, wie die wenigen datierten Beispiele zeigen.
osterlichen Gruß
Harald
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Servus Harald,
ja deshalb sammle ich auch Kelten&Griechen&Römer etc. ... das antike Gefüge kann man meiner Meinung nach in der Numismatik nicht unbeachtet lassen, den Umgang unter den antiken Völkern sollte man im Kontext sehen und die Verflechtungen auf kultureller und wirtschaftlicher Basis waren weitreichend und einflussreich. Man muss es als Ganzes erkennen, wo ein Teil den anderen beeinflusst hat. Nach diesen Kriterien habe ich auch meine Sammlung aufgebaut.
Salü
Herfried
ja deshalb sammle ich auch Kelten&Griechen&Römer etc. ... das antike Gefüge kann man meiner Meinung nach in der Numismatik nicht unbeachtet lassen, den Umgang unter den antiken Völkern sollte man im Kontext sehen und die Verflechtungen auf kultureller und wirtschaftlicher Basis waren weitreichend und einflussreich. Man muss es als Ganzes erkennen, wo ein Teil den anderen beeinflusst hat. Nach diesen Kriterien habe ich auch meine Sammlung aufgebaut.
Salü
Herfried
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