Rom und die Germanen - Aurelius

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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Sulcipius
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Beitrag von Sulcipius » Fr 22.08.08 15:17

Wie ich schon oben erwähnt hab, ist für meinem Dafürhalten Marcus Aurelius der letzte Kaiser, der am konservativen Münzsystem festhing. Was ich damit sagen will, die Mehrzahl der Umlaufmünzen waren aus AES nicht Silber oder Gold.
Denare, Aureii wurden doch, so ich weis als "Hausschatz" vergraben, als Art Notgroschen verwahrt.
Zahlungsmittel war As, Sesterz oder Dupondius.

Semis, den die Römer nicht gewollt haben, anders kann ich mir die geringe Ausmünzung dieses Nominals nicht erklären und Quadrans verschwinden auch fast von der "Bildfläche".
Vielleicht waren diese beiden Nominale damals schon unbedeutend geworden :roll:

Wie gesagt, anders kann ich mir das Wirklich häufige Auftreten der Sesterzen des Marcus Aurelius nicht erklären :!:

Beste Grüße
Suscipius
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harald
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Beitrag von harald » Fr 22.08.08 15:34

Sulcipius hat geschrieben: Denare, Aureii wurden doch, so ich weis als "Hausschatz" vergraben, als Art Notgroschen verwahrt.
Zahlungsmittel war As, Sesterz oder Dupondius.
Der Funktion von Aurei als Notgroschen und für den täglichen Bedarf zu großen Währungseinheit stimme ich voll zu.

Bei den Denaren, mit denen haupsächlich der Sold der Legionäre beglichen wurde liegt meiner Meinung die Hauptverwendung nicht ausschließlich in deren Thessaurierung, dem Ansparen sondern sie wurden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im Zahlungsverkehr für größere Geschäfte verwendet.

Das gar nicht so seltene Autreten von Denaren auf österreichischen Siedlungen ab dem 2.Jh.n.Chr. weist diese als Verlustfunde im Zahlungsverkehr aus.
Zum Ansparen wurden sie natürlich so wie die Aurei primär wegen des bleibenden Edelmetallwertes verwendet.

Dieser bereits von mir schon mal vorgestellte Sesterz paßt ebenfalls zu diesem Thema.
http://www.numismatikforum.de/ftopic242 ... =profectio

Grüße
Harald

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