Alexius Tetarteron ?

Münzen des alten Byzanz

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Alexius Tetarteron ?

Beitrag von Numis-Student » Di 07.07.09 15:06

Hallo,
ich hätte gerne noch ein bisschen mehr Informationen, gerne auch ein Literatur-Zitat für meinen kleinen Wühlkastenfund.
Ähnlich zu diesem: http://www.forumancientcoins.com/galler ... m=26&pos=7
Im Bild mein Exemplar.
Schöne Grüße,
MR
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münzen_rv_05_07_2009.jpg_byzantiner 900x416.jpg

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Beitrag von Posa » Do 09.07.09 05:09

Hallo Numis-Student,

Du hast da ein Sear 1920, dein Link verweist auf Sear 1922, zu unterscheiden vornehmlich durch die Form des "Szepters", was bei deinem Exemplar eben das labarum darstellt. - Wildwinds verwechselt die beiden (bringt 1922 für 1920).
Einen richtigen Verweis gibt´s hier:
http://www.forumancientcoins.com/galler ... m=26&pos=0

Eine DOC-Zuschreibung kann ich nicht vornehmen - müssten andere tun...
Der Erhaltungszustand ist für diesen Münztyp geradezu idealtypisch normal mit beidseitiger Prägeschwäche und knappem Schrötling. Eine Münze, die diese beiden Probleme nicht aufweist, und dazu nicht völlig abgegriffen ist, grenzt an ein Wunder.

Posa

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Beitrag von Numis-Student » Do 09.07.09 11:22

Hallo Posa,
dankeschön. Wenn der Link stimmt, ist es ja DOC 33 (und ich finde meins schöner als das abgebildete ;-) )
Schöne Grüße,
MR

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Beitrag von Posa » Fr 10.07.09 09:18

Hallo Numis-Student,

Tja, DOC 33 ist meist eben nur die halbe Wahrheit. Denn, wie Du siehst, hat dein Exemplar eigentlich außer den Grobinformationen (Büste, labarum,...) wenig mit der anderen Version gemein. Der Gipfel numismatischer Freude ist und bleibt eben der Kleinbuchstabe nach der Zahl und wer den zu seinen Münzen nicht auswendig kennt.....was soll ich sagen: Hobbysammler, Laie, ebayopfer:wink: :wink:
Übrigens, ich finde meine Münzen - vornehmlich die aus der Grabbelkiste - auch immer am allerschönsten.

Meint Posa mit allem, ihm zu Gebote stehendem Ernst

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Beitrag von Numis-Student » Fr 10.07.09 11:31

Hallo Posa,
mein Gebiet ist ja eigentlich das römische Kaiserreich, alles andere sind so "Neben-Sammelgebiete". Und da muss ich gestehen, kann ich zumindest fürs Erste sehr gut mit DOC 33 leben.
Und im Notfall kann ich ja immer noch Prof. Hahn zu schwierigen Fällen befragen.
Oh je, jetzt fällt mir grade beim tippen dieser Zeilen ein, ich habe doch den DOC sogar auf meinem PC :oops: :roll: :oops: Werde ich also nachher mal nachblättern.
Schöne Grüße,
MR

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Beitrag von Posa » Fr 10.07.09 13:14

Und im Notfall kann ich ja immer noch Prof. Hahn zu schwierigen Fällen befragen
hast Du den auch auf dem PC versteckt? :D - Falls ja, würde ich gerne einen PC-Tausch vorschlagen

Posa

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Beitrag von Numis-Student » Fr 10.07.09 14:19

Nein, Prof Hahn habe ich nicht auf dem PC versteckt :-D Den habe ich nur am Institut...
Schöne Grüße,
MR

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Beitrag von aestasaetatum » Sa 11.07.09 21:28

Lieber Numis-Student, lieber Posa,

Alexius hält bei Sear 1920 das Labarum schräg, hier hingegen wird er vom Kaiser gerade gehalten. Der Christus ist auch nicht - so schlecht es hier zu sehen ist - bartlos, sondern bärtig. Entsprechend halte ich das gute Stück auf den ersten Blick nicht für einen Alexius, sondern für einen Manuel I. Hendy Pl. 17, 5 f. bzw. Sear 1967.

Beste Grüsse

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Beitrag von Posa » So 12.07.09 17:27

aestasaetatum, ...für einen ersten Blick ganz schön weitreichend 8O !

1967: gut möglich!...das mit dem Bart halte ich übrigens für überzeugender als den Neigungswinkel des Labarums.


Posa

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Beitrag von aestasaetatum » Di 14.07.09 11:13

Apropos Bart: Alexius hat gewöhnlich eine ziemlich spitze Barttracht, Manuel hingegen zeigt sich eher bartlos. Kommt hier wohl hin.

Beste Grüsse

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Beitrag von Posa » Di 14.07.09 14:36

Womit die Sache wohl endgültig geklärt sein dürfte...
:)
Posa

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