20 Ct 2007/2008 variante!!

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hell-driver
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20 Ct 2007/2008 variante!!

Beitrag von hell-driver » Mi 21.10.09 17:25

hallo,
ihr shreibt von einer variante 20 ct 2007 / 2008 wo die pferdchen die äusseren beine heben.
2009 sollten sie wieder die inneren beine heben. ich habe jetzt 2 20 ct stücke 2009 J wo sie die äusseren beine heben. ist das was besonderes???

gruss , andi

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Pflock
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Beitrag von Pflock » Mi 21.10.09 20:29

Betrifft das auf Deiner Münze die inneren oder äußeren Pferdchen?

Bei der Fehlprägungen von 2007/2008 betrifft das die beiden inneren Pferdchen. Die äußeren Pferdchen müssen die äußeren Beine heben. Siehe Bild.
Das war übrigens auch bei den 10cent so.

Hier das Original (aus Wikipedia). http://de.wikipedia.org/wiki/Quadriga
[ externes Bild ]
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Quadriga.jpg
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Beitrag von hell-driver » Mi 21.10.09 21:15

@ pflock :
es sind definitiv die beiden inneren pferdchen!!!!!!!!!
siehe foto:
Dateianhänge
2009j.jpg

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Beitrag von Pflock » Mi 21.10.09 21:41

mhm, interessant. Ist mir neu. Ich habe aber bis jetzt auch noch keine 10/20Cents 2009 in den Händen gehabt.

Falsch ist die Darstellung auf jeden Fall und unterscheidet sich auch zu der Darstellung bis 2006.
Wäre jetzt wichtig herauszufinden, ob dies wieder auf allen 10/20Cent-Münzen 2009 so dargestellt ist. Oder vielleicht nur auf denen mit "J". Oder nur auf einigen Münzen.

Vielleicht können ja andere aus dem Forenvolk mal nachschauen.
Gibt´s vielleicht irgendwas in der Presse?

Wenn´s auf allen ist, ist es nichts Besonderes. Ich würde sie erstmal beiseite legen.
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Beitrag von hell-driver » Fr 23.10.09 20:47

hab noch ein drittes bekommen (2009 J), gleicher fehler!!
scheint sich fortzusetzen, und nicht , wie angegeben wieder die richtige version.
aber ich kann nur von der münzstätte hamburg reden, andere stücke habe ich noch nicht gesehen!!
gruss, andi

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Beitrag von pecunia » Sa 24.10.09 21:25

Hallo, ja, das kann ich nur bestätigen. Habe schon mehrfach 20 Ct 2009 mit "falschen Pferdebeinen" gehabt, gestern erst eine 20 Ct "F".
pecunia

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Beitrag von Mister Münze » Sa 24.10.09 22:11

Ich habe jetzt auch nach genauerem Hinsehen mindestens 5 2009er 20 Cent-Stücke (F und J) gehabt, wo die Pferde die falschen Beine hoben.
Gruß
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Beitrag von Münzen » Sa 24.10.09 22:39

haben die ne wertsteigerung (natürlich nur gering, oder keine ?)
Hallo,
Ihr könnt mich ruhig auf rechtschreibfehler hinweisen.
Gruß
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Beitrag von Mister Münze » Sa 24.10.09 23:46

Nein, da sie in millionenfacher Auflage geprägt wurden, erleben diese Varianten keine Wertsteigerung.
Gruß
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Beitrag von hell-driver » So 25.10.09 16:08

habe heute auch den buchstaben A zu sehen bekommen, wieder die beine falsch gehoben, scheint sich auf alle prägestätten auszudehenen. also wirklich nix besonderes!!

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Beitrag von Pflock » Di 27.10.09 18:05

Das Thema hat mir keine Ruhe gelassen. So habe ich einfach die gefragt, die es wissen müssen - die Deutsche Bundesbank.

Zusammengefaßt: Von offizieller Seite wird dies nicht als Fehler angesehen, welcher korrigiert werden müßte, sondern als tollerierbare Abweichung. Wir brauchen also nicht darauf zu warten, daß dieser "Fehler" bewußt korrigiert wird.
Ich gehe somit davon aus, daß auch 2009 und in den nächsten Jahren wieder alle 10- und 20-Cent-Münzen diesen "Fehler" aufweisen werden.

Die wörtlich Stellungnahme der Deutschen Bundesbank (via eMail) will ich Euch nicht vorenthalten:
Die Deutsche Bundesbank hat geschrieben:Sehr geehrter Herr ...,

die/das Münzhoheit/Münzregal hat in der Bundesrepublik Deutschland das
Bundesministerium der Finanzen. Die Münzen werden von der Deutschen
Bundesbank vom Bund gegen Gutschrift des Nennbetrages übernommen und nach
Maßgabe der Bedürfnisse in den Verkehr gebracht. Bezüglich der Beinstellung
der Pferde auf dem Brandenburger Tor bei den 10- und 20-Cent-Münzen nehmen
wir wie folgt Stellung:

Im Lauf der Zeit kommt es unweigerlich zu einem Verschleiß der verwendeten
Prägewerkzeuge. Im Fall der von Ihnen beschriebenen 10 - und 20-Cent-Münze
musste aufgrund des beschriebenen Verschleißes das verwendete Urwerkzeug
vom Originalentwurf des Künstlers neu hergestellt werden. Das Motiv einer
Münze wird dabei von einem Medailleur in Handarbeit in Form von Skizzen und
eines Gipsmodells herausgearbeitet. Dabei besteht im Rahmen der
durchgeführten Gestaltungswettbewerbe eine gewisse künstlerische Freiheit
bei der Erstellung des Entwurfes (z.B. Abbildung einer Person oder eines
bestehenden Gebäudes). Um aus dem Gipsmodell eine Münze herstellen zu
können, wird das Motiv dann in vielen Einzelschritten, teilweise in
Handarbeit, auf den Prägestempel übertragen. Hierbei, aber auch im Rahmen
der späteren Überarbeitung von Prägewerkzeugen kann es aufgrund der
manuellen Arbeitsprozesse zu minimalen Abweichungen gegenüber dem
künstlerischen Entwurf des Medailleurs bzw. dem Design eines früheren
Prägejahres kommen. Eine völlig identische Darstellung bzw. Umsetzung eines
realen Motivs ist vor diesem Hintergrund nicht immer möglich bzw. gewollt.
Bei Münzen mit solchen minimalen Abweichungen, die für den Bargeldumlauf
und Zahlungsverkehr unerheblich sind und ggf. nur von Sammlern erkannt
werden, handelt es sich keinesfalls um fehlerhafte Prägungen sondern
gesetzliche Zahlungsmittel.

Im Prinzip hat es solche geringfügigen Unterschiede zu jeder Zeit schon bei
den DM-Münzen gegeben. Hier ist besonders das 50-Pfennig-Stück zu erwähnen,
es kam bei dem Knoten im Kopftuch der knieenden Frau zu zahlreichen
geringfügigen Änderungen (numismatischer Begriff:Variantenjägerei).


Mit freundlichen Grüßen

DEUTSCHE BUNDESBANK
Nationales Analysezentrum für Münzen
Gruß Pflock

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Beitrag von hell-driver » Di 27.10.09 20:26

danke dir für deine mühe, pflock.
also kann ich sie wieder ausgeben!! :lol:

numiscontrol
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Beitrag von numiscontrol » Mo 09.11.09 23:56

Hallo Freunde,

ich hoffe Ihr seid nicht böse wenn ich mich hier reinhänge.

Es ist richtig, dass es die falsche Beinstellung der Pferde auch 2009 auf den 10- und 20-Cent-Stücken gibt, bei allen Prägestätten. Das Kuriosum dabei ist, dass es erst seit 2007 auftaucht. Vorher (2002-2006, alte Wertseite) waren die Beine noch richtig wie am Original in Berlin. Somit könnte die Erklärung der Bundesbank auch richtig sein und es könnte sich um eine minimale Abweichung handeln. Könnte, doch was spricht dagegen?

Wenn man sich die 10-, 20- und 50-Cent-Stücke mit den drehenden Sternen (Erstprägung) anschaut, ist auch dort die Beinstellung falsch! Es wurde vermutlich damals nicht nur die Stellung der Euro-Sterne, sondern auch etwas später die falsche Beinstellung korrigiert. Somit kam es dann zu einer korrekten Darstellung der Pferde von 2002-2006.
Komischerweise ist das 50-cent-Stück nicht betroffen und hier ist die zweite Kuriosität. Im KMS Deutschland 2007, 2008 und 2009 hat man nun das 10- und 20-cent-Stück mit falscher Beinstellung und das 50-Cent-Stück hat die richtige Beinstellung. Sicher, weil alle 10- und 20-Cent Prägungen von allen fünf Prägestätten so geprägt wurden ist dieses keine Seltenheit. Aber eine Besonderheit auf alle Fälle.
Grüße von numiscontrol

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