Wer kennt diese Münzen von 1923 USA 10000 Dollar

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O.W.
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Wer kennt diese Münzen von 1923 USA 10000 Dollar

Beitrag von O.W. » Sa 16.01.10 10:09

Wer kann mir Info´s über diese Münzen geben?
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IMG_1265[1].JPG

RHM22
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Beitrag von RHM22 » Sa 16.01.10 20:47

Diese scheint nicht eine Münze, aber eher eine Medaille oder Zeichen zu sein.

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Lutz12
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Beitrag von Lutz12 » Sa 16.01.10 23:11

Auf dem Bild schaut es so aus, als ob es ganze Rollen davon sind. Mein erster Eindruck vom Material und vom Prägestil erinnert sehr an Messing-Spielchips für Geldspielautomaten.
Welchen Durchmesser, Dicke und welches Gewicht haben die Stücke?
Zunächst sehe ich keinen Sinn im Zusammenhang mit der (mir) bekannten Währungsgeschichte um 1923. In Deutschland (Österreich, Frankreich) herrschte Inflation, so dass ein Umrechungskurs 1923 Mark zu Dollar zuletzt 4,2 Billionen Mark = 1 Dollar galt. Vom Dollar als Goldwährung gab es als größte Münze das 20 Dollar-Stück mit 30,0924 g Feingoldgehalt. Eine "echte" 10000 Dollarmünze sollte dann rund 15 kg wiegen - ich glaube diesen Hintergrund kann man hier ausschliessen.
Gruß Lutz

PS: habe gerade gesehen, dass es einen gleichen Beitrag an anderer Stelle gibt ....
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platinrubel
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Beitrag von platinrubel » So 17.01.10 10:16

Also mir sagt die gar nichts, ist noch nicht in der literatur aufgetaucht.
(nicht in meiner)
das ist eine phantasie oder scherzmünze, eindeutig.
habe noch nichts von 10000 Dollarmünzen gehört.
und die goldcertifikate über 10000 Dollar waren aus Papier.

Material ist garantiert messing.

was ist mit durchmesse, dicke und gewicht?
gruss platinrubel

O.W.
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Beitrag von O.W. » So 17.01.10 12:23

Danke an alle die sich mit diesem Thema beschäftigt haben !!!

Ich möchte noch einmal anmerken das ich mir hier kein Scherz erlauben möchte. Diese Münze, Spielmarke, Medaille ist mir real angeboten worden. Jetzt muß ich natürlich herausfinden was das ist, welchen Wert sie hat und ob es überhaupt real ist. Da niemand diese schon einmal gesehen hat kann ich das Gewicht und den Durchmesser außen vorlassen. Ich muß jemanden finden der die Dinger schon einmal irgendwo gesehen hat.
Das habe ich gerade noch bekommen, vileicht hilft das ja weiter. Laut Aufschrift sollen 360 Stck. in einer Kiste gewesen sein.

Gruß O.W.
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IMG_1255[2].JPG

RHM22
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Beitrag von RHM22 » So 17.01.10 20:10

Konnte es ein Kasinozeichen Token?

Torfstecher
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Beitrag von Torfstecher » Mo 18.01.10 21:33

Hallo O.W.,

sei da bloß vorsichtig! Spontan hätte ich das Ding ja für einen harmlosen Scherzartikel gehalten, aber wenn dem nicht so ist, dann scheint da jemand einen ernsthaften Betrug vorzuhaben. Hat man Dir vielleicht versprochen, daß die Dinger zum Nennwert einlösbar seien? Oder gar gegen eine größere Menge Gold tauschbar? :roll:

Dann scheint das in dieselbe Kategorie zu fallen wie die Milliarden-Dollar-Anleihenzertifikate, die vor einigen Monaten mal durch die Presse geisterten.

Die Fed gab damals, und gibt auch heute noch, Banknoten heraus, die sogenannten "Federal Reserve Notes".
Keine Münzen! Darf sie gar nicht!
Und auch keine Goldzertifikate!
Goldzertifikate waren damals eine andere Art von Papiergeld, das direkt von der Regierung herausgegeben wurde.

Und die Vorstellung, daß 1923 jemand Münzen mit dem enormen Nennwert von 10000$ geprägt hat, dazu noch aus unedlem Metall, ist einfach absurd. Selbst 10-Cent-Stücke waren damals aus Silber, und 10000 Dollar wären, wie hier schon gesagt wurde, über 15 kg Gold gewesen.
Wenn man solche Summen nicht in richtigem Geld herumschleppen wollte benutzte man auch damals schon Banknoten, keine Blechmarken.

Gruß,
Torfstecher

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Malimeutzner
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Beitrag von Malimeutzner » Di 19.01.10 08:41

Ich denke mir, hier nimmt wohl kaum einer an, dass es sich um Münzen handelt, die Gepräge aus Gold sind oder eintauschbar in gültige Währung.

Resultat: -

Grüße
MM

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KarlAntonMartini
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Beitrag von KarlAntonMartini » Di 19.01.10 08:59

Solche Goldzertifikate gabs, wie oben ausgeführt wurde, aber in Papier. Der hier erkennbare Aufwand mit der Herstellung dieser Chips und der bedruckte Zettel dazu, läßt mich auch an die Möglichkeit eines geplanten Schwindels zur Täuschung von Goldanlegern denken. Grüße, KarlAntonMartini
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