Goldgehalt Hyperpyron

Münzen des alten Byzanz

Moderator: Wurzel

antisto
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Goldgehalt Hyperpyron

Beitrag von antisto » Di 21.12.21 17:25

Liebe Forumsmitglieder!
Wie groß sind die Schwankungen bei den Goldprägungen von Andronicus II Paleologus?
Im Internet finde ich nur die Angabe, dass der Goldgehalt auf 12 Karst, also 50 % gesunken ist.
Optisch sehe ich schon Unterschiede: Von Blassgold bis tiefes Gelbgold.
Kann mir hier jemand nähere Angaben machen?
Danke,
AS
antisto

Theoupolites
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Re: Goldgehalt Hyperpyron

Beitrag von Theoupolites » Di 21.12.21 21:40

Ich weiß spontan nicht mehr, wo ich die Info herhabe (jetzt doch: Bendall/Donald, LPC S.11f), aber soweit ich weiß, sind die späteren Münzen aus den gemeinsamen Herrschaftszeiten mit Michael IX. und Andronikos III. aus 11 1/2 karätigem Gold, während die frühen Stücke aus der Zeit der Alleinherrschaft Andronikos II. (der Typ mit der Proskynesedarstellung) noch 14kt haben sollen. So wie die Münzen geprägt sind, würde es mich aber nicht wundern, wenn es auch innerhalb der einzelnen Typen noch Schwankungen gäbe...

antisto
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Re: Goldgehalt Hyperpyron

Beitrag von antisto » Mi 22.12.21 14:18

Das klingt plausibel, wenn man sich die Exemplare ansieht, bei den späteren Münzen scheint es mir aber größere Schwankungen zu geben, so dass manche Münzen hiervon auch von Auktionshäusewrn als EL bezeichnet werden, andere als AU.
Danke für die Info!
antisto

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Re: Goldgehalt Hyperpyron

Beitrag von Theoupolites » Mi 22.12.21 22:54

Ich teile deine Vermutung. Ich besitze zwar nur je ein Exemplar aus den gemeinsamen Herrschaftszeiten, aber schon da reicht das Farbenspektrum von "nahezu goldig" bis "ziemlich kupfrig". Vielleicht war in Byzanz zu der Zeit schon alles egal, nachdem die Venezianer das jahrhundertelange byzantinische Goldmünzenmonopol in Europa erfolgreich gebrochen hatten?

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