Da auf der Münze der Name des Königs erwähnt wird, bin ich nicht sicher, ob es sich um einen privaten Token oder eine offizielle Münze handelt. Hat die damelige Regierung nebst normalen Kurantmünzen auch solche Token herausgegeben?
Kupfer/Messing 34 mm, 14.50 gr.
AV:
Belorbeerte und drapierte Büste des Königs nach rechts
GEORGIUS III DEI GRATIA REX, im Strichelkreis
RV:
im dicken Eichenkranz: BANK / TOKEN / 3 SHILL / 181[1], alles im Strichelkreis
Viele Grüsse
Roland
GeorgiusIII.-Bank Token
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Die echten Banktoken wurden in Silber ausgegeben, waren aber nicht voll werthaltig, deshalb als Token bezeichnet. Dein Exemplar ist eine zeitgenössische Fälschung, Messing versilbert. Die Stempel der Fälschungen waren so gut, daß der Verdacht naheliegt, daß die Fälscher (in Birmingham) gute Kontakte zu den offiziellen Herstellern (auch in Birmingham) haben mußten. Grüße, KarlAntonMartini
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Naja, bei weitem nicht soviel wert wie das Original, aber wertlos bei weitem nicht! Bei mir in der Sammlung schlummern auch zeitgenössische Fälschungen, vorallem aus Rom, aber auch eine aus Schlesien 17.Jh.
Gruß Chippi
Gruß Chippi
Wurzel hat geschrieben:@ Chippi: Wirklich gute Arbeit! Hiermit wirst du zum Byzantiner ehrenhalber ernannt! ;-)
Münz-Goofy hat geschrieben: Hallo Chippi, wenn du... kannst, wirst Du zusätzlich zum "Ottomanen ehrenhalber" ernannt.
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Die zeitgenössischen Fälschungen englischer Münzen zwischen 1811 und 1820 sind ein sehr spannendes Feld. Ich suche schon seit Jahren vergeblich nach Literatur darüber. In ähnlicher Weise wie deiner wurden auch die anderen BankToken und die erste Serie der neuen Währung ab 1818 (Halfcrown, Shilling, Sixpence) gefälscht. Ich finde die Fälschungen deshalb durchaus sammelwürdig. Grüße, KarlAntonMartini
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