Faszination GOLD - unsere Aurei

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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kc
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Re: Faszination GOLD - unsere Aurei

Beitrag von kc » Fr 08.08.25 19:36

Ich darf hier die naturwissenschaftlichen Werte veröffentlichen:

Laut RFA enthält das Stück 97,8-98,1% Gold und 1,9-2,1% Silber. In Spuren von max. 0,1% kann Eisen nachgewiesen werden.

Diese Werte weichen sowohl von den aus der Literatur (Gilles 2013, S. 53, Nr. 1788: 99,173-99,515% Au; Nr .1800: 99,429-99,272% Au) bekannten Werten ab als auch von den Messungen an unserem Vergleichsexemplar (99,5% Au, 0,289% Fe, 0,173% Ag).

Die Messung der elektr. Leitfähigkeit erübrigt sich, denn bereits die Legierung erweist das Stück zweifelsfrei als moderne Fälschung.
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kc
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Re: Faszination GOLD - unsere Aurei

Beitrag von kc » Fr 08.08.25 21:05

Ich habe Jacquier dieses geschrieben:

Sehr geehrter Herr Jacquier,

Ich habe letztes Jahr einen Domitian Aureus von Ihnen gekauft (100 römische Goldmünzen).

Ich habe die Münze im Numismatikforum gezeigt und dort wurde von einigen Fälschungsexperten (u.a. Mitglied Amentia) herausgefunden, dass es sich höchstwahrscheinlich um eine Fälschung von Transferdies handelt.

Ich habe die Münze nun von einem vereidigten Sachverständigen für antike Münzen prüfen lassen und er kam zum
eindeutigen Ergebnis, dass die Münze tatsächlich eine moderne Fälschung von Transferdies ist.

Hier die naturwissenschaftlichen Werte:

Laut RFA enthält das Stück 97,8-98,1% Gold und 1,9-2,1% Silber. In Spuren von max. 0,1% kann Eisen nachgewiesen werden.

Diese Werte weichen sowohl von den aus der Literatur (Gilles 2013, S. 53, Nr. 1788: 99,173-99,515% Au; Nr .1800: 99,429-99,272% Au) bekannten Werten ab als auch von den Messungen an unserem Vergleichsexemplar (99,5% Au, 0,289% Fe, 0,173% Ag).

Die Messung der elektr. Leitfähigkeit erübrigt sich, denn bereits die Legierung erweist das Stück zweifelsfrei als moderne Fälschung.
Zuletzt geändert von kc am Di 19.08.25 09:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Faszination GOLD - unsere Aurei

Beitrag von jschmit » Fr 08.08.25 22:07

Die Ausrufezeichen wirken etwas aggressiv :-P
Aber für mich ist der Fall klar und da dürfte es keine Probleme geben.
Grüße,

Joel

kc
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Re: Faszination GOLD - unsere Aurei

Beitrag von kc » Mi 13.08.25 20:26

Durfte das Stück heute zurückgeben gegen eine Gutschrift für die nächste Auktion. Danke an alle, die geholfen haben 🙏
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Re: Faszination GOLD - unsere Aurei

Beitrag von Suardone » Mo 04.05.26 00:08

Amentia hat geschrieben:
Do 24.07.25 16:43
(...)
Der punktierte Rand besteht in den Stempeln aus runden Punkten!!!!

Druchs Prägen kann es passieren, dass Punkte zu Halbmonden oder Viertelmonden werden, das ist ganz individuelle und hängt vom Prägevorgang ab.

Wenn man mehrere stempelgleiche Stücke anschaut, dann sind da die Punkte immer unterschiedlich ausgeprägt!
Sehr gut und schlüssig! Das ist ein wahres Heureka für mich!

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Re: Faszination GOLD - unsere Aurei

Beitrag von Suardone » Mo 04.05.26 00:33

Amentia hat geschrieben:
Fr 25.07.25 07:10
(...)
Ist meine gruselige Schlußfolgerung aus allem diesem zutreffend, daß ohne die Mutter eine einzelne Transferstempel-Fälschung (Prägung) nicht festgestellt werden könnte? (Und wenn korrektes Material genommen wurde, auch nicht metallurgisch.)
Zuletzt geändert von Suardone am Mi 06.05.26 22:37, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Faszination GOLD - unsere Aurei

Beitrag von Numis-Student » Mo 04.05.26 07:40

Es ist schwierig, aber es ist in der Regel möglich, zB durch die erkennbare Aussenkante der Mutter im Transferstempel (und den damit geprägten Exemplaren) sowie weitere kleine Fehler.

Durch die "Geschwisterchen" wird es in der Regel nur eindeutiger und leichter zu belegen.

Schöne Grüße
MR
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Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)

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Re: Faszination GOLD - unsere Aurei

Beitrag von Suardone » Do 07.05.26 00:39

Numis-Student hat geschrieben:
Mo 04.05.26 07:40
Es ist schwierig, aber es ist in der Regel möglich, zB durch die erkennbare Aussenkante der Mutter im Transferstempel (und den damit geprägten Exemplaren) sowie weitere kleine Fehler.

Durch die "Geschwisterchen" wird es in der Regel nur eindeutiger und leichter zu belegen.

Schöne Grüße
MR
Danke. Aber uff!! Vielleicht kann man sich dazu zwar noch eine zutreffende Meinung bilden. Aber ich habe das Gefühl, daß es dann immer umstritten bleiben kann.

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