20 Mark Friedrich III

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FloNumi
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20 Mark Friedrich III

Beitrag von FloNumi » Mi 09.12.09 14:31

Hallo

habe die oben genannte Münze und würde gerne mehr über sie erfahren und auch gerne den Erhaltungsgrad und die evtl Wert.

Leider mit Gebrauchsspuren!


Gewicht: 7,9g
Durchmesser: 22,49mm
Dicke: 1,45mm

AV: * Deutsches Reich 1888 * 20 Mark

RV: Friedrich Deutscher Kaiser König v. Preussen A

Rand: Gott (Arabeske) Mit (Arabeske) Uns (Arabeske)

Musste leider die Bilder verkleinern um sie einzustellen...hoffe aber man kann genug erkennen.

lg Flo
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falschmuenzer
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Beitrag von falschmuenzer » Mi 09.12.09 15:50

Als erstes würde ich die Echtheit der Münze überprüfen lassen. Diese 20 Mark Stücke sind stark fälschungsgefährdet und dein Exemplar gefällt mir gar nicht, soweit man das anhand von Bildern erkennen kann.

Ansonsten: Auflage über 5 Mio, Erhaltung: schön (den Bildern nach)
Preis: diese Münzen werden täglich bewertet, Kurse stehen in der Zeitung oder im Internet, zB hier: http://finanzen.sueddeutsche.de/muenzen

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Beitrag von FloNumi » Mi 09.12.09 16:26

Was lasst dich an der echtheit zweifeln?

dachte eig bei fälschungen würden Gewichtsabweichungen sowie Durchmesserabweichungen vorkommen.

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Beitrag von Malimeutzner » Mi 09.12.09 16:38

Gewicht 7,965 g, Durchmeser 22,5 mm für echt. Das könnte hinkommen. Die Gebrauchsspuren scheinen mir keine typischen Umlaufabnützungen zu sein. Die Münze ist mit vielen Kratzspuren versehen. Oder besser, sie ist bekratzt. Der Wert ist damit der Goldwert, falls sie echt ist. Die Echtheit wird wohl geprüft werden müssen.

Grüße
M-M

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Beitrag von FloNumi » Mi 09.12.09 19:05

Bei dem scann sind die Krazer extrem rausgebkommen sind aber in Natura nicht so extrem ausgeprägt....am rand ist auch eine kleine kerbe (könnte mal ein minimaler schnitt gewesen sein um die echtheit zu prüfen)?

Wie könnten denn die Kratzspuren entstanden sein wenn nicht durch Umlauf?

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Beitrag von Mynter » Mi 09.12.09 20:07

FloNumi hat geschrieben:Bei dem scann sind die Krazer extrem rausgebkommen sind aber in Natura nicht so extrem ausgeprägt....am rand ist auch eine kleine kerbe (könnte mal ein minimaler schnitt gewesen sein um die echtheit zu prüfen)?

Wie könnten denn die Kratzspuren entstanden sein wenn nicht durch Umlauf?
Das Einschneiden von Münzen zwecks Überprüfung der Echtheit wurde in der Antike praktiziert :wink:

Ich nehme an der Randfehler ist entweder eine Umlaufspur oder Gebrauchsspur oder rührt von einer Fassung her.

Falls die Münze mal gefasst war, könnten auch die Kratzer von der Verwendung als Schmuck herrühren ( Putzen, Putzen, Putzen )
Grüsse, Mynter

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Beitrag von FloNumi » Mi 09.12.09 20:22

Ja das kann sein ... zwar sind sonst keine Fassungsspuren erkennbar aber möglich ist so was ja... So stark geputzt wurde sie wohl nicht da Feinheiten des Adlers noch gut zu erkennen sind.

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Beitrag von Mynter » Mi 09.12.09 20:38

Stimmt, der Adler sieht besser aus als der Münzgrund. Klar, es gibt Fälschungen auch dieser Münze, aber vermutlich wurde sie doch nur 26 Jahre lang im Umlauf benutzt.
Grüsse, Mynter

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Beitrag von Malimeutzner » Mi 09.12.09 21:24

Die typischen Abnutzungserscheinungen sind in der Regel "abgegriffen" (mehr oder weniger). In der Regel ist dann der kleine Mittelschild nicht mehr so wie auf deiner Münze gut zu sehen. Bei deiner Münze ist "bekratzt" maßgebend.
Für den Sammler ist das ärgerlich. Daher geht es hier in erster Linie um den Materialwert. Übrigens dürften zerkratzte Münzen bei Goldmünzen hin und wieder vorkommen. Ich kann mir gut vostellen, dass sie echt ist. Über die Ursache der Kratzspuren: - ein oder mehrere härtere Gegenstände treffen wie auch immer auf einen weicheren Gegenstand. Hier die Münze. Geputzt ist die nicht.

Grüße
M-M

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Beitrag von Numis-Student » Do 10.12.09 09:16

Malimeutzner hat geschrieben: Übrigens dürften zerkratzte Münzen bei Goldmünzen hin und wieder vorkommen. Ich kann mir gut vostellen, dass sie echt ist. Über die Ursache der Kratzspuren: - ein oder mehrere härtere Gegenstände treffen wie auch immer auf einen weicheren Gegenstand. Hier die Münze.
Dies passiert zB in der Schreibtisch-Schublade mit den Familienandenken/Erbstücken, und dass dafür der im Volk geschätzte Friedrich besonders gern genutzt wird, ist auch nicht weiter ungewöhnlich.
Schöne Grüße,
MR

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Beitrag von Malimeutzner » Do 10.12.09 11:45

Friedrich III. war der "99-Tage-Kaiser". Gestorben ist er an Kehlkopfkrebs (war starker Raucher).
Ich kann mich noch an eine kleine Medaille mit der Aufschrift "Lerne leiden ohne zu klagen" erinnern, die ich als Kind zum Spielen hatte, bis sie irgendwann weg war.
Grüße
M-M

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Beitrag von Mynter » Do 10.12.09 13:12

Die Medaille taucht hin und wieder bei ibäh oder ma auf.
Grüsse, Mynter

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Beitrag von FloNumi » Do 10.12.09 13:38

Das die Spuren auf der Münze von anderen Gegenständen kommen kann ich mir gut vorstellen da ich sie auch mit anderen Münzen aufgefunden habe.... zwar schade bzgl der Erhaltung trotzdem ist sie für mich noch in einen guten Zustand und Erinnerung genug =)


Vor allem im Bezug auf das "Überleben" dieser Münze

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Beitrag von Malimeutzner » Do 10.12.09 19:08

D i e sicher nicht. Die dürfte im Sandkatsten verschüttet gegangen sein. Aber eine von den übrigen bestimmt.

Gruß
M-M

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