Fälschungen/Abgüsse?

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Chevaulier
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Fälschungen/Abgüsse?

Beitrag von Chevaulier » Mo 15.11.21 20:50

Guten Tag,

eine Bekannte von mir hat diese beiden Stücke zu Hause.

Ich persönlich bin mir sicher das es Abgüsse o.ä sind.
Unscharfe Konturen, Farbe etc.
Es wäre schön wenn jemand hierzu eine Einschätzung abgeben könnte.

Vielen Dank und einen schönen Abend
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Silberpfennig
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Re: Fälschungen/Abgüsse?

Beitrag von Silberpfennig » Mo 15.11.21 22:31

Anhand der Fotos würde ich dem zustimmen.
Schöne Grüße von der Baar

[b]Markus[/b]

Chevaulier
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Re: Fälschungen/Abgüsse?

Beitrag von Chevaulier » Mo 15.11.21 23:06

Habe die falschen Bilder genommen.
Hier nochmal bessere.
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Erdnussbier
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Re: Fälschungen/Abgüsse?

Beitrag von Erdnussbier » Di 16.11.21 07:27

Wenn ich das richtig sehe erkennt man sogar noch die Abzieh-/Drehspuren (verzeiht ich bin kein Metaller) vom Stempel.
Ich meine so wurden die Münzstempel früher auch nicht hergestellt :)

Grüße Erdnussbier
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Re: Fälschungen/Abgüsse?

Beitrag von Chevaulier » Mi 17.11.21 13:45

Ja das sin tatsächlich solche Spuren.
Und wenn man Schrift und das gesamte Prägebild dazu nimmt sieht es doch schwammig aus oder?

Weitere Meinungen sind gerne gesehen.

vallis liliorum
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Re: Fälschungen/Abgüsse?

Beitrag von vallis liliorum » Mi 17.11.21 17:55

Hallo,

die Konturen von Umschrift und Abbildungen des wilden Mannes, Sachsenross und heiligen Andreas sind sehr abgerundet und nicht kantig.
Was auf einen Guss zurückschliessen lässt.

Die konzentrischen Linien in den Feldern habe ich auch schon bei solchen ähnlichen Münzen gesehen, die bei ebay angeboten wurden.
Ich konnte mir nicht erklären, wie diese konzentrischen Linien zustande kommen.

Erdnussbier, Du schreibst von "Abzieh-/Drehspuren", was meinst Du damit?
Bearbeitungstechniken?
Eine Bearbeitung durch Drehen, wie mit einer Drehbank kann ich mir nicht vorstellen. Ist nicht möglich aufgrund des Relief des wilden Mannes.
Wenn die Herstellung durch einen Guss erfolgte, auf den Zentrifugalkräfte wirken, wären dadurch diese konzentrischen Linien zu erklären. (??)

Was meinen die Sammlerkollegen dazu?

Gruß vallis liliorum

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Re: Fälschungen/Abgüsse?

Beitrag von Erdnussbier » Mi 17.11.21 21:15

Hallo!
vallis liliorum hat geschrieben:
Mi 17.11.21 17:55
Erdnussbier, Du schreibst von "Abzieh-/Drehspuren", was meinst Du damit?
Bearbeitungstechniken?
Eine Bearbeitung durch Drehen, wie mit einer Drehbank kann ich mir nicht vorstellen. Ist nicht möglich aufgrund des Relief des wilden Mannes.
Gruß vallis liliorum
Kann gut sein das es ein Guss ist. Ich meine nur die Form (würde ja den Münzstempeln entsprechen, ich habe nicht die Münze gemeint) wurde vermutlich an einer Drehmaschine schlecht geschlichtet.

Ich habe mal ein paar orangene Kreise dazugemalt was ich meine. Vermutlich wurde die Plane Fläche für die Stempel so hergestellt und der rst dann irgendwie eingraviert oder dergleichen.

metall.jpg
Ich meine von der Seite kann man soagr recht gut noch die Gussnaht erkennen.

Grüße Erdnussbier
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drehen.jpg
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Re: Fälschungen/Abgüsse?

Beitrag von hmh » Do 18.11.21 13:55

Hallo,
zumindest beim Wilden Mann 1741 ist mir eine Fälschung im Schleuderguss bekannt, die immer mal wieder angeboten wird. Die Fälschung müsste dann ein Gewicht von 10 g haben.

Viele Grüße
hmh

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